Beiträge von Max319

    Ich denke, dass einige das Spiel mit der Spirale Preiserhöhung, worin auch Beitragserhöhungen eingeschlossen sind, nicht verstanden haben.

    Mittlerweile wird den Konsumenten immer öfter schamlos ins Portemonnaie gegriffen. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder anderen Preisgestältungen. Eine ehrliche Preiskalkulation findet nur noch selten statt.

    Nun zur Beitragserhöhung:

    Wenn ich einen Mehrwert dafür bekomme stimme ich sofort zu. Leider ist es bei den Auflage-Disziplinen nicht der Fall.

    Beschluss 2015 zum 01.01.2017 Erhöhung um 0,50 Euro = 15%

    Beschluss 2023 zum 01.01.2025 Erhöhung um 0,50 Euro = 15%

    Beschluss 2025 zum 01.01.2027 Erhöhung um 1,50 Euro, wohlgemerkt nur für den DSB.

    1,50 € hört sich bei oberflächlicher Betrachtung gering an. Es sind aber 35% Beitragserhöhung.

    Was erhält der einfache Schütze/in, welcher nicht einmal zur DM fährt, an Mehrwert? Die Gefahr, dass Vereine zu den Reservisten-Verbänden, dem Kyffhäuserbund e.V. oder einem der sechs verbleibenden Verbände wechselt, ist gegeben.

    Selbst wenn ich an der DM-Auflage-KK / LG teilnehme, habe ich nicht mehr Nutzen. Die DM hat sich zur Massenveranstaltung entwickelt.

    Wettkampftage wurden in Hannover von 4 auf 3 Tage gekürzt. Parkplätze bei Regenwetter nicht anfahrbar.

    Wettkampftage wurden in Dortmund von 3 auf 2 Tage gekürzt.

    Als Nachtrag noch eine Anmerkung Beitrag #4. Es ist mir Rätselhaft woher man so viel Weisheit bekommt.

    Mit schützengruß

    Max319

    Leach…. gebe ich zu 100% recht. Ohne Trefferbeobachtung auf den Spiegel schießen kann ins Training eingebaut werden. Dann sollten 10 Schuss abgegeben werden. Anschließende erfolgt die Kontrolle der Trefferlage. Ist da ein Ausreißer dabei, so sollte einem Bewust sein, dass im Ablauf noch Fehler vorhanden sind. Diese sollte man nun ergründen und daran arbeiten, sie abzustellen. Es ist allerdings ein Wunschdenken, dass es in jedem Wettkampf fehlerfrei bis zum letzten Schuss gelingt. Ist ein Fehler erkannt, so baue ich schwerpunktmäßig die Aufgabe, diesen abzustellen in mein nächstes Training ein.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Ich denke , das Thema ist ausrollen von Diabolos?
    Ist wie mit einem Munitionstest, dafür oder dagegen.

    Ich mache es auch bei getesteten Diabolo und sehe auch dabei gibt es Unterschiede.

    Wichtig ist es dabei, den Test auf einem Spiegel und nicht auf einer Glasscheibe durchzuführen. Des Weiteren sind Feinheiten bei der durchführung zu beachten.

    Dennoch steht die Frage bei jeder 10.6 oder darunter die Frage, lag es an der Waffe, dem Diabolo oder am Schützen? Ich meine zu 99% am Schützen. Da ist die Fehlerquelle am größten.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Es wird ja überwiegend theoretisch unterrichtet. Ohne ausreichenden Vorkenntnisse der technischen Grundlagen kann es nicht zum Erfolg führen.

    Der Trainerschein ist aber von Nutzen, beim Sportbund einen Zuschuss zur Trainervergütung zu bekommen.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Hallo Dr. Muck,

    Ich betreibe den Sport schon sehr lange. Intensiv seit dem 22. Lebensjahr. Da wechselte zu einem Sportverein mit Schießsportabteilung. Es folgten Lehrgänge und Weiterbildung durch Fachbücher. Das Erste war Band 1 von Klingner, dass aber mehr ein Bilderbuch ist. Mittlerweile sind es so um die fünfzehn Bücher. Dazu kommt intensives Training und Wettkämpfe, gepaart mit der der Erfahrung, aus Fehlern zu lernen. Es ist immer wieder ein Erlebnis im Kampf gegen mich.
    Erst gestern war es wieder so. Bezirksmeisterschaft KK 50m Auflage und ich durfte mal wieder auf einer Zuganlage schießen. Sitzend aufgelegt eine tolle Sache. Die Zuganlage benötigte gestoppte 40 Sekunden für hin und Rückfahrt. Plus die Zeit zum wechseln der Scheiben.

    Danach annähernd die Nullstellung finden, zielen und auslösen. Da nützt auch keine Zeitvorgabe . Diesen beschissenen Wettkampf habe ich dann mit vier 9er und zweimal 8 Ringe mit gesamt guten 306 Ringe beendet. Erfreulich waren die 5 Scheiben mit sehr hohen Zehnern, Loch in Loch. Das ist dann die Routine, mit der man sich aus dem Schlamassel holt.

    Training mit Verstand.

