Beiträge von MarcoM

    Hi zusammen,



    kurz ein Feedback auf solchem Problem: "Nuller 3 Sekunden nach einer klaren Zehn hatte ich da auch schon. Anlagen, die Schüsse werteten, obwohl da gerade wirklich kein "Schwein" schoss, gab es auch." Für den Nachweis des Schusses, gibt es extra ein Papier, was man hinter den Messrahmen einfügen kann. Geht natürlich nur, wenn das Papier nicht schon massiv durchgeschossen ist, oder die Fliege gerade durch die 10 summt.



    Ich kann euch zu Meyton und Disag was sagen:
    Ich habe selbst eine Meyton-Anlage und die läuft seit 3 Jahren tadellos. Bis zum (kostenpflichtigen!) Update vor einigen Wochen. Da wurde dann meine Druckeranbindung nicht berücksichtig. So muss Meyton da nochmal nachbessern. Der Service ist aber gut. Man kümmert sich sehr zügig drum.


    Bei DISAG finde ich das Gesamtkonzept aus Bediensoftware und Konfiguration besser. Nachdem ich jetzt 3 Jahre Meyton habe und auch die DISAG Geräte kennen gelernt habe, würde ich mir aktuell keine Meyton mehr kaufen, sondern DISAG.


    Der Softwareservice, sowie Updates sind dort nämlich kostenlos. Wer DISAG kauft bekommt ebenfalls einen hervorragenden Service und Support.


    Das Material ist genauso robust (ich kann da allerdings nur von LG 10m Ständen mitreden) wie Meyton.


    Häring und Sius wären für mich keine Alternative. Sind aus meiner Sicht Nischenanbieter. Meyton und DISAG werden sich in Zukunft den Markt teilen.


    vg, Marco


    Meyton ist einfach und unkompliziert, allerdings ist das Betriebssystem auf LINUX Basis.
    Bei DISAG ist alles auf der Windows-Plattform. Also auch bei dem Verwaltungs-PC etwas einfacher für den Anwender. Fast jeder hat einen Windows-PC daheim.


    Für LG Stände sehe ich eine wirkliche Alternative in DISAG. Vor allem ist das System etwas günstiger als bei Meyton. Und die Softwareupdates sind bei Meyton nach meinem Kenntnisstand kostenpflichtig. Nicht aber bei DISAG.


    Meyton hat aber in Deutschland den älteren Ruf und ist daher mehr verbreitet als DISAG. Doch ich denke, dass DISAG bald aufholen wird und Marktanteile in Deutschland machen wird.



    vg, Marco

    Tja, der Gewehrkauf ist so eine Sache für sich. Man lässt sich gerne durch Vereinsmitglieder verleiten, die sich schon lange Jahre auf eine Marke festgelegt haben. Aber mit dem Gewehr ist es wie mit Klamotten oder Schuhen. Dem einen passt es, dem anderen nicht. Und daher solltest du ein Geschäft aufsuchen, was die Möglichkeiten zum scharfen Testen auf dem hauseigenen Schießstand bietet. Zum Beispiel MEC in Dortmund. Da kannst du dann ein passendes Gewehr aussuchen und hast absolut fachkundige Anleitung! Auf eine Marke würde ich mich nicht festlegen, sondern eher auf das Gefühl, was ich mit der Waffe habe.


    vg, Marco

    Schöner Thread.


    Ich habe einen neuen Schießstand :-) für meine Meytonanlage mit neuer Lichtinstallation, wohl temperiert, klein und fein.
    4 Schießbahnen (3 davon Seilzug) in perfekter Lage, da in einer Sporthalle mit Fitnessraum, Sauna etc... Also auch für's sekundäre Training ideal.


    vg, Marco

    Aber jeder von uns weiß doch, dass ein Leistungssprung von 10-15, im extremen Fall um 20 Ringe an einem Sahnetag möglich ist, jedoch keine 30 Ringe

    In meiner ersten Saison hatte ich ebenfalls solch ein Erlebnis. Ich war im Normalfall im 360er Bereich, Wettkampf und Training. Doch dann habe ich unter Aufsicht beim Ligawettkampf auf einmal 388 rausgehauen. Wahnsinn. Gut, dass ist jetzt LG und nicht LP und auch keine 30 Ringe. Aber es gibt wirklich mal Tage, wo man eigentlich mit nix rechnet und dann kommt das WOW-Erlebnis. Dennoch hat der Artikel für mich einen faden Beigeschmack.

