Hallo Freunde,
kann mir jemand von euch kurz mitteilen, wie gestern Nachmittag das Wetter auf der Anlage war? Wie waren die Bedingungen auf dem KK-Stand?
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Freunde,
kann mir jemand von euch kurz mitteilen, wie gestern Nachmittag das Wetter auf der Anlage war? Wie waren die Bedingungen auf dem KK-Stand?
Mit bestem Schützengruß
Frank
Halo Patrick,
die einzelnen Regeln gelten immer nur für den Anschlag, unter dem sie beschrieben sind. Aber Verwechselungen oder Fehlinterpretationen sind bei der mittlerweile doch recht komplexen Sportordnung nie ganz auszuschließen.
Nur mal ein Beispiel. Laut WaffG ist die verantwortliche Aufsichtsperson für die Sicherheit auf dem Schießstand zuständig und damit auch weisungs - und entscheidungsbefugt. Steht auch so in der Standordnung DSB. Laut Sportordnung untersteht aber die Aufsicht dem sogenannten Schießleiter. Nur dieser ist laut SpO entscheidungsberechtigt. Wer ist hier jetzt wirklich rechtlich verantwortlich? Ich finde, das ist so nicht ganz unproblematisch. Zumal dann nicht, wenn sich, wie in der Praxis oft vorkommend, der Schießleiter gar nicht direkt auf dem Stand aufhält, sondern zum Bsp. im Auswertungsraum. Wenn dann noch so Parolen wie "Meine Schützen schmeißt keine Standaufsicht vom Stand" hinzukommen, wird es ganz problematisch.
Aber eigentlich ist das jetzt ja ein ganz anderes Thema. Vielleicht sollten wir dafür mal einen neuen Themenstrang eröffnen.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Fabian89,
Du kannst auch das Gewehr, mit dem Du vorher geschossen hast, als Vorlage für die Grundeinstellung deines neuen Gewehrs nehmen. Damit schaffst Du Dir erstmal halbwegs bekannte Voraussetzungen. Von dort aus kannst Du dann (in kleinen Schritten) Veränderungen vornehmen, um deinen Anschlag zu optimieren, oder bisher bekannte Probleme versuchen zu minimieren. Überlege Dir aber immer, was Du mit den Veränderungen erreichen willst und überprüfe dann, ob das so auch zutrifft. Nicht jede Einstellung ist bei den vielen Verstellmöglichkeiten auch wirklich immer zielführend. Manche Einstellungen bedingen sich auch, so dass bei einer Veränderung an einer Stelle sich auch die Verhältnisse an anderer Stelle verändern.
Tipps aus der Ferne sind aber generell nur bedingt hilfreich. Einfach deshalb nicht, weil der Tippgeber keine visuelle Rückmeldung hat und daher auch nicht sehen kann, ob der Tipp überhaupt richtig umgesetzt wurde. Ein paar Daumenregeln wurden ja schon von Patrick genannt.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hat aber trotzdem gereicht. 95,7 Prozent ist doch ein mehr als klares Bekenntnis für den Schießsport. Für mich ist das Ergebnis aber auch nicht so überraschend. Diese Abstimmungen sind alle immer so ausgegangen, nur die Prozente variierten etwas, aber unter 80 % Pro lag keine. Ist ja auch logisch. Die Schützen stimmen geschlossen Pro und die Bevölkerung ist nicht so schießsportfeindlich eingestellt, dass da viele das Bedürfnis zur Abstimmung verspüren. Das wollen uns immer nur bestimmte Kreise einreden.
Aber im Gegensatz zum BR landeten diese Abstimmungen immer klammheimlich in der Versenkung, wenn das Ergebnis zu deutlich wurde. Das Endergebnis wurde nicht veröffentlicht und den Schützen wurde teilweise Manipulation durch eben Aufrufe in Foren unterstellt. Der BR bekennt sich wenigsten zum Ergebnis, auch wenn man das auf Anhieb nur indirekt in der Zeitung findet. Aber der BR hat sich ja auch schon in der Vergangenheit als der noch am wenigsten schützenfeindliche Sender gezeigt.
