Ich hoffe ja, dass manche junge Sportschützen mit diesen Thema in der Schule keine Probleme bekommen. Es gibt ja in manchen Schulen Gruppen , die sich gegen das Sportschießen stellen und die jeweiligen Schützen mobben. Es gibt immer welche Gruppen, die sich gegen irgendwelche Sportarten stellen. Aber mobben muss man die Sportler dafür nicht! Ich habe das Glück, dass in meiner Schule (sowie in vielen andern auch) das Sportschießen wahrgenommen und akzeptiert wird. Dieses Jahr könnte sogar ich in den Jahresbericht reinkommen. Ich hatte ne Zeit lang Angst frei zu sagen, dass ich Sportschützin bin. Die Schützen auf der FOS, die direkt neben meiner Schule steht, mussten nach den Amoklauf von Winnenden sich im Direkorat melden, dass sie diesen Sport betreiben. Aber war dann doch nur auf der FOS.
Eine kleine Geschichte von mir: Es gab in meiner Schule (Gymnasium) ein paar Leute, die sich nach dem Amoklauf gegen "meinen" Sport gestellt haben und mich naja... schon irgendwie gemobbt haben. Das ging dann bis dieses Jahr. Bis wir gemeinsam Sport hatten. Nachdem ich meine "Erfolge" auf der Deutschen und Bayerischen meiner Sportlehrerin mitteilte, haben sie sich irgendwie geändert. Sie wissen jetzt, dass Sportschützen auch nur Menschen sind und der Sport auch anstrengend werden kann. Freunde sind wir zwar nicht, aber wenigsten akzeptieren sie mich und das Schießen 
Zum Thema Medien: So mancher Bericht im Fernsehen bringt mich manchmal schon zur Weißglut! Klar es ist wirklich nicht toll, wenn ein Mensch stirbt! Aber es ist nicht der Schießsport, der die Menschen dazu bringt jemanden umzubringen. Es ist der Mensch. Diese Diskussion fing an (meiner Meinung), nachdem bewiesen wurde die Ego-shooter, die sogenannten "Killerspiele", nicht dafür verantwortlich sind, dass jemand etwas schlimmes tut, sei es ein Amolauf oder jemanden in der familie umbringen. Die Medien und manche Menschen suchen ebenen immer einen Grund, warum wer was macht und warum etwas so ist.
Ich denke, dass Ego-Shooter, Sportschießen, Waffenbesitz nur naja... ich sag's mal so: Der Mensch, der etwas vorhat, ist zu 95% entschlossen etwas zu tun. Die restlichen 5% sind eben dann die genannten Sachen. Der Mensch, der eben sowas vorhat, wie ein Amoklauf, muss also schon irgendwie total blöd im Hirn sein.
Sportschießen (und die anderen Sachen) sind bildlich dargestellt der Druckpunkt, der sehr schwer eingestellt ist, aber abziehen tut der Mensch. Wenn man das so sehen darf
LG
Zabbbi
PS: Hoffentlich bin ich hier nicht vom Thema abgeschweift 