Beiträge von jomei

    Und mal ehrlich; wenn jemand mit einem grauen SL 8 durch die Gassen läuft, das aussieht wie ein übergwichtiges Luftgewehr, ruft niemand den Notruf. Bei einem AR15 ganz sicher.

    Das nur ergänzend, da wir uns in der Sache wohl ausnahmsweise mal einig sind ;)

    Wenn du mir jetzt noch erklären kannst warum ein SL 8 „ungefährlicher“ sein soll und wieso, der gerade für Laien, kleine optische Unterschied zum AR 15 einen Unterschied machen soll, dann klatsche ich Beifall.

    Ich würde schon die Polizei rufen wenn einer mit ´nem Einzellader a la Anschütz 54, mit Holzschaft durch die Gegend strolcht.

    Für mich ist es befremdlich, dass es immer noch Befürworter des Verbotes nach Aussehen gibt. Schaut man sich, speziell Mehrlader an, da gibt es die Waffen, mit minimalen Unterschieden, einmal sportlich zugelassen und einmal nicht. Da ist teilweise nur ein anderer Vorderschaft dran. Beim Mehrlader stört man sich an Belüftungsöffnungen im Vorderschaft, bei den Einzelladern ist dies egal. Warum ist eine Waffe mit Hülsenlänge 39 mm vom sportlichen Schießen ausgenommen? Mit 40 mm wäre diese zulässig.

    Anscheinend schwingt da immer noch die alte Aussage des DSB mit, nur Einzellader sind für das sportliche Schießen geeignet.

    Ich habe das Positionspapier des VDB gelesen - falls es das richtige war. Da passiert ja lange nix als statistische Daten mit ihrer Erhebung, Relevanz, furchtbarem Formelwerk und was ich sonst noch alles nicht verstehe. Da muss der zur Stellungnahme aufrufende erst mal wieder drei Professoren hinsetzen die das auseinandersortieren.

    Natürlich sind dann die wesentlichen Punkte irgendwo zusammengefasst, aber wer liest denn so weit nachdem er schon nach den ersten Seiten so schwindlig ist, dass er vergessen hat wie er heißt und wo er wohnt? Für mich als interessierte sehr schwere Kost und alles andere als leicht verständlich geschrieben ;(. Auch wenn mir klar ist, dass ich nicht die Zielgruppe bin, aber vielleicht sehen will wie sehr meine Meinungen vertreten sind, oder nicht.

    Ja, das gehört mehr zur schweren Kost. Ich hab die statistischen Erklärungen auch mehr überflogen.

    Leider ist es das einzige Papier mit Tiefgang, die anderen beschränken sich ja mehr auf Schweigsamkeit. Genau das führt bei mir zur Befürchtung, dass wenig Bestrebungen vorhanden sind gemeinsam zu argumentieren. Jeder Verband darf sich nur jeweils fünf Punkte heraussuchen. Das ist wenig. Vor allem wenn man seine Mitglieder nicht mit einbezieht. Hier ist eine konzertierte Aktion notwendig. Ob das die verschiedenen Verbandsfürsten hinkriegen, dass wage ich zu bezweifeln.

    Es besteht einfach die Gefahr, dass vieles nicht oder doppelt angesprochen wird. Aber die Stellungnahmen der Verbände sollen ja veröffentlicht werden. Dann sieht man ja wer sich wie für seine Mitglieder einsetzt und wer eher nicht.

    Mich wundert es, dass hier das Thema was tun und wie verhalten sich unsere Verbände kein größeres Thema ist. Ist es so unwichtig, oder ist man mit dem was aktuell passiert zufrieden?

    Vom DSB habe ich eine Antwort bekommen. Es wird eine Präsidiumssitzung mit dem DJV geben. Zu Gesprächen mit den anderen Verbänden gab es keine Information. Es wurde auch auf folgende Forderungsliste verwiesen. https://www.dsb.de/recht/news/art…estagswahl-2025

    Als Beispiele für wichtige Punkte wurden genannt, Schießnachweise pro Waffengattung, Schießnachweise für Überkontingent. Breiten Raum nimmt das Problem der Glaubhaftmachung § 58 Absatz 21 Waffengesetz ein. Der nur noch bis zum 31.12.2025 ermöglicht, dass die Glaubhaftmachung des Bestehens der Voraussetzungen zum Besitz von Waffen durch den dem Schießsportverband angegliederten Verein erstellt wird. In Bayern werden die Bedürfnisse schon lange vom BSSB ausgestellt, also sollte das nicht das ganz große Problem sein.