Die CSU Olching hatte vorsorglich, aber wohl auch etwas kontraproduktiv gegen die Abstimmung gewettert, da die Art der Fragestellung und die Aufmachung des Artikels als zu tendenziös und suggestiv empfunden wurde.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Joachim,
ist zwar nicht so ganz mein Gebiet, aber Du brauchst neben der WBK eine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoff-Gesetz. Dafür gibt es staatlich anerkannte Vorderladerlehrgänge. Dafür brauchst Du wiederum eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Keine Ahnung, was die Kurse so kosten, aber ich denke, mit 50 bis 100 EUR bist Du dabei. Vorderlader kannst Du im DSB schießen. Siehe Sportordnung. Ob jetzt genau dieser Revolver üblich und zugelassen ist, weiß ich nicht.
Irgendwie gibt es da mittlerweile auch ziemlichen Heckmeck wegen Pulverlagerung, aber da mach Dich mal selbst schlau bzw. lernst Du auf dem Lehrgang. Pulver unterliegt nämlich nicht dem WaffG, sondern geht in Richtung Arbeitsschutz bzw. Gewerbeaufsicht. Viel Spass!
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Patrick,
man kann die Systeme sehr wohl unterscheiden. Das 1803 hat ein anderes, einfacheres Schloss und serienmäßig den alten Abzug mit dem gebogenen Züngel. Der 1813er Lauf ist (ohne irgendwelche Hülsen) 69cm lang und der 1807er 66cm. Auch anhand des Durchmessers kann man erkennen, welches System vorliegt, da am 1807er Modell zwischen dem Lauf und dem eigentlichen System noch eine Art konischer Adapter zwischengefügt ist. Zu guter Letzt steht ja auch auf den Läufen, um was für ein Modell es sich handelt.
Die Schäfte sind wieder eine andere "Baustelle", da bei den runden Systemen (bis auf Kleinigkeiten) beliebig austauschbar. 1807 gab es mit Kunststoff- und Holzbacke.
Ich würde an deiner Stelle aber nicht die Katze im Sack kaufen. Die Modelle sind inzwischen 25 bis 30 Jahre alt. Da wird mittlerweile auch viel "ausgelutschtes" Zeug angeboten. Generell gab es Systeme mit guten bis sehr guten Läufen, aber ab und zu auch mal welche mit Gurkenläufen.
Wenn dein Diopter mit einer Raste von der einen Neuner-Seite zur anderen springt, ist er ziemlich im Eimer. Wobei ich aber auch deine Erfahrung und Fertigkeit im Schießen nicht kenne, um so etwas anhand von pendelnden Schüssen zu erkennen. Beachte mal den Trick mit dem Überdrehen, den ich Dir schon genannt habe.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Sacky13,
normalerweise nicht. Nur jeweils ein Start pro Disziplin und Sportjahr ist erlaubt. Möglich wäre nach meinem Kenntnisstand nur dann ein Start, wenn der Schütze für euch geschossen hätte, oder aber gar nicht an den Verbandsmeisterschaften teilgenommen hätte. Wie sieht das denn bei euch im Verband mit den Sportpässen aus? Ist der Schütze bei euch Stammschütze (also über euch beim Verband gemeldet) und ist LG Auflage als Eintragung für den Zweitverein vorhanden? Daraus geht ja die Startberechtigung hervor. Ist so eine Eintragung vorhanden, dann ist der Schütze in diesem Sportjahr nicht in dieser Disziplin für euch startberechtigt. Die andere Variante gilt natürlich auch. Wenn der Schütze in einem anderen Verein Stammschütze ist, dann darf er ohne Eintragung für euch keine Wettkämpfe bestreiten.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Richtig so. Wir Schützen müssen wirklich mal aufwachen und klare Positionen beziehen. Ich habe auch keinen Bock, mich immer wieder mit diesen Themen zu beschäftigen. Aber unser Schießsport ist in Gefahr. Wer das jetzt immer noch nicht glaubt, der sollte sich wirklich mal schlau machen.
