Welche Art von Öffentlichkeitsarbeit macht ihr?

  • Hallo,
    auch wenn sich die Besucherzahl die Erwartungen nicht erfüllt haben, habt ihr doch schon wertvolle Erfahrungen fürs nächste Mal gesammelt,


    Werbung für die Werbung,
    Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen einladen, sich das Angebot zusammen mit ihren Kindern einmal anzusehen,
    die Form der Ansprache von Kindern,
    Erfahrungen bei der Präsentation gesammelt,
    gemeinsam mit einem weiteren Schützenverein den Schießsport repräsentiert.


    Das ist ein guter Anfang.


    "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

  • Nee nee, der andere Verein war an nem anderen Standpunkt, wir waren bei uns der einzige Schützenverein.


    Was mich aber schwer geärgert hat, da schimpft sich jemand Referent für Öffentlichkeitsarbeit und macht da ein Foto von uns, das absolut nichtsaussagend ist. Ein paar Vereinsmitglieder, die gelangweilt rumsitzen...


    Stelle mal meine Bilder vom Event hier rein, mal sehen ob ihr da eines entdeckt, das man besser für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen könnte...


    Abgesehen davon hab ich ein Facebook-Profil für den Verein angelegt, man muss ja irgendwie die Jugend ansprechen ;)

  • Ich wollte es nicht sagen. Du hast vollkommen Recht, die Bilder von denen Du geschrieben hast, sind eher Anti-Werbung.


    Dabei frage ich mich immer, mit welcher Absicht, welchem Ziel werden solche Bilder gemacht. Kommt da nie die Frage auf, wie und was sehen Nichtschützen beim Betrachten der Bilder? Welche Informationen sollen die veröffentlichten Bilder beinhalten, bzw. vermitteln?

  • Ich muß sagen, ich finde die Bilder 2 und 3 gar nicht mal so schlimm.
    Ein besseres Bild von den Kindern wäre nett gewesen und (vermute ich) auch brauchbar.


    Die Bilder, die Du (Sascha) hochgeladen hast, sind etwas schlecht ausgeleuchtet, aber das liegt wohl in der Natur der Sache.
    (Ich habe auch schon mal auf unserem LG-Stand fotografiert, wegen eines laufenden Wettbewerbes ohne Blitz.)


    Ich denke, man kann eben bei Fotos von speziellen Veranstaltungen nicht mehr zeigen, als passiert ist ... man kann es nur geschickt fotografisch umsetzen.

  • ... das passiert leider oft, dass man mit einer Öffentlichkeits-/Werbeveranstaltung zwar Kontakte herrstellt, es aber an Verbindlichkeit bzw. der Möglichkeit fehlt, diesen Kontakt "aufzuarbeiten".


    Deshalb lege ich Listen aus, um Adressen, Telefonnummern oder EMail-Anschriften zwecks späterer Terminvereinbarungen oder Nachfragen zu haben. Es wird dann mit unserer Kontaktaufnahme bzw. Nachfrage auch deutlich, dass wir sehr daran interessiert sind, unseren Sport, den Verein, die Jugendabteilung bei einem Besuch vorzustellen.


    Für diesen Schritt ist es jedoch erforderlich, zu wissen, was der/die Interessent/in an Vorstellungen und Erwartungen hat um auf ihn/sie persönlich und individuell einzugehen. Diese Arbeit sollte bei jeder Vorstellung gemacht werden. D. h. es sollte schon ein Konzept vorliegen, wenn der Kontakt aufgebaut wird. Der Verein und seine Mitglieder sollte sich auf die Besucher einstellen- nicht umgedreht.

  • Wir hatten am Wochenende Osterschießen, an beiden Tagen jeweils von 14-18 Uhr.
    Ich hätte es nicht gedacht, auch weil es letztes Jahr anders war, aber die Leute haben sich die Klinke in die Hand gegeben. :thumbsup:


    Vier Brüder kamen (mit ihrem Vater) an beiden Tagen, weil sie am Samstag nicht genug bekommen konnten. Wahnsinn, mit was für einer Energie die dabei waren. Wir hoffen stark, daß sie beim nächsten Training in zweieinhalb Wochen auch dabei sind. (Jetzt sind gerade Osterferien, deshalb ist die nächsten 2 Wochenenden kein Jugendtraining.)
    Es war auch noch ein Mädel da, die sich sehr gut angestellt hat. Hoffentlich kommt sie auch wieder. Die ebenfalls anwesende Mutter hat sich auch mit einer Zehnerscheibe versucht, da kann man also optimistisch sein.


    Ein anderer Vater brachte seinen 13jährigen Sohn mit, geschossen haben beide, mit unterschiedlichem Erfolg. Dem Sohn wollte ich während der Probeschüsse (5 waren erlaubt) eine Auflage aufschwatzen, weil er halt überhaupt nicht getroffen hat, aber davon wollte der junge Mann nichts wissen. Als der Vater dann am Schießen war, hat der Sohn dann auch wieder recht unbeteiligt in die Luft gestarrt. Ich wußte bislang nicht, daß es möglich ist, so teilnahmslos zu gucken.
    Da ich die beiden betreut habe, war das auch für mich lehrreich.


    Ich glaube, wir brauchen im Herbst noch so eine ähnliche Aktion.

