Landesleistungszentrum für Sportschützen in Rheinland-Pfalz

    • Es stehen nach meiner Meinung und auch durch Infos bestätigt, dass verschiedene Entscheidungen getroffen wurden, die teilweise große Auswirkung auf das Schützenwesen in RLP haben-für Axel A auch für die Vereine des PSSB-:

      Es gibt kein LLZ in Bad Kreuznach- zu verdanken - nach meiner Meinung dem Liq und dem Verein Bad Kreuznach neu.

      Es wird kein LLZ RLP nicht mehr geben- nicht wie von einigen Vereinen aus dem Bereich PSSB gewünscht- eins in deren Bereich neu aufgebaut.

      Viel Geld diese Maßnahmen den Schützen in ganz RLP vorenthalten- zu verdanken dem Liq und dem Verein neu, wobei noch zu klären wäre, war der alte Verein aufgelöst. Nach meiner Meinung nein, da gewisse Abläufe nicht eingehalten wurden- zb. außerordentliche Generalversammlung .

      Der Liq sollte gem den gesetzliche Vorgaben seinen Job erledigen, wie auch in diesem Forum festgestellt wurde- Abwicklung des Vereins und nicht in seiner Funktion als II Vorsitzender des Neuvereins auftreten, und so alle bisherigen Arbeiten, Absprachen und Zusagen in Abrede stellen- er habe nichts gewusst- vielleicht war er so mit der Abwicklung seiner eigenen Privat Insolvenz beschäftigt- so bot er für die Übernahme der Anlage der Bank an alle Kosten des Altvereins zu übernehmen( man spricht da von einer Summe die im Anfangsbereich der einer sechs Stelligen Summe , die vorne eine 3 stehen hat an) eine andere Institution hätte dieses Objekt schuldenfrei für 100.000 € übernehmen können- So macht man Geschäfte.

      Da haben die Mitglieder auch eine gewisse Mitschuld, er bekam ja von denen den Auftrag dazu.

      Aber das ist alles Schnee von gestern, aber das macht das Schützenwesen nicht kaputt.
    • HoDi schrieb:

      Es wird kein LLZ RLP nicht mehr geben- nicht wie von einigen Vereinen aus dem Bereich PSSB gewünscht- eins in deren Bereich neu aufgebaut.
      Es mag nun nicht LLZ genannt werden, was das Geld angeht, sind die beteiligten Personen aber verhalten optimistisch. Ob du oder die anderen am Ende Recht behalten wird sich in den nächsten 24 Monaten zeigen. Solange wird man dieser Posse wohl Zeit geben müssen :D Mir persönlich ist es ziemlich egal, denn ich bezahle mein Hobby selber und bin nicht darauf angewiesen an die staatlichen Futtertröge zu kommen.
    • Dem Satz, dass die Mitglieder des alten Vereins ein Mitschuld haben, muss ich widersprechen.

      Die Leute haben nicht gewusst, wie das laufen soll.
      Auch wusste man nicht das dann er Liquidator werden wird.
      Wer beschäftigt sich den schon mit Verreinsrecht.

      Es wurde zuerst einmal bekannt gegeben, dass einige Leute vom alten Vorstand zurück treten würden. Dann wurde unter viel blabla abgestimmt ob er entlastet wird.
      Wenn man ne Lobby hat bekommt man natürlich die Stimmen.

      Der Anwalt sagte dann er würde als kommissarischer Vorsitzender einspringen.
      Als nächster Schritt wurde Liquidiert. Dabei sprach sich ,wie schon gesagt ,ein Rechtsanwalt, ein Unternehmensberater und später noch der alte erste Vorsitzende dafür aus.

      Wer Menschen in ihrer Art kennt, wird sich denken was dann passiert ist.

      Die Mitschuld lass ich soweit gelten ,dass sie aus Unwissenheit handelten.
      Aber das schützt ja bekanntlich nicht.

      *pech halt

      Mir gehts auch nicht ums LLZ.
      Habs vorher nie gebraucht oder in Anspruch genommen.
      Jetzt werd ich damit nicht anfangen.

      Weshalb schreib ich. Nachtreten wie Karl das sagte? Vielleicht ein wenig.
      Aber eher das die Leute im Grunde genauso blind sind wie bei der ganzen Geschichte.

      Und hier kann ich wenigstens mal schreiben , was aus meiner Sicht und Meinung unrecht geschieht.

      Aber eins ist klar. Liquidiert der nicht anständig , werd ich auf dem Amtsgericht bei dem Beamten auflaufen, wer dafür zuständig ist und mich nach rechtlichen Schritten informieren.
    • Karl schrieb:

      7.62 x 39 schrieb:

      Aber auch nicht die Erlaubnis zu erteilen. Da sie ja von der Liquidation weiss.
      Ist das jetzt eine besondere auf Schießstände bezogene Regelung?Unser Verein durfte den Geschäftsbetrieb weiter führen.
      Ich weiß ja nicht, was bei EUREM Verein gelaufen ist, aber sicher keine "stille Liquidation".
      Siehe mal z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Liquidation
      Unter Liquidation (von lateinisch liquidāre ‚verflüssigen‘), häufig auch Abwicklung genannt, versteht man im betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Zusammenhang den Verkauf aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens oder Vereins mit dem Ziel, das darin gebundene Kapital in Bargeld oder andere leicht in Bargeld umtauschbare („liquide“) Mittel umzuwandeln. Ziel der Liquidation ist die Beendigung der Gesellschaft.