Ich bin mir auch nicht so sicher, ob man sich bei diesen Fragen immer nur auf den Verband/die Verbände verlassen kann.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Ich kann hier zwar kaum etwas zum Thema beitragen, da ich nur Meyton kenne und daher keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber mich würde gerne mal das Zertifizierungsverfahren des DSB und der ISSF interessieren. Verfügen die Verbände wirklich über zuverlässige Messverfahren, um die Genauigkeit der Anlagen reproduzierbar zu überprüfen? Werden damit unabhängige Institute oder Ingenieurbüros beauftragt? Zertifikationen nach Bakschisch wird es da ja wohl hoffentlich nicht geben. So eine Anlage kann aber erstmal alles mögliche anzeigen. Gerade bei den alten Messverfahren mittels Schall war ich da auch immer etwas skeptisch. Das Meyton-Prinzip ist mir da schon einleuchtender, aber auch nicht über jeden Zweifel erhaben. Nuller 3 Sekunden nach einer klaren Zehn hatte ich da auch schon. Anlagen, die Schüsse werteten, obwohl da gerade wirklich kein "Schwein" schoss, gab es auch. Das war dann wohl der Angriff der Killerfliegen. Gerade als Ing und Techniker bin ich im Gegensatz zu weiten Teilen unserer Bevölkerung nicht so ganz technikgläubig. Daher würden mich schon mal Messprotokolle nach klar definierten Messverfahren interessieren. Bei den Ringlesemachinen wäre so etwas auch ganz sinnvoll. Mein ja nur.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Patrick,
das Gewehr wird von der Mehrheit der Schützen deshalb verkantet eingesetzt, um eine bequeme und gerade Kopfhaltung zu erreichen. Das wurde Dir ja so auch schon richtig vermittelt. Durch die Kopfhaltung wird neben dem bequemen zielen auch der Gleichgewichtssinn beeinflusst. Das Verkanten beeinträchtigt die Schussleistung nicht. Es gibt zwar auch Hardliner, die sagen, dadurch würde das Springen der Mündung etwas ungünstig beeinflusst, aber normalerweise kann man das vernachlässigen. Ein Problem sind aber Verkantungsfehler, also Abweichungen vom immer gleichen Winkel. Bei KK kann man sich nur knapp 4 Grad erlauben, um bei einem sonst idealen Schuss in die 10,9 noch die Zehn zu halten. Hier kommt die Wasserwaage ins Spiel. Die Wasserwaage ist halt das genaueste Instrument, um den Verkantungsfehler zu kontrollieren. Ich bevorzuge auch ein Modell oberhalb des Korntunnels ohne für mich störende Elemente im eigentlichen Zielbereich. Daher käme für mich auch das Modell von Gehmann nicht in Frage. Generell kann die Wasserwaage aber problematisch sein, wenn der Schütze sie nicht nur als reines Kontrollinstrument verwendet, sondern durch (auch unbewusste) Spannungen seinen Anschlag danach ausrichtet. Dann schadet die Wasserwaage mehr, als sie nutzt.
Zu deinem Diopter: Die Wegstrecke der Anschütz Diopter beträgt normalerweise 2,2mm pro Klick. Das reicht auch, wenn man nicht gerade ein absoluter Spitzenschütze ist. Viel besser ist nämlich die Auflösung des Auges auf diese Entfernung auch nicht und die Munition kann diesen Streuwert auch nicht halten. Aber die alten Diopter rasten oft nicht gleichmäßig und linear. Da passiert dann manchmal 2 oder 3 Rasten gar nichts und danach springt das Dingen dann um gleich 4 Rasten. Am bestem mal mit einer Messuhr auf Linearität prüfen. Sinnvoll ist es auch, immer 1 oder 2 Rasten weiter zu drehen und danach zurück zu stellen.
Zu den Anschütz Gewehren: Es gibt/gab die Modelle 1813, 1807 und 1803. 1803 ist die Billigversion und nur bedingt zu empfehlen. 1807 ist das Standardgewehr und 1813 die Super Match, also das Freigewehr. Es gibt aber auch Kombinationen, also 1813 mit 1807 Schaft oder von privat auch 1807 im Super Match Schaft. Die Systeme 1813 und 1807 unterscheiden sich nur durch den Lauf. Der ist beim Modell 1813 im Durchmesser etwas stärker und 3cm länger. Das führt gerade bei den neuen Alu-schäften zu einer nicht immer gewollten Kopflastigkeit. Von der Schussleistung her tun sich die Läufe nicht viel, auch wenn einige Schützen anderer Meinung sind. Die individuellen Unterschiede zwischen den Läufen sind größer als generell zwischen 1813 und 1807. Es gibt von beiden Modellen Spitzenläufe, aber leider auch schon mal Gurkenläufe.
Ach ja, Anschütz ist gerade etwas in die Kritik geraten, aber da können die guten alten Gewehre ja nichts für.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Ich kann ja verstehen, dass gerade die Mädels die Klamotten auch ein Stück weit nach modischen Aspekten auswählen. Macht ja auch Sinn, denn man soll sich ja auch damit wohl fühlen. Aber viel wichtiger ist doch die Funktion und ob die Bekleidung die Schießfertigkeit unterstützt und verbessern kann.
