Beiträge von Murmelchen

    Hallo Nicolaas,

    sehr viel kannst Du da, außer halt die Lichtverhältnisse auf der Bahn zu verbessern, nicht tun und wirst auch wohl mit etwas weiteren Schussbildern leben müssen. Ich kenne auch solche Lichtverhältnisse und in der Dämmerung geht mir da auch immer das Schussbild etwas auf. Noch besser kommt es, wenn dann auch noch Licht von hinten ins Diopter einfällt. :wacko:

    Je wiederholgenauer Du deine Kopfposition und damit auch den wirklich zentrierten Blick durch das Diopter hinkriegst, um so besser. Möglicherweise könnte Dir auch noch ein Gelbfilter etwas helfen. Und ja, die eigentliche Zielphase immer möglichst kurz halten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Apropos, wäre es nicht besser, diese Frage in einem neuen Beitragsstrang zu behandeln?

    Hallo Freunde,

    um die Sache noch etwas zu verkomplizieren, ein gewisser Bill Calfee meint, die Benutzung von ummantelten Putzstöcken würde auf Dauer den Läufen schaden. Er ist der Meinung, durch diese Mäntel können ein Effekt ähnlich dem des Lappings auftreten. Man solle deshalb besser einen sehr sauber gefertigten und polierten Putzstock aus gehärtetem Stahl verwenden.

    Gut, völlig unumstritten sind seine Thesen in der Schützenwelt auch nicht, aber er hat zweifelsfrei auch seine Meriten.

    Bill Calfee: The Art of Rimfire Accuracy


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hinzu kommt wohl auch noch, dass die zuständige Abteilung bzw. der zuständige Mitarbeiter beim BVA (Bundesverwaltungsamt) die Genehmigung neuer Sportordnungen zur Zeit bestreikt, boykottiert, oder was auch immer. Jedenfalls gibt es schon seit einiger Zeit keine neuen Genehmigungen mehr.

    Ja ja, die Geister, die ich rief!


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass dieser ganze Genehmigungsquatsch inklusive "Anerkannter Schießsportverband" in die Tonne gehört

    Hallo Freunde,

    habe heute die aktuelle DSZ in einem äußerst ramponierten Zustand im Briefkasten vorgefunden. Ob das auch mit der neuen Bindung bzw. Heftung zusammenhängt, weiß ich nicht.

    Aber ich möchte euch fragen, ob auch dem einen oder anderen Leser ähnliches widerfahren ist, oder ob es sich dabei bei mir um einen Einzelfall handelt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Marco,

    grob gesagt geht es darum, dass Du Dich auf die eigentliche Sache, also das Schießen, fokussieren lernst und dass Du es schaffst, die negativen Gedanken, welche Dich verunsichern und welche die Angst in Dir aufsteigen lassen, gar nicht erst aufkommen zu lassen bzw. diese durch eine positive Grundeinstellung und Fokussierung (auf die Technik des Schießens) zu ersetzen. Vergleiche dazu "Jetzt bloß keine Acht" mit "Ich mache das und das und schieße sauber in die Mitte".

    Was bisher hier gesagt wurde, ist sicher auch richtig, aber einige der Tipps sind auch nur dazu angetan, das Problem zu verschieben, z. Bsp. auf eine höhere Meisterschaft oder einen wichtigeren Wettkampf.

    Wichtig ist also deine innere Einstellung. Hört sich einfacher an, als es oft ist. Aber es gibt Techniken, diese Einstellung in die richtige, sprich positive Richtung, zu beeinflussen und es gibt auch Techniken, welche Dir helfen, sollte die alte Angst doch mal wieder in Erscheinung treten.

    Das ganze nennt sich mentales Training und darüber sind auch schon viele dicke Bücher geschrieben worden. Nicht alle sind wirklich hilfreich, oft zu abstrakt und zu langatmig, aber es gibt auch einige ganz brauchbare Werke.

    Zwei der Bücher, welche sich auch speziell mit den Problemen eines Sportschützen beschäftigen, sind:

    "With Winning in Mind" von Olympiasieger Lanny Bassham und

    "Mental Training in Shooting" von Anne Grethe Jeppesen und Anne Marte Pensgaard

    Beide Bücher gibt es zwar nur in englischer Sprache, beide sind aber verständlich und praxisnah geschrieben, so dass man mit Schulenglisch eigentlich ganz gut klar kommen sollte. Das letztgenannte Werk ist auch noch recht aktuell und übernimmt auch einige Elemente aus den Werk von Bassham, zudem hat es auch noch den Vorteil, dass beide Autorinnen Norwegerinnen sind und damit keine Native Speakers. So liest sich vieles dann auch für uns Deutsche etwas leichter.

