Beiträge von Rogo

    Ganz ohne Schwitzen wirst du es im Sommer als Gewehrschütze nicht hinbekommen - außer du schwitzt sowieso nie. Die Funktionsunterwäsche soll den Schweiß von der Haut nach außen transportieren und an das weitere Gewebe abgeben. Durch die Verdunstung entsteht Verdunstungskälte, die wiederum die Temperatur senkt. Das Problem ist hier das "weitere Gewebe", denn weder Schießhosen noch -jacken transportieren die Feuchtigkeit besonders gut weiter. Somit kann die Unterwäsche nicht voll funktionieren.
    Grundsätzlich sind zur Kühlung Gewebesorten wie Polyester und Polyamid gut geeignet, da sie die Feuchtigkeit schnell nach außen transportieren.
    Wer im Winter (gerade bei Disziplinen mit offenen Ständen) schnell friert, dem kann man Unterwäsche aus Merinowolle empfehlen, diese hat eine sehr gute Wärmeisolierung.
    Aufgrund der Rückmeldung von meinen Schützen kann ich die Unterwäsche von Sauer empfehlen. Sie ist angenehm zu tragen, nimmt nicht übermäßig Feuchtigkeit auf sondern transportiert recht gut weiter und trocknet auch wieder schnell (d.h. kühlt zumindest während Pausen sobald Jacke/Hose offen sind sehr gut).

    Und bitte immer die selbe Unterwäsche tragen (regelmäßig waschen, evtl. mehrere Sets anschaffen), sie beeinflusst das Anschlagsgefühl und da der Sportschütze ein Gewohnheitstier ist mag er es gar nicht, wenn bei jedem Schießen ein anderes Gefühl da ist.

    "Liegendmatte aus Zellkautschuk
    Schwarz. Flexibel und aufrollbar. Gibt sehr festen Halt. Maße 70x50x1,2 cm."

    Klingt gut und auch vom Preis her sehr gut. Sind die Matten schon mal geprüft worden? Zwecks Messung nach SpO 1.3.1, dass die Matte dann noch mind. 10mm dick ist?

    eine Liegendmatte kostet zwischen 20-30 Euro!

    Hätte ich gern mal gesehen wo du die herbekommst. Hab eben mal bei Holme gekuckt, da gibt es zwar eine für 28 Euro, diese entspricht aber nicht der SpO (die große Version kostet 47 Euro mehr).
    Es gibt eine Matte von Sauer: 103 Euro, eine von AHG: 79 Euro, Thune kurz 70 Euro, Thune lang 145 Euro.

    Gut ob nun Veranstalter oder Ausrichter, anscheinend war der Kostenfaktor zu hoch, sonst hätte sich unser Gau doch mal locker 30-40 Matten kaufen können (KK und LG 3-St.) ?

    "Schwarzer Peter" insofern, dass sich doch wieder der Schütze kümmern muss. Und wie gesagt: lieber haben alle die gleichen Matten und gleichen Voraussetzungen.
    Ich glaube nicht, dass auf Kreis-/Bezirksebene ein Testgerät zur Dickenmessung vorhanden ist. Manche Matten sind dann ok, manche nicht. Haben alle die gleichen sind wenigstens alle ok oder alle nicht ok.

    Hallo Johann,

    die Regelung, dass der Veranstalter die Matten stellen muss, fand ich ehrlich gesagt sehr gut. Zum einen muss der Schütze ein Teil weniger mit rumtragen, zum anderen hätte damit jeder Schütze an diesem Schießort die gleichen Bedingungen auf dem Untergrund.
    Die Aufweichung der SpO scheint ein Resultat davon zu sein, dass die wenigsten Ausrichter selber Matten angeschafft haben und es zu mehreren Vorfällen wie in diesem Thema gekommen ist. Kann ich die Ausrichter auch verstehen - bei 20 Ständen und 145 Euro pro Matte sind das knapp 3.000 Euro Anschaffungskosten - die durch die Startgelder sicher so schnell nicht wieder rein kommen.

