Beiträge von Benmaster

    In welchem Landesverband bist du denn??? Also einen richtigen Trainer im Verein hab ich auch nicht. Aber es hilft schon wenn man mit Leuten arbeitet die schon länger schießen, die können dann genau wie wir hier aus ihren Erfahrungen berichten. Manchmal reicht auch zuhören wenn sich zwei schützen unterhalten, dann kann man das besprochene mitnehmen und mal für sich ausprobieren. Ansonsten sind ja genügend Bücher und Videos auf dem Markt. Und Bilder gibts ja auf http://www.issf-sports.org/ oder Willkommen bei www.mec-shot.de . Um sich mal anzuschauen wie die Profis das machen.

    Ich schieße seit 10 Jahren Luftgewehr und seit 7 Jahren KK. Ich hab erst mit 12 fast 13 mit dem schießen angefangen. Meine Beiträge stammen in erster Linie aus eigenen Erfahrungen. Aber auch von Trainern im LLZ Rheinland-Pfalz und aus dem Ausstausch mit meinem Bruder und auch Top Schützen. Ein Lehrbuch, wie z.B "Wege des Gewehr" von Heinz Reinkemeier ist auch sehr hilfreich gerade als Anfänger. Das Thema Ringkorn ist eine persönliche Sache. Richtwert sollte denke ich sein, dass man noch ca. 2 Ringe weis zwischen Korn und dem schwarzen sieht. Dann ist es auch egal ob man mit 2,5 oder 4,4 Durschmesser schießt. Jeder ist da ganz anders und sieht vorallem auch anders. Bei Brillenträgern, können z.B. auch ganz andere durchmesser kommen als bei anderen.

    Zum Thema Hackenkappe: Ich habe im liegend eine alte Hakenkappe von Anschütz (zwei Modelle vor der Precise)/ im stehend und Kniend hab ich auch Anschütz (ein Modell vor der Precise Ich glaube die genaue Bezeichnung ist 4765). Ich hatte zwar auch ne Mec Free Position im Kniend, konnte mich damit nicht anfreunden. Des liegt halt an den persönlichen Präferenzen. Sie war mir halt einfach zu breit.

    Zu den Produkten von Centra: Grundsätzlich sind die Produkte von centra/Gehmann/ahg in Sachen Visiererhöhungen, verstellbare Ringkörner und Iris alle gleich. Sie haben alle die Funktionen die du als Anfänger brauchst. Der Unterschied kann in der Farbauswahl liegen. Ich selbst habe alle drei Produkte und auch Produkte von Gehmann die vergleichbar sind. Kein Unterschied.

    Zum Thema Gewehr: Solange du einen Supermatch Schaft hast ist es ein sehr guter Einstieg in die liegeng und Dreistellungsszene. Es geht zwar auch mit einem Standardschaft, jedoch sind Supermatchschäfte einfach besser von den Einstellmöglichkeiten und auch von der Schaftform. Es gibt meiner Meinung nach keinen Hersteller in Sachen Schäftung, den man "besonders" hervorheben kann. Beliebt sind die Alu Schäfte von Anschütz (Sowohl der alte Gussschaft als auch der Precise), Feinwerkbau und Walther.Das deckt mind 80% des Marktes ab. Neben den genannten stehen auch Mec, Grünig und Elminger,Bleiker,Tesro und was man natürlich nie vergessen darf Alfred Tauber zur Auswahl. Aber da sollte man sich sein eigenes Bild machen. Ich denke für den Anfang reicht das was du hast in Sachen Schaft.

    Zum Thema Visierlinienerhöhungswechsel: Nein da leidet nicht die Präzision, da lediglich den Diopter auf die neuen Gegenbenheiten einstellen muss.

    Einstellung Hakenkappe: Also im Liegend muss die Schaftkappe nach oben (wie weit ist wieder persönliche Einstellung), wer was anderes Macht machts falsch. Im Stehend und Kniend ist die Schaftkappe eher nach unten orientiert. Wie weit findet man einfach heraus. Wenn du in den Anschlag gehst die Augen zu machst und mehrmals Atmest. Dann machst du die Augen auf und siehst wie weit und in welcher Richtung dein Lauf von der Scheibe abweicht. Je nach Höhe verschiebst du dann die Schaftkappe nach oben oder unten. Bei seitlichen Fehlstellungen sollte man dann den Anschlag dementsprechend verändern.

    Sorry ich komme aus der Pfalz und nicht aus Bayern. Da hätte ich mich wohl genauer Ausdrücken sollen.

    Also ich meine den normalen Match Zimmerstutzen den man auch auf der deutschen in Hochbrück sehen kann.

    Bei jedem schießen im Freien ist eine Iris und Farbfilter sinvoll. Um den Kontrast und die Schärfe des Zielbildes einzustellen.

    Rinkorn variiert zwischen 3,0 und 3,2 je nach Helligkeit und Standbeschaffenheit (Elektronik/Scheiben).

    Hallo Zusammen,

    ich schieß jetzt seit drei jahren Zimmerstutzen. (Ich weis, dass das ganze eher ein Glücksschießen ist). Trotz alle dem schießen in meiner Mannschaft alle mit meinem Zimmerstutzen und ich bin immer der schlechteste. Mein absolutes Maximum waren mal 270 Ringe. Die anderen zwei schießen mit meinem Stutzen und meiner Munition immer zwischen 265 und 275. Im LG und KK haben wir ähnliche Ergebnisse. LG 390 Schnitt und KK 1140.

    Hat jemand Erfahrunegn mit Zimmerstutzen, wie man da konstant was trifft?? Oder ne Idee wie man es besser machen könnte??