    Wie gesagt, man muss sich auf diese mentale Sache einlassen und das geht auch nicht gleich von heute auf morgen, wenn man nicht gerade der geborene Siegertyp ist. Deshalb heißt es ja auch mentales Training. Aber die Techniken, welche in den Büchern beschrieben werden, können Dir helfen, mit der Angst fertig zu werden und sie können Dir sogar helfen, die richtige Einstellung für Siege zu finden, nicht nur im Schießsport.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Apropos, das letztgenannte Werk gibt es wohl nicht bei Amazon, aber einige Schießsportausrüster haben es im Angebot.

    Hallo jobbi,

    um noch etwas detaillierter auf deine Frage einzugehen, es ist schon möglich, Stehend mit einer Schießhose anzutreten, diese dann aber Liegend wegzulassen und stattdessen nur mit einer Trainingshose oder dergleichen anzutreten. Was nach obiger Regel allerdings nicht erlaubt ist, ist die Verwendung mehrerer Schießjacken, Hosen und Schuhe.

    Auch wenn Johann sicher nicht ganz falsch liegt mit seiner Anmerkung, so bleibt es doch eine Regelwidrigkeit und es kann natürlich immer mal sein, dass es jemandem auffällt, insbesondere dann, wenn die Ausrüstungen sich stark unterscheiden, z. Bsp. in der Farbwahl oder sogar auch im Hersteller.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo bigboreshooter,

    deine Überlegung hinsichtlich dem Begriff 'ursprünglich' ist interessant und Du liegst mit deiner Argumentation sicher richtig, dass das Regelwerk so nicht eindeutig ist. Man könnte den Schaft, etwas quer gedacht, so erst mal auf ein beliebiges Maß verlängern und dann einen passenden Keil drunter schieben.

    So ein Regelwerk ist ja immer Menschenwerk und daher auch nie vollkommen. Es gibt weitere Passagen in der SpO, welche zur Zeit nicht eindeutig geregelt sind. Stichwort Nichtzulässigkeit Handstütze (ohne dessen genaue Definition) bei 100m und gleichzeitige Unklarheit über das maximale Maß der Vorderschaftverstärkung, da ja Frei- bzw. Sportgewehr mit Einschränkungen erlaubt ist.

    Ich halte es für sinnvoll, mit der Problematik bzw. mit der Unklarheit in schriftlicher Form in Wiesbaden vorstellig zu werden. Es ist nicht völlig ausschließbar, dass die direkten Macher der SpO dieser Probleme sonst gar nicht gewahr werden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Frank,

    vielen Dank für die Einstellung der Informationen.

    Ich persönlich würde es ja noch stärker begrüßen, wenn man bei der Veröffentlichung der Zahlen auch endlich dazu übergehen würde, auch bei den Delikten mit sogenannten Legalwaffen weiter zu differenzieren, also Unterscheidung nach erlaubnispflichtigen und erlaubnisfreien Waffen, Behördenwaffen oder tatsächlich aus Privatbesitz und dann auch noch nach Bedürfnis aufgeschlüsselt. Wichtig für eine eindeutige Beurteilung wäre auch eine klare Kennzeichnung der Fälle, wo die Delikte mit entwendeten legalen Waffen begangen wurden.

    Wir bräuchten hier wohl mal eine Anfrage an die Bundesregierung. Es ist ja nur schwer nachvollziehbar, dass diese Zahlen, welche ja intern vorliegen, nicht veröffentlicht werden und so immer wieder nur spekulativ und tendenziös argumentiert werden kann.

    Diese in dem Beitrag angesprochene Gewichtung wird ja leider auch anderweitig genutzt, um zu argumentieren, man könne ja 'einfache' Strafsachen nicht einfach so mit schweren Straftaten mit Schusswaffengebrauch vergleichen. So jedenfalls argumentiert auch Frau Claudia Roth, oder lässt sie vielleicht nur argumentieren? Geht natürlich schon ein bisschen in die Richtung, wonach nur ein mit einer legalen Waffe (aus Sportschützenhand) erschossener Toter auch ein guter Toter ist.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Apropos, der zweite Verweis geht ins Nirvana

    Zitat von »wayne interessierts« "Mr.X aus dem Forum"

    Wär super wenn das hier offen im Forum stehen könnte dann hätten alle was davon...

    Na gut, dann stelle ich mal meine bisher privaten Anmerkungen hier ein. Zu einigen der hier bisher getroffenen Tipps und Anregungen zu Waynes Problem und Anschlag möchte ich auch noch gern meinen Senf dazugeben, aber dazu brauche ich auch etwas Zeit und Muße.

    Vorab also meine ursprünglichen Anmerkungen auf die ersten Anschlagsbilder.


    Hallo Markus,

    auf den ersten Blick sieht das doch so gar nicht so schlecht aus. Dein Anschlag scheint mir hinreichend fest zu sein und Du scheinst so auch recht bequem zielen zu können. Jedenfalls sieht die Kopfhaltung so ganz entspannt aus. Wenn Du den Anschlag so auch noch gut wiederholbar aufbauen kannst, dann sollte es Dir bei deinen Fähigkeiten auch möglich sein, so etwas zu treffen.

    Apropos, jetzt verstehe ich auch dein Problem mit dem zu 'hoch liegen'. Du bist wohl das, was man so als einen schlaksigen jungen Mann bezeichnet, schlank, groß gewachsen und mit ziemlich langen Gliedmaßen ausgestattet. Deine Arme sind sicher deutlich länger als die des Durchschnitts. Denn wenn man hinten mit dem Oberkörper, den Schultern und dem Kopf höher kommt, dann weist die Mündung dann eher nach unten. Siehe dazu auch die Atmung. Um dann immer noch auf die Höhe zu kommen, und das auch noch trotz des flachen Vorderschafts, muss man schon ziemlich lange Arme haben. Gut, das Schießen von der Pritsche trägt auch noch etwas dazu bei, aber trotzdem. Vom Boden aus solltest Du dann jedenfalls wegen der dann etwas höher hängenden Scheiben optimal im Ziel stehen.

    Dein gestriges erstes Foto zeigt auch das, was ich mit der schräg nach vorne eingestellten Hakenkappe meinte. Die Hakenkappe ist ja der Drehpunkt in der Schulter und bei einer so eingestellten Kappe, welche dann 'normal' in die Schulter gesetzt wird, dürfte die Mündung etwas in Richtung Höhe zeigen. Aber auch nur dann, wenn man auch die nötigen langen Ärmchen für diese Höhe hat. Oder man müsste eben wie Emmons auch eine Art Vorderschaftverstärkung verwenden.

    Aber zurück zum Thema: Für mich sieht das erst mal ganz gut aus. Nur liegst Du mit dem Rücken noch etwas schief, bzw. knickst wegen der nicht schräg genug stehenden Pritsche in der Hüfte etwas ab. Das mit deinem Rücken tut mir übrigens leid. Wie konnte das denn passieren? Gut, dazu noch eine Anmerkung. Dieser etwas höhere Oberkörper führt ja zu einer bequemen Kopfhaltung und auch zu einem festen Anschlag und es ist auch so, dass heutzutage auch viele der absoluten Spitzenschützen wieder höher liegen, was noch vor Jahren anders war, da alle immer behauptet haben, tiefer wäre einfach besser, aber ob das für den Rücken auf Dauer auch besser ist, weiß ich jetzt nicht so genau. So hast Du da ja eine Durchbiegung drin, während bei einem tieferen Anschlag der Rücken ja eher gerade bleibt, nur durch den gestreckteren Kopf dann Halswirbel und die Nackenmuskulatur stärker belastet werden. Aber das auch nur als kleiner Hinweis. Nur Du kannst ja letztlich beurteilen, was für Dich besser ist. Ich hatte jedenfalls auch mal das 'Vergnügen', von einer Pritsche aus zu schießen, die sich wegen der nur dünnen Pressspanplatte durchbog. Ich bin auch nicht gerade besonders leicht, aber danach hatte ich dann auch leichte Rückenschmerzen. Abgesehen davon war das Schießen von dieser Pritsche eine Katastrophe, weil sich diese bei jedem Schuss in Schwingungen versetzte.

    Apropos,wir könnten das ja auch weiter direkt im Forum diskutieren. Da gibt es schon noch einige, welche auch einen guten Blick für Probleme haben und auch gute Lösungen dafür parat haben. Und die Mädels würden sich bestimmt auch über weitere interessante Bilder von Schützen im Liegend-Anschlag freuen. Aber egal, ich stehe Dir natürlich hier auch privat zur Verfügung, bin aber auch nicht wirklich der Fachmann und krieg selber oft auch nichts geregelt, in letzter Zeit sogar immer weniger.

    Eine Anmerkung oder besser Frage noch zum Schluss: Die Finger hast Du nicht zufällig am Lauf?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ach ja, leg besser bei weiteren Bildern die Fluppen etwas beiseite. Nicht das bestimmte Moralapostel das hier im Forum noch zum Anlass nehmen für weitere wilde Diskussionen, meint Frank, auch Raucher.

    Schließe mich der Auffassung von Johann hier an.

    Selbst wenn der Keil als planes liegendes L in dieser Form ||||||___ ausgeführt wäre, wäre es nach 9.10.1.1 nicht regelkonform, da ja länger als die ursprüngliche Schäftung.

    Dieser Punkt ist natürlich nicht ganz fair, da man ja ein spezielles Geweht mit Auflageschaft erwerben kann und damit dann auch im Vorteil ist. Wer weiß, vielleicht haben hier ja auch sogar kommerzielle Interessen bei der Ausgestaltung des Regelwerks eine Rolle gespielt, und manchen der Beteiligten war das so gar nicht bewusst.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    1.0.2.1.4 SpO DSB

    Nur eine Schießjacke, eine Schießhose und ein Paar Schießschuhe dürfen von der Ausrüstungskontrolle für jeden Schützen für alle Gewehrwettbewerbe einer Meisterschaft zugelassen werden.

    ist doch recht eindeutig, oder? Von Disziplinen oder gar Anschlägen ist da keine Rede. Bei restriktiver Auslegung bedeutet es sogar, dass ein Schütze, welcher sowohl Auflage als auch 'Freihand' schießt, bei der entsprechenden Meisterschaft nur mit einer Jacke usw. starten darf. Man könnte höchstens noch argumentieren, Auflage und 'Freihand' wären jeweils verschiedene Meisterschaften. Das wäre aber schon eine etwas spezielle Auslegung.

    Über den Sinn mancher Regeln kann man natürlich immer trefflich streiten, anderseits Rules are Rules ... .


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Miggelson,

    Das denke ich auch. Er braucht doch bloß den Schützen im Auge behalten und ihm nach Hause folgen. Dann hat er auch sofort den Wohnsitz raus.

    es geht hier nicht um den Diebstahl einer beliebigen Knarre. Es geht um möglichen Diebstahl auf Bestellung, um mögliche organisierte Kriminalität, um die gezielte Suche nach großen Vermögenswerten und/oder ganz speziellen Waffen.


    Was die Streife angeht, habe ich auch noch keine gesehen, die mit einem Laptop herumläuft. Und ich halte es auch nicht für verwerflich, wenn der Beamte weiß, was ich zu Hause in meinem Tresor
    http://www.tresor-discount.de/waffenschrank habe.
    Ich denke, wenn ich in eine Verkehrskontrolle gerate, spielt das auch keine Rolle, wenn alles nach Vorschrift registriert ist.

    Aus politischer Sicht ist es schon nachvollziehbar, das die gesamte EU bescheid weiß. Die Grenzen sind ja schließlich offen.


    Warum muss den ein Beamter überhaupt (sofort) wissen, dass Du legaler Waffenbesitzer bist? Von Dir geht doch ein nachweisbar geringeres Risiko aus als vom Rest der Bevölkerung. Warum ist dann politisch nachvollziehbar, dass die ganze EU Bescheid weiß? Weil die Grenzen offen sind? Was ist das denn für eine Logik?

    Vielleicht überdenkt Du ja deinen Standpunkt irgendwann noch mal, wenn Du bei einer Verkehrskontrolle erst mal mit vorgehaltener Waffe aus dem Auto gezerrt wirst, oder Dir ein SEK morgens um 5 die Tür eintritt und Dich aus dem Bett holt. Vielleicht wegen einer Verwechslung oder weil Dich jemand denunziert hat. Oder viel subtiler, Du wirst bei einer Auftrags- oder Stellenvergabe einfach übergangen. Du wirst dabei noch nicht einmal den wahren Grund erfahren. Du meinst, das könne doch so gar nicht sein? Doch, es ist möglich, es ist so auch schon passiert und es wird in Zukunft bei dem herrschenden Klima auch noch öfter passieren.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich finde das zentrale waffenregister in Ordnung, in Hamburg haben die sowas ja schon ein paar Jahre. :thumbup:


    Hallo Spike,

    könntest Du deine Sympathiekundgebung auch etwas begründen, auch unabhängig von Dans Anmerkungen?

    Auch von Karl und weiteren Befürwortern würde ich gerne hören, welchen Sinn dieses nationale Waffenregister in der Form, wie es jetzt durchgezogen werden soll, haben soll. Da wir hier ja Schützen sind, wäre es dabei schon schön, auf die üblichen Politikerfloskeln ala Sicherheit usw. zu verzichten.

