Beiträge von frank17

    1200 Tote. E i n t a u s e n d z w e i h u n d e r t . Im Jahr.

    Lösungsansätze:

    • getrennte Aufbewahrung von Kraftstoff und Fahrzeugen ?
    • biometrische Sicherungen für Kraftfahrzeuge ?
    • Verwahrung aller Autos bei den Automobilclubs ?
    • 'Erbenprivileg' und Oldtimersammeln nur mit durchbohrten Zylinderköpfen und verschweißten Kurbelwellenlagern ?
    • Verbot aller Fahrzeuge mit tödlicher Masse und Bewegungsenergie ?
    • Autofahren nur noch als Simulation auf Spielkonsolen ?


    Absolut unwahrscheinlich. Warum? Weil es hier nicht nur die anderen trifft. Im übrigen ist es gut, nicht reflexhaft in ungeigneter Weise zu reagieren. Manche leben angemessenes und besonnenes Reagieren gut vor, siehe bspw. hier.

    Für Ihre Umsicht und Ihren Mut angesichts und trotz eines bedauerlichen Vorfalls:

    Zitat

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht trotz des Amokalarms keinen Bedarf für schärfere Waffenregelungen für Sportschützen. "Ich glaube, dass wir jetzt eine ausgewogene Regelung haben", sagte Herrmann.


    Weiteres hier.

    Ich habe es so verstanden, dass Du zu einem Wettkampf eine solche Konstruktion für Dich alleine mitbringen und nutzen möchtest. Nach meiner Erfahrung ist es in diesem Fall ziemlich unerheblich, ob es erlaubt ist oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gemecker gibt, erscheint mir sehr groß. Ggf. erst nach Ende des Wettkampfs und ergebnisabhängig ...
    Wir hatten das Gemecker schon, als wir unbedarft nicht alle Stände mit den gleichen Passepartouts ausgestattet hatten - manche mit denen aus Pappe und manche mit denen aus Kunststoff.

    Hallo,

    ich habe Eure Seite gerade unter Android 2.3.6 mit dem internen Browseer und mit Opera 7.5.31657 aufgerufen. Mit Opera habe ich keine Schwierigkeiten. Der interne Browser stellt jedoch auf der Startseite keine Grafiken und auch keine Navigationselemente dar, selbst wenn ich den Benutzer-Agent auf "Desktop" stelle. Mit dem internen Browser ist damit der Rest Eurer Präsenz vom meinem Mobiltelefon aus nicht erreichbar.

    Warum habt Ihr eigentlich Eure Bilder an so vielen Stellen gehostet?

    Euer Impressum orientiert sich an vielen gleichen oder ähnlichen Beispielen. Die Formulierungen zur Distanzierung sind weder schlüssig noch hilfreich. Auch für die Urheber der verlinkten Inhalte ist das doch wenig schmeichelhaft - Ihr erklärt implizit beispielsweise: 'Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten des Deutschen Sportschützenbundes!". ;(
    Lies mal hier.

    Eine eigenständige Wertung medialer Darstellungen sollte weiterhin erlaubt sein - wäre mir jedenfalls lieber als ein blindes Vertrauen. Auch Hinweise, an welcher Stelle man in Folge einer - unbeabsichtigt oder gezielt - unsauberen/unvollständigen/unwahren Berichterstattung falsche Schlüsse ziehen kann, begrüße ich ausdrücklich. Im eigenen Interesse und in dem aller meiner Mitbürger ... Es soll doch wirklich schon mal vorgekommen sein, dass Wort- und/oder Bilddarstellungen in den Medien nicht ganz mit der Realität übereinstimmten. Wo wir solche Zerrbilder vermuten oder gar erkennen, sollten wir im Interesse einer Aufklärung auch tätig werden.

    Leute, die ihre Waffen schlampig verwahren, bemitleide ich nicht. Für eine seriöse Beurteilung wäre allerdings ein Blick hinter die Kulissen erforderlich, der uns und allen Mitbürgern leider verwehrt ist. Es bleibt beim medialen Einheitsbrei, der die sog. öffentliche Meinung sicher nicht zu unseren Gunsten beeinflusst.
    Was lag denn wirklich vor und wie ist es in das Gesamtbild einzuordnen? Bspw. der Fund von etlichen Paketen RWS R25. Nach 4mm Randzünder nach meiner Schätzung die Munition mit geringster Energie überhaupt (PTB-Zündplättchen für Faschingspistolen - btw.: wie lange gibt es diese wohl noch? - mal ausgenommen).