    Mit schönen Grüßen

    Max319

    Meiner Meinung nach reicht die Ausbildung zum C-Basis Trainer als Fortbildung für die eigene Schützenkarriere wie bereits von Califax erwähnt, nur bedingt. Will ich speziell den Weg zum Sportschützen wählen, ziehe ich wenig Nutzen daraus. Hier ist die nächste Stufe zum C-Trainer Leisteungssport dienlicher. Wenn ich an die Ausbildung zurück denke ist das Verhältnis Theorie / Praxis ausgeglichen und mehr auf den Sport bezogen.

    Aus meine Erfahrung ist es jedoch oft nicht einfach, aktiv als Vereinstrainer zu wirken. Bei uns im ländlichen Raum, den Kreisverband mit einbezogen, ist es schwer, dass Interesse am leistungsorientierten Sportschießen zu wecken.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Hallo Onkel-Tom,

    mit 8mm kommst Du nie auf eine vernünftige Visierlinie. Wenn die Zubehörteile nicht zur Originalwaffe gehören ist es schnell möglich, dass größere Abweichungen in der Höhe entstehen. Passiert schon, wenn Du vom 18er auf den 22er Korntunnel umstellst. Das sollte nicht am Diopter reguliert werden.

    Ich stelle das Diopter zuerst in Höhe und Seite mittig. Dann wird der Höhenausgleich angepasst. Beim Block Club gibt es dafür unterschiedliche Stücke in 3 + 5 mm. Gelingt es damit nicht besteht die Möglichkeit, mit einer dünnen Unterlegscheibe weiter zu regulieren. Dafür hat das Gewinde eine ausreichende Länge. Mit dieser Vorgehensweise kommst Du bis in die 9 und kannst am Diopter nachjustieren.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Ich wusste schon immer das Schießen eine Randsportart ist, auch wenn wir der dritt größte Sportverband sind. Da habe ich doch tatsächlich die letzten 50 Jahr alles verkehrt gemacht.

    Angefangen in der Schützenklasse, ich habe vom Liegendanschlag zum knienden und stehenden Anschlag mein Gewehr immer umgebaut und angepasst. Nun mache ich es im Auflagebereich weiterhin. Schade, dass ich nun kein Sportler mehr bin. Ich schäme mich dessen und werde sämtliche Auszeichnungen zurück geben.

    Ob die Wintersportler, Radrennfahrer usw es ähnlich sehen?
    Gut dass wir in einem geschlossenen Forum sind und der Beitrag #574 nicht an die Öffentlichkeit kommt. Sonst benutzen wir nicht nur Mordwerkzeuge für unseren Sport, sondern werden auch noch für Saublöde gehalten.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Vom DSB , bzw. von den Verantwortlichen der TK habe ich etwas mehr Fachwissen erwartet. Statt dessen wurde auch mit der neusten „Klarstellung“ weiter für Verwirrung gesorgt.

    In dem Beitrag #528 ist eine Datei der Technischen Kommission mit Datum vom 31.03.2025 mit folgendem Wortlaut eingestellt:

    Zitat: Bezogen auf einen rechten Wickel zur Laufachse, darf das Ende der oberen Biegung der Schaftkappe, bis zum tiefsten Punkt der Schaftkappe, der an der Schulter anliegt, maximal25mm betragen:

    Wie ist diese Aussage unabhängig von der Zeichnung zu verstehen?

    Zum einen ist die obere Biegung in der Zeichnung nicht gebogen sondern gerade und wird korrekt als Flügel bezeichnet. Sie liegt im Anschlag beim Schützen/in* an der Schulter genau so an, wie am tiefste Punkt der Schaftkappe. Dieser Aussage ist nicht erklärend, wie das Maß von 25mm entsteht. Weiterhin ist nicht erklärt, was der grüne Strich in der rechten Zeichnung bedeutet.

    Zitat:(die Zeichnung erhebt keinen Anspruch auch Maßstabsträue und dient nur der Veranschaulichung der Messweise)

    Diese Aussage ist meines Erachtens irreführend, da beide Zeichnungen der Hinterschäfte von den Maßen her identisch sind. Auf der rechten Zeichnung ist der untere Flügel ausgestellt. Hier ist auch ersichtlich, dass der grüne Strich die senkrechte Linie der linken Zeichnung darstellt.

    Um einen Neutralen, bzw. gleichmäßigen Wert zu erhalten, kann es nicht sein, dass die linke Messlinie (rechte Zeichnung) willkürlich verschoben wird. Damit ist es nicht möglich, dass hier ebenfalls ein Wert von 25mm gemessen wird.

    Der Beitrag #540 von Gerd59 könnte auch darauf hin deuten, dass die ganze Verwirrung mit der Schaftkappe nur dazu diente, Werbung für zusätzliche Lehrgänge, neu ins Programm genommen, anzupreisen.

    Dass es dann noch als „große Nachfrage“ verkauft wird, ist schon dreist.


    Mit Schützengruß

    Max319

    Soll man jeden Fehler erst selber machen um zu lernen?

    Manchmal reicht es auch, seinen Verstand zu nutzen. Stell dir einfach vor, wie genau Du mit der Fingerkuppe mittig diese kleine Spitze treffen mußt, damit der Abzug gerade zur Laufachse nach hinten gedrückt werden kann. Und dass über die Dauer eines Wettkampf.

    Mit Schützengruß

    Max319