    Habt ihr auch schon mal an den ganzen Datenmüll gedacht, der sich dann in einer großen Datenbank vereinigen wird. Datenmüll, der im Zweifel auch immer Konsequenzen für die Betroffenen haben kann und wird. Ich denke dabei noch nicht einmal an so (auf den ersten Blick) lustige Sachen wie Schießgewehr, Machtbüchse oder Gartenflinte, nein, ich denke auch an massenhafte Dubletten und Zahlendreher usw. Was meint ihr wird passieren, wenn ein bestimmter K98 zur Fahndung ausgeschrieben wird und sich dann ein gutes Dutzend (oder sogar noch deutlich mehr) mit der gleichen Nummer in der Datenbank befinden? Was passiert bei Kontrollen, wenn die Daten dann nicht mit den Waffen und Papieren übereinstimmen?

    Vor Ort in einem überschaubaren Rahmen kann man viele Sachen (oft) vernünftig klären, aber auch Bundesweit?

    Beachtet bitte, es handelt sich bei Schusswaffen nicht um allgemein anerkannte Gebrauchsgegenstände wie Autos, welche auch ganz selbstverständlich Lieschen Müller besitzen und nutzen darf.


    Dieses Register wird nur eins leisten, einen weiteren Beitrag zur Diskreditierung, Stigmatisierung und Kriminalisierung von uns Schützen, Jägern und Sammlern. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung wird damit weiter pervertiert werden und einem Generalverdacht weichen. Einen wie auch immer gearteten Beitrag zur ominösen Sicherheit kann dieses Datenmonster hingegen gar nicht erbringen. Erstens, weil es immer nur ein minimales Restrisiko gab und gibt, und zweitens, weil es gegen dieses Restrisiko völlig ungeeignet ist.


    Jeder Streifenwagen in ganz Deutschland, möglicherweise sogar in der gesamten EU, wird in absehbarer Zeit die Möglichkeit haben, neben den üblichen Halterabfragen auch den Waffenbesitz abfragen zu können. Meint ihr wirklich, das wird bei dem jetzigen Klima keine Auswirkungen haben?


    Apropos, den EU-Vorgaben wäre auch mit einem dezentralen Register Genüge getan, so wie wir es jetzt schon haben. Und ja, diese Projekt wird auch wieder Milliarden verschlingen. Aber egal, wir haben es ja.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Bene,

    beim LG (und GK-Standard) ist nicht nur keine Hakenkappe erlaubt, es sind auch weitere Bedingungen einzuhalten.

    Da wäre erst mal noch die Regel 1.0.3.5.2, welche Versatz oder Drehung einschränkt.

    Dann sind noch nach 1.0.3.6.3.1 die Maße F, G, H und K zu beachten.

    Die meisten Schäfte und Kappen lassen sich heutzutage auch über diese Maße hinaus einstellen. Es liegt also am Schützen, diese Vorgaben der SpO bei den Einstellungen zu beachten und einzuhalten, will er bei der Waffenkontrolle keine Probleme bekommen.


    Ich gehe mal davon aus, Du hast eine aktuelle SpO des DSB. Wenn nicht, dann schaue mal auf die Seite des BVA (Bundesverwaltungsamt). Dort kannst Du diese nebst anderen genehmigten Sportordnungen herunterladen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Lieber Karl,

    mach Dir mal wegen meiner minimalen Grundkenntnisse keine Sorgen. Ich hatte schon vor fast 30 Jahren das Vergnügen, vor Terminals von damals noch IBM Mainframes zu sitzen und die Daten, mit denen ich es da zu tun hatte, waren fast alle als Geheim - Geheime Auswertesache - eingestuft. Ich könnte da schon ein bisschen auch über das Ausspähen und auch frühes Hacking plaudern, werde ich aber hier sicher nicht tun. Nur soviel, Social Hacking ist immer noch die trivialste Möglichkeit. Und dann gab es da auch noch die Sache mit den Schlüsseln, die jeden Tag getauscht wurden, außer an Sonn- und Feiertagen, was schon dadurch regelmäßig in die Hose ging.


    Mit nicht mehr ganz so naiven Grüßen

    Frank

    Hallo Roland,

    auch von mir aus Westfalen ein herzliches Willkommen.

    Bei der Gelegenheit hätte ich dann auch gleich eine vielleicht auch etwas indiskrete Frage. Warum hast Du deine Waffen bis auf die Lupi verkauft? Zeitgründe und/oder fehlende Motivation oder auch aufgrund des zur Zeit herrschenden Klimas gegen legalen Waffenbesitz und die daraus resultierenden möglichen Unannehmlichkeiten und Diskriminierungen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - muss ja mit meinen Fragen auch Karls Vorurteile bestätigen