Beiträge von Murmelchen

    Freunde,

    ich glaube, hier geht gerade etwas durcheinander.

    Eine von außen zugängliche Batterie ist doch sinnvoll, damit man diese auch tauschen kann, sollte sie irgendwann mal leer werden. Sonst würde man den den Tresor im Falle eines Falles ja nicht mehr - ohne Zerstörung - aufkriegen.

    Problematisch im Zusammenhang mit Waffen sind aber zusätzliche Notschlüssel. Es soll wohl auch Notschaltungen oder gar Notschalter geben, das ist aber nur Hörensagen.


    Ich bin übrigens nach wie vor der Meinung, dass der gute alte millionenfach bewährte Schlüssel nach wie vor und auch unter Berücksichtigung der Aufbewahrungsproblematik die beste Lösung ist.

    Aber da der ja mittlerweile ein Sicherheitsrisiko darstellt und Sicherheit ja inzwischen das Totschlagargument schlechthin ist, darf man dagegen ja nichts mehr sagen, egal wie groß die tatsächliche Missbrauchsrate auch ist.

    Da gibt es dann einen Fall und schon mutiert ein Urteil dazu dann zum neuen allgemein gültigen Gesetz. Man könnte meinen, fast wie bestellt. Die gute alte Anlassaesetzgebung war jedenfalls gestern und selbst die war eines guten Rechtsstaats nie würdig.


    In diesem Sinne und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Das Vorhandensein eines Notschlüssel, wenn man in NRW wohnhaft ist, stellt einen vor das gleiche Problem, wie der Doppelbartschlüssel. Dieser muss ebenfalls gemäß den Vorschriften aufbewahrt werden.

    Und jetzt stellt euch mal vor, es gäbe von Notschlüssel wieder einen Notschlüssel. :stunned:

    Das wäre ja kaum auszuhalten! 8o


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen :saint:

    Aktuell erhalten die Waffenbesitzer in NRW die Schreiben, wovon ein Ausschnitt hier gepostet wurde.

    Musst also jemanden aus NRW fragen, ob er/sie Dir das Schreiben zur Verfügung stellt.

    Du schriebst in Beitrag RE: Nochmal Schlüsselaufbewahrung, dass das IM NRW Vorgaben gemacht haben soll. Das ist zwar naheliegend, die zwei Schreiben von zwei Behörden, welche hier bisher aufgeschlagen sind, belegen das so aber - noch - nicht.

    Es ist ja durchaus ein Unterschied, ob da einzelne Behörden selbst aktiv werden oder ob es eine Anweisung für alle Behörden gibt. Daher meine Frage.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Die Alternative war, den Schlüssel ins Ü-Ei, Abends runterschlucken und

    mit ein wenig Glück kannst Du am nächsten Tag wieder schießen.

    Bei der Größe der gängigen Tresorschlüssel braucht dafür dann aber recht große Ü-Eier.

    Und ob das auf Dauer wirklich gesund ist?


    Mit doch leicht bedenklichem Schützengruß

    Murmelchen - mein Herzchen ist rein

    zu viele Schützen haben den Tresorschlüssel an ihrem Schlüsselbund, welches auf dem Küchentisch liegt.

    Was sind denn für Dich 'zu viele'?

    Und woher weißt Du das denn oder anders gefragt, wie viele Schützen sind das denn, die so etwas praktizieren?

    Wobei, solange 'Herrchen' mit am Tisch sitzt, ist das doch auch unproblematisch, oder?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Da musst du wegi82 fragen. Der ist Fanboy.

    Vom ISAS?

    Ja gut, warum auch nicht.

    War ja über Jahrzehnte auch immer eine ganz tolle Veranstaltung.

    Sehe ich das richtig das kein KK liegend mehr geschossen wird? :(

    Ja, leider!

    Liegt wohl - auch - daran, dass 'Liegend' nicht mehr Olympisch ist.

    Was ich sehr bedaure.

    Liegend war wohl nicht nur für mich immer so etwas wie die 'Seele des Sportschießens'.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    36. ISAS in Dortmund - Internationaler Saisonauftakt der Sportschützen - 15 - 24. März 2024

    Vom 15. bis zum 24. März 2024 findet in Dortmund im Landesleistungszentrum des Westfälischen Schützenbundes WSB der 36. ISAS, der 36. internationale Saisonauftakt der Sportschützen, statt.


    Hier folgt die Seite des WSB mit der Einladung und dem Zeitplan:

    https://isas24.wsb1861.de/

    https://wsb1861.de/


    Der ISAS war immer ein ganz besonderer internationaler Wettkampf. Nur hier konnten die Wettkämpfe fast hautnah zu den Aktiven verfolgt werden und gerade auch diese ganz besondere Atmosphäre wurde immer nicht nur von überdurchschnittlich vielen Zuschauern angenommen, sondern immer auch von vielen internationalen Sportschützen von Weltruf. Den ISAS gibt es übrigens seit 1984, nachdem dort im damals neu erbauten Landesleistungszentrum 1983 die Europameisterschaften Luftdruck durchgeführt worden waren.

