Unterschied Steyr LP10 (mechanisch) zu Evo E / CM162EI?

  • Guten Morgen allesamt

    Ich schiesse selber erst seit einem Jahr Lupi und bin derzeit mit einer gebrauchten LP10 unterwegs (aufgrund des sehr guten Preises habe ich sie damals blind gekauft). Soweit bin ich damit auch recht zufrieden, in dem Jahr konnte ich mich von ~290 auf ~350 steigern. Ein Vereinskollege hat sich nun ebenfalls entschlossen, mit Lupi anzufangen und wir sind etwas ins Gespräch gekommen. Kurzum, er wäre an meiner LP10 interessiert, wobei ich mir dann vermutlich die Evo E oder eine Morini CM162EI holen würde. Hat jemand einen Vergleichswert zwischen den Lupis, besonders zu der Evo E? Die Morini haben wir mehrfach im Verein, die kann ich also auch mal Probe schiessen, die Evo E halt leider nicht.

  • Moin!

    Zu den Unterschieden kann ich leider nichts sagen. Ich schiesse die Evo E seit 2 Jahren, bin von der P8X gewechselt. Der Abzug ist erste Sahne, kein Kratzen oder sonstige Störungen, kein Verstellen. Er ist immer identisch. Im Training habe ich den Unterschied zum mechanischen Abzug nicht unbedingt bemerkt, aber im Wettkampf!

    Laden muss man sie ca. alle 10000 Schuss.

    Der einzige Nachteil ist der, dass man zum Einstellen des Abzugs meistens den Griff lösen muss. Das hat FWB besser gelöst. Aber man stellt ja nicht ständig um…

    Mein Fazit: Ich würde nie wieder einen mechanischen Abzug kaufen.

    Steyr Evo10E

    Steyr LP50

    Steyr FP1

    GSP 500 .32/.22

    RBF 1911 Dynamic Steel 9mm

    Korth SuperSport ALX .357 mag

  • Guten Tag

    Ich habe alle Hersteller getestet und bin bei Walther geblieben .Steyr Evo E ist eine Pistole wo Du gut
    sauber schießen musst verzeiht keine Fehler, Pardini sehr gutmütig
    Walther 500 E TOP Abzug

    Morini CM 200 kannst Du in der
    Puppenkiste nehmen zu leicht aber guter Abzug, Viel zu teuer
    .Tipp Kauf Dir eine Pistole mit E Abzug Immer gleich und wenn Du
    im Wettkampf bist

    und eine 7,9 hinlegst kannst DU ganz
    ruhig bleiben und Dir sagen der Abzug war es nicht.

    Alles Gute

  • Der Abzug von der Morini ist erste Sahne, der von der Steyr auch, da ist auch der mechanische Abzug Top. Ich würde aber einen E-Abzug bevorzugen, er läuft aber sauberer. Morini hat Zugfedern, sind gleichmässiger in ihrer Art, wie die Druckfedern, die bei der Steyr verbaut sind. Die CM 162 hat keine Laufentlastungsbohrungen und keinen Absorber, das heisst, sie springt ein wenig, aber macht nicht so viel aus, mir gefiel es. Meiner Meinung nach, verzeigt die CM 162 mehr am Abzug als die Steyr. Wenn es bei der Steyr eine 8,5 ist, ist es bei der Morini eine 9,1, aber rein meine Subjektive Meinung.

  • Morini CM 200 kannst Du in der
    Puppenkiste nehmen zu leicht aber guter Abzug, Viel zu teuer

    Tja, so sind die Meinungen verschieden!

    Eine Pistole kann nicht zu leicht, höchstens zu schwer sein! Mit Gewichten ausbalancieren taugt, abschleifen eher weniger.

    Der Abzug ist vermutlich der beste auf dem Markt.

    Der Preis bewegt sich in der Schweiz in der Höhe der teuren LP500-Modelle und etwas über der evo 10E. Mir taugt sie. Es gibt aber sicher auch preiswertere und ganz sicher billigere!

  • Eine Pistole kann nicht zu leicht, höchstens zu schwer sein

    Das ist richtig,

    zeigt aber auch Gleichzeitig welche Infos bzw. vermeintliche Experten Aussagen man hier bekommt.

    Ich wundere mich immer wieder wie oft mache Herrschaften ihre Geräte tauschen und Kommentare dazu liefern.

    Von Waffe A über Jahre bis hin zur Waffe D, E, oder F und vermutlich trifft es dann endlich irgendwann ein Konstrukt das gefühlt gut ist.

    Das aber in der Odyssee schon lange vorher Modelle dabei waren die diesen ,, Traumzustand'' auch gekonnt hätten so man hätte diese abstimmen können, bei der Erkenntnis fehlt es.

    Es wird einfach zu oft erwartet das ein Eisen out off the Box gleich passen muss. Die wenigsten haben Vorstellungen und trauen sich was. Da kommen dann Aussagen der Griff passt nicht, der Abzug war auch nicht das gelbe, die Balance war gar nix.