    Was ein Problem ist, das ist KK. Da gibt es zu viele verschiedene Stände in Deutschland, Wind und Licht sind da schon sehr verschieden. Aber leider nicht lösbar.

    Genau das macht doch den Reitz aus. Auf Freiständen ist es ein schöneres Schießen. Auch wenn wenn es manchmal minimale Abweichungen gibt, die nicht in der Komfortzone liegen. Schattenwurf diagonal über die Scheibe, Schneefall, Regen bis zur „Unsichtbarkeit“ der Scheibe, mollige minus 18 Grad C. 😃

    Statt zwei Waffen über Verein und eine über Verband, kam die gelbe WBK, halbautomatische LW mit mehr als zwei Patronen wurden wieder erlaubt, später sogar wieder in militärischen Outfi , das Bedürfnisprinzip erlaubte insgesamt mehr Waffen als sich die Schützen vor 1972 leisteten.

    Was wäre die wichtigen Forderungen an die Sportverbände?

    Oh weh, du schmeißt hier wieder alles Mögliche bunt durcheinander. Es geht nach wie vor um das aktuelle Waffenrecht.

    Die Gelbe WBK wurde bereits 1973 eingeführt, ohne Mengenbegrenzung, die Begrenzung auf 10 wurde 2017 eingeführt.
    Halbautomaten mit Begrenzung der Magazinkapazität auf 2 Patronen, dass gilt nur für die Jagd und steht so im Jagdrecht. Aktuell ist die erlaubte Magazinkapazität 10 Schuss bei Lang- und 20 Schuss bei Kurzwaffen. Früher war die frei. Angemeldete Magazine aus Altbestand dürfen nach wie vor besessen werden.

    Militärisches Outfit ist von der ISSF verboten. Falls du den Anscheinswaffenparagraphen meinst, der Unsinn wurde von der Regierung Schröder gestrichen, wegen erwiesener Unsinnigkeit.

    Da hab ich viel geschrieben und andere haben sicher auch Punkte, da drückt der Schuh auch, nur woanders.

    Einfach himmlisch. Hier werde Geschäfte angebahnt.

    Ich hat vor einer Woche nachgefragt ob ein Forist bestimmte Sachen aus seiner Grabbelkiste verkaufen würde. Die beiden Posts wurden umgehend gelöscht, mit dem Hinweis, dass man sowas nicht möchte. Das ist für mich soweit in Ordnung.

    Aber jetzt muss ich doch mindestens schmunzeln.

    Darum ging es aber nicht.

    Es geht um die Hochstufung , dass Sen III oder IV sich in die Sen I stufen lassen können und dann mit dem "G" Eintrag sitzend schießen dürfen.

    Dann noch Beta Blocker rein und der Drops ist gelutscht 🤔 Dass hat mit Chancengleichheit nicht mehr viel zu tun.

    Ich hab noch nichts davon gemerkt, dass Betablocker was bringen. Vielleicht wenn die ein Gesunder schluckt.

    Das hat immerhin die ersten 30 Jahre für den Sportschützen überwiegend Verbesserungen gebracht und in den folgenden Jahren vielleicht doch einige Verschärfungen verhindert oder abgemildert. Möge man mir nachsehen daß ich mich auf den Schießsport beschränke.

    Meine Aussage bezog sich auf das Handeln der Verbände. Verbesserungen? Welche sollen das gewesen sein?

    Aber aktuell muss man die Verbände in die Pflicht nehmen. So eine Chance kommt nicht so schnell wieder.

    Nicht mit dem Nachdruck den man sich wünscht.

    Es ist keine Reaktion, sondern eine Frage auf deine Aussage.

    Nach „Hier irrst du“ wiederholst du, sinngemäß, meine Aussage. Zum Glauben gehe ich in die Kirche. Nur wie soll ich deine weitere Ausführung verstehen, nichts tun und hoffen es wird schon, oder doch Flagge zeigen?

    „Das WaffG soll entschlackt werden, auf den Prüfstand gestellt werden, ggf. Ballast, unsinniges und ggf. überflüssiges gestrichen werden, um das WaffG einfacher und verständlicher zu gestalten. Das bisherige Flickwerk soll gerade gezogen werden.

