Beiträge von Murmelchen

    Pistolentraining bei MEC

    Fr, 16. Oktober, 16:00 – 20:00

    MEC High Tech Shooting Equipment GmbH,
    Hannöversche Str. 22, 44143 Dortmund (Karte)

    Beschreibung: für Jedermann/FrauKosten: 20 EUR für den gesamten Zeitraum

    Auf deren Kalender finden sich noch weitere Termine.


    Zur Qualität des Trainings kann ich jetzt mangels eigener Erfahrung nichts sagen. Normalerweise hat aber das, was Maik und sein Team so anbieten, schon Hand und Fuß und somit dürfte das Angebot auch angesichts des doch noch eher moderaten Preises allemal einen Versuch wert sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    wie ihr wisst, widerspreche ich euch ja nur sehr ungern, aber das Problem sind in diesem Fall in erster Linie die Vereine selbst. Sie sind es, die das Angebot bzw. die Idee dahinter trotz guter Hilfestellung entweder nicht umsetzen können oder es nicht umsetzen wollen oder es schon nach dem ersten und wahrscheinlich auch nur halbherzig umgesetzten Versuch fallen lassen haben.

    Ich kenne jedenfalls einen Verein, der die Idee von Anfang an dankbar aufgegriffen hat, dabei gar nicht mal etwas Besonderes gemacht hat, sich aber ein paar Gedanken über die Werbung vor Ort gemacht hat, sich etwas Mühe bei der Umsetzung gegeben hat und auch nicht schon nach dem ersten Tag mit nur ganz bescheidenem Zuspruch aufgegeben hat. Im letzten Jahr konnten sie sie dann weit über hundert Gäste begrüßen und auch dieses Jahr soll wieder großer Andrang auf dem Stand geherrscht haben. Durch die Veranstaltungen der letzten Jahre konnten so auch zahlreiche Neumitglieder gewonnen werden. Laut deren Aussagen hätten die Gäste alle irgendwie ein mehr oder weniger unbestimmtes Interesse am Schießsport gehabt, auch schienen die Hetzereien der Medien der letzten Jahre doch recht spurlos an ihnen vorübergegangen zu sein. Aber alle hatten auch nur ein eher unspezifisches Interesse, das eben auch eines Anstoßes bedurfte, zumal sie sich auch äußerten, ihnen wären die Möglichkeiten vor Ort bisher nicht so recht bewusst gewesen und sie hätten auch nicht gewusst, an wen sie sich da wenden sollten.


    Wie man sieht, es geht also. Aber man muss es als Verein eben auch wollen und dann auch machen. Und daran scheitert die ganze Sache wohl zuerst.

    Die meisten Vereine, die ich so kenne, dümpeln teilweise schon seit Jahrzehnten so vor sich hin. Darunter sind gar nicht so wenige, die wollen in Wirklichkeit gar keine neuen Mitglieder. Anderen ist zwar zumindest das Problem bewusst, aber sie bekommen sprichwörtlich den Popo nicht hoch. Und die wenigen guten und leistungsorientierten Vereine rekrutieren ihren Nachwuchs bisher oft (noch), indem sie die Talente abschöpfen. Für die ist der sprichwörtliche Streuschuss, den man in Bezug auf neue Mitglieder mit so einem Tag der offenen Tür ja auch abfeuert, auch wieder nicht effektiv genug. Die wollen halt oft gar keine Anfänger und Späteinsteiger oder Interessenten, bei denen der Breitensport und auch das soziale und gesellige Vereinsleben eine größere Rolle spielt.

    Ich persönlich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass es deutlich mehr Interessenten für den Schießsport gibt, als von uns gemeinhin angenommen. Ich behaupte sogar mal, es ist viel leichter, als wir vermuten. Aber es liegt auch und nur an uns, diese Interessenten auch zu erreichen. Dazu ist aber teilweise auch ein Umdenken nötig. Wir dürfen uns nicht mehr ständig nur auf den Nachwuchs konzentrieren. Und wir müssen uns auch bewusst sein, das Interesse der potenziellen neuen Mitglieder zu gewinnen ist deutlich einfacher als diese dann auch langfristig an die Vereine zu binden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Danke für die Blumen.

    Gebe ich in deinem Fall aber auch gerne und mit Hochachtung zurück!


    Auch wenn ich mich ansonsten mit diesem neumodischen Zeugs wie den 'Likes' ja immer noch recht schwer tue. Klar, manchmal juckt es auch mich schon mal in den Fingern, aber wenn ich dann wieder dessen inflationären und manchmal sogar manipulativen Gebrauch sehe ...

