Beiträge von Mario

    Ja, genau so wollte ich das ja umstellen, so wie du schießt. Ich muss dann nur wahrscheinlich mein Gewehr etwas zu mir hinkippen, damit ich gut durchschauen kann. Ich habs schon mal probiert, ich denke, es wird funktionieren, wenn ich Zeigefinger und kleinen Finger etwas abspreize und das Gewehr auf den Knöchel von Mittel- und Ringfinger lege.

    zum einen eben die Allgemeine Kondition, das ist die die du angesprochen hast. Joggen, Radfahren, Schwimmen usw...
    dann gibts noch die Spezielle Kondition. Das ist genau diese, welche es macht, dass du über einen längeren Zeitraum schießen kannst ohne schlapp zu machen. Dein Anschlag benötigt ja auch eine gewisse ständige Muskelspannung, va in den Beinen. Du merkst es zwar nicht aber eben dieser Muskeltonus ist vorhanden. Und um eben genau diese speziellen Bereiche die beim Schießen va beim Stehendschießen beansprucht und gefordert werden, ist es eben auch notwendig viel zu schießen und auch mit Trockentraining sich diese Art von Kondition anzueignen...

    Gut, dass du's sagst, werd ich denk ich auch mal so machen ;)

    Ich glaube, da würde ich mir meine Hand verbiegen:D
    Ich werde aber denke ich mal versuchen, auf dem Handrücken zu schießen; hat mir auch mein Waffenhändler geraten, v.a. weil ich ja meist zu tief bin. Ich muss nur aufpassen mit den Verrenkungen im Halsbereich, das wirkt sich mit der Zeit nachteilig auf die Sehkraft aus. Mal schaun, wie schnell ich da dahinterkomme.

    Noch vor ein paar Monaten hab ich gemerkt, dass ich nach ca. 20 Schuss schlapp mach'. Deswegen versuchte ich die 2 Stunden ohne Pause durchzuziehen, um eine gewisse Ausdauer zu erreichen.

    Diese Ausdauer kannst du aber auch außerhalb des Schießstandes trainieren, z.b. durch joggen und Krafttraining. Aber wieso hast du nach 20 Schuss schlapp gemacht? Was war da los? Normalerweise sollte man (v.a. im Training) 40 Schuss schon durchhalten können.

    also ich denke, das größte Problem das du evtl kriegen könntest wenn du in derart umstellst wie du geschireben hast, dass du um einiges zu hoch sein wirst.

    Das ist kein Problem, da ich sonst zu tief bin. Wenn ich einigermaßen bequem dastehe, muss ich eher das Gewehr "hochdrücken", und das kanns ja wohl auch net sein. Dadurch baut ich Spannung an, man "eiert rum" und trifft auch nicht ruhig. Da könnte das eventuell schon das richtige sein. Ich habe nur gemerkt, dass ich das Gewehr etwas mehr auf mich zulegen muss (verkanten), damit ich normal durchschauen kann.

    Hi,
    mich würde mal interessieren, wie eure Schießhand im Kontakt zum Gewehr steht, da ich das bei mir eventuell umbaue. Bisher habe ich so geschossen, dass das Gewehr zwischen Daumen und Zeigefinger lag, aber irgendwie tut mir seit neuestem die Hand weh. Dann bin ich auf die Idee gekommen, auf dem Handrücken zu schießen (sprich: man macht eine Faust und legt das Gewehr auf die oberen Fingerglieder); mein Handschuh wäre dafür auch gut geeignet. Jetzt wäre mal ganz interessant, wie ihr schießt.

    Gruß, Mario

    Du kannst bei deinem Abzug den Vorzug wegmachen. Dann hast du den Druckpunkt gleich vorne.

    Vorteil: Du musst keinen Teil deiner Konzentration mehr darauf verwenden, den Druckpunkt zu halten (das geschieht unmerklich, macht aber trotzdem was aus), sondern kannst mit 100% (oder mit der maximal möglichen) Konzentration zielen; dadurch verreißt man die Schüsse weniger. Ich hab mich immer geärgert, wenn ich eigentlich in der Mitte angedrückt habe, aber es trotzdem kein 10er war. Mit Direktabzug kann man ziemlich gut vorraussagen, wo der Schuss landet.
    Nachteil: Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, da eventuelles "Reinreißen" der Schüsse in den 10er-Bereich nicht mehr möglich ist.