  • ww.wsv1850.de
    Bildergalerie: www.wsj-pix.de
    netzathleten


    Beiträge zu:
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    :thumbup:

  • Anfang des Jahres konnten wir bei dem Schießen auf die Scheibe des Kreisjugendkönigs mit einem Schützen den vierten Platz belegen, er hat einmal! mit dem Luftgewehr vorher mit dem Luftgewehr geschossen. Die Zeit vorher hat er mit dem Lichtpunktgewehr geschossen, wir waren die stärkste Jugendschießabteilung und gedacht war es eigentlich nur als "Spaß" um von dem langweiligen Schießen am Freitag etwas anderes zu machen. Vor vier Wochen haben wir das "kleine grüne Band" der Stadt Peine errungen, mit einer gemischten Mannschaft aus Jugend- und Juniorenschützen. Von sieben Korporationen konnten nur zwei Korporationen eine vollständige Mannschaft melden, zwei Korporationen besitzen keine Jugendschießabteilung. Wir sind auf einem guten Weg, vom Lichtpunktschießen über das LG schießen und auch auch das LG und KK Schießen in der Jugendschießabteilung. Ein Angebot das zur Zeit keine andere Korporation bietet, die nächsten Ziele sind Anschaffung von Jugendgewehren und der Ausbau des Lichtpunktschießens und dann werden die Erfolge in der Öffentlichkeit auch ersichtlich sein.Hier seht Ihr die Jugendmannschaft ..:: peiner-freischiessen.net ::..



    Heiko Metzner
    Bürger - Jäger - Corps Peine

    Einmal editiert, zuletzt von Heiko ()

  • Zum Thema Öffentlichkeit und Mitgliederwerbung habe ich hier nun schon einiges erfahren. Wertvolle Anregungen, die ich sicher im Hinterkopf behalten werden. Wir führen jedes Jahr (einen Monat vor unserem Schützenfest) ein Schießen der Betriebe und Vereine durch. Da wir in unserem Verein viele passive Geschäftsleute haben, werden sie hierdurch motiviert, wirklich mal am Schießbetrieb teilzunehmen. Eine Mannschaft besteht aus 4 Personen, die einem Verein, Betrieb, Geschäft angehören. So hatten wir schon Teilnehmer aus der Feldmarksinteressentenschaft, der Jagdgenossenschaft, einem EDEKA-Laden, verschiedenen Einzelhandelsgeschäften und Sportvereinen. Der besondere Reiz ist, dass die Sieger dieses Schießens bei der Proklamation während des Schützenfestes genannt werden, in der Ehrengruppe marschieren dürfen und am Rathaus zusammen mit den neuen Majestäten geehrt werden. Einige "Verlegenheitsschützen" sind dadurch bei und schon "hängen" geblieben. Früher hatten wir an einer unserer ansässigen Schulen auch einen Workshop "Schießen". Aber nach den Amokläufen mit Schusswaffen an Schulen hat die Schule diesen Workshop eingestellt. Schade, aber die öffentliche Meinung hat hier gesiegt.

  • Was eine Zusammenarbeit mit der Schule betrifft, so bin ich einen Schritt weiter. Meine Tochter geht auf eine Grundschule und dadurch ist es mir gelungen das wir einen Flyer mit der Einladung zum Lichtpunktschießen in der Jugendschießabteilung verteilen dürfen. Wir sind einen Schritt weiter als die anderen Jugendschießabteilungen in unserer Stadt und haben den Schritt in die Schule geschafft. Es ist auch die Darstellung der Vorteile des lichtpunktschießens wie das Stärken der Konzentration, besonders geeignet für Kinders mit ADHS usw.
    Winnenden ist leider passiert, wir müssen an den Schulen die Vorteile des Schießsports darstellen und werden dann auch in die Schulen gelangen.


    Heiko Metzner
    Bürger - Jäger - Corps Peine

  • Hallo,


    ich bin im Arbeitskreis der DSJ für Öff.-Arbeit. Unsere Reise geht stark in die Richtung neue Medien (Facebook, youtube, Twitter, studiVZ) Internet als Homepage ist schon fast zu langweilig und dient eher als Basis für die Infos die dann auf Facebook und twitter erscheinen und dann vollständig nur auf der Internetseite erscheinen. Diese neuen Medien sind unser "Pferd" um junge Mitglieder zu gewinnen und die Zahlen des DSB in ein Gleichgewicht zu bringen. Für einen Verein glaube ich das die Option der Berichte in der regionalen Tageszeitung die wichtigste Aufmerksamkeit bringen. Weiterhin ist die aktive Öff-Arbeit immer noch die beste. Wer seinen Verein in einer freundschaftlichen Atmosphäre präsentiert kann auf die meiste zu stimmung hoffen. Ich meine damit "Tag der offenen Tür", Info-Stände usw.
    Schulsport ist nach Winnenden so wichtig wie noch nie - Wenn wir die Lehrerschaft überzeugen, das die Kinder bei uns im Verein oder bei AG's in der Schule den korekten und respektvollen Umgang mit dem Sportgerät lernen, sehe ich darin eine Vermeidung von Amokläufen. Denn eine Waffe in einer Schule ist keine Gefahr. Sie wird erst in der Hand eines Schülers zur Gefahr, der durch mangelnde Erziehung keinen Respekt vor dem Leben andere Menschen hat. Dieses Problem wird durch "verteufeln" des Schießsportes nicht gebessert, da die Ursache an den Erzieher und nicht an den Sportgeräten im Verein, liegt. Lehrer sind da für mich das beste Beispiel. Sie werfen uns vor die Jugendlichen an "Waffen" zu bringen, vergessen dabei aber das die Jugendlichen, in der Schule durch Mobbing und "schulisches Versagen" zu Amokläufer werden.
    Ich kann nur hoffen das die aktive Bekämpfung der Amokläufe auch von dem Lehrkörper unterstützt wird! Amokläufe haben ihren Anfang in der Schule und nicht in einem Verein.


    Heiko : deine Richtung find ich sehr gut!