Beiträge von Loki

    Die Umstellung auf ein Schießen mit Staftiv dauerte bei mir ungefähr 3 Monate. Erst danach habe ich wieder besser geschossen, da ich mich daran gewöhnt habe. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass es gerade am Anfang anstrengend sein kann (die Muskeln müssen sich an die dauernd gleiche Haltung gewöhnen und der Stand sowie die Einstellungen am Gewehr müssen auf ein Schießen mit Stativ angepasst werden). Aber der Aufwand lohnt sich, da es das Schießen deutlich vereinfacht und auf Dauer die geschossenen Ergebnisse doch verbessert. Ab was wür einer Ergebnissklasse es sich lohnt auf Stativ zu wechseln kann man so pauschal nicht sagen. Ich habe umgestellt, als ich das ganze mit etwas mehr biss betrieben habe und vom Ergebniss bei 385 lag.

    Kurz und knapp ich habe es nie bereut :)

    Ich habe auch vor einiger Zeit auf Direktabzug umgestellt und würde nie wieder Zurückwechseln. Das Problem mit dem Verreisen kommt meiner meinung nach nicht vom Abziehen selber. Sondern mehr von einem Trockenanschlag, der nicht gut auf der Scheibe ist. Ich habe selbst offt das Problem und bei mir kommt es vom nicht sauberen Anschlag. Des wieteren darf ich von der Höhe her maximal 5-10cm ins Ziel fahren, da ich sonst auch gerne verreise.

    Des weiterem habe ich bemerkt, dass unter dem Zielen nichts gedacht werden darf, da sonst das Abdrücken zu lange geht. Mann lässt sich für die Vorbereitung Zeit und nimmt sich bestimmte sachen vor. Aber sobald ich auf der Scheibe bin, schalte ich mein Gehirn "aus". Seitdem ist mein Abdrücken um einiges besser geworden und selbst schlechte Schüsse die verrissen werden oder ähnliches sind auf Grund der schnellen Reation noch in der 10.

    Durch den Direktabzug, dem intuitiven Abdrücken und deinem 9003er (was ich selber auch habe und bei dem der Schuss wirklich fix ausgelöst wird) gewinnst du einfach wertfolle Zeit, und Schüsse sind trotz verziehen noch gut in der Mitte :-). Zumal nur wenige Schützen so weit kommen, das es die ausnahme ist zu verreichen. Bei mir sind es immo so 40-60% der Schüsse, bei dennen ich nach dem Abdrücken nicht mehr in der Mitte stehe.

    Ich denke auch, dass dort etwas nicht stimmt. Wenn jemand mit dem Luftgewehr sicher 10er Schießen kann und ergebnisse von 385-390 Schießt, dann ist es nochmal ein rießen Schritt, bis dieser mal 395-400 Schaffen würde. Wenn ein Schütze (mit dem Luftgewehr) 370-380 erreicht, so dass er 10er nicht sicher Schießen kann dann behaupte ich dass er unmöglich 395+ Schießen kann.

    Zumal auch die Nervösität dazu kommt wenn jemand auf so einem Ergebnisskurs ist, das merke ich ja schon wenn es mal besonders gut läuft.

    Ich finde es auch ein bischen verarsche für "Profischützen" die sich seit Jahren bemühen um nur annähernd an solche Ergebnisse zu kommen, wenn einer kommt und Plötzlich bei schlechten Umgebungsbedingungen von 359 oder so auf 395 springt. Übrigens könnte er ja sagen "ich weis dass ich das geschafft habe, wenn ihr er nicht glaubt, dann ist das euer Problem. Denn ich schaff das mal wieder" und nicht so ein Fass aufmachen und die Königskette zurückgeben usw.


    "ist halt meine Meinung"

    Ich denke, dass Training an sich bis zu einem gewissen Maße was bringt. Ab einem gewissen Zeitpunkt mus das Training dazu genutzt werden um Fehler auszuschleifen, neue Sachen einzuüben und ein Körpergefühl zu bekommen. Bei mir hat das alles mit einem Schießbuch angefangen (das von Mec) durch dies habe ich das ganze Grundwissen erlernt. Nach Umsetztung dieses fing es an, dass ich selbst Sachen versucht habe und durch das Mitdenken auch ein sehr gutes Gefühl fürs Schießen bekommen.

    Also mein Fazit aus eigenem Erleben "Stupides Training schult nur den Körper, aber Fehler bleiben wenn nichts verändert wird" und gerade bein Schießen machen kleinigkeiten oft eine Menge aus.

