Beiträge von Murmelchen

    Ja denn,

    was meinst Du denn mit dem Stichtag und worauf beziehst Du die Ausbildung? Auf die Ausbildung in den Schießsportverbänden oder allgemein auch auf z. Bsp. berufliche Ausbildungen, wo, wie heißt es weiter oben so schön, ein Bezug zur Jugendarbeit besteht?

    Und zum zweiten Teil deiner Aussage, mir ist nicht bekannt, dass Personen mit älterer Ausbildung im Schießsport auch diese besondere Obhutspflicht übernehmen dürfen, wenn sie keinen anderweitigen Nachweis erbringen können. Allerdings weiß ich auch zumindest von einem Landesverband, der im ersten Jahr nach Inkrafttreten der gesetzlichen Forderung Persilscheine in der Art ausgestellt hat. Aber damit hatten diejenigen, welche davon Gebrauch gemacht haben, immerhin auch eine Art Nachweis in ihren Händen.


    Meiner Meinung nach gilt folgendes: Entweder hat man einen Zettel vom Verband, wo drauf steht, dass man für diese besondere Obhutspflicht qualifiziert ist, Stichwort JuBaLi, oder aber man muss seine Qualifikation anders nachweisen. Und da kommt dann der oben eingefügte Auszug aus der Verwaltungsvorschrift ins Spiel, welcher weitere Möglichkeiten der Qualifikation nennt. Und wie man nachlesen kann, bestehen da viele und auch recht weit gefasste Möglichkeiten.

    Nur als Beispiel, danach wäre aus meiner Sicht auch Schreinermeister Eder qualifiziert, denn er ist ja durch seinen Meistertitel auch berechtigt, Jugendliche beruflich auszubilden. Und soviel ich weiß, gibt es heutzutage bei der Meisterausbildung auch extra Unterrichtseinheiten, die speziell auf diese Thematik, also besonderer Umgang mit Jugendlichen und besondere Obhutspflicht, eingehen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wegi82,

    wieder nur dummdreiste Behauptungen. Na klar, war ja auch nicht anders zu erwarten.

    Vielleicht möchtest Du mich ja auch mal wieder einen Lügner nennen.


    Aber egal, welch Geistes Kind Du bist, dürfte wohl der absoluten Mehrheit der Nutzer und Leser hier inzwischen ziemlich klar geworden sein.


    Zudem ist sie auch auf Deutschland bezogen falsch gerechnet.

    Dann zeige doch einfach, wie es deiner Meinung nach richtig geht. Bin schon sehr gespannt.


    Ohne Schützengruß

    Frank

    Wenn meine Zahlen ...

    Deine Zahlen?

    Na dann müssen sie ja auf jeden Fall stimmen!


    Auch wenn die Tabelle der UNO so ja zeigt, dass eine hohe Waffendichte nicht zwangsläufig auch eine hohe Tötungsrate zur Folge hat, was ja erst mal für den legalen Waffenbesitz durchaus erfreulich ist, so taugt sie trotzdem nichts, wenn die Zahlen nicht stimmen bzw. nicht klar ist, wie diese ermittelt wurden.

    Und die Zahlen für Deutschland sind so auf jeden Fall nicht stimmig. Laut unserem neuen famosen NWR befinden sich zur Zeit ca. 5,5 Millionen erlaubnispflichtige Schusswaffen im Besitz von ca. 1,4 Millionen Bürgern. Die Tabelle der UNO nennt hingegen 24,2 Millionen. Das ist selbst, wenn man auf irgendwelche Schätzungen illegal besessener Schusswaffen zurückgreift, vermutlich etwas zu hoch. Da die Tabelle der UNO aber ausdrücklich von Waffen im rechtmäßigen Besitz spricht, können es ja auch keine illegalen sein. Aber was dann? Da bleiben dann ja nur noch die erlaubnisfreien Waffen und die sind bei uns bekanntlich aus gutem Grund erlaubnisfrei.

    Und die Anzahl der Tötungen stimmt zumindest bei uns auch nicht. Unsere PKS bzw. das Bundeslagebild Schusswaffenkriminalität nennt zwar auch Zahlen in dieser Größenordnung, aber da wurden eben auch Versuche mitgezählt und außerdem nicht nach legalen und illegalen Schusswaffen unterschieden.