    Ich kann zwar nicht versprechen, dass der 36. ISAS an diese glorreichen alten Zeiten anknüpfen kann, sollte das aber so sein, dann dürfte sich ein Besuch der Veranstaltung auf jeden Fall lohnen. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo,

    neben der bewussten Atmung, zu der ja schon einiges gesagt wurde, Stichwort Bauchatmung, kann auch die bewusste gedankliche Fokussierung und Konzentration auf den technischen Schießablauf helfen, mit der Wettkampferregung besser umzugehen.

    Dabei zerlegt man den Ablauf in einzelne Schritte, schreibt sich diese am besten auf und geht sie dann in Gedanken Punkt für Punkt durch. Man visualisiert den Vorgang sozusagen vor seinem geistigen Auge. Im Wettkampf ruft man diese einzelnen Punkte bzw. Schritte dann nacheinander ab und konzentriert sich dabei auf die möglichst saubere Umsetzung. Das Ziel sollte immer der einzelne saubere Schuss sein und nicht das Ergebnis.

    Zugegeben, das ist in Bezug auf den Umgang mit der Wettkampferregung sicher leichter gesagt als getan, es wird vermutlich auch nicht gleich perfekt funktionieren, ist aber durchaus ein erprobter und bewährter Weg. Eine möglichst saubere Schießtechnik erleichtert natürlich immer den Wettkampf. Wen man schon im Training Schwierigkeiten hat, überhaupt halbwegs saubere Schüsse zu produzieren, dürfte es im Wettkampf sicher nicht leichter gelingen.

    Vor dem Wettkampf oder in den Pausen kann man die Bauchatmung übrigens sehr gut mit der sogenannten Kutscherhaltung kombinieren, das heißt, so wie ein Kutscher auf dem 'Bock' sitzen.


    Mit besten Grüßen

    Murmelchen

    Hallo simar,

    jetzt kann ich nachvollziehen, was Du mit deiner Aussage meinst.

    Ich - und sicher auch andere Schützen - bevorzuge im KK-Bewreich für Liegend nach wie vor eine eher weich schießende Patrone. Ich bilde mir zumindest ein, solche Patronen sind bei meinem Schießstil etwas mehr Fehler verzeihend. Stehend bevorzuge ich hingegen eher schnellere Patronen mit etwas mehr 'Bums'. Das ist aber leider auch mehr meine Wackeldisziplin.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Mit dem hier unten gezeigten Auto kann man übrigens auch 200 km/h fahren (war das erste, das diese Geschwindigkeit geknackt hat):

    Mal wieder eine kurze abschweifende Ergänzung:

    Mit dem weiter oben von Califax gezeigten Fahrzeug dürften keine 200 km/h möglich gewesen sein.

    Es war der Stanley Rocket Steamer, mit dem 1906 ein Geschwindigkeitsrekord von über 200 km/h aufgestellt wurde.

    Das Fahrzeug sah damals wie folgt aus und das dürfte auch schon rein optisch ein wenig plausibler sein. Das Teil wurde durch eine Dampfmaschine angetrieben und so ganz ungefährlich waren die Rekordfahrten damit wohl auch nicht.

    Und das war wohl der Vorgänger.

    Wie man sieht, ein bisschen Ahnung von Aerodynamik hatten die damals auch schon.

    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Da habe ich mit dem FWB 2000 aber die besten Erfahrung gemacht der Lauf war top

    Das stelle ich auch nicht in Abrede.

    Nur habe ich auch Läufe bzw. Gewehre aus der Zeit erlebt, da konnte man bei Allermann den ganzen Laden durchtesten ohne auch nur ein halbwegs brauchbares Los.

    Aber keine Frage, dass ist natürlich auch nur ein nicht repräsentativer Erfahrungswert und zudem habe ich durchaus auch ein Faible für FWB.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Leichte Abschweifung vom ursprünglichen Thema:

    Ich 'zerdrücke' mir Liegend beim Ladevorgang im Anschlag zu sehr den Anschlag.

    Ich gehe deshalb bei jedem Schuss aus dem Anschlag. Dadurch gebe ich dem Material des Riemens und der Jacke auch die Möglichkeit der Entlastung. Zumindest ist das meine Theorie. Ich habe dadurch über einen viel längeren Zeitpunkt einen zumindest gefühlten gleichen Anschlag ohne dass ich in der Höhe korrigieren muss. Apropos, ich kenne übrigens noch die Zeit der Lederschießriemen. ;)

    Der Preis dafür ist aber, dass den Anschlag bei jedem Schuss immer wieder sehr sorgfältig aufbauen und die dabei gerade auch die Nullstellung immer wieder sorgfältig kontrollieren und meistens sogar auch ein wenig korrigieren muss. Das geht in der Regel über den 'inneren Anschlag'.

    Das kostet sicher mehr Energie und auch Zeit, aber anders bekomme es es mit meiner Anatomie, meinem Anschlag und den Systemen, die ich nach wie vor schieße, nicht hin, leider.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Einfach ausgedrückt die Munition sollte zum Lauf passen egal von welchem Hersteller

    und natürlich auch zum Schützen damit sie dessen Fehler nicht noch verstärkt.

    Die erste Aussage ist sicher richtig, wobei der Hinweis auf das jeweilige Los die Aussagekraft noch verstärken würde.

    Die zweite Aussage ist allerdings nicht zutreffend. Es gibt gibt keine Fehlerkompensation, jedwedes Streuen verschlechtert letztlich das Ergebnis.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen