Beiträge von pati

    Hallo Meisterschützen

    Ich möchte gerne herausfinden, weshalb bei mir oft der Haltepunkt nach rechts weg driftet. Wenn ich das erste mal durch die Visierung schaue , stehe ich meist etwas über der Scheibe. Danach senke ich die Mündung mit ein- und ausatmen. Und danach merke ich meist, dass sich die Mündung eingetlich nach rechts bewegen möchte. Habe dies auch schon kontrolliert indem ich die Augen zugemacht habe und siehe da, der Nullpunkt war rechts.
    Jetzt habe ich meistens versucht mit Hilfe der Fussstellung das Problem zu lösen. Aber ich bin damit nicht ganz glücklich, da sich nach meinem Gefühl nicht der richtige Korrektureffekt einstellt.
    Bin mir auch nicht sicher ob der Ansatzpunkt des linken Arms manchmal daran schuld ist.

    Was wisst ihr so aus eurer Erfahrung? Tipps, wie man dieses nach rechts weg driften wegbekommt?

    Beste Grüsse
    Pati

    Nun gut ich denke das die meisten Informationen die du hier bekommen hast aus eigener Erfahrung bzw. aus Informationsaustausch mit anderen Sportschützen stammen.. ich selbst schiesse Dreistellung seit beinahe 7 Jahren (normales Schiessen jedoch weit über 10 Jahre) und habe nun ein sehr konstantes Niveau erreicht, von dem ich sicher mein Wissen weitergeben kann.

    Zu den Einstellungen bei der Visierung: eine Regel kann ich dir ans Herz legen und zwar, dass die Irisblende bei etwa 1.0 - 1.2 einstellen solltest. Bedingt jedoch das der Abstand vom Auge zur Irisblende etwa +/- 5cm beträgt.

    Beim Ringkorn musst du dich selbst an dein Ideal heran tasten. Ich selbst schiesse z.B. mit einem eher grösseren Ring von etwa 4.4.
    Dieser Richtwert heisst aber nicht das der für dich auch gut ist. Vielleicht triffst du mit dieser Grösse nichts, kann sein das für dich 3.0 besser sind. Das musst du einfach mehrmals ausprobieren indem du sogenannte Schussbilder schiesst.
    Gehe folgendermassen vor:
    Egal ob du auf Elektronische- oder Papierscheiben schiesst. Mache 10 Schüsse auf die Scheibe - OHNE nach jedem Schuss nachzusehen wo der Treffer war! Nach den 10 Schüssen nimmst du die Scheibe und notierst dir darauf deine momentan eingestellte Ringgrösse. Danach machst du den Ring 1/10 auf oder zu. und machst weitere solcher Schussbilder. Schlussendlich kannst du die Bilder vergleichen. Es wird sich bestimmt so herauskristallisieren, in welchem Bereich der Ringgrösse deine ideale Grösse ist.

    ja gut im Normalfall müsstest du beim Diopter natürlich etwas korrigieren. Das wäre aber nach 3-5 Probeschüssen wieder in Ordnung. Andernfalls kannst du auch da für jede Stellung einen Diopter zulegen..... :rolleyes:

    also mit dem Anschütz 1913 Supermatch Modell bist du sicher gut ausgestattet. Der Schaft bietet dir viele Möglichkeiten, sich deinen Bedürfnissen anzupassen. Wenn du später allenfalls mal Dreistellungsschiessen möchtest, sollte dies auch mit diesem Schaft kein Problem sein. Allgemein fürs Dreistellungsschiessen haben sich sicher die neueren Aluminiumschäfte aller Hersteller bewährt. Diese bieten reichlich Möglickeit mit ihren verstellbaren Parametern sich dem Schützen optimal anzupassen (und nicht umgekehrt :P).
    International findest du alles mögliche an Variationen von Schäften und Systemen. Es gibt auch einige welche zum Beispiel einen Schaft vom Hersteller x haben und das System vom Hersteller y.
    Es gilt einfach das dir der Schaft passen muss. Will heissen das dir der Griff gut in der Hand liegt, die Schaftbreite für dich gut ist (habe diese bei mir nachträglich mit dem Sackmesser bearbeitet :D) und das du dich auch mit der Backenauflage anfreunden kannst.
    Merke: Der Schaft trifft und der Lauf schiesst ;)

    Wegen der Erhöhung.. ich würde vorerst mit dem Kauf warten. Versuche erst mit der Hilfe eines Trainers den Anschlag aufzubauen und wenn du merkst, dass es nicht passen sollte von der Höhe her, kannst du immer noch nachträglich eine Visiererhöhung zulegen. Beim Stehend- und Kniendschiessen kann es eher mal zu einer Verwendung einer Erhöhung kommen. Ich kenne sehr wenige welche beim Liegendschiessen eine Erhöhung haben.

    Hoffe konnte dir soweit mal helfen :)

    Also da hast du bereits sehr gute Modelle ausgesucht finde ich. Das Glasringkorn habe ich auf meinem Luftgewehr montiert. Dort habe ich noch den Score Tunnel drauf, sodass ich noch Querbalken zur Orientierung habe. Ich würde dir raten, sofern du mit einem Glasringkorn schiessen möchtest, eben noch eine Wasserwaage zu verwenden. Du könntest aber auch einen Tunnel zulegen, der bereits solche Stifte integriert hat, dann hast du deine Verkantung ebenfalls im Auge. - kommt dir im Endeffekt auch etwas günstiger.

    Die Irisblende bietet dir alle Möglichkeiten die du brauchst. Bei dem Modell könnest du sogar noch gegen diese unbeliebte Mirage im Sommer reagieren, indem du den Polraisationsfilter einschaltest. Von den Farben her hast du da alle die man beim Outdoorbereich benötigten wird.

    Die Erhöhung von Centra kenn ich nicht persönlich. Ich verwende jene von TEC-HRO beim Stehend- und Kniendschiessen.
    Warte mal vorerst mit dem Kauf einer Erhöhung ab wenn du nur Liegend schiessen möchtest.. oder praktizierst du auch Dreistellung???

    mit was für einem kleinkalibergewehr schiesst du eigentlich?

    ja bei den Hakenkappen hast du je länger eine grössere Auswahl :D ich verwende zu jeder Position eine eigene Hakenkappe. Welches Modell es genau sein soll bleibt wieder dir überlassen. Empfehlung von mir dabei wäre das du sicher eine aussuchst, bei der du sinnvolle Einstellungen vornehmen kannst. Schau dir doch mal die Schaftkappenmodelle von MEC, TEC-HRO oder Anschütz an. Es gibt noch zahlreiche mehr aber bei den anderen findest du bestimmt was passendes.
    schlussendlich muss die Kappe an DEINER schulter sitzen, also würde ich auch wieder erst probieren und sie mal an die Schulter setzen.
    Ich kenne Schützen die schiessen gerne mit schmaleren Kappen, andere bevorzugen eher grobere Modelle...ist wieder von Schütze zu Schütze unterschiedlich.

    bei der Visiererhöhung würde ich mir vorerst keinen Kopf machen. Versuche erst alle Variationen auszuprobieren, welche dir die verstellbare Backenauflage gibt. Wenn nach diversen Versuchen wirklich nichts mehr geht, kannst du zu einer Visiererhöhung greifen.

    Und betreffend dem Ringkorntyp würde ich dir entweder Kreuz oder Querbalken empfehlen. Wenn du mit einem freistehenden Korn schiessen möchtest, solltest du noch zusätzlich eine Wasserwage montieren, damit du deine Verkantung im Auge hast. Ich empfehle dir jedoch wirklich vorab einmal von den Vereinskollegen ein paar Modelle zu testen. Wenn du durch alles mal "hindruch gesehen" hast, kannst du deine Entscheidung eher fällen. Hohe Resultate kannst du mit allen Modellen erreichen, wobei die Cracks eher zu freihstehenden Glasringkorne greifen (soviel ich weiss... oder auch zum Blockkorn :P wie Raymond Debevec)

    Wegen den Unterschieden der Hersteller kann ich nichts sagen, da ich ausschliesslich Centra verwende. Aber ich glaube mal das heutzutage alle etwa auf dem gleichen Level betreffend der Qualität sind.

    Rinkorn variiert zwischen 3,0 und 3,2 je nach Helligkeit und Standbeschaffenheit (Elektronik/Scheiben).

    die Ringgrösse kann von Schütze zu Schütze, respektive von Auge zu Auge unterschiedlich sein. Kann sein, dass ein andere Schütze mit einer Ringgrösse zwischen 3.0 und 3.2 keine vernüftige weisse Referenzfläche hinkriegt. Ich rate daher mit den Ringgrössen, Schussbilder zu schiessen. Danach wird sich hoffentlich bald herausstellen, in welchem Bereich der Ringgrösse die Schussbilder mit der eigenen Voraussage am besten übereinstimmen.