    Ich möchte mich noch für eure guten Antworten bedanken und euch noch schnell mitteilen auf was für eine Lösung ich gekommen bin.

    1: Ich kaufe mir neue Schießschuhe, die eine flachere Sohle haben und von der Größe besser passen.

    2: "Ist der eigentliche Punkt" Da ich mein Gewehr daheim habe, mache ich einmal Täglich 5min Trockenanschläge, bei denen ich speziell die Balance Trainiere. Zudem stärken diese auch meinen Anschlag, da ich sie ohne Ausrüstung mache. Ich hoffe dass es so ein möglichst reales Training ist und was bringt.

    Ich werde euch darüber informieren, ob es was geracht hat

    MfG.: Loki

    So hier mal die Antwort auf deine Fragen.

    1. Ich bin 184

    2. Mein Stand ist relativ breit eingestellt, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es sich besser annfühlt wenn man breiter steht. Momentan wird der Abstand zwischen beiden Füßen so 60-70cm sein. Der linke Fuß steht leicht nach vorne geöffnet während der rechte Fuß sehr stark nach hinten offen ist um Spannungen zu verringern (ca 30 Grad). Durch das verdrehen ist die Schuhspitze meines rechten Fußes so ungefähr 3-4 cm hinter der Fußspitze meines linken Fußes. Würde ich ihn gerade stellen, so wäre er nur um 1-2cm versetzt.

    3. Ich habe die Ahg Stenvaag, die ca 10 Jahre alt sind aber noch gut im Schuss sind, da ich immer Sohlenspanner verwende. Diese Schuhe haben von Haus aus einen hohen Keil als Sohle. Er ist an der Verse so um die 20mm hoch.

    So das wars erst einmal zu meinem Stand. ;)

    Was doch bestimmt auch eine Rolle spielt, ist die Kopfhaltung während des Schießens. Weil während des Anschlags der Kopf zum Körper verdreht ist. Da das Gleichgewichtsorgan ja in der Nähe vom Ohr sitzt, mus das doch andere Signale geben als beim normalen Gleichgewichtstrainings mit nicht verdrehtem Kopf. Oder ist es besser wenn man den Kopf eher schräg lässt? Momentan versuche ich den Kopf möglichst in Schießrichtung zu drehen.

    Mit Balance meine ich das Gewicht auf der Ganzen Fussohle zu verteilen, da man ja automatisch nach vorne hängen will (richtung Zehenspitzen). Nun habe ich gelesen, dass daher die meisten seitlichen Schwankungen kommen. Die will ich irgendwie wegbekommen und ich habe selber schon gemerkt, dass man in dem Punkt wo das gewicht sauber auf den Fussohlen verteilt ist schön rihig ist fast ohne Schwankungen. Wobei es sich um gleine Schwankungen handelt und nicht wie eion Ast im Wind.

    Der kurze Trockenanschlag bei jedem Schuss nutze ich dazu um zu überprüfen ob alles passt (manchmal ist der Elenbogen versetzt oder ähnliches).

    Ich werd mal mach Baum und Vogel Googeln und sehen was ich da finde.

    Schon mal vielen Dank für die bisherigen ergebnisse und ruhig raus damit wenn ihr noch was wisst.

    Ich habe in der Letzten Zeit etwas darauf geachtet, wodurch bei mir die größten Fehler entstehen. Dabei habe ich gemerkt, dass meine Balance nicht gut ist.

    Ich gehen nach einsetzten des Gewehres in meinen Anschlag und richte meine Balance aus, dabei achte ich darauf, dass der Kopf später gerade gesenkt werden kann. Anschließend kontrolliere ich mein Trockenanschlag ob dieser gut ist, passt dieser fahre ich ins Ziel um zu Zielen. Doch hierbei beginne ich zwischenzeitlich immer seitlich wegzukippen. Durch das Gegensteuern kommt natürlich imens Bewegung in das Zielbild. Wenn ich meine Balance wieder gefunden habe bleibt sie, biss das gleiche Spiel weider von vorne losgeht.
    Das Problem liegt daran, dass jeder Schuss der zufällig mit dem Wegkippen abgegeben wird meistens eine 9 ist wenn nich sogar eine 8 ist.
    Zudem habe ich eher das Problem der seitlichen Schwankungen, da die Höhe meistens gut passt (Leistungsniveau ist momentan so bei 385).