      Aus der gesellschaftsrechtlichen Perspektive ist die Liquidation oder Abwicklung der Beginn des Zeitraumes nach der Auflösung der Gesellschaft oder des Vereins, durch den sie zur tatsächlichen Vermögenslosigkeit geführt werden, um die Vollbeendigung ihrer Existenz durch registerliche Löschung zu ermöglichen. Es handelt sich also um die zweite Phase der Beendigung einer Gesellschaft oder eines Vereins, ihr vorauszugehen hat rechtsformunabhängig die Auflösung, ihr folgt die Löschung im Register.


      [Formatierungen durch mich]

      Auch ganz interessant: http://www.uwebwerner.de/wie-man-einen-verein-auflost/

      Liquidation ist KEINE Insolvenz sondern die FREIWILLIGE Vereinsauflösung durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Insofern hat der Liquidator auch nicht die Interessen der Gläubiger zu vertreten, wie z.B. @AxelA meint, sondern die Interessen der Mitglieder des Altvereins.
      Und wenn jemand meint, der Verein hätte schon längst Insolvenz anmelden müssen, dann ist das ggf. anzuzeigen. Fraglich bleibt nämlich, wie es nach der "stillen Liquidation" weitergeht. Denn DANN kommen die Gläubiger ins Boot und wollen ggf. noch Gelder haben. Inwieweit dann eine Mithaftung von Vorstandsmitgliedern oder auch normalen Mitgliedern des Altvereins besteht, wird sich dann zeigen.

      Weiter oben in Beitrag #277 hatte @schmidtchen auch schon mal auf eine Definition der Liquidation hingewiesen Eingetragener Verein Vereinsauflösung

      Nach der Auflösung des Vereins hat auch die erteilte Schießstättenbetriebserlaubnis in der Regel wohl keine Gültigkeit mehr, da sie (zumindest nach altem Recht) an den Verein gebunden ist.

      7.62 x 39 schrieb:

      Dem Satz, dass die Mitglieder des alten Vereins ein Mitschuld haben, muss ich widersprechen.

      Die Leute haben nicht gewusst, wie das laufen soll.
      Auch wusste man nicht das dann er Liquidator werden wird.
      Wer beschäftigt sich den schon mit Verreinsrecht.

      Wenn man sich hier so den ganzen Vorgang mal durchliest, gehört schon ne ganze Menge Ignoranz dazu, sich als Mitglied eines Vereins nicht nur jahrelang nicht um die "Geschäfte des Vereins" zu kümmern (weder ob JHVs abgehalten werden, noch wie bestimmte Dinge finanziell abgewickelt werden) und dann, wenn das Kind in den Brunnen fällt, zu sagen: "Oh, davon wusste ich aber nichts und wie das abläuft, auch nicht".
      Zu der entsprechenden Versammlung muß mit entsprechender Einladung eingeladen werden. Spätestens dann kann ich doch mal recherchieren, wie so was abläuft. Das sind im heutigen Zeitalter des Internets 10 Klicks.
      Da kann ich nur den Kopf schütteln.
    • @ harald

      Der letze Abschnitt deines Textex stimmt zwar, aber geschrieben ist es einfacher wie es dann umgesetzt werden würde.

      Internet ist nicht für jeden das Medium.
      Auch kann man nicht von jedem Mitglied erwarten das er allroundinformiert ist.
      Einige sind eher gut mit Händen und Umsetzung zbs. andere im Denken und Planen.
      Menschen halt.
    • harald schrieb:

      Insofern hat der Liquidator auch nicht die Interessen der Gläubiger zu vertreten, wie z.B. @AxelA meint, sondern die Interessen der Mitglieder des Altvereins.
      Du hast natürlich recht, den entscheidenden Satz habe ich Dir mal aus Deinem Link nochmal rausgesucht.:

      Das Vermögen des Vereins
      Erst wenn alle Kosten beglichen und dies von den Liquidatoren überprüft wurde, kann das restliche Vermögen entsprechend der Bestimmung der Satzung verwendet werden.


      Es wurde ja auch der Grund der bevorstehenden Insolvenz als Grund genannt.

      Warum sonst soll man einen Verein auflösen um ihn gleichzeitig mit den bisherigen Mitgliedern neu zu gründen? Vermutlich um die Schulden abzuschütteln.


      Karl
    • @Karl

      So war der glorreiche Plan warscheinlich gewesen .
      Irgend einer hat sich da wohl vertan.

      Übrigens auf der Webpräsenz der SG Bad Kreuznach wurde zur Schiesserlaubnis Stellung genommen.
      Die Erlaubnis würde bestehen und erteilt sein.
      Anders würd die Aussage keinen Sinn machen.

      Wasn Ding. 8|

      bk-sg.de/

      PS: Warum schaden ? Die sind doch nur eingemietet oder ? Betrifft die doch nur in soweit, dass die da halt nicht schiessen könnten.

      EDIT:

      Das lese ich ja jetzt erst.

      Zitat aus Link:

      "Laut Aussage unseres Mitgliedes (z. Z. kommissarischer 2. Vorsitzender und Liquidator der alten SG) Klaus Brecht sind Gespräche mit der Sparkasse Rhein-Nahe Zwecks der Übernahme im Gange."


      Öhm. 2 Vorsitzender ? Wer isn der Erste ?
      Warum "und" zwischen 2. Vorsitzender und Liquidator ?

      Übernahme. Also tritt die neue SG als möglicher Käufer auf den Plan.
      Prima. Dann schreitet ja die Liquidation vorran.

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