    Tja wenn man schon bestimmte Vorstellungen hat, sollte man auch dran gehen und diese versuchen umsetzen. Schlimmste was passieren kann ein Flopp aber Gleichzeitig gibts eine deutliche Erfahrung, eine eigene erlebte. nur so geht's vorwärts mittelfristig.

    Deshalb geht es im Prinzip darum was die Waffe kann, welche Wege der einzelne geht um diese Möglichkeiten zu erforschen darum geht es.

    Es muss das passende Set Up gefunden und erarbeitet werden. Dazu muss man keine 7 Waffen kaufen in 15 Jahren bis per Zufall eine aus der Box passt.

    Das ist dann eher ein Armutszeugnis. (nicht in den ersten 1-2 Jahren)

    no.limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Ob mann schon wieder eine gewisse Schärfe in das Thema bringen muss, indem man von Armutszeugniss spricht, sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass der TE seine mechanische Steyr Evo verkaufen kann und darüber nachdenkt und hier fragt, ob der Wechsel zur elektronischen Variante Vorteile bringen wird.

    Alle Vorteile sind bereits aufgezählt worden, die Plus- und Minuspunkte der verschiedenen elektronischen Modelle auch. MatchGuns Pistole wurde noch nicht besprochen, kann ich aber nichts zu sagen, kenn ich nicht.

    Wichtig ist doch nur, dass der TE alle aufgeführten Modelle wirklich zur Probe schiessen kann und dann seine Entscheidung trifft. Individuelle Änderungen und Anpassungen wird er auch dann noch am ausgewählten Modell wie Abzugseinstellung, Gewicht, Balance, Griff....... vornehmen müssen.

    Ich habe 5 Jahre lang die Steyr Evo E geschossen, umgebaut, angepasst und auch wieder Dinge verworfen und zurückgebaut. Ich war dann zufrieden und die Ergebnisse waren auch sehr gut. Bis ich vor einem Jahr eine Walther LP 500 Meistermanufaktur ausprobieren durfte und erkannt habe, dass ich mit Ihr leichter besser schiessen konnte, somit hab ich auf Walther gewechselt und bin sehr zufrieden damit.

  • Ich finde es ja interessant, wie es hier keine 10 Beiträge braucht, um von der eigentlichen Frage zu irgendwelchen Anfeindungen und Anschuldigungen zu kommen. Ist ja schlimmer als bei den Amiforen...

    Zum Hintergrund, warum ich bereits nach einer Saison die Waffe wechseln "will", ohne mir über Sinn und Zweck Gedanken zu machen - und mir dafür anscheinend irgendwelchen selbstgefälligen Schnark von unbeteiligten Aussenstehenden anhören darf: Ich habe meine LP10 damals selbst für etwas über 600€ gebraucht im grenznahen Ausland bekommen und den Griff noch nicht verbastelt, weshalb ich sie sehr günstig und im Vergleich zu "Neu-Käufern" nahezu verlustlos abgeben könnte. Der betreffende Vereinskollege leidet an einer chronischen Polyarthritis und bekommt jeweils einschiessende Schmerzen im Handgelenk durch Rückstossimpuls von echten Feuerwaffen. Bleibt Lupi. Hat er aber keine, und an Kohle mangelt es wegen der Teilinvalidität auch.

    Ich weiss ja nicht, wie das in Deutschland gehandhabt wird, aber zumindest in unserem Verein schaut man noch aufeinander. Deshalb habe ich ihm die Waffe selbstverständlich für einen symbolischen Betrag angeboten. Heisst aber auch, ich brauche selbst eine Neue -> dieser Thread.

    So, mit dem aus dem Weg, habe ich mich nun vor den Hohen Herren der Frage nach einer neuen Lupi würdig erwiesen oder bedarf es noch einiger Kniefälle und mea culpas?

    An den ganzen Rest: Schon mal vielen Dank für euren Input.

  • Der Unterschied der LP 10, EVO oder EVO E wird nicht wirklich sehr groß sein. Beim Umstieg von der LP 10 auf die Evo habe ich meine Einstellungen übertragen und fertig.

    Die Waffen haben alle unterschiedliche Masseverteilungen und Reaktionszeiten vom Abzug und Absorber. Bei den Steyr Modellen ist es eher nur die Charakteristik der Abzüge (E oder Mechanisch) , ansonsten soweit ähnlich. Einfach Zeit lassen und testen was einem besser liegt.

    Die Modelle der anderen Firmen sind bestimmt alle soweit gut, unterscheiden sich halt aber in ihrem Sprungverhalten und der Schussentwicklung. Somit ergeben sich gewisse Vorlieben des Schützen der es halt weicher, härter, schneller oder langsamer mag. Was sich gut anfühlt muss im Speziellen Fall nicht gut sein (bei der Ergebnisbetrachtung). Viele Schützen kommen zu mir und sagen...Boar mein Griff fühlt sich super an,.....nur treffen tu ich nix....der subjektive Eindruck garantiert nicht immer das beste Ergebnis.

    Es hilft nur ausprobieren welche Knarre einem liegt und welche auf Anhieb die höchsten Ergebnisse verspricht. Diese dürfte das größte Potential haben später etwas zu modifizieren oder zu verbessern oder halt durch Training gute Ergebnisse zu erziehlen.