    Wenn dein Training dich nicht weiter bringt, dann reduzier deine Einheiten mal. Der Kopf braucht auch ein paar Tage, um über gewisse Dinge beim Training nachdenken zu können. Das passiert häufig unterbewusst.


    Hast du auch schon mal auf deine Ausrüstung geschaut. Es gibt manchmal Punkte, die man zunächst nicht wahrnimmt, weil man keinen Vergleich hat.
    Zum Beispiel:


    Abzug.
    Direktabzug oder Vorzugsweg ist dir überlassen. Allerdings lass deinen Finger mal beobachten, wie er sich beim Abziehen verhält. Zuckt der Finger vorm Abdrücken nochmal rum, oder hast du wirklich bewussten Kontakt zur Abzugsfläche. Fühlst du den Abzug kommen? Möglicherweise kann dir ein Tec-Hro Abzug (mit Pyramidenstruktur) ein besseres Gefühl für den Abzug vermitteln.


    Kleidung.
    Es kann gut möglich sein, dass deine Schießjacke vom Schnitt her im Schulterbereich zu eng sitzt. Das bedeutet, dass sich deine Schulter ein wenig eindreht, was gehörige Seitenschwankungen auslösen kann. Das habe ich bei mir deutlich gemerkt, als mir die Jacke zu klein wurde. Jetzt schieße ich ca 5 Ringe mehr und ich habe nichts verändert außer die Kleidung.
    Es kann auch sein, dass der Jackenteil, der über der Hose überlappt zu eng sitzt und beim Aufnehmen der Waffe hängen bleibt. Dadurch ist deine Hüftdrehung blockiert und Spannungen bauen sich auf.



    Dein Trainer sollte mal von allen Seiten Fotos machen, so dass du dann am PC mal senkrechte Linien einzeichnen kannst. Dann siehst du, ob dein Gewehrposition im Anschlag stimmt oder nicht. Was ggf auch Seitenschwankungen auslösen kannst. Ich habe erst durch viel Ausprobieren mit der Stützhand/Ellebogen den optimalen Punkt finden können. Fotos waren seiner Zeit eine schöne Hilfe.



    Tipp.
    Bevor du scharf mit Munition schießt. Mindestens 10 mal das Gewehr ablegen und wieder in den Anschlag aufnehmen, Zielen.... ablegen. Nicht schießen.

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt erst das Themenboard hier entdeckt. Da will ich mich auch mal schnell vorstellen.


    Ich bin Baujahr 1977 und seit dem 15.10.2006 sehr begeisterter und engagierter Sportschütze. Vorher war ich ganz passabler Badmintonspieler (Top10 in NRW und seiner Zeit auch mal Regionalligist) und davor bis zum 12. Lebensjahr Fußballer bis D- Jugend Bezirkskader. Mit schießen hatte ich nichts am Hut. Es ging dann los und innerhalb von 10 Monaten habe ich mit Trainerhilfe die 380 Marke geknackt. Die unglaubliche Story ging sogar hoch bis zum Verband, der darüber eine Geschichte in seinem Magazin abgedruckt hat. Ich schieße ausschließlich LG. Wer mehr darüber lesen möchte, findet auch unter Schiessblog.de einen Steckbrief und Details über mich.


    Beruflich bin ich gelernter Mediendesigner sowie Fotograf und bin schwerpunktmäßig im Bereich internationales Marketing und Absatzförderung tätig.


    Ich bin glücklich verheiratet und habe drei wunderschöne Frauen zu Hause.


    vg, Marco

    Wir sind recht gut in den regionalen, öffentlichen Medien vertreten. Zeitungsberichte werden meistens auch mit Bild abgedruckt. Bei Kreis-/Bezirksmeisterschaften gibt es manchmal sogar eine ganze Seite mit Bildern im Regionalsportteil. Ich muss aber dazu auch sagen, dass wir hier auch massig Schützenvereine haben und der Brauchtum hier jedem Baby schon in die Wiege gelegt wird. Daher sind die Medien auch recht offen für vorgefertigte Berichte. Alles, was die Redakteure/innen vorgefertigt und druckreif bekommen, wird übernommen. Gut, nicht jeder Verein hat einen Presse-Sprecher/eine Person, der/die auch schreiben kann. Aber daran müssen einige Vereine arbeiten.


    Die Medienflut aus unserem Verein geht sogar soweit, dass sich andere Vereine aufregen, dass sie nie in der Zeitung stehen. Regelmäßig weise ich aber auf den Jahreshauptversammlungen des Kreises hin, dass die Vereine selbst aktiv werden müssen. Dann ist es wieder still bis zum nächsten Jahr. Die alten Herren in den Vereinen kapieren das einfach nicht. Der Knochen kommt halt nicht zum Hund, ne.


    vg, Marco

    Tip zur realistischen, schießsportnahen Balanceübung:


    AIREX Matte kaufen. Die dicke Hercules muss es nicht sein, die Fitness 120 tut es auch ziemlich gut.
    Einfach am Schießstand hinlegen, draufstellen und schießen. Erhöhter Schwierigkeitsgrad mit "ohne" Schießschuhe.


    10 Schuss mit Matte, 10 Schuss ohne Matte, 10 Schuss mit Matte...usw...



    vg, Marco

    Hi Dingo,


    es gibt viele Ansätze, die aber vor allem mit Engagement der Vereinsmitglieder zusammenhängen.


    In drei Jahren, wo ich nun schieße hat sich mir folgendes gezeigt:


    1.) Neues Potenzial geht dort hin und bleibt dann auch da, wo...
    ... der Schießstand in einem guten optischen und warmen Zustand ist
    ... eine Mannschaft hochklassig schießt
    ... sich Mitglieder/Trainer/Betreuer in der Anfangszeit intensiv um die Neuen kümmert.
    ... jemand erkennt, was der angehende Sportschütze überhaupt will. Ziele versuchen auszugucken. Motivation auf Leistung oder eher Motivation einfach nur so zu schießen, ohne großen Anspruch.
    ... alte Senioren sich auch mal mit der jungen Generation auseinander setzt.
    (nicht alle Punkte treffen auf einmal zu.)


    2.) In ländlichen Regionen tummeln sich auf Schützenfesten zahlreiche junge Leute. Hier kann man kopierte Zettel oder auch professionelle Flyer verteilen. Am besten mit Inhalt zu einem "Tag der offenen Tür" oder einem Preisschießen "für Nicht-Sportschützen". Alternativ auch mal einen Infostand unter einem 3x3m Partyzelt aufbauen und mit Zielscheiben schmücken. Wenn möglich auch mit Scatt- oder Lasersimulator.


    3.) Wenn man einen optisch attraktiven Schießstand hat, auch mal Firmen anschreiben und einladen. Zum Beispiel für eine Weihnachtsfeier mit Preisschießen (aufgelegt, da einfacher).


    4.) Auf den regionalen Kirmes-Schießbuden fragen, ob man Flyer dort am Rande der Schießbude auslegen darf.



    Letztendlich muss es von OBEN (also DSB oder Landesverband) ein Konzept geben, was aktiv (durch einen Mitarbeiter) in den Vereinen oder Kreisen vorgestellt wird. Wichtig dieser Mitarbeiter muss echte Motivation haben und bis nach ganz unten kriechen. Denn eins habe ich selbst erlebt. Das, was im Bezirk ankommt, wird meistens nicht oder nur stark zeitversetzt nach unten durchgereicht. Und davon auch nur die Hälfte.


    usw... ich hätte noch viele Ideen. Aber meine Zeit ist Geld :-)


    vg, Marco