Lieber Karl,
vermutlich denkst Du wie die Verantwortlichen beim DSB. Wenn wir schon die Pfeilschifter nicht aufstellen wollen, weil sie unserer Meinung nach gemaßregelt gehört, dann nehmen wir doch gleich zwei nette Mädel, die sicher nicht ins Finale kommen, dann sind wir wenigstens nicht im Fernsehen.
Ich jedenfalls habe lieber eine weinende Sonja auf Platz vier als eine gut aussehende Beate auf Platz 32, denn für mich gibt es bei Nominierungen nur die zwei Worte: Leistung zählt!
Beiträge von Wollvieh
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Lieber Karl,
die total nervenschwache Sonja aus Bayern hat doch tatsächlich wieder die deutsche Meisterschaft gewonnen, gegen alle total nervenstarken Olympiateilnehmerinnen und den Rest Deutschlands. Das war bestimmt bloß Glück.
Was helfen Nerven wie Drahtseile, wenn man die Leistung, die man international für ein Finale braucht, nicht bringt?
Sonja bringt diese Leistung seit Jahren, sie holt die Quotenplätze, da braucht sie sich nicht einmal weiterentwickeln. Ich glaube eher, die anderen sollten sich weiterentwickeln, damit sie auf der nächsten Olympiade, zu der die Sonja wahscheinlich schon zu alt sein wird (oder wieder ausgebootet wird), wenigstens ins Finale kommen! -
Ok Leute, dann noch ein Versuch um unsere "Rechtsgelehrten" zu überzeugen:
Ich gehe davon aus, dass der Raum, in dem geschossen wird, keine besonderen Vorrichtungen zur Verhütung von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung braucht ... er liegt ja im Keller.
Ich gehe davon aus, dass nur der Eigentümer selbst oder jemand mit Erlaubnis des Eigentümers privat, nichtöffentlich und ohne gewerbliches Interesse dort schießt.
Ich gehe davon aus, dass der Raum nur vorübergehend als Schießstand hergerichtet und genutzt wird und nach dem Training wieder seiner ursprünglich gedachten Nutzung zugeführt wird.Ist ja auch wurscht. Haltet Euch bei der Einrichtung Eurer Schießstände zuhause an das Gesetz bzw. die dazu erlassenen Ausführungsverordnungen und Verwaltungsvorschriften, dann braucht Ihr Euch nicht aufregen, braucht keine Erlaubnis und könnt zuhause auch in aller Ruhe trainieren.
Siehe nachstehend Auszug aus der Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz
Allgemeine Verwaltungsvorschrift
zum Waffengesetz
(WaffVwV)
Vom 5. März 2012Zu § 27
... Sofern für gelegentliches Schießen in befriedetem Besitztum nach § 12 Absatz 4 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe a mit erlaubnisfreien
Druckluft-, Federdruckwaffen, Armbrüste und Waffen, bei denen zum Antrieb der Geschosse kalte Treibgase Verwendung finden, vorübergehend eine besondere Herrichtung erfolgt und schießtechnische Einrichtungen vorgehalten werden, wird im Falle privater, nichtöffentlicher, also insbesondere nicht kommerzieller oder gewerblicher Nutzung, keine erlaubnispflichtige Schießstätte nach § 27 Absatz 1 betrieben ... -
Lies Art. 12 Abs. 4 Waffengesetz (WaffG) zum Schießen außerhalb von (genehmigten) Schießstätten:
(4) Einer Erlaubnis zum Schießen mit einer Schusswaffe bedarf nicht, wer auf einer Schießstätte (§ 27) schießt.
Das Schießen außerhalb von Schießstätten ist darüber hinaus ohne Schießerlaubnis nur zulässig
1. durch den Inhaber des Hausrechts oder mit dessen Zustimmung im befriedeten Besitztum
a) mit Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule (J) erteilt wird
oder deren Bauart nach § 7 des Beschussgesetzes zugelassen ist, sofern die Geschosse das Besitztum
nicht verlassen können,
b) mit Schusswaffen, aus denen nur Kartuschenmunition verschossen werden kann, ...Alles klar?
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Servus Bene,
ich glaube, Du hast kein Problem, weil bei der Oberbayrischen meines Wissens nach gar keine Bekleidungskontrollen durchgeführt werden.
Ansonsten glaube ich, waren die Finale Jacken aus bestimmten Fertigungsjahren zu steif, da hilft heftiges Kneten. Wenn die Jacke an bestimmten Stellen zu dick ist, helfen ausdauernde Hammerschläge. Wir Schützen sind halt ein erfinderisches Völkchen, gell? -
Nachdem ich den Herrn Furnier, der auch schon als bayerischer Landessportleiter die Schützen siezte, kenne, wundert mich das nicht.
Er ist (seiner Meinung nach) über jeden Zweifel erhaben. Fehler macht er nicht. Das Einzige, was ihn in seiner Vollkommenheit noch stört, sind diese unerträglich renitenten Schützen, die ständig irgendwelche Wünsche haben. Aber die kriegt er bestimmt auch noch los.Leute Leute, wir reissen uns den Arsch auf, damit wir Jugendliche an die Schießstände und auf Meisterschaften bringen und dann lernen die so jemanden wie den Furnier kennen und fragen sich sofort, ob sie nicht lieber doch statt zum Schießen ins Kino gehen sollen.
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Für uns rentiert sich ein Kompressor nicht. Wir brauchen ca. 10 Flaschenffüllungen (á 10 L) pro Jahr, der Tauchshop ist keine 10 km entfernt und eine 10er Karte (+ eine Füllung gratis) kostet 50 Euro. Für die 2.000 Euro, die der Kompressor kostet, kann der Verein nach derzeitigem Stand also 40 Jahre lang füllen lassen ... und hat beste Atemluftqualität. Zu dem haben wir auch noch recht viele CO2 Geräte, die genutzt werden.
Für Vereine, die mehr Luft brauchen, ist möglicherweise ein Kompressor günstiger, hängt meiner Meinung nach von den Umständen ab. -
Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn der erste Afghane als Schützenkönig mit seinen Burka tragenden Schützenlieseln auf dem Münchner Oktoberfestzug auftaucht ... ob da wohl noch alle sooooo liberal und tolerant sind wie bei den Schwulen?
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Stimmt, das habe ich nun wieder übersehen. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, Dingo.
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Sei mir nicht böse dingo, aber wenn der Junge technisch nichts falsch macht, dann haben alle Olympiasieger im Luftgewehrschießen seit 1984 alles verkehrst gemacht.
Ein Merkmal des Stehendanschlages, das man bei allen wirklich guten Schützen und Schützinnen unabhängig von der Körpergröße (Harald Stenvaag oder Sonja) sehen kann ist: Hüfte in Schussrichtung.
Auch eine Sonja Pfeilschifter (frischgebackene Europameisterin), die ansonsten einen extremen Anschlag schießt, hat die Hüfte in Schussrichtung.
Frank hat also vollkommen recht. Die Probleme des Schützen entstehen auch meiner Meinung nach fast ausschließlich durch die nach links
verdrehte Hüfte. Dadurch hängt der ganze Anschlag vom rechten Bein ab, welches die nach links gedrehte Hüfte mit Muskelkraft fixieren muss. Probierts das ruhig mal selber aus! Wenn das rechte Bein dann ein bißchen nachgibt ... dann gute Nacht. Dazu kommt dann noch eine etwas hochgezogene linke Schulter. Die Ergebnisse, die er schießt, drücken das aus. Besorgt Euch ein Werbeplakat von irgendeiner Firma mit einem guten Stehendschützen, ob da jetzt der Mike Eckhardt, der Abhinav Bindra oder der Matt Emmons drauf sind ist egal. Schaut Euch den Anschlag mal von vorne und von hinten an und vergleicht ihn. Dann könnt Ihr dem Schützen zeigen, wo der Fehler hauptsächlich liegt.
