LP40 Training stabil 365-370 Ringe, im Wettkampf dann froh wenn ich in den 35x lande. Bei der LM zuletzt unter 340 geschossen (bei Probeschüssen auf 360er-Niveau). Dabei bin ich eigentlich tiefenentspannt, aber sobald die Probezeit, spätestens Wertungszeit startet ist die Ruhe vorbei. Das ist echt bitter. Reine Kopfsache und ich bekomme das nicht in den Griff (nehme auch jede Möglichkeit zum Wettkampf mit). Nimmt mit zunehmend die Motivation zu Wettkämpfen wenn man die eigene Performance nicht mal ansatzweise auf die Straße bekommt (wobei man argumentieren kann das relevante Performance nur die im Wettkampf ist).
Das Problem kannte ich auch.
Geholfen hat mir, dass ich bei jedem Training das Probeschießen mit eingebaut habe. Und zwar genau so als wenn's ein ernster Wettkampf wäre. Das heißt mir die 15 Minuten genommen, aufgeteilt in Einrichten, Nullstellung finden, Nullstellung finden mit Waffe, den Ablauf kontrollieren, Standsicherheit kontrollieren usw. Und dann Schuss für Schuss steigern und die letzten 5 Minuten sind bei mir immer unter der Prämisse, "Achtung Jetzt wird's ernst jetzt kommen die Wettkampfschüsse".
Wenn man das regelmäßig ins Training einbaut. Wird das im Wettkampf einfacher.
Die Nervosität vor dem ersten Wettkampfschuss kommt daher, dass man beim Probeschießen locker flockig entspannt ist weil es läuft ja und es geht um nichts.
Man ist auf einem niedrigen Erregungslevel und der erste Wettkampfschuss ist auf einem sehr hohen Erregungslevel. Wenn man jetzt die letzten Probeschüsse als Wettkampfschüsse ansieht, ist der Unterschied zwischen niedrigen und dem hohen Erregungslevel geringer, demnach auch die Anspannung und der erste Wertungsschuss läuft besser
Soweit die Theorie.... 😎
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