Nur um das ins richtige Licht zu rücken: nein, ich bin kein Pazifist, ich verabscheue nur Krieg (ist für mich nicht ganz dasselbe). Und ja, ich habe gedient, auch wenn das nun schon ein paar Jahrzehnte her ist. Und trotz, oder gerade wegen dem Erlebten würde ich mein Leben und das meiner Familie mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten versuchen zu beschützen und zu verteidigen.
Nun mache ich mal den Trapattoni: "habe fertig". Jeder hat halt dazu seine eigene Meinung und die soll er auch gern haben.
Beiträge von Digedag
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Doch, es geht auch ohne Ergebnisse schießen im Training.
Da stimme ich dir absolut zu. Kam vielleicht etwas ungenau rüber. Ich meinte natürlich in erster Linie Wettkampfergebnisse. Mitunter ist es sogar hilfreich, beim Training keine vollen Serien zu schießen, um diesem nur auf Ergebnis ausgerichtete "Ringe jagen" entgegenzuwirken. Am Ende kann man an einer Steigerung der Wettkampfleistung sehen, ob man die gewünschten Fortschritte macht.
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weniger auf reines „Ergebnisschießen“ fokussieren.
Die Ergebnisse sollen bei einem Trainingstagebuch ja auch nicht im Vordergrund stehen. Aber ganz ohne geht es halt auch nicht. Man will ja schließlich auch Rückschlüsse ziehen können, welche Veränderungen oder Trainingsmaßnehmen sich wie ausgewirkt haben. Schusszahlen zu erfassen schadet auch nichts. Kann ein wichtiger Indikator in Sachen Belastungssteuerung sein. Aber schlussendlich wird nur dein erzieltes Wettkampfergebnis bewertet. Aber ich stimme dir natürlich insofern zu, dass dieses "Ringe jagen" im Training in den wenigsten Fällen sinnvoll ist bzw. langfristig Erfolg hat.
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Ganz klar dafür. Und zwar für beides.
Wie Califaxschon ausführte, sollte man zwischen Schießbuch und Trainingstagebuch unterscheiden. Das reine Schießbuch zur Nachweisführung hinsichtlich des waffenrechtlichen Bedürfnisses (sofern erforderlich), obgleich es nirgendwo geregelt ist, wie der Nachweis auszusehen hat. Für sich persönlich dann ein Schieß- oder Trainingstagebuch in etwas ausführlicherer Form.Wie haltet ihr das? Führt ihr ein Schießbuch? Wenn ja, wie regelmäßig und in welcher Form? Papier oder digital?
Ob analog oder digital hängt wohl von den Vorlieben des Einzelnen ab. Ich persönlich finde, dass es kein Nachteil ist, wenn man es zuerst zu Papier bringt und ggf. später in eine digitale Form überträgt. Bei dieser Gelegenheit kann man durchaus noch mal bewusst reflektieren.
Was spricht eurer Meinung nach dafür – oder dagegen?
dafür: sehr genaue Dokumentation möglich und somit auch nachvollziehbare Ergebnisse, Entwicklungen, einzelne Schritte, Änderungen, mentale und physische Verfassung usw., usf..
dagegen: Bequemlichkeit, Faulheit oder kein ernsthaftes und konsequentes Interesse an der eigenen sportlichen Entwicklung
Würdet ihr euch standardisierte oder individualisierte Formate wünschen (z. B. für bestimmte Disziplinen, Vereine etc.)?
Auf jeden Fall - zumindest im Bereich des Schießbuches. Was da so alles auf dem Markt ist... *kopfschüttel*
Von ganz rudimentär bis zu relativ ausführlichen Angaben ist da alles dabei. Eine einheitliche Form würde allen helfen (Schützen, Behörden, Vereine). Da es dafür aber keine (Rechts)Grundlage gibt, wird es in absehbarer Zeit so etwas nicht geben. -
Ich hatte diese Äußerung ebenfalls als solche interpretiert und mich daher auch zurückgehalten. Habe sie einfach in die Schublade der hier von manchen ausgelebten provozierenden, überspitzt ironischen, ja teils schon sarkastischen Kommentare gesteckt. Jemanden, der Krieg selbst erlebt hat und abscheulich findet, ernstgemeint als "Putinknecht" zu bezeichnen, widerspricht ja jeglicher Logik.
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dann macht es nur bedingt Sinn
Nur bedingt??? Diese Diskussion ist ein einziger Wahnsinn. Krieg (und jede "vorbereitende" Maßnahme) macht generell keinen Sinn!
Allen, die das nicht glauben oder es anders sehen, empfehle ich eine Reise an die russisch-ukrainische Front und danach reden wir weiter.
Ich hatte das zweifelhafte "Vergnügen" in den 90er Jahren als Teil eines UN-Konvois durch das ehemalige Jugoslawien mitten durch Kriegsgebiet fahren zu dürfen. Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen, es grenzt schon fast an ein Wunder, dass ich dann 15 Jahre später doch wieder eine Waffe (es war zwar nur ein LG, aber trotzdem) angefasst habe und bis heute dem Schießsport in vielerlei Hinsicht und mehreren Funktionen dienlich und verbunden bin. Ich kenne auch einige (ehemalige) BW-Soldaten die z.T. mehrfach im Kosovo, in Mali und in Afghanistan waren, mit solchen Menschen müsstet ihr mal sprechen (insofern sie zurückgekommen sind). -
Laut Sportordnung nur bei Bogen. Sonst "reicht" ein Schießleiter. Siehe Punkt 0.6 ff. Wobei auch da die SpO. wieder nicht stringent ist, da im weiteren Verlauf immer von Kampfrichter gesprochen wird. Selbst beim Bogen steht: "Der Schießleiter (möglichst ein Kampfrichter) ist für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften sowie für den zeitlichen Ablauf des Schießens zuständig."
Daher sehe ich das auch ein wenig anders. Bei Wettkämpfen sollte m.M.n. grundsätzlich mindestens ein Kampfrichter vorhanden sein.
Sicher wird das bei den einzelnen Landesverbänden, Kreisen, Gauen und was es sonst noch für Organisationsformen gibt, unterschiedlich gehandhabt. Bei uns z.B. braucht man die schon ab der VM. Beim Kreis sowieso. Es wird bei Weitermeldungen kein Protokoll akzeptiert, dass nicht von mindestens einem lizensierten Kampfrichter unterschrieben wurde. -
Was soll uns das jetzt sagen?
Dass das "Wettrüsten" bereits in vollem Gange ist, bereits bei den Kleinsten. Der BSSV ist da ein sehr gutes Beispiel. Es interessiert dort anscheinend niemanden die Bohne, was in der SpO. steht. Die machen einfach, was sie wollen. Sogar auf Landesebene. Und der DSB schaut (mal wieder) weg. Man will es sich ja nicht mit seinem größten LFV verderben.
Es ist halt wie im wahren Leben: es sind zwar alle gleich, aber manche sind eben etwas gleicher...
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nix. Das Kind bekommt alles im Verein.
Na Wohl dem Verein, der sich das leisten kann. Wir haben auch einen Fundus, aber halt nur einen kleinen.
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Geht es bei "Faszination Lichtschießen" darum Kinder an den Schießsport heran zu führen und wenn man denen dann direkt mit Klamotten kommt haben die meisten schon wieder keine Lust mehr
Das sehe ich genauso. Habe ich sogar vor vielen Jahren bei meinem Sohn so erlebt. Er hat dann ganz schnell die Disziplin gewechselt (vom Gewehr zur Pistole). Seine Schwester war da "härter in nehmen" - die hat es durchgezogen (immer Vollmontour - auch bei 40° auf dem Stand).
Wahrscheinlich ist Fastination Lichschießen ja sogar extra ohne Klamotten ausgeschrieben um nicht direkt dan Faktor Geld mit ins Spiel zu bringen aber halt in Auflage um trotzdem ein gewisses Trefferbild zu ermöglichen?
Damit könntest du komplett richtig liegen.
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Das ist mal eine Geschäftsidee! Schont den Geldbeutel der Eltern und bindet Kunden (Sportler).
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Hurra wir haben hier jetzt anscheinend einen Troll🤭
Nicht nur das. Er bedient sich augenscheinlich einer KI, die noch gar keine KI ist. Anders sind diese "Beiträge" nicht zu erklären.



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hmmm... ist ein übergelegter Lappen der gar nicht klebt (und gewechselt werden kann?) ein unerlaubtes Hilfsmittel?
Ja, ist es.
Und bitte verschont mich jetzt mit der "Standard"-Frage: wo steht das?
Man darf ein Handtuch mit am Stand haben und sich bei Bedarf den Schweiß (wo auch immer) einfach abwischen. Das wird kein KaRi bemängeln. Wenn ich jetzt aber irgendwas irgendwo dazwischen stecke, könnte es ja ein Vorteil sein und damit wäre es nicht zulässig. -
1. das sind Standard Klamotten und keine Ritterrüstung da muss sich niemand reinzwängen.
Habe ich (leider) schon ganz anders gesehen. Man kauft dem Kind heute eine "Standard"-Schießbekleidung. OK. Was ist in einem halben Jahr? Da passt die sicher noch genauso. Schon klar. Macht ja nichts, kauft man halt wieder neu oder zwängt das Kind eben rein.