Übrigens: der unter Knopf der Jacke wird von vielen Schützen offengelassen (von ca. 40 Prozent), wenn/weil die Jacke Probleme mit der Schießhose verursacht. Mit der Schießhose ... aber mit der Jeans???Wenn der Junge dann die Hüfte in Schussrichtung hat (und die Schultern annähernd auf gleicher Höhe) , dann wird sich der Nullpunkt auch deutlich nach oben verlagern. Er braucht dann die Schaftkappe auch nicht mehr so weit nach oben zu verschieben.
Viel Spaß beim Korrigieren!
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Betroffen waren auch Walther Kartuschen, siehe Link: rueckruf_druckluft_de.pdf
Das rote Fähnchen bei KK und GK hat seine Berechtigung, es ist ja leider schon ein tödlicher Unfall passiert.
Bei Druckluftwaffen ist und war das Fähnchen völliger Schwachsinn. Es zeigt nur an, dass sich auf den ersten 5 Millimetern im Lauf kein Diabolo befindet. Wer z.B. ein Walther LG benutzt, bei dem das Geschoss vorplaziert wird, kann problemlos das Fähnchen dahinter reinschieben.
Die einzige Sicherheitsvorkehrung, die verhindert, dass ein Diabolo im Lauf ist und die Waffe damit ungeladen, ist die Sicherheitsschnur.
Das hat sich jetzt langsam herumgesprochen und wird deshalb von den Veranstaltern immer öfter verlangt.
Das Holme Präservativ dagegen ist sinnvoll für Leute, die ihre Waffe gerne geladen durch die Gegend tragen, denn es verhindert, dass das Diabolo jemanden verletzt.
Im übrigen stimme ich Murmelchen voll zu. Nur die Einübung der elementaren Grundregeln, die absolut in Fleisch und Blut übergehen müssen, verhindert Unfälle! -
Nachdem ich beide Systeme kenne, meine Meinung:
Das Scatt ist "gefühlt" das professionellere der beiden, war früher aber teurer und in der Bedienung komplizierter. In der neuen Version sind mir keine Probleme mehr bekannt, auch preislich hat es "aufgeholt". Der Sensor wiegt 6 Gramm weniger als der von Rika.
Das Rika ist aber auf alle Fälle auch sehr gut geeignet zum Training auch vom Fortgeschrittenen bis zum Könner und funktioniert auf kürzere Entfernung als das Scatt (ab 3 Meter, Scatt ab 4 Meter). Es hat alle notwendigen Auswertemöglichkeiten.
Ich konnte auch noch keine Ungenauigkeiten feststellen.
Beachten sollte man bei beiden hinsichtlich der Aufstellung, dass in diversen Leutmitteln, z.B. bei Leuchtstoffröhren ein gewisser Infrarotanteil im Licht enthalten sein kann. Das kann dann zu Störungen der Messignale (weil auch Infrarot) führen. Das Rika scheint hier empfindlicher zu sein, ist aber kein Problem, wenn man es weiß.
Anbei noch der Link zu einer etwas älteren Bewertung der Systeme:
Bewertung der SystemeLiebe Schützenkameraden, allzeit "Gut Schuss" im Neuen Jahr!
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[font='"']Zu dem Thema passt die Meldung aus der Süddeutschen ganz gut:
[/font]"16-Jähriger im Schützenheim verletzt
[font='"']06.07.2011 06:30 [/font]
[font='"']Nürnberg - Bei einem
Unfall in einem Schützenheim in Mittelfranken hat ein Jugendlicher am
Montagabend einen Kopfschuss erlitten. Der 16-Jährige sei schwer verletzt,
sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, er werde in einem
Nürnberger Krankenhaus behandelt. Sein Zustand sei aber stabil. In dem
Schützenheim in Heilsbronn (Landkreis Ansbach) übten am Montagabend mehrere
Jugendliche das Schießen - unter Aufsicht eines Erwachsenen. Als der Unfall
passierte, hatte die Waffe allerdings niemand in der Hand. Das
Kleinkalibergewehr sei beim sogenannten Scheibenrücklauf, wenn sich also die
Zielscheiben im Schießstand bewegen, von einer Scheibe zu Boden geworfen
worden, und dabei habe sich der Schuss gelöst, sagte der Polizeisprecher. Warum
die Waffe allerdings so abgelegt wurde, dass sie in die Bahn der Scheiben
ragte, das ist noch nicht geklärt. Noch ermittelt die Kriminalpolizei Ansbach,
wer für den Unfall verantwortlich ist. Nach dem Schuss wurde der 16-Jährige von
einem Notarzt noch im Schützenheim versorgt und dann in ein Nürnberger Klinikum
gebracht. kaa"[/font][font='"']Ich frage mich, wie jemand die Waffe aus der Hand legen kann, ohne den Verschluss zu öffnen und zu entladen. Ich frage mich auch, was die Aufsicht da gerade gemacht hat und wo sie hingschaut hat und ob mehr Aufsichten notwendig gewesen wären.[/font]
[font='"']Ich frage mich weiter, warum der Verein diese unfallträchtigen Anlagen nicht.schon längst umgebaut hat.[/font]
[font='"']Es sollte sich doch in in den letzten 50 Jahren herumgesprochen haben, dass da schon öfters Unfälle passiert sind, auch wenn diese glimpflich ausgegangen sind, soweit ich davon erfahren (und auch schon selbst gesehen) habe.[/font][font='"']Auf jeden Pfurz wird bei der Standabnahme geachtet, nur auf diese ganz offensichtlichen Gefahrenquellen kommen unsere Spezialisten von den Landratsämtern offenbar nicht drauf.
[/font] -
Hallo Hotwheel,
in der Gegend gibt es ein paar Schützenvereine, die Internetauftritt haben, so z.B.
Willkommen bei der SG Rieden e.V.
Schützenverein SonthofenWeitere Infomationen erhältst Du bestimmt vom Gau Oberallgäu: Schützengau Oberallgäu - Vereine
Es sind dort auch alle Vereine mit Kontakt aufgelistet.
Gut Schuss! -
Solange Du die völlig normale Nervosität im Wettkamp als etwas Belastendes empfindest, und mit Vermeidungsverhalten darauf reagierst, wirst Du immer scheitern.
Ich habe noch die Worte eines ehemaligen Olympiateilnehmers im Ohr, als damals (vor sehr langer Zeit) das Finale eingeführt worden ist und sich viele über den Druck dabei aufregten, der sagte:
"Was habt Ihr denn, das ist doch geil, da kann man endlich zeigen, dass man unter Druck auch funktioniert!"
Diese Einstellung sollte man verinnerlichen, dann wird es auch im Wettkampf was.
Nicht: Hoffentlich schieße ich keinen Achter???... oder doch???
Sondern: Den nächsten nagle ich sauber in die Mitte! Punkt!
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Ich schieße das Steyr jetzt ein gutes Jahr lang und habe folgende Erfahrungen.
Insgesamt ist der Schaft ausreichend verstellbar, wenn auch mir die Vorderschaftverstellung nicht besonders gut gelöst scheint.
Grund ist, dass die Höhenverstellung mit den mitgelieferten Plastikteilen etwas Bastelarbeit erfordert, da wäre eine einfachere Lösung angebracht, die eine Verstellung am Stand während des Schießens möglich macht.
Genial und sehr hilfreich dagegen ist die Möglichkeit, die Schränkung zu verstellen.
Die Schaftbacke ist für meinen Geschmack zu kantig, was aber mit Einsatz eines Elektrohobels, Schleifpapier und schwarzem Lack zu lösen ist.
Der Verstellbereich der Schaftbacke (links/rechts Verschiebung) könnte für meinen Geschmack allerdings größer sein, lässt sich aber auch hinbasteln.
Die Schaftkappe ist ausreichend verstellbar und rutschfest. Die Verstellbarkeit der Visierung ist gut, da sie in der Regel nicht so oft verstellt wird, halte ich es für in Ordnung, wenn dabei etwas Schrauberei notwendig ist.
Der Abzug ist ausreichend verstellbar/einstellbar und von der Funktion her insgesamt sehr gut.
Das Schussverhalten ist einwandfrei, es ist kaum ein Impuls zu spüren. Die Präzision bei meinem Steyr ist allerdings gerade noch ausreichend
(6 mm Loch bei 10 Schuss), vielleicht finde ich aber auch noch bessere Munition.
Ein echter Kritikpunkt ist allerdings, dass die mitgelieferten Gewichte das Gewehr nicht auf 5,5 kg bringen, da muss man nachkaufen, das sollte nun wirklich nicht sein.
Ansonsten ist die Gewichtsverteilung in Ordnung, etwas hecklastig allerdings, das könnte je nach Anschlag dem einen oder anderen nicht zusagen. Man muss andere als die mitgelieferten Gewichte an den Lauf hängen, was dann das ansonsten spitzenmäßige Design etwas stört.
Insgesamt bin ich mit dem Teil aber sehr zufrieden, es ist immer noch viel besser, als der Typ, der es Richtung Ziel hält. -
Wenn es die Schaftkappenform zulässt, kannst Du höher einsetzen. Du musst das dann aber ausgleichen, indem Du entweder, wenns geht, den Vorderschaft höher machst oder die Stützhand anders plazierst oder eine höhere Stützhandhaltung wählst.
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Du kannst den Korntunnel drehen, wohin Du willst.
Der einzige Effekt, den Du hast, ist, dass Du irgendwann nicht mehr durchschauen kannst.
Wie gesagt, stell Dir vor, Du biegst ein Metallringkorn im Korntunnel um meinetwegen 30 Grad.
Das ist nämlich dasselbe, als würdest Du den Korntunnel um 30 Grad schräg stellen.
Musst Du dann deswegen den Diopter versetzen??? Nein!
Du siehst nur ein ovales Ringkorn!
Verstanden? -
Ich glaube, Du bist da einem grandiosen Denkfehler aufgesessen.
Zeichne Dir Scheibe, Geschoßflugbahn und Visierlinie mit schräg gestelltem Korntunnel mal auf, dann kommst Du drauf.
Oder anders: Bau doch einfach dein Korn schräg in den Korntunnel, dann ist das doch dasselbe, als wäre der Korntunnel schräg!
Effekt? -
Kev... hat absolut recht.
Beide Schultern sollten wenn sie entspannt sind, in etwa waagrecht sein.
Schulter "runterziehen" oder dergleichen ist ungut und eine Fehlerquelle, der Anschlag muss weitgehend entspannt sein.
Was Du noch kontrollieren könntest wäre, ob der Schaft lang genug ist.
Ist er nämlich zu kurz, wird der Schütze dazu verleitet, die rechte Schulter nach vorne Richtung Schaft zu drücken.
Meistens geht die Schulter dann nach oben und die Mündung zwangsläufig nach unten.
Außerdem solltest Du schauen, dass die Hüfte nicht nach links verdreht wird, sondern strikt in Schussrichtung zeigt, sonst führt auch zu einer Absenkung der Nullstellung.
Probier Folgendes:
Lass den Schützen sich hinstellen, ohne Gerät. Lass ihn sich kontrollieren, ob die Hüfte in Schussrichtung steht, leicht vorgeschoben/"gekippt" und fixiert ist und die Knie locker durchgedrückt sind. Lass ihn den Rumpf leicht in Zielrichtung drehen und entspannen, den Stützarm einsetzen, von der Spitze des Hüftknochens ein wenig in Richtung Bauch. Lass ihn den Abzugsarm in Position bringen, achte dabei darauf, dass er die Schulter nicht anhebt. Leg ihm jetzt das Gewehr in die Hände,so,wie er steht, er darf nicht Richtung Ziel schauen und seine rechte Schulter auch nicht anheben wenn er den Pistolengriff umfasst. Und jetzt lass ihn den Kopf in Richtung Scheibe drehen, ohne dass er ihn dabei nach unten auf die Schaftbacke legt.So, wie er jetzt steht, müsste er durch die Iris sehen können, wenn das Gewehr richtig passt.
Vermutlich aber zeigt die Mündung jetzt einen Meter über die Scheibe und das Zielauge ist ca. 15 Zentimeter vom Diopter entfernt.Dann wird Dir dämmern, dass Du viel Arbeit vor Dir hast. Hab ich recht?