    Ich sags mal so, von jedem will man ja schließlich auch nicht 'geliked' werden. :)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    @AxelA ist ein etwas spezieller Fall, seine Aussagen muss man deshalb immer auch im Kontext zu seiner generellen Einstellung zum DSB sehen. Wenigstens weiß er in diesem Fall ja, dass es nicht zulässig ist.

    Mich irritiert hier allerdings viel mehr, dass es offensichtlich immer noch keinen eindeutigen Konsens über die Regelauslegung gibt und hier immer noch die Aussage im Raum steht, wonach es zulässig sei, bei den Meisterschaften oberhalb der VM und unterhalb der DM innerhalb eines Sportjahres auch mehrfach in der gleichen Disziplin an den Start zu gegen. Dem ist aber definitiv nicht so und ich kenne auch keinen Funktionär, der jemals so eine Sichtweise und Auslegung vertreten hätte. Es widerspricht schlicht und einfach dem gesamten Qualifizierungssystem, welches diesen Meisterschaften zugrunde liegt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Womit er Recht hat, denn mit einer Schnur wurde noch keiner erschossen.

    Ja zu dumm aber auch, dass wir unsere Waffen nicht immer nur mit einer Schnur laden!


    Ich merke schon, wir erleben heute wieder Sternstunden des Intellekts.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wobei es für mich immer noch beruhigender ist bei einer fremden Waffe wirklich zu sehen dass sie nicht geladen ist.

    Bevor Du das im Fall der Fälle wirklich siehst, kann es längst zu spät sein.

    Was Du aber fast immer mitkriegst, ist, wie jemand mit der Waffe hantiert und da kannst Du dann auch oft noch reagieren, bevor die Mündung auf Dich oder jemand anderen gerichtet wird. Nur hast Du dann kein richtiges Argument, wenn de Fokus eben auf die ungeladene Waffe gesetzt wird.

    Ich hatte in letzter Zeit leider wieder öfter das wenig erfreuliche Erlebnis, dass z. Bsp. bei der Waffenkontrolle jemand recht sorglos mit der Waffe hantierte und die Mündung dabei auch öfter auf mich oder andere zeigte. Darauf hin angesprochen, reagierte der jeweilige Schütze immer mit dem Hinweis auf den Stöpsel und dass die Waffe doch ungeladen sei. Ja, war sie auch und Tausend Mal geht das dann so auch gut, aber einmal macht es dann doch Peng und dann ist Holland wieder in Not.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Keine Frage, Regeln müssen eingehalten werden.

    Aber Regeln dürfen und müssen sogar auch immer kritisch hinterfragt werden.

    Was ist denn, wenn Maßnahmen wie diese Fähnchen, Stöpsel oder Schnüre gar nicht die Sicherheit erhöhen, sondern in Wirklichkeit sogar dazu angetan sind, das tatsächliche Risiko zu vergrößern?

    Die Problematik, welche dahinter steckt, ist unter dem Stichwort Risikokompensation längst ein Thema der Wissenschaft und wurde auch hier im Forum schön öfter erläutert, allerdings auch oft mit sehr uneinsichtigen Reaktionen und verbunden mit der üblichen Polarisierung.


    Die Fokussierung auf die ungeladene Waffe ist der Kardinalfehler. Die tatsächliche Ursache der (wenn auch sehr wenigen) Unfälle im Schießsport, die es bisher gab, lag immer darin, dass fälschlicherweise angenommen wurde, die Waffe sei ungeladen. Statt nun den alten und einzig richtigen Grundsatz, wonach jede Waffe immer als geladen anzusehen ist, weiter zu forcieren und in die Köpfe der Schützen zu hämmern, beschloss man mit den Stöpseln leider eine Maßnahme, die dazu angetan ist, den Kardinalfehler und damit auch die Ursache der bisherigen Unfälle noch zu vergrößern, statt ihn zu minimieren.