    LG Rogo

    Hallo zusammen,

    nachdem ich für das Wiki die wichtigsten Punkte für LG 3-Stellung zusammengefasst habe ist mir aufgefallen, dass es bei Punkt 0.3.5 offensichtlich eine Änderung gab.
    Hier heißt es in der Version vom 01.01.2016: "Die Verwendung eigener Matten ist nicht gestattet. Solle es dem Veranstalter nicht möglich sein die Matten zu stellen, kann der Schießleiter/Tech. Delegierte die Verwendung eigener Matten gestatten."
    Heißt für mich: Die Austragungsorte, die bis dahin noch keine Matten hatten, werden sich wohl auch keine mehr anschaffen und wieder den Schützen den schwarzen Peter zuschieben, dass er sich darum kümmert.

    LG Rogo

    einen kleinen Auszug zum Waffengesetz

    Bitte nimm dir hierfür Zeit! Stelle ordentlich dar wie lange es dauert, bis ein Sportschütze eine eigene scharfe Waffe besitzen darf, welche Voraussetzungen er alle erfüllen muss und wie oft er regelmäßig kontrolliert wird. Gerade nach den letzen Vorfällen in München etc. wird wieder das Geschrei nach einem schärferen WaffG lauter und es wäre sehr gut wenn man aufzeigt, dass es sowieso schon hart genug ist. Davon abgesehen, dass ein verschwindend geringer Teil von Verbrechen mit legal erworbenen Schusswaffen verübt werden.
    Danke!

    Schützenvereinregeln?

    Damit kann u.a. die Standordnung, Sportordnung, Vereinssatzung, Jugendordnung, uvm. gemeint sein. Wenn du alles davon haben willst scheint dein Kunde einen Roman zu wünschen ;)

    Wann kann man denn mal was von dir lesen?

    LG Rogo

    Speziell Vereinen aus Bayern, die aktive Jugendarbeit betreiben und Nachwuchs in ihren Reihen haben, möchte ich die beiden Veranstaltungen Guschu-Open und Multi-Youngsters-Cup empfehlen. Natürlich können auch Jungschützen aus allen anderen Teilen von Deutschland unsere Landeshauptstadt besuchen kommen ;)
    Guschu-Open ist ein Nachwuchs-Wettbewerb in den Disziplinen Luftgewehr/Luftpistole. Dieses Jahr war erstmalig für 8 bis 11-jährige die Disziplin Lichtgewehr Liegendschießen dabei und ist sehr gut angenommen worden. Der Multi-Youngsters-Cup ist eine Kombination aus Laufen und Schießen. Die G-Open finden immer eine Woche nach der Bayerischen Meisterschaft am Samstag statt, der MYC im Anschluss am Sonntag. Ab Freitag kann auf dem Gelände in München gezeltet werden.
    Unser Verein nimmt seit vielen Jahren an den G-Open teil und zählt für die Jungschützen zu einem der Highlights. Nicht nur wegen der Möglichkeit in München schießen zu dürfen, sondern auch wegen der Übernachtung auf der Anlage etc. Wir fahren immer mit einer ganzen Truppe nach München, schießen tun aber nur die Schützen, die es nicht auf die Bayerische geschafft haben. Die G-Open ist eine Breitensport- und keine Spitzensportveranstaltung. Gerade mit der Erweiterung um das Lichtgewehr ist die Veranstaltung noch attraktiver geworden. Während dem kompletten Wochenende ist auch ein umfangreiches Rahmenprogramm auf der Anlage.
    Bitte schaut euch die Ausschreibungen an und holt euch hier ein paar Eindrücke von diesem Jahr: http://www.bssj.de/index.php?option=com_phocagallery&view=category&id=71:2016&Itemid=179

    Vielleicht sieht man sich dann 2017 :thumbup:

    Wie schon geschrieben wurde: Dringend weg vom Ergebnis schießen! Das kannst du 1x im Monat als Kontrolle in der wettkampffreien Zeit machen - reicht vollkommen aus.

    Konzentriere dich (egal ob Training/Wettkampf) nur auf den Teil des Monitors, der dein Schussbild anzeigt. Mehr musst du nicht sehen. Passen Schussbild und Trefferlage, dann ist das Ergebnis am Ende automatisch in Ordnung. Jeder Blick auf die Ringe setzt dich unnötig unter Druck. Erst wenn du von der Meldung "Stop - Durchgang beendet" am Monitor überrascht wirst, hast du das unter Kontrolle.