2. Ja es ist besser für den Körper von Kindern, da die Klamotten auch beim aufgelegt schießen Unterstützung für z.B. den Rücken bieten
Das würde ich unbedingt mal dem Sportausschuss des DSB und der DSJ "verklickern", dann sollten die nämlich so schnell wie möglich die SpO. dahingehend ändern und es erlauben.
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So wird nach Hamburger Regeln, Auflage auch geschossen🤔
Einfach genial. Habe ich auch schon mehrfach gesehen. Die kommen dann zu einem Wettkampf der nach DSB-SpO. geschossen wird und machen das genauso. Und wundern sich dann, wenn der KaRi kommt und ihnen sagt, dass das nicht erlaubt ist (wieso? - wir schießen doch schon immer so).



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Könnte sein das deswegen auch die Sportordnung des DSB dort für die Schießkleidung der Kinder eher keine Anwendung findet.
Seltsame Logik. Gerade bei einem historischen Verein fände ich es mehr als zweifelhaft, wenn dort die Kleinsten (DSB)Schießkleidung tragen.
Für die Kinder sehe ich das sogar so das es für die noch nicht ausgewachsenen Knochen gesünder ist sie mit den Schießklamotten schiessen zu lassen als ohne.
Bei Faszination Lichtschießen - das finde ich sehr interessant. Es ist für dich gesund, wenn Kinder in diesem Alter, die stehend frei aufgelegt schießen, also nahezu komplett ohne Belastung, in die Schießklamotten gezwängt werden damit sie weniger "wackeln". Sehr steile These...
Und es darf beim "Wettkampforientierten" Lichtschießen schon in Schießkleidung geschossen werden , lediglich bei "Faszination Lichtschießen" darf man das nicht, da muss übliche Sportkleidung getragen werden.
Genau das hat Califax doch geschrieben: "Aufgelegt = Faszination = Alltags/Sportkleidung - Freihand = Wettkampforientiert = Exoskelett erlaubt."
Wird dennoch häufig "missachtet". Hauptsache, das "Wettrüsten" fängt schon bei Grundschulkindern an. Da lernen sie wenigstens was.
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Die kleine Auflage soll vorn montiert werden.
Wenn du meinst... Darf ja jeder meinen, was er möchte.
Zur Anatomie: das hintere Teil (egal, ob nun das große oder das kleine) befindet sich in Höhe des Ohres oder kurz davor - dort ist weit und breit kein Jochbein mehr.
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An diesem Wochenende wurde bei der LM des NDSB/DSB der Haken nicht zugelassen und musste abgebaut werden.
In welcher Disziplin?
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so, wie ich meine Anatomie "ertaste", würde ich wohl trotz aufgelegt "Jochbein hinten kurz / Oberkiefer vorne lang" wählen
Genau so (hinten kurz und vorn lang) nutzen es (zumindest in meinem Verein) alle. Ich muss dich aber korrigieren: der Oberkiefer ist hinten und das Jochbein vorn. In der Anleitung von Korn-Optik Adlerauge steht es übrigens auch so: https://kornoptikadlerauge.de/wp-content/upl…e_anleitung.pdf
Am Ende ist wahrscheinlich dennoch wieder eine individuelle Geschichte. Ich habe schon Schützen gesehen, bei denen die Teile andersherum montiert sind. Soll jeder so machen, wie er am besten klarkommt.
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Wenn das Ablaufdatum angegeben ist, bereitet dies vermutlich weniger Probleme, als wenn das Herstellungsdatum genannt wird.
Definitiv! Bei Angabe eines Herstellungsdatums verhält es sich so, wie du es beschrieben hast. Aber selbst das wissen viele KaRi nicht! Und die kennen auch nicht das 15 Jahre alte offizielle Schreiben vom DSB, welches du hochgeladen hast.
Wie sieht's heute aus?
So weit mir bekannt ist, haben heute alle Kartuschen nur noch eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Eine Nachprüfung geht zumindest bei Stahl- und Carbonkartuschen von Walther. Dazu findet man Information bei Walther bzw. auch bei Händlern, die die Kartuschen vertreiben.
Interessant finde ich die Aussagen bei Anschütz auf deren Homepage, nach der alle Kartuschen nur noch eine 10jährige Nutzungsdauer haben. Ich habe dort nichts von der Möglichkeit einer Nachprüfung gefunden (auch nicht für Stahlkartuschen): Wie lange können Original-ANSCHÜTZ Druckluftkartuschen verwendet werden? - ANSCHÜTZ Gewehre für Jagd, Biathlon und Sport
Im Gegenteil, sie lehnen dies sogar explizit ab: An Druckluftkartuschen mit einer festgelegten maximalen Nutzungsdauer darf keine wiederkehrende Prüfung durchgeführt werden, da diese Prüfung der sinnvollen sicherheitstechnischen Festlegung von ANSCHÜTZ zuwider laufen würde.