    Warum ist das so? Ganz einfach, weil es Zeitgenossen gibt, die meinen, durch die Maßnahme wäre ja jetzt alles (noch) sicher(er) und verhalten deshalb auch wieder leichtsinniger. Sie achten im guten Glauben, die Waffe wäre ja ungeladen, nicht mehr immer darauf, wo die Mündung gerade hin zeigt, sie achten nicht darauf, ob beim Auspacken jemand vor dem Koffer steht, sie spielen sogar manchmal mit dem Abzug oder betätigen den zu 'Testzwecken'. Ist ja auch vermeintlich alles kein Problem, da die Waffe ja ungeladen ist, aber irgendwann ist dann statt der Fahne oder Schnur doch mal eine Murmel drin, der Schütze nimmt das aber auf Grund seiner Routine gar nicht wahr, verhält sich also auch gewohnt etwas leichtfertig und dann macht es auf einmal doch Peng und wenn dann auch noch einer getroffen wird, dann haben wir wieder den Unfall, der ja gar nicht sein kann.


    Denkt einfach mal drüber nach.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Holger,

    nun gut, Du kannst es Dir auch gerne vom DSB schriftlich geben lassen.

    Aber vielleicht kannst Du mir ja trotzdem noch kurz erklären, wie die folgenden Passagen mit deiner Auslegung in Einklang zu bringen sind?


    0.7.2.1 Einzelschützen

    Jeder Schütze kann nur für sich und auf seinen Namen schießen.
    Jeder Schütze darf in einem Sportjahr bei Meisterschaften des DSB oder bei Meisterschaften von Schießsportverbänden der Europäischen Union (EU) in einem Wettbewerb nur für einen Verein starten.

    Ist ein Schütze Mitglied in mehreren Vereinen, so hat er sich in jedem Wettbewerb vor Beginn des Sportjahres in Bezug auf die Starterlaubnis zu entscheiden.



    0.9.3.3 Wettkampfarten
    .
    .

    Vereinsmeisterschaften

    Schützen, die bei mehreren Vereinen Mitglied sind, dürfen an deren Meisterschaften teilnehmen. Für die

    Teilnahme an den nachfolgenden Meisterschaften gilt nur das Ergebnis der Meisterschaft des Vereins, für

    den die Starterlaubnis gemäß Wettkampfpass gegeben ist.


    @AxelA

    Es ist eine weitere Chance und damit auch eine weitere Chance auf einen weiteren Titel oder einen weiteren Platz auf dem Treppchen und es ist auch eine weitere Chance, sich zu qualifizieren. Beides kann zur Folge haben, dass damit anderen Schützen diese Chance genommen wird und dadurch bekommt es auch eine moralische Dimension.

    Die gesamte Meisterschaft unterliegt einem Qualifizierungssystem und schon deshalb ist eine weitere Startmöglichkeit in dem System nicht vorgesehen und auf Grund der dann auch nicht mehr vorhandenen Chancengleichheit auch nicht fair. Daran ändern auch mögliche Konstellationen, die den Eindruck erwecken, diese Chancengleichheit nicht zu berühren oder zu verletzen, nichts. Denn die schon genannten anderen Konstellationen sind ja auch immer möglich.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Holger,

    eine Meisterschaft des DSB ist sogar die VM und nur bei dieser Meisterschaft (Liga (und RWK) außen vor) darf ein Schütze auch den jeweils gleichen Wettbewerb mehrfach schießen, sofern er in mehreren Vereinen Mitglied ist. Ab der KM aber muss er sich festlegen, also entweder für den Stammverein, oder aber durch Eintrag der entsprechenden Disziplin in den Sportpass.

    Die Problematik, dass es (bisher) keinen (einheitlichen und zentral verwalteten) DSB-Sportausweis oder Sportpass gibt, ändert daran nichts, auch wenn sich dadurch natürlich die (theoretische) Möglichkeit des Missbrauchs vereinfacht. Daher ja auch der Passus in Regel 0.7.4.1.


    Regel 0.7.2.1 ist schon eindeutig:

    Jeder Schütze darf in einem Sportjahr bei Meisterschaften des DSB oder bei Meisterschaften von Schießsportverbänden
    der Europäischen Union (EU) in einem Wettbewerb nur für einen Verein starten.

    Regel 0.7.4.1 beinhaltet eine (der möglichen) Sanktion(en) und eben diejenige, die der DSB (und nicht die jeweiligen Landesverbände) anwenden kann.


    0.9.3.3 Wettkampfarten
    Die Meisterschaften des DSB finden in jedem Sportjahr statt. Sie gliedern sich grundsätzlich in:
    1. Vereinsmeisterschaft (nur im Einzelwettbewerb),
    2. Kreis-/Gaumeisterschaft,
    3. Bezirks-/Gaumeisterschaft und
    4. Landesmeisterschaft.

