Beiträge von Stehelue

    Stimmt - Korrektur: die leere Patronenhülse wurde nicht aus dem Lager gezogen.

    Stehelue: Betrifft jetzt nur den Auszug, die Auszieherkralle - Kralle anheben (Teil 20/21) den Auszieherbolzen (Nr. 11) mit einem spitzen Gegenstand gegen die Feder drücken und die Kralle aushaken - dabei aufpassen das dir die Feder (Nr. 18) nicht durch die Gegend fliegt. Die Kralle müsste nach der Explosionszeichung ähnlich/gleich mit der der KK500 sein.

    Danke dir für den Tipp. Jetzt kommt etwas ganz Merkwürdiges: Ich habe die Kralle testweise gerade so entfernen wollen, den Stift mit nem flachen Schraubendreher nach unten gedrückt und an der Kralle gewackelt, irgendwie wollte se dabei nicht raus. Vorher "klemmte" sie aber ganz merkwürdig an der Kante fest (oben), wenn man sie zur Seite gedrückt hat, jetzt ist sie wieder freigängig nachdem ich 5-10 Mal gedrückt und geruckelt habe. Ich gehe so mal Mittwoch auf den Stand und versuche mal mein Glück. Vielleicht hab ich se ja so wieder gangbar gepfuscht. Merkwürdig, dass mir der Büchsenmacher sagte, dass das normal sei. Ich hatte vorher schon im Verdacht, dass das nicht normal sei, war ja vorher auch nie so.

    Bei meiner Waffe war das mal vor über 10 Jahren die New Master von Allermann, und jetzt bei der Waffe von meiner Frau mit der Klingner Professionell. Beide müssten bei RWS vom Band gelaufen sein. Mit der Center-X gab es bisher keine Probleme. Aber nach den Nachschleifen vom Walther Service klappt es auch mit der RWS.

    Das ist ja "witzig", aktuell verschieße ich die Restbestände (sind noch 1000 Schuss) meines Vaters der New Master von Allermann (bietet sich von Lüneburg aus einfach an der Laden). Und die einzige Testmunition, die ich alternativ mal getestet habe, war die RWS vom Verein. Öhm, ja, vielleicht sollte ich mal wieder nen Munitionstest vor Ort buchen.

    Ich hatte mal beim KK500 von meinem Sohn, besser gesagt er hatte das Problem, das wiederholt nicht ausgeworfen wurde. Ich habe dann präventiv die Auszieherkralle samt Bolzen und Federn bestellt und getauscht. Schau mal hier in die Explosionszeichnung vom K300 System - da siehst du die relevanten Teile (Nr. 20,21,11,18). Präventiv deshalb, weil alles sauber war und ich es nicht riskieren wollte, dass er im Wettkampf Probleme bekommt. Der Fehler trat bei ihm unregelmäßig auf, seit dem Tausch nie wieder.

    Die Reinigung hat leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht, leider, deshalb überlege ich auch präventiv die Krallen zu tauschen. Beim Verschluss des KK300 ist es mir noch ein kleines Rätsel, wie die Krallen genau getauscht werden. Hast du da eine Idee? Ein Video vom KK500 habe ich diesbezüglich gefunden, die Verschlüsse sind jedoch irgendwie ganz schön anders.

    Es ist ein Fehler der durchaus mal auftreten kann. Ich würde den Verschluss einmal komplett zerlegen und die Kleinteile reinigen, zusammenbauen und danach testen, ob der Fehler nochmal auftritt.

    Ich hatte mal beim KK500 von meinem Sohn, besser gesagt er hatte das Problem, das wiederholt nicht ausgeworfen wurde. Ich habe dann präventiv die Auszieherkralle samt Bolzen und Federn bestellt und getauscht. Schau mal hier in die Explosionszeichnung vom K300 System - da siehst du die relevanten Teile (Nr. 20,21,11,18). Präventiv deshalb, weil alles sauber war und ich es nicht riskieren wollte, dass er im Wettkampf Probleme bekommt. Der Fehler trat bei ihm unregelmäßig auf, seit dem Tausch nie wieder.

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Ich war gestern mal beim Büchsenmacher, der hat den Verschluss vorläufig für "gut befunden". Was mir jetzt aufgefallen ist, mit ein wenig Ruhe, dass die Einbuchtungen im Patronenlager, in die die Auszieher eingleiten, doch ordentlich verschmockt waren. Hab die jetzt mal so gut es geht gereinigt, ggf. kann ich morgen nochmal testen, ob das die Lösung war. Wenn nicht, dann werde ich mich mal an die von dir genannten Teile ranmachen.

    Vielen Dank auch für die Explosionszeichnung, gleich mal so gut es geht abgespeichert. Wer weiß, wann man das mal wieder brauchen kann.

    Grüß euch,


    im Training heute hat mir mein ansonsten immer zuverlässiges Walther KK300 etwas den Dienst versagt, aber vielleicht hatte hier ja wer mal den gleichen Fehler.