Ich stell dazu mal ein paar Fragen. Findet der Stützarm guten Halt? Wie hoch reicht die Hose? Kann der Hosenbund die Stützfunktion des Arms unterstützen oder verbessern? Bietet die Jacke und Hose genug Halt und Unterstützung, ohne den Anschlag zu behindern? Sitzt die Jacke gut im Schulterbereich und verdreht sich nicht im Anschlag Liegend? Kann die Schaftkappe Liegend und Knieend gut in die Schulter eingesetzt werden, ohne dass dort zuviel Material stört? Kann ich Kniend die Hose gut öffnen, ohne das etwas stört oder drückt?
Das sind nicht alle aber wichtige Fragen bei der Auswahl, die sich individuell gar nicht so einfach beantworten lassen. Hinzu kommt, dass die Bekleidung am Anfang noch überfest ist und erst etwas eingetragen werden muss, um den richtigen Wert zu erkennen. Aber ich würde schon sagen, dass es Unterschiede gibt, die je nach Schütze und Anschlag eine Rolle spielen können. Die pauschale Aussage, die Klamotten tun sich nicht viel, würde ich nur bedingt so stehen lassen wollen. Es gibt schon Unterschiede. Was dem einen passt, muss für andere noch lange nicht passen.
Fazit: Ich würde an deiner Stelle erstmal möglichst viele Fabrikate und Modelle ausprobieren und mich nicht zu schnell auf einen Hersteller bzw, ein Modell festlegen. Aber letztendlich musst Du das natürlich für Dich allein entscheiden.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Das ist nicht nur ein Roboter, das ist sogar ein Seelchen von Roboter. Und er ist jetzt auch schon ganz betroffen, weil er meint, das Forum hasst ihn. Vielleicht braucht er ja nur mal ein paar aufmunternde Worte.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Patrick,
mit den Pufferpatronen für .22lfB habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht. Die Sorte, die ich mal probiert hatte, hielt nicht besonders lange.
Du kannst aber auch einfach leere Hülsen verwenden. Wenn Du die immer ein Stückchen drehst, sogar recht oft. Es gibt außerdem - zumindest von Anschütz - einen speziellen Trainingsschlagbolzen. Der ist aber, wie fast jedes Zubehör, nicht ganz billig.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo beretta 12/70,
dann hat sich der Besuch hier im Forum für Dich ja gelohnt. Ich denke, der Tipp mit der "Gelben" war für Dich doch ganz hilfreich.
Hast Du irgendwelche Auflagen in Bezug auf die 2/6 Reglung? Steht auf der Rückseite der WBK noch etwas? Gab es einen Hinweis zur Aufbewahrung?
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Freunde,
erstmal vielen Dank an Zebo für den Beitrag.
Die Problematik ist nicht nur auf Biathlon beschränkt. Das ist nur der Einstieg. Die Geschäftsidee der Firma, die jetzt mit Anschütz zusammen arbeitet, beruht auf Gesetzen und Verordnungen im Wechselspiel mit der Politik, mit der die sonst völlig überflüssigen und unsinnigen Produkte zwingend vorgeschrieben werden sollen. Mit Sicherheit hat das überhaupt nichts zu tun, wird aber natürlich so verkauft. Es geht hier nur um Knete machen zu unseren Lasten.
Sollte diese ganz tolle Idee eines Tages Wirklichkeit werden, wäre das ein weiterer großer Nagel für den Sarg des Schießsports. Abgesehen von den Kosten, die auf die Schützen und Vereine zu käme, wer will schon eine Schusswaffe, bei der nicht mehr der Schütze bestimmt, ob und wann er einen Schuss auslöst, sondern eine Art Big Brother.
Auf die ganzen Unzulänglichkeiten solcher Systeme in technischer Hinsicht und auch in Bezug auf die menschliche Psyche will ich hier nicht eingehen. Aber ich würde mich freuen, wenn auch hier die vielen Mitleser in eine Diskussion einsteigen würden und ihre Meinung zu dem brisanten Thema kundtun würden.
Anschütz - oder wie eine Traditionsfirma von Weltruhm ihre Seele verkauft
Mit bestem Schützengruß
Frank
In NRW gab und gibt es weit über 100 solcher Schulschießstände, teilweise schon seit über 40 Jahren. Auf einigen Ständen werden hier sogar die Bezirksmeisterschaften Druckluft des WSB durchgeführt. Diese Stände waren nie ein Problem und irgendwelche Zwischenfälle hat es auch nicht gegeben. Letztes Jahr hat dann aber unsere investigative Presse herausgefunden, dass es solche Stände gibt, vermutlich, weil wir sie ja all die Jahre mit Berichten gefüttert hatten. Die Grünen sind mit auf das Schaukelpferd gesprungen und haben sofort eine Anfrage an den Landtag gestellt, was wiederum zur Folge hatte, dass bei unserer blonden Schulministerin ernsthafte Symptome der äußerst gefährlichen Betroffenheitskrankheit auftraten. Im schönen Wechselspiel mit der Presse wurden dann über einen längeren Zeitraum die Schweine durch die Dörfer getrieben.
Erst der Präsident des Städtetages NRW machte dem Spuk ein Ende, indem er sich deutlich für den Bestand der Schießstände aussprach, von denen nach seinen Worten keinerlei Gefahren ausgingen.
So ganz ist die Kuh aber noch immer nicht vom Eis. Lokal kämpfen immer noch politische Gruppierungen gegen diese Stände. Da gibt es Schuldirektoren, die teilweise jahrzehntelang nichts von diesen Ständen wussten, jetzt aber ebenso wie auch Frau Sommer ganz doll betroffen sind. Da wird dann von gewaltfreien Schulräumen gefaselt, wo doch heute der Schießstand vermutlich oft der einzig wirklich gewaltfreie Raum in der ganzen Schule ist. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach. Diese Schießstände sind Sportstätten einer olympischen Disziplin, nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Sportförderung ist in NRW Bestandteil der Verfassung.
Wir haben das Thema Schulschießstände hier im Forum auch schon in einigen Beiträgen behandelt.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Das ist die Aussage der Firma Gehmann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Funktionäre gibt, die auch den doppelten Besatz an den Schultern bemängeln und sie werden sich dabei auf die Sportordnung berufen.
Die Jacken sind sicher eine gute Idee für die Vereinsarbeit, da ja sehr oft Linkshänder in Bezug auf die Ausrüstung benachteiligt sind. Aber nach der jetzigen Sportordnung kann und gibt es definitiv Probleme mit der Sportordnung. Daher ist es meiner Ansicht nach auch keine so gute Idee, die jungen Schützinnen und Schützen einfach so damit auf eine höhere Meisterschaft zu schicken. Die jungen Leute verstehen dann oft nicht, warum sie nicht starten dürfen und die Enttäuschung ist riesengroß. Das ist dann kein guter Einstieg in den Wettkampfsport.
Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, beim DSB eine Art Sondererlaubnis zu beantragen. Ich vermute aber, dass der DSB darauf nicht eingehen wird.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Wenn ihr da abstimmen wollt, dann kopiert den Link besser manuell in den Browser. Nicht direkt draufklicken. Man kann sonst erkennen, woher die Teilnehmer kommen. Dann heißt es wieder, die Abstimmung sei ungültig, da ja alle aus so einem "bösen" Forum kämen, in dem massiv zur Abstimmung aufgerufen worden sei. ![]()
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Jobbi,
ich kann Dich und deine Situation ja verstehen. Aber die Regeln sind in diesem Fall schon eindeutig. Ob sinnvoll oder nicht, ist eine andere Frage.
1.0.2.3.3 Ein Reißverschluss oder maximal 2 Riemen ... . Und dann weiter keine weiteren Sachen als abgebildet.
1.0.2.8.1.2 Nur ein Haken ...
1.0.2.8.1.3 Verstärkung an der Schulter, wo die Kolbenkappe eingesetzt wird.
Ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg mit deinen Anfragen.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Ich habe mir gerade die Jacken auf der Seite von Gehmann angeschaut. Mit den doppelten Riemenaufhängungen, den beidseitigen Schnallen für die Schulterstraffung und den beidseitigen Verstärkungen in den Schultern sind die Jacken so nicht regelkonform. Siehe SpO 1.0.2.3 und 1.0.2.8.1 und die Jackenabbildung.
Eine wage Möglichkeit, wie von dingo schon angedeutet, besteht bei einer Anfrage bei Gehmann. Vielleicht haben die ja so etwas wie eine Sonderfreigabe. Was ich aber nicht glaube. Es gibt keine Garantie, dass Händler nur Produkte anbieten, die den Regeln der Sportordnung des DSB entsprechen. Zumal bei anderen Verbänden wieder andere, zum Teil weniger strenge Regeln, gelten.
Mit bestem Schützengruß
Frank