    Von daher wäre es schon ganz hilfreich, wen Du uns auch mitteilen würdest, wo 'deine Zahlen' herstammen, wie sie sich zusammensetzen und welche Rechenwege Du bestritten hast, um auf vergleichbare Werte wie die UNO zu kommen. Ansonsten sind es gerade auch bei Dir auch nur weitere Nebelkerzen.


    Apropos, es geht hier vorrangig darum, dass die EU nach den Terroranschlägen weitere Waffenrechtsverschärfungen durchsetzten will, die auch nur wieder dazu angetan sind, den gesetzestreuen Bürger noch weiter zu gängeln und zu entwaffnen, aber weit davon entfernt sind, die wirklichen (teils sogar hausgemachten) Probleme zu lösen.


    Über 100 000 kritische Stimmen, wenn auch bisher nur eher wenige Deutsche und Österreicher darunter, in den ersten Tagen nach Zeichnung der Petition sind da übrigens schon ein kleiner Lichtblick.

    Petition gegen die EU Verschärfung des Waffenrechts


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Auszug aus der Verwaltungsvorschrift 27.4.2

    Ansonsten reichen die Arten von Ausbildungen
    aus, die einen Bezug zur Jugendarbeit herstellen können (z. B.
    Jugendleiter, Lehrer, Geeignetheit zur beruflichen Ausbildung
    von Jugendlichen, spezielle sportliche Ausbildung im Jugend-
    bereich).


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Möchtest Du die Todesfälle durch legale Waffen gesondert aufgeführt haben, um dann bei den doch gelegentlich vorkommenden Taten dann einen Anstieg in der Statistik in auch dreistelligen Prozentwerten zu rechtfertigen?

    Lieber Karl,

    Du bist ja manchmal gar nicht so ganz ungeschickt mit deinen vielen Nebelkerzen,

    aber meinst Du nicht selbst, dass Du dich mit der obigen Frage oder These nicht doch etwas zu sehr entblödest?


    Unser Problem ist doch gerade, dass die tatsächlichen und absoluten Zahlen nicht veröffentlicht werden und dass deshalb auch jeder mehr oder weniger behaupten kann, was er will. Wie heißt es doch immer so schön: "Angesichts der vielen Taten ... ". Nur die absoluten Zahlen, säuberlich getrennt nach den zugrunde liegenden Bedürfnissen, könnten dem entgegenwirken. Insbesondere, wenn diese tatsächlichen Zahlen, wie ja von uns schon immer vermutet, wirklich so gering sind.

    Und ja, man darf angesichts der tatsächlichen Fälle, die eifrige Zähler wie dieser Sportmordwaffentyp uns ja, wenn auch mit ganz anderer Intention, netterweise liefern, auch vermuten, dass die Veröffentlichung der absoluten Zahlen bisher auch ganz bewusst von der Politik und Verwaltung gedeckelt wurde, um bei Bedarf mit wilden Forderungen und mit in Wirklichkeit überhaupt nicht gerechtfertigten Verschärfungsaktionen zu 'glänzen'. Ganz zu schweigen von der weiteren Tatsache, dass solche Maßnahmen und Aktionen, die immer nur auf einen bestimmten Bereich zielen, wo die tatsächliche Gefahr eh schon verschwindend gering ist, die wirklichen Probleme, die es ja auch gibt, gar nicht verbessern und auch nicht verbessern können.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Karl,

    es gibt in der Tat keine wirklich stichhaltigen Belege für eine Korrelation zwischen der jeweiligen Waffendichte in einem Land, einer Region usw. und deren Einfluss auf die Kriminalitätsrate. Es wird nur oft einfach so vermutet und auch behauptet. Wenn überhaupt, dann besteht höchstens zwischen den jeweiligen sozialen Verhältnissen und der Schusswaffenkriminalität ein Zusammenhang, aber selbst das ist nicht wirklich stichhaltig belegbar.

    Aber hast Du dir die in der von Dir verlinkten Tabelle genannten Zahlen zumindest für Deutschland mal genauer angeschaut und auch mal versucht, diese auch zu evaluieren und zu verifizieren?