    Vereinsmeisterschaften
    Schützen, die bei mehreren Vereinen Mitglied sind, dürfen an deren Meisterschaften teilnehmen. Für die
    Teilnahme an den nachfolgenden Meisterschaften gilt nur das Ergebnis der Meisterschaft des Vereins, für
    den die Starterlaubnis gemäß Wettkampfpass gegeben ist.


    Man könnte das sicherlich auch noch noch besser ausformulieren und gliedern, eindeutig ist es aber auch so.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Erzwo,

    wenn mich hier jemand ganz konkret und öffentlich als Lügner bezeichnet, dann gebietet es auch die Fairness, dass ich mich hier auch dagegen verwehren und wehren kann. Das hat ein andere Qualität als die sonst üblichen Frotzeleien und auch Animositäten. Auch gehe ich davon aus, dass auch wegi82 bekannt ist, dass man auch in Österreich nicht einfach so jemanden als Lügner bezeichnen darf und dass so etwas im Zweifel auch Konsequenzen nach sich ziehen kann. Das muss aber nicht sein und so gebe ich wegi82 auch noch eine Chance.

    @wegi82

    Habe es aber bereits geschrieben. Dies sogar ziemlich konkret.

    Das hast Du bisher nicht getan. Du hast mich im Block zitiert und dann gesagt, dass Du bestimmte Dinge so nicht gesehen oder anders gesehen hast. Das ist dein gutes Recht, Du darfst sogar sagen, dass meine Aussagen falsch sind, es berechtigt Dich aber noch lange nicht, mich hier einen Lügner zu nennen.

    Also noch einmal und konkret: Welche meiner Aussagen gibt Dir das Recht, mich hier einen Lügner zu nennen?


    Mit freundlichen Grüßen

    Frank

    Solange du hier nur gegen alle anderen schießt ...

    sagt einer, der seinen Beitrag erst mal so einleitet:

    Ich glaube Murmelchen hat einen an der Murmel

    Ich schieße hier nicht gegen alle andern, ich führe nur diejenigen ganz gerne vor, die sich selbst für die krudesten und dämlichsten Aussagen und Vergleiche nicht zu schade sind, um etwas rechtfertigen, was gar nicht zu rechtfertigen ist. Und selbst dabei bin ich noch großzügig. Manches ignoriere ich einfach auch, schon weil ich immer noch davon ausgehe, das der geneigte Leser, den ich vornehmlich ansprechen möchte, auch noch alleine erkennen kann, was Stuss ist und was nicht.


    Aber einen habe ich dann doch noch:

    Auf den Videos kann ich übrigens nur Spitzensport und Menschen, die Freude an ihm haben sehen.

    Mit Verlaub, aber vielleicht solltest Du einfach auch mal den Ton dazu einstellen.

    Den Lärm und das Geklatsche, um das es hier geht, kann man nämlich, und da sind sich selbst die Fachleute doch ziemlich einig, deutlich besser hören als sehen.


    Zurück zur Sachlichkeit: Dass die Schützen gute Mine zum bösen Spiel machen, ist doch überhaupt kein Argument und auch leicht erklärbar. Es ist in diesem Falle sogar ziemlich hinterfotzig, so nach dem Motto, wenn die sich nicht beschweren, dann müssen sie es ja wohl auch mögen. Erklärung: Will ich auch weiterhin unter diesen Bedingungen teilnehmen und meine persönlichen Chancen nicht noch weiter schmälern, dann muss ich den Lärm und das Geklatsche einfach stoisch hinnehmen und möglichst nicht an mich herankommen lassen. Verbinde ich das Geklatsche hingegen mit einem negativen Gedanken, dann belaste ich mich als Schütze doch nur noch zusätzlich und verschlechtere dadurch auch meine Chancen. Und genau deshalb werden sich wohl auch die meisten noch aktiven Schützen, die davon betroffen sind, auch erst gar nicht negativ über den Lärm und das Geklatsche äußeren. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie es auch wirklich gut finden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich bin als Zuschauer gerne beim Basketball in der Bundesliga dabei. Hierbei handelt es sich aus meiner Sicht auch um eine Präzisionssportart, bei der man nicht unbedingt das Ziel verfehlen und daneben treffen sollte

    Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es ja auch beim Fußball sehr wichtig sein, das Ziel, also das Tor zu treffen. Da könnte man also sicher auch von einer Präzisionssportart sprechen.

    Ich muss schon sagen, solche wirklich großartigen Vergleiche bereichern diese Diskussion doch ungemein.