    Mit einer Auswahl an Farbfiltern hast du natürlich ein nützliches Werkzeug, dass dir bei ungünstigem Licht deine Optik verbessert. Doch man sollte es mit diesen Filtern nicht zu weit treiben. Mir genügen die wenigen Grau-Filter auf meiner Irisblende. Versuche jedoch meistens ohne Filter zu schiessen. Wenns wirklich nicht gehen will, dann versuche ich, wie gesagt, den Kontrast mit den Grau-filtern zu optimieren. Ganz selten verwende ich auch einen grünen- oder gelben-Filter.

    Und beim Ringkorn rate ich dir einige Modelle allenfalls auszuprobieren. Als Anfänger bist du bestimmt mit einem verstellbaren Ringkorn gut bedient, dass einen Querbalken beinhaltet.

    @ andi
    ouu da hast du doch recht :)
    stimmt habe eben nachgeschaut. Die Hosen und die Schuhe müssen nicht von Beginn weg getragen werden... hatte mich geirrt.

    Möchte noch ein Input zum Liegendschiessen geben: Ein guter Handschuh kann Wunder wirken! Benütze seit über einem Jahr den "solid grip" von Thune. Vielleicht noch was das ihr ausprobieren könnt, indem ihr euch die Modelle eurer Vereinskollegen anschaut und allenfalls ausprobiert...

    Hallo zusammen,

    also beim Liegendschiessen finde ich persönlich nützt einem die Schiesshose zur Stellungsstabilität nicht sonderlich viel bei. Ausser wenn jemand einen 3-Stellungsmatch schiesst, dann muss der Schütze von Beginn weg die Schiesshose auch mittragen, wie auch die Schuhe ect. Ich habe bei mir selbst jedoch schon beobachtet, dass ich mich irgendwie wohler fühle wenn ich die Schiesshosen anhabe, behaupte aber das sich dies "im Kopf abspielt". Hoffe ihr versteht was ich damit sagen will.

    Bei der (verstellbaren) Visierlinienerhöhung soviel dazu, dass diese Sinn macht, wenn jetzt z.B. jemand Mühe hat den Nacken richtig zu entspannen. Das ist ein bedeutender Faktor im Liegendschiessen, nebst der gut entspannten rechten Schulter (bei Rechtsschützen). Den ein verspannter Nacken kann z.B. in einem Wettkampf durch die Anspannung zu zittern beginnen, was sich via der Schaftbacke auf das Gewehr überträgt und so das saubere Zielen sehr unangenehm gestaltet.

    Bei der Laufhülse bin ich auch der Meinung, dass sowas erst probiert wird, wenn einer schon einige 1000 Schuss absolviert hat. Hatte selbst vor einem Jahr auch eine Hülse montiert, aber dadurch nicht besser getroffen. Schiesse jetzt wieder normal und treffe in einem Liegendmatch auch so immer noch sehr hohe Resultate. Aber sei jedem selbst überlassen, mal eine Hülse zu testen. Die Ringgrösse muss dabei natürlich angepasst werden, da sich das Ringkorn ein paar Zentimeter weiter vorne befindet...Ring aufdrehen.

    Hallo zusammen,
    ich habe gelesen, dass der einte oder andere bereits Erfahrungen sammeln konnte bei der Verwendung des Messrahmens auf 50m mit dem Scatt. Nun ich konnte vor kurzem mit meinem Kleinkaliber in einer Indoor-Anlage trainieren und wollte natürlich Aufzeichnungen mit meinem Scatt USB Pro auf 50m bei scharfem Schuss machen. Leider passte die Scatt Analyse meistens bei weitem nicht mit der Realität überein. Ich hatte das Notebook und den elektronischen Scheiben Monitor nebeneinander, damit ich den Vergleich ziehen konnte.
    Beim den Schuss-Parametern habe ich den F-Koeffizienten bis auf den Wert "1" herunter geschraubt. Doch sehr oft lag der Treffer der Scatt-Analyse im Kurvenverlauf des Ausschlages.
    Kann mir vielleicht jemand dabei weiterhelfen, wie ich das in den Griff bekommen kann? Was müsste man allenfalls bei den Schuss Parametern anders einstellen?

    Wäre für eure Hilfe sehr dankbar.

    Beste Grüsse

    Pati