    Zumindest nach meinen bescheidenen Rechenkünsten ergeben die genannten 30,3 Schusswaffen pro 100 Einwohner bezogen auf 80 Millionen Einwohner 24,2 Millionen Schusswaffen, wohlgemerkt im rechtmäßigen Besitz. Tolle Kiste, wa? Was haben die denn da bloß alles mitgezählt? Auch die Knallerbsenpistolen? Damit werden ja bekanntlich auch ständig Leute umgebracht.

    Die 0,19 Tötungen pro 100 000 Einwohner ergeben hingegen 152 Fälle. Das passt zwar grob zur PKS bzw. zum Bundeslagebild Waffenkriminalität, aber eben auch nur fast. Denn so nennt das Bundeslagebild für das Jahr 2012 zwar 141 Straftaten gegen das Leben (132 Fälle 2011), schreibt aber ausdrücklich dazu, dass es sich dabei sowohl um Versuche als auch Vollendungen handelt. Zudem wird bei diesen Taten nicht zwischen legal und illegal besessenen Schusswaffen unterschieden. Liest man dann weiter, so folgt der in dem Zusammenhang nicht ganz eindeutige Hinweis, dass nur 3,9 % der an Tatorten sichergestellten erlaubnispflichtigen Waffen aus legalem Besitz stammten.

    Betrachtet man aber all die Aufzählungen, auch die der Zeit, mal genauer, so stimmen die Zahlen, was die wirkliche Tötungsrate durch Schusswaffen im legalen Besitz angeht, immer recht gut mit den Zahlen eines in unseren Kreisen recht bekannten Zählers, ihr wisst schon, der mit den Sportmordwaffen oder so, von dem wir ja alle wissen, das er immer recht großzügig zählt und trotzdem nur auf im Durchschnitt 5 bis 6, ich wiederhole, 5 bis 6 tatsächliche Fälle pro Jahr kommt, die Mehrzahl davon Beziehungstaten, überein. Und nicht zu vergessen, da sind die beiden spektakulären Taten mit mehr als 30 Toten von Winnenden und Erfurt, die uns ja immer so gerne zur Last gelegt werden, schon drin enthalten.

    So tragisch und bedauerlich sicher auch jede einzelne Tat ist, aber wer angesichts dieser tatsächlichen Zahlen, über 5 Millionen erlaubnispflichtige Schusswaffen im legalen Besitz und im Durchschitt 5 bis 6 Tötungsfälle pro Jahr und den Toten, die wir auf anderen Gebieten täglich offensichtlich einfach so hinnehmen, immer noch behauptet, vom legalen Schusswaffenbesitz in unserem Land ginge eine wirkliche Gefahr aus, der ist entweder sehr beschränkt oder einfach nur ein verblendeter Ideologe.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Kurze Korrektur:

    Ich habe mich wohl erst verlesen und dann auch noch verschrieben.

    Ich hatte die von @Califax hier weiter oben eingestellte Rückmeldung des DSB für eine E-Mail gehalten und deshalb auch nach den Unterzeichner gefragt.

    Dabei war es ja wohl 'nur' ein Telefonat.


    Gehen wir einfach erst mal davon, der Anrufer hat dort nur mit dem Nachtportier oder der Putze telefoniert.

    Wie gesagt, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer erst zuletzt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Und machen dagegen können wir nichts!

    Doch, wir könnten schon!

    Aber dazu müssten wir uns endlich mal einig werden und uns solidarisieren. Und genau daran ist es bisher immer gescheitert und daran wird es auch diesmal wieder scheitern. Und deshalb wird auch die neuerliche Petition, so gut gemeint sie wohl auch ist, wieder kläglich scheitern und damit auch wieder den Beweis liefern, dass man es mit uns ja einfach so machen kann.

    Die Initiatoren dieser Verschärfungskampagnen wissen ganz genau, dass kein nennenswerter Widerstand zu erwarten ist und sie auf der anderen Seite mit solchen Forderungen zumindest kurzfristig bei weiten Teilen der ahnungslosen und manipulierten, aber ansonsten auch gleichgültigen Bevölkerung punkten können. Gebe es hingegen immer ordentlich Gegendruck und bestünde durch solchen Druck für die Initiatoren auch das Risiko, selbst an Ansehen zu verlieren und Nachteile hinnehmen zu müssen, dann würden die sich auch ganz schnell ein anderes 'Steckenpferd' suchen.