    Darum geht es aber nicht. Es geht darum, die Behörden zu entlasten, Kosten zu reduzieren, das WaffG besser durchsetzen zu können.“

    Das sind doch Verbesserungen, oder nicht? Und was spricht dagegen mehr zu fordern? Zusammengestrichen wird der Wunschzettel sowieso.

    Um Verschärfungen brauchen wir nicht betteln.

    Hier der Link https://youtu.be/fh0d4AQaUc8?si=dRnypv0zG7xwWKyP

    Nur im Grundsatz geht es darum, kriegen unsere Verbände was auf die Reihe, warum wurde vom DSB nichts auf der Homepage veröffentlicht?

    Auf Nachfrage hab ich vom DSB die Information bekommen, dass man vor allem mit dem DJV und anderen Verbänden gesprochen hat.

    Mir erscheint das so als würde alles beim alten bleiben, so wie seit Anfang der 70er Jahre. Lieber Hinterzimmerpolitik als öffentlich wahrnehmbare Stellungnahmen. Weil beim DSB hält man nichts davon. Nur wie will man seine Interessen durchsetzen, wenn man seine Mitglieder nicht einbindet und im Ernstfall mobilisiert.

    Viele Legalwaffenbesitzer leiden an latenter Paranoia und pfegen den "Vorauseilenden Gehorsam". Das äußert sich dann in den vogelwildesten Ausführungen.

    So ist es, wobei es gar nicht nicht so leicht ist, der Paranoia nicht zu verfallen.

    Das Waffe und Munition getrennt transportiert werden müssen, wird auch manchmal auf Sachkundelehrgängen erzählt. Beim - ich glaube - BDMP, wird es vom Verband gefordert. Man möge mich ggf. berichtigen. Da gerät halt schnell mal was durcheinander.

    Sicher ist es richtig sowenig Angriffspunkte wie möglich zu bieten. Aber ich hab nach Wettkämpfen auch schon die eine oder andere Kontrolle erlebt. Nach Einbruch der Dunkelheit wird ja gerne mal kontrolliert, vor allem auf dem Land. Für eines haben sich die Polizisten nie interessiert, für die Waffen die wir dabei hatten.

    Wenn ich so 30/35 Jahre zurückdenke, damals spielte Walther keine Rolle. Dann hat Walther die Strategie gewechselt und Zielmarken definiert wo man hin will, wann man wo stehen will. Dafür wurde auch Geld in die Hand genommen.

    Sowas gibt man normalerweise nicht auf. Es ist allerdings ein großer Unterschied ob man abertausende Kunden in der Kartei hat, die Umsätze von ein paar hundert € in X Jahren generieren, oder vorzugsweise Kunden bei denen es fünf- und sechsstellige Umsätze p. a. sind. Eine Rechnung über 10 Euro verursacht den gleichen Verwaltungsaufwand, wie eine über 10.000 Euro. Auch die Pflege der Stammdaten, Archivierung, Aufbewahrung sind Kostenfaktoren. Spätestens beim Kleinkaliber kommt noch das Waffenregister usw. ins Spiel.

    Daher verstehe ich es schon, dass man sich für die Schiene Grundservice beim Händler und erst ab einer gewissen Stufe im Werk entschieden hat.

    Falls es jemanden interessiert: das Rätsel wurde gelöst. Es war ein Bedienfehler, meine Wenigkeit war erst vergesslich (hab früher mit nem Schlüssel angeschraubt) und dann zu zimperlich mit dem Adapter. Ordentlich mit dem Schlüssel angezogen - und schon läuft's.

    :D Wie immer, kleine Ursache große Wirkung…. Schön das du das Problem lösen konntest. Muß ich mir merken, du wirst nicht der einzige bleiben, dem das passiert.

    So mal nebenbei, für Gewährleistung ist dein Vertragspartner, also der Verkäufer zuständig. Daher immer erst die Firma ansprechen bei der du gekauft hast. Die sagen dir mit Sicherheit ob du es ggf. direkt ans Werk schicken sollst. Bei den Waffenherstellern ist es vermutlich auch über einen anderen angeschlossenen Händler möglich. Nur der wird sich freuen, wenn er die Garantieabwicklung für einen Wettbewerber machen darf.