    Bei mir hats nen sofortigen Schub von ca. 10 Ringen bedeutet (!). Ich hab immer so Mitte 360 geschossen, Rekord 376. Dann hat der Jürgen Wallowsky, mein Waffenhändler und selbst Bundesligaschütze, mir geraten, umzustellen, was er persönlich gemacht hat. Erstes Training danach 350, weil ich mich daran gwöhnen musste (erste Serie 84, letzte 94); nächsten Trainingseinheiten: 384 und 382 (neuer Rekord!); heute war ich richtig schlecht und hatte immernoch 371; normalerweiße wären das auch unter 360 gewesen.

    Probiers einfach mal aus, aber mit Vorsicht genießen, nicht jeder Schütze mag sowas.

    Wenn du beim Abdrücken wegfällst, schätze ich das so ein, dass du das Gewehr mit Gewalt in die Mitte bringst bzw. mit zuviel Muskelkraft zielst. Dann ist dein Körper wie ne Feder, der pendelt sofort wieder zurück, sobald du abdrückst. Eventuell kannst du auch auf Direktabzug umstellen, dann verreißt du nicht mehr so viel, aber da muss ich vorher warnen, das ist nicht unbedingt jedermanns Sache.
    Und zum Training: Ich trainier das auch nicht in meinem Verein, sondern bei einem befreundeten Nachbarverein.

    Eventuell stimmt was mit deinem Stand nicht, dann würde ich vielleicht mal jemanden aufsuchen, der ein SCATT-Trainingsgerät (oder auch SAM) hat und sich damit auskennt. An den Linien kann man viel erkennen. Außerdem kannst du ja auch mal noch einen anderen guten Trainer aufsuchen, wenn einer nix mehr sieht, sieht vielleicht ein anderer wieder nen Fehler.
    Das mit dem Stand kannst du auch gut selber ausprobieren, den Tipp hab ich von nem SCATT-Trainer: Stell dich hin und bleib in der Stellung stehen. Wenn relativ schnell was weh tut, dann stehst du falsch.
    Und das mit dem Festhängen kenn ich;)
    Als ich mein Gewehr Anfang 2007 bekommen habe, bin ich sehr schnell von einem Schnitt von 350 auf Mitte 360 gekommen, da bin ich aber auch bis etwa November 2008 hängen geblieben. Dann war ich mal woanders mal trainieren, weil auch mein Trainer nix mehr gefunden hat, dort wurde mir ganz gut geholfen (werde in Zukunft zur Kontrolle auch mal alle 1-2 Monate hinschauen); jetzt habe ich noch neue Klamotten, Direktabzug etc. -> Rekord von 376 auf 384 erhöht; heut beim Training war ich richtig schlecht, aber immer noch 371.

    Geht dann eigentlich eine dicke Jogginghose aus Baumwolle? Der Stoff ist denke ich keine 2,5mm dick, nur am Bund (v.a. oben) wirds wahrscheinlich dicker sein. Ich hab nämlich das Problem, dass meine neue Schießhose noch etwas zu weit ist und das helfen würde. Sie gibt mir ja keinen zusätzlichen Halt, sie stopft nur ein bisschen aus.

    Früher wenn Jugendliche in die Vereine eintraten wurden sie mit Auflageschießen an den Schießsport herangeführt und dann begann das Sportschießen. Man schoß Freihand oder Pistole, bis ins hohe Alter oder die Gesundheit es nicht mehr zu gelassen hat.

    So macht man es bei uns auch. Wenn wir einen neuen Jugendlichen haben, gewonnen durch unser alljährliches Schnupperschießen oder andersweitig, schießt er am Anfang erst mal 3-5 mal aufgelegt, "um ein Gefühl für das Zielen zu kriegen, wenn die Waffe ruhig liegt" (so mein Trainer). Dann beginnt das freistehende Schießen und das wird auch trainiert. Aufgelegt schießen in unserem Verein nur die Senioren; falls wir "zur Gaudi" mal aufgelegt schießen nach dem eigentlichen Training, sieht das der Trainer auch gar nicht gerne; ist auch verständlich, wie gesagt, ich mag aufgelegt auch net besonders.

    Mein Trainer hat mir dazu auch mal einen Fall erzählt: Da wurde einem Schützen bei der Deutschen Meisterschaft nach dem Schießen "die rote Karte gezeigt", weil man zufälligerweise die Jeans unter der Schießhose gesehen hat. Ist also nicht erlaubt.

    Die Versicherung kenne ich. Hab mein Gewehr allerdings zu Hause gelagert, deswegen ist das eher überflüssig. Wenns jemand aufm Stand runterschmeißt, zahlt glaub ich die Haftpflicht. Aber für Schützen, die ihr Gewehr im Vereinshaus stehn haben, absolute Empfehlung.