Beiträge von Königstiger

    mivo1965

    Du machst das Klebeband/Moosgummi etc. nicht als Markierung auf die Schaftbacke sondern als Antirutschbelag. Welche Form dies letztendlich hat ist egal. Auch kann man z.B. (wie von Pardini angesprochen) den Aufkleber der Waffenkontrolle rein zufällig auf die Stelle kleben an der man gewöhnlich der Vorderschaft auflegt.

    Sei einfach ein bisschen kreativ...

    Grundsätzlich, Schießen auf verschiedenen Ständen bedingt oft kleinere Anpassungen der Einstellungen.

    Oder, wenn das Gewehr vor oder gar während des Schießens (ok, letzteres ist bei Auflage nicht der Fall) umgebaut werden muss sollte dies nach möglichkeit "narrensicher" passieren.

    Selbst Topschützen unterliefen mit zunehmender Bedeutung eines Wettkampfs schon Umbaupannen. Um dies nach möglichkeit zu verhindern bringt man eben Markierungen an der Waffe an und macht sich Aufzeichnungen dazu.

    Jetzt wirds aber OT ...

    mivo1965

    Der Edding lässt sich doch nahezu ohne groß irgendwelche Spuren zu hinterlassen wieder entfernen.

    Ich habe dazu wohl aber ein andere Einstellung, ich gehe mit meinen Sachen zwar auch sehr pfleglich um und ärgere mich über Kratzer etc., trotzdem sich sie für mich nur "Mittel zum Zweck", d.h. ich habe keine Probleme die Feile oder gar die Säge anzusetzen.

    "Schönheit" schießt keine 10er...

    Alternativ, wenn man abolut keine Markierungen haben will kann man ja auch Fotos machen.

    Als erstes würde ich dir empfehlen, das Gewehr andersrum in den Koffer zu legen. So wie es auf dem ersten Bild liegt, stößt sonst das Diopter an die Schale des Koffers;).

    Ich baue Korntunnel und Diopter nach jedem Training ab, Damit nichts passiert, bzw es sich nicht löst, durch Vibrationen im Fahrzeug. Ausserdem, hast du dann auch immer die Gewißheit, dass dein Zubehör beim schießen fest ist.

    Du musst dir nur die Markierungen merken, damit du nicht immer alles neu einstellen musst.

    Viel Spaß mit dem Teil.

    Einfach mit `nem Edding Markierungen machen.

    Und ja, der Koffer ist zu klein um das Gewehr im montierem Zustand zu transportieren.

    Matcharmbrust ist vom Anschlag her wie Gewehrschießen das schießen/treffen selbst allerdings ungleich schwieriger. Jeden Fehler den man macht wird sofort bestraft.

    Auf 10m wird nur stehend, auf 30m stehend und knieend geschossen. Eine komplette Ausstattung (Jacke, Hose, Schuhe usw.) ist obligat.

    Die regionale Verbreitung ist sehr unterschiedlich, hier im Bezirk bin ich der einzige der 10m AB schießt.

    Feldarmbrust (Stehendanschlag wie beim Gewehr) wird ausschließlich draußen "bei Wind und Wetter geschossen". Soweit mir bekannt auf 2 verschiedene Distanzen. Spezielle Schießbekleidung wie bei der Matcharmbrust ist nicht zulässig.

    FeldAB`s gibt es nicht fertig zu kaufen, das sind alles Eigenbauten mit einem Gewehrschaft und Bogen Wurfarmen.

    Die Verbreitung der FeldAB ist noch geringer.

    ...

    Fakt ist aber, die Backen und selbst die Kappen dürfen am KK-Sport- und KK-Freigewehr auch nur mit bloßer Hand (und damit auch im Anschlag) verstellt werden, also sind auch Klemmhebel erlaubt, nicht aber am LG oder GK-Standard.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Zweifellos richtig, zumindest in der Theorie. Am FWB LG 700/800 lassen sich sowohl die Backe als auch die Kappe am serienmäßigen Schaft im Anschlag verstellen.

    Dies wurde noch nie bei der Waffenkontrolle etc. beanstandet.

    Wie bereits gesagt wurde, wir schützen mit freiem Anschlag werden wohl kaum einen Unterschied feststellen, wenn man die, zum Lauf optimale, Munition gefunden hat. Für Auflageschützen ist das schon wichtiger.

    ...

    Ich weis nicht ob deine Aussage rein aufs LP schießen bezogen ist, aber pauschal zu sagen Schützen welche freihändig schießen würden keinen Unterschied merken ist nicht richtig.

    Billy

    Nun, 1/10mm - 2/10mm, ja selbst wenige hundertstel mm können bei Metallkonstruktionen schon riesige Maße sein daß etwas nicht mehr funktioniert.

    Du sagst ja selbst daß es sein kann daß wenn das ZF (wenn ohne "Unterschiene" direkt auf das System montiert) von der Waffe gelöst und wieder montiert wird Treffpunktverlagerungen auftreten können.

    Und eben diese Verlagerungen resultieren von den Spannungen im ZF Tubus wenn das ZF Schräg (auch wenn es nur wenige 1/100mm sind) in den Ringen sitzt. Zum einen "verbiegen" diese Spannungen das ZF nicht plastisch sondern lediglich im elastischen Bereich d.h. so wenig daß man dies nicht sieht, zum anderen können diese auch Auswirkungen auf die wiederholgenauigkeit der Verstellmechanik derartige Auswirkungen haben.

    ...

    Wenn diese sehr weit zu tief oder hoch schießt, unterlegt man in die vordere oder hintere Montage unter dem Fernrohr einen kleinen Klebestreifen.

    So kann man die Höhe korrigieren.

    ...

    Viele Grüße Billy

    Das mag sein daß diese Vorgehensweise funktioniert, ist aber nicht zu empfehlen. Die Ringe der ZF Montage tragen dann nämlich nicht mehr auf der ganzen Fläche sondern im Prinzip nur auf den Kanten. Auch wird der Tubus des ZF`s unter Spannung gesetzt.

    Anfang des Jahres habe ich mir ein Anschütz Mod.54 mit Lochschaft aus 1977 gekauft. Da keine Optik dabei war wurde ein ZF Simalux besorgt. Einen Munitionstest habe ich nicht gemacht, zurzeit verwende ich SK Standard.

    Das System und der Abzug passen sehr gut zusammen. Der Lauf ist nicht anspruchsvoll, eine gute Munition ist leicht zu finden.

    Wie kannst du ohne einen Munitionstest beurteilen ob der Lauf ut ist ?

    Was kann es ?

    Das lässt sich nicht pauschal sagen. Wenn der Lauf gut ist lässt sich auch dementsprechend ein Munitionslos finden. Die Suche nach dem passenden Los ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

    Wann wurde es gebaut ?

    Das ist nicht einfach zu beantworten. Bis etwa Anfang der 80er Jahre. Danach kam das Nachfolgemodell 1807/1813 mit neuem Schloß und Abzug/Sicherung wobei in der Übergangszeit auch Systeme noch mit Match 54 gekennzeichnet waren und trotzdem schon mit dem neuen Schloß und Abzug/Sicherung ausgestattet waren.

    Bin ich zufrieden ?

    Mit dem System: nein, nicht 100%.

    Was kann man noch dafür zahlen ?

    Das hängt erstmal davon ab ob der Lauf was taugt, von der Ausstattung (welcher Schaft, Visierung, Zubehö, schon neuer Abzug/Schloß etc.). Da Anschütz mit dem Baukastenprinzip arbeitet kann eine vielfältige Konfigurierung System (Standard/Supermatch)/ Schaft möglich sein

    Und trotzdem sind sie die einzige tatsächlich auch erfolgreiche Neuerung die der DSB in den letzten Jahrzehnten eingeführt hat, auch wenn es anders gedacht war.

    Für die Seniorenklassen ist Auflage völlig legitim, egal ob stehend, sitzend oder auch liegend. Da bin ich ganz bei dir.

    Aber für jemanden der/die/das "voll im Saft steht" ist es doch nicht wirklich herausfordernd.