    Mitten im Training fiel mir auf, dass der Abzug nach Verriegelung nicht aktiv war. Also nochmal geöffnet, mit Schwung nach vorn, Abzug will wieder. Leider klemmte dann der Verschluss vorn und ließ sich nur schwer wieder zum Auswurf nach hinten bewegen. Teilweise blieb die Hülse auch einfach vorn im Lager.

    Verschluss also rausgeholt, eine der beiden Krallen vorn am Verschluss federt super, die andere Kralle federt quasi überhaupt nicht mehr.


    Ist das ein bekannter Fehler? Kann man da selbst ran? Oder morgen mit dem Verschluss direkt mal zum Büchsenmacher?

    Kannst du so machen, wie es dir besser passt. Mir ist das Offene nach vorne lieber, da kann ich das Gewehr etwas besser in die Schulter ziehen. Falls bei mir jemand was moniert, sag' ich immer: "Sportordnung aufschlagen und mit dem Finger drauf zeigen, wo es steht". Hatte bei unserer Bezirksmeisterschaft keinerlei Beanstandungen.

    Danke, so hab ich das auch gehandhabt. Hab mir selbst aber noch nie Gedanken drum gemacht muss ich ehrlich gestehen, ich hab es bei mir offen zur Schulter bisher montiert, jetzt werd ich wohl erst recht mal offen zur Mündung ausprobieren. :)

    Ich glaube auch, dass Ergonomie wegen diese Variante besser ist. Andersherum ist halt etwas ästhetischer 🤠

    Ich hab den offen zur Schulter bisher, aber ich dreh den zum nächsten Training mal um; scheint mir zugegeben auch ergonomischer so, wenn man mal drüber nachdenkt.

    Moin liebe Schützen,

    ich hab da mal ne Frage zum Untergriff KK, und zwar zur Einbaurichtung. Stellen wir uns mal einen Untergriff wie den TEC-HRO KK + LG vor, der ist ja einseitig offen. Ist es zwingend vorgeschrieben lt. Sportordnung, dass das offene Ende zum Schützen zeigt, oder kann der Untergriff auch mit der Öffnung in Richtung Mündung zeigen?

    Das mag ja eine blöde Frage sein, aber ich bin diesbezüglich aus der Sportordnung nicht schlau geworden. Das Bild im Teil 14 Seite 10 widerspräche dem ja nicht. Auch aus den Anmerkungen sehe ich keinen Widerspruch. Zudem gäbe es ja auch ein Centra "Jack Light", welches in beide Richtungen geschlossen ist. Und bei der Waffenkontrolle ist das auch noch nie angemerkt worden.

    Vielleicht denke ich ja auch zu einfach, aber wir hatten gerade auf dem Stand eine Diskussion mit einem Schützen der eine andere Schützin von mir deshalb vom Stand verwiesen haben wollte. Hab ich nicht gemacht, weil ich keinen Regelverstoß gesehen habe, aber es ist ja immer gut möglich, dass ich mich irre.

    Moin aus der Ecke Lüneburg,

    erster Beitrag für für mich bei dem ich etwas ausholen muss, um zum Problem zu kommen (bitte nicht abschalten, ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen).

    Ich habe knapp 20 Jahre nicht mehr wirklich aktiv geschossen bis 2024, wo es mich wieder gepackt hat. "Beerbt" habe ich ein KK300 von Walther, da mein Vater nicht mehr mit dem Port in der Schulter schießen kann. Läuft ganz okay, gestern 305 aufgelegt auf 100m immerhin mal wieder errungen, aber mit der Optik werde ich nicht warm (wir sind am Problem, vielen Dank für die Geduld).

    Mein Problem ist, dass ich den Ring in der Visierung scharf sehe, den Punkt vom Ziel aber oftmals unscharf, gräulich, nicht knackscharf, wie ich es gerne zum Zielen hätte. Erschwerend dazu kommt, dass ich seit Anfang 2024 eine Brille mit Winkelfehlsichtigkeit trage (falls das bei der Problemsuche hilft).

    IST-Zustand Gewehr:
    Die Visierlinie ist erhöht und rückverlagert, Centra, das hat den Stand schon deutlich entspannt.
    Diopter besitze ich zwei (50m und 100m) von Walther original.
    Irisblende am Diopter original Walther ohne jedwede Einstellmöglichkeiten, nur eine "Verlängerung" als "Gegenlichtblende" dazwischen (Centra meine ich).
    Vorn am Gewehr, Korntunnel, alles original Walther mit Adlerauge (1,5 meine ich ohne jetzt aufzustehen, so übernommen von meinem Vater).

    Wo setzt man jetzt an, damit auch das Ziel knackscharf für mich erkennbar ist? Die kleine Verlängerung der Irisblende habe ich testweise schon entnommen und ohne wieder eingesetzt, kein Unterschied. Eine andere Irisblende, die einstellbar ist? Wenn ja, was muss se dafür können? Ganz so günstig sind die ja nicht. Anderes Adlerauge, weil es auf meine Fehlsichtigkeit nicht passt? ZF wäre nicht mein Ziel, das muss ja auch "herkömmlich" funktionieren.

    Vielen Dank für jeden konstruktiven Beitrag, ich bin etwas auf die erfahrenen Schützen gerade angewiesen.