    Dein Nickname "bloss keine 8" spricht Bände ;)
    Vermeide solche Gedanken beim Schießen, sie schränken dich nur ein.
    1. du denkst genau an das, was du ja eigentlich NICHT willst (die 8 )
    2. du setzt dich selber unter Druck (denn was ist, wenn es doch eine 8 wird?)
    2,5. wenn eine 8 kommt - dann geht der Druck noch höher, denn der nächste Schuss darf jetzt auf gar keinen Fall mehr schlecht sein
    3. dein Kopf denkt in dem Moment nicht an das, was wirklich wichtig ist (Technik, Schussablauf, Atmung, etc.)
    Lenke deine Gedanken auf die Elemente, die du beeinflussen kannst und musst (Technik, Schussablauf, Atmung, etc.). Notiere dir 2-3 Punkte, bei denen du während des Schießens am öftesten Fehler machst. Diese Punkte formulierst du dir positiv um (z. B. "Während dem zweiten Ausatmen nehme ich den Druckpunkt") und gehe diese Punkte vor allem dann im Kopf durch, wenn deine Gedanken doch wieder bei "bloss keine 8" oder "heute hatte ich noch gar keinen Weißen" etc. gelandet sind.

    Hallo Teiler18,

    kuck mal auf schiesssportwiki.de . Das Wiki habe ich vor ein paar Jahren begonnen um Technik etc. für meine Nachwuchsschützen zu dokumentieren. Daher konzentriert sich das Wiki aktuell noch auf LG / LG 3-Stellung. Einer meiner Zwerge ist seit drei Jahren im Bayernkader und auch diese Erfahrungen fließen mit ins Wiki ein. Für die Pistole suche ich aktuell noch Unterstützung (ich schieße zwar selber Pistole, habe aber keine Trainerausbildung im Pistolenbereich durchlaufen).
    Das Wiki hat ca. 1.000 Besucher/Monat und ist auf FB vertreten: https://www.facebook.com/LG3Stellung/ (etwas über 1.100 Follower)

    Wenn Interesse an einer Zusammenarbeit besteht kannst du dich gerne hier oder per Mail an christopher@lg3-stellung.de melden.

    Viele Grüße,

    Christopher Rogoza

    Mahlzeit zusammen!

    Die SpO-Regelnummer hat glaub ich schon jemand geschrieben, trotzdem noch mal zur Sicherheit: Teil 1 - Gewehr, SpO 1.2.3 - Punkt 5
    Ich hab allerdings nichts gefunden, wo genau die Knöpfe sein müssen (die Abbildung dazu gibt keine genauen Maße vor). Die Einschränkungen aus Punkt 4 und Punkt 5 lauten: am Verschluss darf die Jacke nicht mehr als 100mm überlappen und von der Mitte des Knopfes bis zum äußeren Rand des Knopflochs muss man 70mm überlappen können (soll verhindern, dass die Jacken zu eng anliegen).

    Zum Thema: Wenn man den untersten Knopf so einstellen kann, dass er den Regeln entspricht UND den Anschlag des Schützen unterstützt, dann sollte man den Knopf auch nutzen.
    Bei Schützen der Schüler/Jugendklasse achte ich auf die Regel mit der Überlappung beim untersten Knopf gar nicht. Wenn sie im Anschlag stehen wird das Knopfloch so gesetzt, dass die Jacke auch in diesem Bereich vernünftig stützt. Steht der Schütze mit vorgeschobener Hüfte im Anschlag markiere ich das Knopfloch und setze den Knopf dann noch 5mm "enger". Damit haben die Schützen einen weiteren Anhaltspunkt um die Hüfte jedes Mal gleich weit vorschieben zu können und die Jacke stützt noch etwas mehr.
    Genauso funktionierts dann ab der Juniorenklasse, da muss man dann allerdings auf die Überlappung achten.

    LG Rogo

    Vorab: Teiler ist der Abstand vom Mittelpunkt der Scheibe zum Mittelpunkt des Treffers. Daher ist bei 0T ein Schuss exakt in der Mitte.

    Die "10" hat einen Durchmesser von 0,5mm (= 50T), die Munition wird mit 4,5mm (= 450T) gerechnet. Daher komme ich rechnerisch für eine schlechteste 10,0 auf 250T. Wie?
    Von der Mitte der Scheibe bis zum Rand der Zehn sind es 25T (Hälfte vom Durchmesser der Zehn). Von der Mitte des Treffers bis zu seinem Rand sind es 225T (450/ /2). Eine Zehn ist es nur dann, wenn der Treffer die Zehn berührt, zusammen also 25T + 225T = 250T.
    Hab ich nen Denkfehler? Alles über 250T muss damit schlechter wie eine Zehn sein.