    [speculate]Variante 1: Gefunden bei einem Sportschützen, der vielleicht mal eine OSP besessen hatte, die er mutmaßlich bei Wegfall des sportlichen Einsatzes veräußert hat. Aus der weiterhin behaltenen Munition wird aus meiner Sicht keine die innere Sicherheit gefährdende Situation, die nach staatlichen Sanktionen schreit.[/speculate]

    [speculate]Variante 2: Gefunden bei einem Inhaber eines kleinen Waffenscheins, der seine 'SRS-Waffe' spanabhebend getunt hat. In diesem Fall sollte es aus meiner Sicht feste eins auf die Mütze geben.[/speculate]

    Innensenator Mäurer erklärt erneut die Welt.

    Zitat

    Er sehe jedoch keine Begründung, die den Besitz von Großkaliberwaffen mit hoher Durchschlagskraft rechtfertigen könnte. Auch die gesetzlichen Vorgaben für die Aufbewahrung von Waffen und Munition müssten im Interesse der öffentlichen Sicherheit weiter hinterfragt werden.

    Zitat von Mäurer

    Ich setze darauf, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag im Jahre 2013 so verändern, dass eine Reform des Waffengesetzes Aussicht auf Erfolg hat.


    Weiter hier.

    Ich sehe jedoch keine Begründung, die den Bestand von hochdefizitären Stadtstaaten rechtfertigen könnte. [516.986Tsd € Zuweisung gem. vorläufiger Abrechnung des Länderfinanzausgleichs für das Jahr 2012].

    Zitat von wegi82

    Setzt du die Kappe ziemlich oberhalb auf die Schulter auf?


    Nein, ganz im Gegenteil. Folgende im Forum bereits verwendete Beschreibungen treffen es ganz gut:

    • 'zwischen dem Muskelansatz des Bizeps und dem Muskelansatz des Schultermuskels'
    • 'zwischen Oberarm und Schulter an, da wo keine Muskeln sind'
    Zitat von wegi82

    O.T. Griff: Hast du nicht das Problem mit der Hand (Finger) oder dem Griff an der Brust anzustehen?


    Nein, ich verkante recht stark. Gibt mir ein besseres Gleichgewicht und sorgt nebenbei für Abstand zwischen Hand/Griff und Brust.

    Anbei Bilder zu meiner Schaftkappeneinstellung, damit meine Formulierungen nicht zu fehlerhaften Interpretationen führen. Diese Einstellung ist ganz sicher nicht die ultimative Wahrheit für jedermann, für mich aber nach bisherigen Erkenntnissen die zweckmäßigste.

    Man muss sich halt das Zubehör einfach anpassen auch wenn es dann nicht mehr "Neu" aussieht.


    Wenn Du wüsstest, wie lange ich gebraucht habe, um mich zu spanabhebenden Eingriffen zu entschließen ... :whistling:. Das gekürzte Ende ist übrigens mit Diamantschleifpaste auf Spiegelglanz poliert. Sieht 'neuer' aus als der Rest der Schaftkappe. :D

    Ebenfalls anbei (nur noch mit Mühe on-topic) Bilder des Ergebnisses der letzten Operation: endlich(!) den originalen Griff meiner Hand angepasst und danach punziert. Jetzt passen Hand und Griff zusammen und das blöde Gefummel und Unwohlsein bei jedem Schuss ist eingedämmt. Davor gab es einen Selbstbau-Griff (aus Buche-massiv herausgearbeitet), der aber letztlich doch nicht so ganz überzeugte.

    Wenn ich den rechten Arm nach unten sinken lasse (besser den Ellenbogen) dann liegt mein Arm so eng an meiner Contact III das sich hat das ganze Gewehr mit dreht... gibts da irgendwelche Tricks? Zur Zeit habe ich die Schaftkappe nach unten geneigt und den Flügel unten so eingestellt das ich die 20mm Kappentiefe nicht überschreite (oberer Flügel fast gerade)


    lies mal hier, falls noch nicht geschehen

    Es hört sich so an, als wärst Du ähnlich vorgegangen? Evtl. ist der untere Flügel nach wie vor die Ursache Deines Problems. Hast Du mit Deiner Kappeneinstellung überhaupt noch reproduzierbaren Kontakt?
    Ich schieße seit Jahren mit der STOPPER Spezial-Standardkappe. Sie passt durch die bis auf "Null Abstand" gegeneinander verschiebaren "Dreiecke" auch auf nicht so voluminöse Oberarme. Das untere "Dreieck" habe ich gekürzt, um den zulässigen Einstellbereich noch besser ausnutzen zu können.

    Keine Ahnung, warum das Ergebnis so gut war, obwohl ich so gerissen habe.


    Die von Dir beschriebene Verlängerung des l-Werts bedeutet nicht automatisch, dass Du gerissen hast. Der l-Wert beschreibt den Weg, den die Projektion der Laufmündung auf der Zielebene in der letzten Sekunde zurücklegt. Eine Verlängerung muss nicht durch eine sprungartige Auslenkung entstehen, es kann auch ein etwas intensiveres Kreisen im Halteraum die Ursache sein.
    Springen siehst Du in der Zielwegdarstellung am Kurvenverlauf oder in der Grafik, die die Geschwindigkeit darstellt.

    Ich schieße seit mehr als 2 Jahren mit der ersten Version des TEC-HRO-Stativs. Es ist nach wie vor stabil und vertrauenerweckend und aus meiner Sicht zu empfehlen (s.a. hier). Evtl. ist es ja jetzt gebraucht etwas günstiger zu haben, nachdem die zweite Version auf dem Markt ist.

    Ruhe auf dem Stand - mancherorts eine Angelegenheit von fast religiöser Bedeutung. Auch ich war mal - über Jahre bis Jahrzehnte - so konditioniert. Zwischenzeitlich bin ich davon überzeugt, dass eine künstlich herbei geführte Ruhe der erwünschten Stressresistenz äußerst abträglich ist. Bei mir kam die Einsicht, als ich bereit war, auch mal andere als die gewohnten Methoden und Rahmenbedingungen zuzulassen. Die Überzeugung kam im letzten Jahr beim BuLi-Finale in Paderborn. Gutes Schießen hat erkennbar nicht viel mit der Umgebungslautstärke zu tun.

    Ich finde es zwischenzeitlich besser, mich und andere im Training nicht in einen Glaskasten zu setzen. Eine Schutzatmosphäre im Training führt zu Einbrüchen im Wettkampf, wenn dort keine gleichen Rahmenbedingungen vorherrschen und natürlich auch nicht eingefordert werden können. Mutwillige Störungen anderer Schützen sollen natürlich unterbleiben - soweit nicht mal ab und an gezielt als Instrumentarium des Trainings eingesetzt.

    Gerade bei den Kleinen gilt es m.E. besonders aufzupassen. Wenn diese immer wieder darauf getrimmt werden leise zu sein, dann nehmen die natürlich Anstoß daran, wenn sich andere nicht entsprechend verhalten. Das setzt dann Stresshormone frei, die beispielsweise in einem Wettkampf in fremder Umgebung nicht auch noch gebraucht werden.

    Das Thema "Ruhe auf dem Stand" kann natürlich spalten. Wenn entsprechendes Brauchtum im Verein lange Tradition hat, dann ist es für Trainer und Betreuer schwer, Einsichten und eine Änderung herbei zu führen. Ein hier ggf. entstehender Konflikt wäre aber i.d.R. keiner zwischen Jung und Alt.

    Gibt es wirklich 10 Mio. Waffen in Deutschland?
    Wie es aussieht nein.

    Ich meine, sieben Millionen gemeldete Waffen sind zu viel, ...
    Scheinbar gute Intuition, auch diese Zahl war wohl deutlich zu hoch.

    Die Deutschen haben rund 5,5 Millionen Waffen im Privatbesitz. Legale Besitzer gibt es aber nur 1,4 Millionen. Diese Zahlen sind ab Januar im Nationalen Waffenregister zugänglich. Für die Behörden ist das Ergebnis überraschend.
    Wer ist jetzt "die Behörden", in welcher Bedeutung wird hier "überraschend" verwendet?

    Zitat

    Das sind vor allem scharfe Schusswaffen, aber auch bestimmte Schreckschuss-, Luftdruck- oder Gaswaffen, die eine relativ hohe Geschossenergie erzeugen oder kein spezielles amtliches Prüfsiegel tragen.


    Das Verhältnis zwischen scharfen und "aber auch"-Schusswaffen würde mich jetzt noch interessieren.