    Aber dazu müssten sich nicht nur die aktiven Sportschützen und Waffenbesitzer einig werden und solidarisieren, es müssten sich gerade auch die traditionellen Schützen und ihre Führungen und Verbände solidarisieren. Denn gerade die traditionellen Schützen sind es, die noch am ehesten Einfluss auf die Politik und Gesellschaft haben und im Zweifel auch Druck machen könnten.


    Ein schöner Traum? Ich befürchte ja, auch wenn diese Befürchtung nicht bedeuten soll, das der Traum grundsätzlich nicht realisierbar ist. Wenn wenigsten wir Schützen endlich verstehen und auch akzeptieren könnten, dass es bei diesen Verbotsforderungen nicht nur um unsere Sportgeräte und 'Spielzeuge' geht, sondern in erster Linie um unsere Grund- und Bürgerrechte wie Selbstbestimmung, Freiheit und Eigentum und letztlich sogar und die ansonsten so oft beschworene Freiheitlich Demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft an sich geht, wäre schon viel erreicht. Dazu gehört auch, zu verstehen, dass eine Verbotsforderung bestimmter Waffen, die man selbst gar nicht besitzt und auch gar nicht haben oder schießen will, an denen aber andere Schützen genau die gleiche Freude haben wie man an den eigenen und mit denen sie auch genauso verantwortungsbewusst umgehen, auch ein Angriff auf einen selbst darstellt.

    Aber wie sieht es denn mit unser Gesellschaft und damit auch mit uns aus? Wir sind tief gespalten und zerrissen. Auf der einen Seite die naiven Gutmenschen und auf der anderen Seite die dumpfen und oft auch noch braun angehauchten Kleingeister. Eine Mitte, die gerade wir Schützen doch auf der einen Seite immer anstreben, scheint es in unserer Gesellschaft schon gar nicht mehr zu geben und damit fehlt auch eine Leitlinie und eine Richtung, die für alle gangbar wäre.


    Schon die Rückmeldung des DSB, von der ich gerne mal erfahren möchte, wer die unterzeichnet hat, zeigt leider die Realität. Auch da müsste eigentlich, wie heißt es doch so schön, ein gewaltiger Ruck und Aufschrei durch den DSB gehen. Wird aber leider auch nicht passieren.


    Und ich erwarte hier leider auch schon bald die Beschwichtiger und Relativierer, die Entsolidarisierer und die ganz besonderen Spezialisten, die solche Meldungen dann auch noch als Verschwörungstheorien abtun und von Aluhüten und dergleichen faseln.

    Wie war das noch, sagten nicht schon vor Jahren einige von uns, die Pläne für weitere Verschärfungen lägen schon längst in den Schubladen.


    Na ja, auch wenn es nur ein schwacher Trost ist, die Hoffnung stirbt wenigstens zuletzt.


    Mit bestem wenn auch frustriertem Schützengruß

    Frank

    Stark übertriebene Unkenntnis, welche schon relativ „dümmlich“ (sorry für den Ausdruck, aber nur der passt) dargestellt wird, gespickt mit provozierender Fragestellung, in Verbindung mit unterwürfiger Bitte um Hilfe, um gezielt den Thread vorantreiben zu können.

    Ich kenne diesen Stil auch von woanders her, halte mich hier aber mal besser (noch) zurück.

    Mich wundert nur, dass es jetzt keine Morris Gun war.


    Mit trappsendem Schützengruß oder so

    Frank

    Man stellt dein Können nur bedingt in Frage

    Also ich stelle sein 'Können' absolut in Frage!


    Niemand, ich wiederhole, niemand ist in der Lage, mal eben so ohne mehr oder weniger aufwendiges und langwieriges Training 10 Zehner (frei) Stehend hintereinander zu knipsen. Und selbst dann bleiben nur noch sehr wenige, die das überhaupt können.

    Hinzu kommt ja auch noch, dass ein Zielfernrohr im Gegensatz zur üblichen Laienmeinung die Sache keineswegs einfacher macht. Und die zwar nicht schlechte, aber von der Technik her doch recht betagte Anschütz 380 auch nicht. Denn damit und zu der damaligen Zeit war es selbst unter Weltklasseschützen noch nicht so ganz selbstverständlich, mal eben 10 Zehner hintereinander zu schießen!

    Und dann auch noch das Gequatsche von dem Gewicht. Solle 'unser neuer Freund' wirklich den Jäger-Anschlag, also Gewehr am freien Arm ohne Abstützung, praktiziert haben, dann macht es ihn noch unglaubwürdiger. Wer schon mal mit unterschiedlich schweren Gewehren geschossen hat, der sollte eigentlich auch recht schnell dahinter kommen, dass das Gewicht ein Freund ist, was das zielen und treffen angeht. Die Anni wiegt serienmäßig und mit Diopter unter 5 kg und soviel mehr bringt so ein Röhrchen oben drauf auch nicht noch zusätzlich auf die Waage. Und sollte man dann auch noch schon mal einen 'echten' Sportschützen im stehenden Anschlag gesehen haben, dann sollte man mit etwas Grips auch von alleine darauf kommen können, dass der das Gewehr ja gar nicht wirklich hält, sondern es quasi auf dem Körper abstellt, mit dem Körper sozusagen eine Art Stativ baut. Und das Heben, also die Hubarbeit, vermeiden die meisten von uns ja inzwischen auch noch durch die Verwendung eines zusätzlichen echten Stativs (zur Ablage des Gewehrs zwischen den Schüssen).


    Aber egal, was schreibe ich hier. Trolle soll man ja bekanntlich nicht füttern. Höchstens ab und zu mal ölen, damit sie nicht so quietschen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Tach auch Königstiger,

    Gehören Trolle eigentlich zur Gattung der Tiere ?

    Mann weiß es nicht so genau.

    Aber wenn ja, dann gehören sie ganz sicher zur Gattung der sehr speziellen Tiere.

    Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen sie ja auch entfernte Verwandte der Elche sein.


    Wobei, an sich ist ja hier schon die Überschrift nicht ohne.

    Ich stelle es mir jedenfalls ziemlich schwierig für so ein armes kleines Diabolo vor, eine Flugbahn beschreiben zu müssen, ohne dabei die Position zu verändern. Jau wa!

    Diabolo an Houston. Wir haben da ein Problem.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Was gibt es heute zu Essen? Erdbeeren mit Scheiße.

    Ach ne, nicht schon wieder Erdbeeren!

    Hallo @scherge,

    streng genommen zählt Auflage ja zur Zeit noch nicht einmal zum nationalen Teil der DM, denn die jeweiligen Klassen sind in der Tabelle auf Seite 32 ja gar nicht aufgeführt.

    Noch Fragen?

    Nicht das noch jemand meint, unsere schöne Sportordnung sei zur Zeit, drücken wir uns ruhig mal etwas dezent aus, ein wenig durch den Wind. Man könnte natürlich auch was mit Popo sagen und völlig, aber das tun wir ja nicht. Und nein, das (mit der Sportordnung) ist auch nicht wirklich witzig! Und es ist ja auch nicht erst seit Gestern so!


    Aber egal, wird eine Disziplin für eine bestimmte Klasse vom DSB nicht ausgeschrieben, so zählt sie auch nicht zum offiziellen Meisterschaftsprogramm des DSB.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich kenne niemand, der fürs Schießen einen Gürtel benutzt.

    Doch, ich schon. :)

    Sind Hosenträger nicht auch eher etwas für ...? :D


    Egal, der oben gezeigte Gürtel soll schon die Hose halten und ist nicht für Gewichtheber oder so gedacht.

    Und man muss sich als DSB-Sportschütze übrigens entscheiden, also entweder Gürtel oder Hosenträger. Beides zusammen geht laut SpO nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wobei da 'gelegentlich' und 'vorübergehend' wohl die Zauberworte sind,

    denn ansonsten erfüllt ja auch schon der Kugelfang die Definition der für den Zweck erfolgten besonderen Herrichtung.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Du hast doch selber den §27 eingefügt, und dort ist doch genau definiert was eine Schießstätte ist.