    Rot: Treffer mit insg. 4,5mm = 450T
    Blau: Zehn mit 50T

    Edit: damit ist der Beitrag von shooting.sepp (Teiler) absolut korrekt

    Was ich bisher mit dem Raspi gemacht habe:

    • Zentrale für Funksensoren mit Java (verbunden über NRF24L01 Module)
    • Lichtbalken fürs Auto (192 RGB LEDs) mit Schieberegistern, Java
    • Anwendungsserver mit Tomcat + MySQL, einfach mal als Test
    • Printserver für 3D-Drucker bzw. CNC
    • aktuell: Ein Ziel für Laser-Gewehre, steckt auch ein Raspi darin. Dieser macht ein offenes WLAN auf und die Trefferanzeige erfolgt per Smartphone-App (https://play.google.com/store/apps/det…nic.lasertarget)

    Mein Favorit: der Zero, vielleicht nicht zum Einsteigen aber für Embedded-Projekte aufgrund der Größe und Leistung unschlagbar

    Hallo Matze,

    wenn du schnell unter die 10 kommst klingt das danach, dass dein Nullpunkt zu tief ist. Tiefschüsse/zu tief stehen ist absolut tabu! Ruckartig klingt nach Kraft und die kann man nicht so sauber dosieren, dass du langsam nach unten fährst.
    Richte deinen Nullpunkt am Anfang des Schießens minimal zu hoch ein. In den ersten paar Minuten gibt Ausrüstung etc. sowieso noch nach und du kommst weiter nach unten.
    Wenn du mit dem Gewehr in den Anschlag gehst, stehst du zunächst aufrecht, dann schiebst du die Hüfte ganz leicht nach vorne (wirklich nach vorne, als würdest du den Bauch raus strecken) und anschließend in Zielrichtung. Wenn der Stützarm dann noch sauber sitzt gibt es da keine Möglichkeit mehr, dass das Gewehr tiefer kommt. Die Hüfte ist verriegelt. Zum Regulieren der Höhe hast du dann: Abstand der Füße zueinander, Position der Stützhand, Schaftkappe.
    Dann zu deiner Frage:

    • geh in deinen Anschlag, der Kopf bleibt aber noch oben. So kannst du dich erst mal auf das Gefühl im Rest vom Körper konzentrieren, kannst durch Hinschauen kontrollieren und vor allem fängst du nicht sofort an zu zielen
    • Kopf drehen und mit vollem Gewicht auf die Schaftbacke legen, auch hier noch nicht zielen
    • jetzt wird durch das Diopter gezielt und je nach Leistungsstand solltest du jetzt auf der Scheibe bzw. im Schwarzen sein; im Optimalfall innerhalb des orangen Bereichs (siehe Bild), auf gar keinem Fall zu tief! wenn das passt -> Auge schaut wieder am Diopter vorbei
    • jetzt atmest du noch 1-3 mal ruhig über den Bauch, wobei die Atmung immer flacher wird. Am Schluss ist nur noch in den Lungen, was von selbst drin bleibt (nicht die Luft anhalten oder rauspressen, in beiden Fällen ist Kraft im Spiel und Kraft führt zu Bewegung). beim letzten Ausatmen siehst du auch wieder durch das Diopter
    • Druckpunkt, Atemstopp, Feinstkorrekturen am Zielbild, wenn du das 1. Mal auf der Scheibe ruhig stehst -> Abziehen!

    So kommst du definitiv immer von oben und kannst nicht unter die 10 rutschten, durch die ruhige Atmung fährt man auch recht sanft nach unten und nicht ruckartig.

    Hier war ein Ausatmen beim "Sprung" von der 1 bis zur 6, das letzte Ausatmen dann von der 6 bis in den 8er-Bereich. Der Rest ist Feinstkorrektur

    Sounds very interesting!
    Maybe you think about developing your software open-source, that would offer oncountable possibilites!
    Your system is already able to keep up with some versions of the SCATT. As soon as you remove the cable from the sensor it deserves a "perfect" :)