    Also Hosen und schuhe müssen definitiv nicht von Anfang an im Dreistellungsmatch angezogen werden.

    Visiererhöhungen sind grundsätzlich ne gute Sache, sollte man aber testen. Ich selbst hatte mal eine Mec-Vibrake drauf. Das ganze hat mir aber irgendwie den nacken "abgeklemmt" und dann war das Zielbild auch sehr verschwommen. Man sollte es aber im liegend nicht mit Visiererhöhungen übertreiben.

    Ich hab schon welche gesehen, die hatten 20 mm und mehr drauf. Das ist definitiv zu viel.

    Was ne Visierrückverlagerung im liegendschießen bringen soll, weis ich wirklich nicht, da ja wohl niemand den kopf so weit hinten hat, dass er das braucht.

    Hallo zusammen,

    ich hab eine Laufverlängerung von Mec (Mec Strike). Wenn du neu beim schießen bist brauchst du keine Hülse am Lauf. Wichtig ist am allermeisten der Anschlag. Eine ausgesuchte Munition ist auch erst dann sinnvoll wenn man mal einigermaßen nen gescheiten Anschlag hat. Was soll sich jemand der erst ein paar Monate schießt schon ne ausgesuchte Munition kaufen.

    Ich habe im Liegendschießen die oberen zwei Knöpfe meiner Jacke zu. Die Riemen an der Schulter sind auch Komplett zugezogen. Hab nen Gehmann Schießriemen und nen Centra Free Sight Diopter um den Wind besser beobachten zu können.

    Grundsätzlich müssen erst mal Grundlagen geschaffen werden (Anschlag, Technik, Muskelaufbau) und einige 100 Schuss in den Kugelfang gehen bis man sich über Laufhülsen/Visierverlängerungen und ausgesuchte Munition Gedanken macht.

    Meine Vorredner haben in den meisten Dingen recht die sie sagen.

    Ich habe mit 14 Jahren mein erstes eigenes Luftgewehr ein FWB 601 für 400Euro bekommen und habe damit auch schon weit über 370 geschossen. Natürlich denkt man es sollte immer das Neueste und das Tollste Gewehr sein. Es gibt aber mehrere maßgebende Vorgaben, die man sich vor einem Gewehrkauf überlegen sollte:

    Wie hoch ist mein Budget?

    Was passt am Besten zu mir?

    Muss es das teuerste sein?

    Natürlich sind die von dir aufgezählten Gewehre alle Spitze auf ihre eigene Art. Man kann fast alles verstellen und optisch machen alle was her. Man sollte jedoch aufpassen. Denn wo man viel verstellen kann kann man auch viel VERSTELLEN. Ich komme viel rum und sehe oft die abenteuerlichsten Anschläge und Gewehreinstellungen. Meiner Meinung nach sollte für den Anfang ein ganz einfaches P70 universal ausreichen. Ich selbst habe ein FWB 700 Alu und ich muss sagen die einzigen Dinge die ich verstellt habe sind: die Höhe der Schaftbacke und die Länge des Schaftkappenauslegers. Dies hätte ich auch mit einem Universalschaft haben können. Natürlich ist jeder Mensch anders aber muss der Griff eines Gewehres wirklich um die eigene Achse schwenkbar sein. Brauchen wir wirklich Schaftbacken die wir so extrem neigen können? Ich glaube nicht.

    Also wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich mir ein P70 Universal kaufen (Immer schauen dass die Kartusche nicht abgelaufen ist) noch ne Iris, ein verstellbares Rinkorn dazu nen anderen Abzug und ne gescheite Schaftkappe. Dann hast du vllt. 1000€ ausgegeben und hast alles was du brauchst. Lass dich nicht verrückt machen. Matthew Rawlings hat so ein Gewehr und hat damit 600 geschossen und wenn deine Technik nicht stimmt dann wirds auch mit nem Anschütz S2 Precise nix.

    Hier noch mein KK-Gewehr: fürs liegend und knieend

    Feinwerkbau 2602: - Mec Strike/Mec Handstop/Anschütz Hakenkappe (zwei Modelle vor der precise Schaftkappe/keine Ahnung wie das Modell heißt)/ Mec Free Position/ Centra Free Sight Diopter/ Hämmerli Diopter/Mec Trigger/Gewicht von tec-Hro unter der Schaftbacke/ Centra Block/ 2x Iris von Centra.

    Ich weis das ganze ist sehr viel. Eigentlich ist nur noch das System und der Schaft von Feinwerkbau. Naja ich bin halt ein bissl ein Zubehör Freak!!!!! :D

    Also ich muss sagen ich schieße seit 2004 mit Thune.

    Anfangs noch von der Stange und danach eine Maßanfertigung. Ich bin absolut zufrieden mit den Sachen. Die passen "wie angegossen".

    Klar sind die Teile teuer. Aber bei uns im LLZ Rheinland-Pfalz hatten jetzt schon mehrere Schützen Probleme mit den marken Sauer und Mouche. Maßanfertigungen kamen viel zu groß oder zu klein an. Einige Teile der Jacke passten überhaupt nicht (vorallem die Schulterteile an der rechten Schulter). Von der Verarbeitung her sind meines erachtens Thune mit Abstand die Besten. Aber auch die Monturen von CSP-Prien, AHG Anschütz und Sauer (wenn sie passen) sind einwandfrei.

    Und sind wir doch mal ehrlich: Wenn es egal ist welche Jacke/Hose man sich finanziell leisten kann dann entscheidet doch zu 75% die Optik.