    Hallo Herbert,

    die Eindeutigkeit vermag ich da nicht so ganz zu erkennen und gerade wegen der zumindest für mich fehlenden Eindeutigkeit sehe ich die Gefahr der restriktiven Auslegung. Es ist die Rede von einer Anlage, die betrieben oder verändert werden soll. Aber was soll man in dem Zusammenhang denn darunter verstehen? Der nackte Raum oder das Grundstück allein dürfte es wohl nicht sein, im Zusammenhang mit dem verschraubten Kugelfang, der möglichen Zuganlage oder der Blende im Freien könnte man aber schon geneigt sein, von einer Anlage zu sprechen. Sag ich jetzt einfach mal so, lass mich aber gerne auch des Besseren belehren.


    Gibt es vielleicht schon einen Fall bei dem ein deutscher Waffenbesitzer wegen einer derartigen Anlage verbindlich beanstandet wurde.

    Ist in dem Fall doch völlig irrelevant, da die rechtliche Möglichkeit auf jeden Fall gegeben ist. Und deshalb ist es auch nicht so ganz verkehrt, auf diese bestehende Möglichkeit hinzuweisen. Ahnungslosigkeit schützt ja bekanntlich nicht oder nur ganz selten vor Strafe und wer möchte schon gern der Erste sein, an dem ein solches Exempel vollzogen wird.

    § 53 WaffG Bußgeldvorschriften

    (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

    11. ohne Erlaubnis nach § 27 Abs. 1 Satz 1 eine Schießstätte betreibt oder ihre Beschaffenheit oder die Art ihrer Benutzung wesentlich ändert,

    2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro geahndet werden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo,

    Du brauchst auch nichts anmelden außer du gründest einen öffentlichen Schiessstand sprich wo nicht nur du und vielleicht ein paar Freunde Luftgewehr schiessen.

    ganz so einfach (BRD) ist es dann doch nicht. Es bedarf zwar unter den in § 12 (4) 1 WaffG genannten Voraussetzungen keiner Erlaubnis zum Schießen, wohl aber nach § 27 (1) WaffG zum Betrieb einer Schießstätte.


    § 27 WaffG Schießstätten, ...

    (1) Wer eine
    ortsfeste oder ortsveränderliche Anlage, die ausschließlich oder neben
    anderen Zwecken dem Schießsport oder sonstigen Schießübungen mit
    Schusswaffen, der Erprobung von Schusswaffen oder dem Schießen mit
    Schusswaffen zur Belustigung dient (Schießstätte), betreiben oder in
    ihrer Beschaffenheit oder in der Art ihrer Benutzung wesentlich ändern
    will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

    Was nun genau eine Schießstätte im Sinne des Waffengesetzes ausmacht, ist nicht näher definiert und damit greifen dann auch so Definitionsversuche wie 'öffentlich' oder 'mit Freunden' nur bedingt bzw. gar nicht. Bei restriktiver Auslegung - und davon muss man wohl beim WaffG immer ausgehen - kann aber sicher auch schon der fest an der Wand verschraubte Kugelfang zum Problem werden.

    Versteht mich bitte nicht falsch, Ich will hier keineswegs die Pferde scheu machen, aber man sollte die Problematik im Hinterkopf behalten und sich für den Fall der Fälle auch schon mal die passenden Worte überlegen. Und wie ich schon an anderer Stelle einmal sagte, ein Provisorium lässt sich unter den gegebenen Umständen im Zweifel sicher besser erklären als der Musterschießstand mit allen Finessen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    da geht es doch nur ums Geld

    Sagen wir es mal so, würde es nur ums Geld gehen, dann wäre der ganze - ich hätte jetzt beinah Zwergenaufstand geschrieben - doch gar nicht nötig.

    Es geht es um Kränkungen, verletzte Eitelkeiten, persönliche oder generelle Abrechnungen usw. und ein paar Traditionalisten, die noch nie etwas mit den Sportschützen anfangen konnten und die es eben auch in fast jedem Schützenverein gibt, wittern jetzt auch noch Morgenluft. Für die kosten die Sportschützen natürlich auch immer nur einen Haufen Geld.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank (Westfale und hin und wieder auch Traditionsschütze)