Hallo Dan,
Du scheinst die verheerende subtile Wirkung, welche diese permanente Manipulation auch und gerade beim uninformierten und auch im Prinzip uninteressierten Leser, der den Artikel nur überfliegt, oft sogar nur die Überschrift und die Bilder auf sich einwirken lässt, bewirkt, zu unterschätzen.
"Schwere Mängel bei der Waffenkontrolle in NRW"
Wie wirkt so eine Schlagzeile wohl auf einen mit der ganzen Thematik nicht vertrauten Leser? Das Vertrauen in unsere 'Qualitätspresse' ist leider nach wie vor sehr groß. So nach dem Motto "Es steht ja in der Zeitung. Also muss es auch stimmen."
Das Klima in diesem unseren Lande hat sich dadurch in den letzten Jahren massiv verändert, und nur dadurch.
Noch viel schlimmer ist aber, diese Art der manipulierenden Berichterstattung wirkt sich auch sehr stark auf die Politik und damit auch auf den Gesetzgeber aus. Man braucht sich dazu nur mal den gestern von frank17 hier im Forum veröffentlichten Beitrag durchzulesen. Geht man davon aus, dass die teilweise zwischen den Zeilen zu lesenden Aussagen auch nur halbwegs authentisch sind, so kann man dort klar lesen, die Politiker (zumindest der gemäßigten Parteien) sehen selbst kein wirkliches Problem mit einer Liberalisierung der den Schießsport und dem damit verbunden privaten Waffenbesitz betreffenden Gesetze, trauen sich aber nicht, weil sie befürchten, dann von der Presse sofort zerrissen zu werden. Der politische Gegner hat hier klar die besseren Karten.
Will man ein Problem lösen, so muss man die Ursache kennen.
Und die Presse mit diesen permanenten Kampagnen, gesteuert und und immer wieder angestachelt durch eine kleine Gruppierung mit ganz eigenen Interessen, ist hier die alleinige Ursache, der Verursacher.
Mit Geschlossenheit könnten wir Schützen hier ganz sicher auch Einfluss nehmen, zumindest auf regionaler Ebene. Nur müssten wir uns dazu erst mal auch einig sein und eben auch das wirkliche Problem erkennen. Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass hier Ignorieren und Aussitzen die richtige Strategie sein kann.
Ach ja, auch gewerkschaftlich organisierte Polizeibeamte könnten mal ihren gewählten Vertreter klar machen, was Sache ist.
Mit bestem Schützengruß
Frank