Hallo zusammen,
mich treibt seit einiger Zeit das Thema Match Kammer um, denn Anschütz hatte bei seiner Ankündigung der neuen 54.30er KK Reihe auch als Neuerung "Match Kammer" als besonders Präzisions fördernd beschrieben. Auch CZ mit seiner 457 beschreibt eine Match-Kammer ... . Da ich gerade mich sehr mit Bill Calfee's Buch 'The Art of Rimfire Accuracy' beschäftige, habe ich mich erinnert, daß Anschütz bei seiner Ankündigung diese Match Kammer hervorrhob. Weiteres recherchieren ... Fehlanzeige, außer blablabla. Auch eine DPMA Recherche im Deutschen Patenamt ergab keinen Treffer. Hier hat Anschütz seit 2002 nichts mehr großartig beantragt, viell. geben die alles gleich International an.
Meine Frage, kennt jemand den technischen Hintergrund, denn der Patronenlager 'Mund' sieht ja aus wie bei den üblichen amerikanischen konischen Laufprofilen am Patronenlager, nur das Anschütz den 'eckiger' ausgedreht hat ... Siehe beigefügte Bilder ... Ich könnte mir denken, das Anschütz die Aussparungen für die Auszieher nicht mehr anfertigen wollte, aus Gründen der besseren Präzission .. Die Auszieher machen einen Teil aus an der Präzission einer Randfeuerwaffe und deshalb machen es wohl die Spitzenlaufhersteller wie Shilen, Lilja, Krieger etc. gleich ... also das konische Laufprofil am Patrolenlager ... siehe Fotos. Damit schlagen die Auszieher nicht an den Lauf, wenn gezündet wird. Bill Calfee hatte sich darüber schon in seinem o.g. Buch sehr lange
ausgelassen ...
Vielleicht gibt es ja auch noch weitere Errungenschaften zu der "Match Kammer" ... es muss ja nicht das Profil alleine sein.
Danke vorab, Grüße Oldgunner