    Komisch nur, dass dann der nächste Spezialist selbst Vergleiche, die deutlich weniger hinken, gleich ganz kategorisch ausschließt. Warum nur? Doch nicht etwa, weil diese Vergleiche geeignet sind, den Irrsinn zu verdeutlichen, der da zur Zeit im Schießsport läuft?

    Das mit Tennis und Golf kann ich dir beantworten. Weil Schießen nicht Tennis und Golf ist.

    Für diejenigen, welche sich bisher noch kein richtiges Bild von dem, worum es hier eigentlich geht, machen konnten, hier der Verweis auf die Videos:

    2015 ISSF Rifle and Pistol World Cup Final in Munich (GER)

    Und wer sich noch eine weitere Steigerung (des Wahnsinns) antun möchte:

    2015 ISSF Junior Cup in Suhl (GER)


    Und hier dann auch noch gleich den, wenn auch zugegebenermaßen etwas unfeinen, so doch berechtigten Kommentar dazu aus Übersee.

    Re: Crowd behaviour at ISSF Finals


    Ich habe mir gestern Abend übrigens auch mal ein paar Videos von der zur Zeit laufenden WM der Wurfscheibenschützen in Lonato, ITA angeschaut.

    Und O Wunder, da klatscht ja niemand blöd dazwischen. Wie kommt das nur?

    Na ja, vielleicht haben die ja auch einfach nur mal kurz ihre schönen Flinten vorgezeigt und war dann wieder Ruhe im Karton. :)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Es ist nun mal so, das ich in all den Jahren noch nie gehört habe von anderen Schützen dass das klatschen als "unsportlich" empfunden wird. Auch bei Ligasitzungen etc. war das NIE ein Thema.

    Du vielleicht nicht. Ich aber schon.

    Ich kann mich noch recht gut an einen Bundesligawettkampf aus den Anfangsjahren der Bundesliga in Hamm erinnern. Ich habe da neben Manfred Prekel gesessen und wir konnten uns wegen des Kraches, der dort herrschte, nicht mehr unterhalten. Manfred, der zu den Mitbegründern der Liga zählte, war ziemlich ungehalten ob des Lärms und hat sich diesbezüglich auch des Öftern auch öffentlich und in den Gremien dazu geäußert. Und über Gesänge wie "Wir wissen wo dein Wagen steht, hat gut gebrannt" brauchen wir uns ja wohl nicht wirklich auch noch zu unterhalten, oder?


    Wahrscheinlich äußern sich in dem Forum deutlich mehr echte Zuschauer als Du im 'Real Life' überhaupt kennst. Du darfst Dich also nicht wunderen, wenn dein Arzt oder Apotheker nicht mit Dir über dieses Problem spricht. :rolleyes:

    Lass deine Unverschämtheiten und Anfeindungen doch einfach stecken.


    Wo bitte willst Du denn da jetzt die Unverschämtheiten und Anfeindungen herauslesen? Dazu noch extra und zur Vorsicht durch einen Smiley gekennzeichnet. Du gehst doch nicht etwa zum Lachen auch erst in den Keller, oder?

    Ich vergaß, wir betreiben ja eine seriöse Sportart und kein Spektakel mit Tröten und irrem Geklatsche. ;)


    Es ist doch einfach nun mal eine Tatsache, dass es sich bei den Weltcups um internationale Wettkämpfe handelt, aber eben um Wettkämpfe einer Randsportart, die in den Medien und damit auch in der Öffentlichkeit nicht stattfindet. Wo sollen sich denn die über die ganze Welt verteilten Zuschauer und Schützen denn sonst austauschen wenn nicht in einem extra dafür geschaffenen Forum? Stell Dir vor, ich kenne sogar ein paar Schützen aus Neuseeland. Aber nur um deren Meinung auch in gepflegter Runde zu hören, ist mir Neuseeland dann doch ein wenig zu weit entfernt. Da ist es doch schön, dass so ein Austausch heutzutage auch einfacher geht.

    Statt in Foren diese Thematik anzusprechen kann man das natürlich auch in Entsprechenden Runden machen wo auch Weichen gestellt werden, so dass ein Bild entsteht wie die Betroffenen dazu stehen.

    Die Betroffenen werden erst gar nicht gefragt. Das war auch schon bei Einführung der neuen Regeln so. Und da hat es genug Proteste gegen, vornehmlich auch über das Internet. Genutzt hat es aber auch nicht. Die Verantwortlichen der ISSF meinen, das müsse jetzt wohl so sein und so ziehen sie es auch durch.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank