Beiträge von Eduard

    Hallo liebe deutschen SchützenkollegInnen,

    bei uns in Österreich sind es insgesamt 3 Fortbildungen bis zum staatlich geprüften Trainer.

    1. Lehrwartkurs - Dauer ca. 5 Wochen
    2. Trainergrundkurs - Dauer ca. 5 Wochen
    3. Spezialtrainerkurs - Dauer ca. 4 Wochen

    Beim Lehrwartkurs sind nur Schützen (LG, KK, LP, FP) erste Schritte werden beigebracht (Technik, Training, Psychologie, Anatomie, Geschichte, Bewegungslehre, etc.).

    Beim Trainergrundkurs sind fast alle Sportarten mit dabei (außer Fußball, Schach), dadurch sehr großer Erfahrungsaustausch möglich, hier wird Krafttraining, Schnelligkeitstraining, Psychologie, Geschichte, Erste Hilfe, Ausdauertraining, Koordination, Gruppenbildungen, Anatomie, Doping etc. gelehrt.

    Beim Spezieltrainerkurs wieder nur Schützen, Videoaufnahmen beim Training, Spezialschulungen fürs Schiessen, Psychologie, Anatomie, Trainingsplanung und -aufbau, Fehlerursachen und -lösungen, etc. erklärt.

    Sämtliche Kurse sind bei uns noch kostenfrei (Lehrmaterial, Übernächtigung, Verpflegung ist selbst zu bezahlen).

    So sieht im groben in Österreich die Ausbildung zum staatlich geprüften Trainer aus.

    Hallo ich habe von Centra Irisblende mit Farb- und Polfilter, dazu dann noch verstellbares Ringkorn.

    Bei den Irisblenden ist es möglich die Iris von ca. 0,5 bis 3,0 mm zu verstellen und damit je nach Stand immer die optimale Schärfe auf das Korn zu bringen. Integrierte Farb- und Polfilter sind eher für den KK-Bereich gedacht, wobei ich auch beim LG immer mit einem Gelbfilter wegen zusätzlichen Kontrast schiesse, damit überanstrenge ich das Auge nicht so stark.

    Kann ich nur empfehlen.

    Auf http://www.csp-prien.de sind so ziemlich alle verschiedenen Irisblenden von Centra drauf, aber auch von Gehmann, da hast dann die Qual der Wahl.

    Besonders die Preise sind um ca. 8 % niedriger als Listenpreis!

    ich würde sehr gerne mehr trainieren, mir fehlt aber absolut dazu die zeit.

    wenn ich am schiessstand bin, dann trainiere ich unsere jugend, danach ab 20.00 uhr bin ich meistens zu müde um selbst noch ins gewand zu schlüpfen und zu trainieren.

    seit ungefähr 2 jahren geht das jetzt so, dass ich alle 2 wochen 1 mal zum trainieren komme, oder mit muß, wenn 1 oder 2 tage später ein wichtiger wettkampf ist, damit ich wieder das gefühl fürs schiessen habe. da wird rein nur technik trainiert, schussbilder, abzugstraining, nachhalten, nullpunktkontrolle etc.

    aufgrund des derzeitigen sehr wenig trainings mit ich mit meinem schnitt von knapp 390 ringen natürlich bestens bedient und darf mich absolut nicht beklagen.

    Ich habe die Schaftkappe Contact III am Luftgewehr drauf. Dadurch das diese flexibler zum einstellen ist, komme ich damit besser klar, als mit der Original Schaftkappe von Anschütz. Das Gewehr ist mir beim Premium 9003 gerutscht in der Schulter, mit der Schaftkappe von Mec Contact III ist dies jetzt komplett weg. Denke auch, dass hier die vielen Gumminoppen für sehr guten Halt sorgen.

    Für mich gibt es nur noch Anschütz, abgesehen davon, dass von seiten Anschütz selbst ein hervorragendes Service besteht, bin ich mit der Qualität äußerst zufrieden.

    Im Jahre 1990 hatte ich einen defekten Abzug beim Feinwerkbau, nur durch Einschreiten zweier Funktionäre wurde dies von seiten Feinwerkbau bei den österreichischen Staats behoben, hätte sonst mit einem defekten Gewehr schiessen müssen. Das Serviceteam wußte von Anfang an, dass ich am nächsten Tag meinen Wettkampf hatte und abends noch Training war. Durch Glück konnte ich dann diesen Bewerb auch noch gewinnen.

    Ein paar Monate später gewann ich dann mit einen Anschütz KK-Gewehr die 60 liegend bei den österreichischen Meisterschaften und kurz darauf flatterte ein Glückwunschbrief von der Firma Anschütz ins Haus. Auf Nachfrage wegen eines Leihgewehres boten sie mir ein ausgesuchtes Gewehr um damals 3500,-- Schilling (Euro 250,--) an. Auch die nachfolgenden Gewehre bis jetzt hin zum Premium 9003 Jubiläum erhielt ich alle für einen Sonderpreis. Im Verein haben wir mittlerweile über 10 Anschützgewehre (Pressluft) und keines hatte einen Defekt. So stelle ich mir Qualität vor.

    Seit diesem Zeitpunkt schiesse ich Anschütz und hatte noch nie Probleme, keine Defekte etc.. Die jährlichen Servicearbeiten durch Anschütz waren alle kostenlos, sogar der Umbau meines jetzigen Premium 9003 auf die neue Technologie S2 (kostet normalerweise 500,-- Euro) wurde kostenlos gemacht.

    Somit ist Anschütz klar die Nummer EINS bei mir.

    Wobei ich bemerken möchte, dass die bekannten Marken (Anschütz, Feinwerkbau, Hämmerli, Steyr, Tesro, Walther) alle in einer sehr hohen Liga sind. Es jedoch viel von Sympathie zur Marke, zum Gewehr, zur Handhabung abhängt und nicht zu vergessen auch das Service seitens den Firmen.

    kleine Richtlinie zwecks Korngröße:

    Anfänger nehmen meist ein zu kleines Korn, gerade bis zu einer Leistungsklasse von ca. 370 - 380 ist es besser mit einem größerem Korn zu schiessen.
    Vorteile: Auge wird nicht überanstrengt; der Schütze zieht sauber ab auch wenn noch leichte Bewegungen vorhanden sind (Schütze nimmt diese nicht wahr) und die Treffer liegen trotzdem im Zentrum
    Korngröße über 4,2 mm

    Ich selbst schiesse derzeit von der Leistung so um die 390 Ringe im Schnitt und habe 4,0 - 4,1 mm drinnen (verstellbares Ringkorn), selbst einer der weltbesten Schützen Thomas Farnik (5-facher Olympiateilnehmer, Weltrekordinhaber KK und LG, LG zuletzt 597 beim Weltcupfinale in Bangkog) schiesst 4,0 - 4,1 mm.

    Nachteile bei zu kleinem Korn bei 3,8 und kleiner:
    Zum Ende des Wettkampfes müdes Auge, auch sehr kleine Bewegungen nimmt das Auge wahr und der Schütze will immer ruhiger halten, dadurch längere Haltedauer und langes Zielen, längeres Luftanhalten, längere Konzentration, Überanstrengung des Auges, verreißen des Schusses, Abzugsfehler, Anspannen von Muskeln damit die Bewegungen weniger werden.

    Zusätzlich verwende ich auch noch einen Gelbfilter auch beim Luftgewehrschiessen, habe dadurch viel besseren Kontrast im Korn und Auge verträgt es sehr gut, positive Nebeneffekte dadurch, Auge ermüdet bei mir nicht so schnell und die unterschiedlichen Lichtverhältnisse auf verschiedenen Ständen sind absolut kein Problem.

    Ich wünsche euch allen ebenso ein ruhiges, friedvolles, besinnliches und harmonisches Weihnachtsfest.

    Viel Gesundheit und das das Christkindl euch allen viel Motivation und Trainingseifer unter den Christbaum legt.

    Schützen Heil

    Euer

    Edi

    Das ist eine ziemlich lange Geschichte wie ich zu ausgesuchten Gewehren komme.

    Ich schiesse seit 1990 Anschütz-Luftgewehre, von Anfang an habe ich ausgesuchte Gewehre direkt vom Werk bekommen, bei den Meisterschaften wo immer ein sehr nettes Serviceteam von Anschütz vor Ort ist (angefangen von Jochen Anschütz und Matthias Reiber) hat sich im Laufe der Jahre eine gute Freundschaft aufgebaut, wodurch wir immer wieder zu diesen Produkten gerne zurückgreifen, vor allem, da wir keine Probleme mit diesen Gewehren haben. Sie sind sehr zuverlässig und sollte etwas auftauchen, dann ist es schnell beseitigt.

    Seit Jahren beziehen wir unsere Gewehre von Herzlich Willkommen - CSP - Chiemsee Shooting Products, die haben sehr gute Preise und Kontakte zu Anschütz, somit unsere erste Wahl.

    In der Regel sind ziemlich alle Gewehre (Anschütz, Steyr, Walther, Feinwerkbau) von der Schiessleistung ziemlich ident, jeder hat seine Vorlieben, es muß einfach passen, wenn Du ein Gewehr in die Hand nimmst, muß es Dir sympathisch sein, mußt Dich wohl fühlen, dann bringst auch gute Leistungen zusammen.

    Hallo Gerhard,

    ja sicher, die Trainingsmunition ist zwar auch getestet, damit sie nicht so schlecht ist, aber die Wettkampfmunition ist bei weitem besser und vor allem auf die einzelnen Gewehre abgestimmt.

    Wir haben einen mittlerweilen 13-jährigen, der schiesst regelmäßig über 190 Ringe bei 20 Schuß stehend aufgelegt, seine Bestleistung sind 197 Ringen, da kannst rechnen, dass auch die Munition sehr wichtig ist.

    Es reicht leider nicht, die Munition nur bei einem Gewehr zu testen und dann alle damit schiessen zu lassen, es gibt von Gewehr zu Gewehr große Unterschiede obwohl es alle Anschütz 2002 sind.

    Ich erreiche bei meiner Wettkampf- und Trainingsmunition den Effekt, wenn ich das Schußbild von 10 Schuß habe und nehme eine Patrone, das diese nicht durchfällt.

    So stelle ich mir eine Munition vor.

    wir haben ca. 70 Mitglieder (inkl. der unterstützenden).

    Aktive Schützen :
    3 SeniorInnen 3 (über 65 Jahre, schiessen sitzend aufgelegt, davon haben 2 eigene Gewehre)
    5 SchützInnen über 20 Jahre (davon 4 selbst Gewehre)
    10 SchützInnen unter 20 Jahre (davon 1 selbst Gewehr)

    Somit sind die Vereinswaffen alle ausgelastet, vor 2 Jahren hatten wir 16 Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren, derzeit sind es 9 in diesem Alter.

    Wir forcieren die Jugend sehr und investieren laufend Geld in Ausrüstung (Gewehre, Gewand, Noptel, etc.).

    Hallo Leute,

    ich schiesse mit einem Anschütz 9003 Premium mit ausgesuchtem Lauf.

    Sowohl im Training als auch im Wettkampf verwende ich nur für mein Gewehr getestete und ausgesuchte Munition. Dabei sind bei gleicher Munitionsart (Fabrikat, Kopfdurchmesser) jedoch andere Seriennummer gewaltige Unterschiede zu erkennen.

    Mit einer Munition, wo ein Durchmesser von mehr als 5 max. 5,5 mm bei 10 Schuß herauskommt, wird bei mir sofort aussortiert. Sowohl Trainingsmunition als auch Wettkampfmunition haben ein Schußbild unter 5,5 mm bei 10 Schuß, wobei die Wettkampfmuni (RWS R10 4,49 mm) um eine Spur besser als 2 Seriennummern Vogel und 1 Seriennummer CSP (Eigenmarke von Herzlich Willkommen - CSP - Chiemsee Shooting Products) ist.

    Es kommt nicht darauf an, welche Marke man schiesst, sondern das für das eigene Gewehr ausgesuchte und getestete Munition verwendet wird.

    Auch bei der Vereinsjugend wird bei Wettkämpfen nur ausgesuchte und getestete Munition verwendet. Wir haben 9 Anschütz 2002 Pressluft und nur wenige schiessen mit der gleichen Munition und Seriennummer gleich gut.

    Es kommt immer auf den Lauf an, welche Munition am Besten ist.

    Hallo Mario,

    das stimmt, viele Schützen gehen einige Stunden vor einem Wettkampf (vor allem wenn dieser am Vormittag ist) Dauerlaufen, damit wird der Körper belastet und etwas ermüdet und die Morgenzittrigkeit nimmt dann spürbar ab und im Wettkampf steht man merkbar ruhiger.

    Muß aber jeder selbst probieren, was für einen selbst am Besten ist.

    Hallo Ludwig,

    das ist auch eine Möglichkeit, sich auf einen Wettkampf oder Training vorzubereiten. Wie Du sagst, jeder spricht etwas anders darauf an und sollte ausprobieren was am Besten für sich ist. Wobei ein wenig aufwärmen vor dem Schiessen bei jedem Schützen eine positive Wirkung haben sollte.

    genau richtig wiedergegeben gg

    solltest es jedoch öfter beim Training machen und dann erst deine Erfahrungen bekanntgeben.

    Es ist eine gewiße Gewöhnheitsphase notwendig, genauso, wie wenn Du etwas an der Technik änderst.