    Deshalb die Frage, kennt ihr gute Tips wie man die Balance speziell Trainieren kann und wie regelt ihr die Balance nach. Macht ihr das mit dem rechten Arm, dem Kopf oder sonst wie. Ich mache es Momentan entwerden über die Beinmuskulatur oder unbewusst über das Vorziehen des rechten Knies.

    Zudem wäre es noch Interesannt ob ihr gute Tips zur stärkung der Konzentration geben könntet, oder wie ihr sie speziell Trainiert. Da diese Speziell in Wettkämpfen versagt oder allgemein noch besser werden kann.

    Ich würde mich über eure Tips sehr Freuen MfG.: Loki

    (Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :whistling: )

    Ich habe mich letzentlich für eine Ahg Stenvaag Fusion entschieden. Der Hauptgrund dafür war der, dass ich die Jacke anprobieren konnte, wogegen ich bei Männel und Thune Expert kein Händler in der Nähe gefunden habe der die da hatte.


    Die jacke war keine Massanfertigung und somit konnte ich sie anprobieren und war sicher dass sie einigermaßen passt. das einzige was sein könnte, dass die linke Schulter noch etwas nachgearbeitet werden muss. Ich hatte immer bedenken, dass eine Massanfertigung nicht passen könnte wenn sie kommt.


    Zur Jacke an sich kann ich bisher sagen, dass sich das neuen fusion Material um einiges angenehmer anfühlen als die alten Leinen. Die Jacke und speziell das Material trug sich von anfang an sehr weich und bequem, so dass sie eigentlich nicht stützen könnte, doch genau das tut sie sehr gut. Besonders gut finde ich die passent zum Anschlag vorgeschnittenen Ärmeln, die das Abwinkeln des Armes ohne Probleme erlaubt. Denn hier hatte ich bei meiner alten Jacke immer Probleme.


    Alles in allem bin ich zufrieden mit der Jacke und komme gut mit ihr zurecht, so dass ich seitdem mit 388, 384, 388 für mich gute Ergebnisse geschossen habe.


    Vielen Dank für die Beratung hier und gut Schuss ;)

    Nach dem ich das hier gelesen habe und sowiso schon immer Probleme mit dem abzudrücken hatte, habe ich mich entschlossen es einmal zu versuchen. Ich hatte immer das Problem, dass ich auf den Druckpunkt gegangen bin und unter der Zielphase sich mein Finger wieder etwas gelöst hat, wodurch ich teilweise ziemlich verzogen habe und der Schuss nicht sovort kam.

    Durch den Direktabzug habe ich dieses Problem nicht mehr und der Schuss geht einfach schneller raus (habe ich das Gefühl). Selbst wenn ich beim Abziehen verreise oder ähnliches hat es weniger schlimme Auswirkungen als vorher.


    Zudem ist es wirklich wie schon geschrieben, viel entspannter als mit Druckpunkt. Da es eine Sache weniger gibt auf die man achten mus. Sicher muss man noch auf das richtige Abziehen achten, aber nicht mehr auf den Druckpunkt.


    Ich habe heute das erste mal damit geschossen und gleich ohne Probleme 388 gehabt zudem ich nie in gefahr war versehentlich auf den Abzug zu kommen. Es fühlte sich eigentlich relativ gewohnt an.


    Mein Fazit: wer Probleme mit dem Abziehen hat sollte es auf jeden Fall mal versuchen!

    Ich bin momentan auf der Suche nach einer neuen Schießjacke, da meine Alte zu klein geworden ist. Nun gibt es ja Hersteller wie Sand am Meer und ich stelle mir die Frage, was für eine es werden soll. Was ich bisher schon weis, dass es eine Maßanfertigung wird und es sich um eine Jacke im oberen Preissegment handeln wird, da meiner Meinung nach eine gute Jacke sehr viel ausmacht. Ich schieße im übrigen nur Stehend weshalb manche Hersteller, die Spezielle Stehendschnitte anbieten recht interesannt sein dürften.

    Deshalb wollte ich hier mal nachfragen, was für Erfahrungen ihr bisher mit den Herstellern habt oder ob es Bestimmte Sachen gibt, die man über sie wissen sollte. Zudem was ihr bisher über die neuen Materialien sagen könnt (Fusion, Evotex, und was es da sonst noch gibt).

    Hersteller die in Frage kommen sind die Üblichen. AHG, Thune, Holme, Mouche, Maennel....

    Im Vorraus schon danke für eure Komentare

    MfG.: Loki