Beiträge von Biathlon24

    Hallo,

    da fällt mir noch etwas Wichtiges ein - die Massnahmen des DSB - und die finden ja statt, keine Frage - erreichen mir aber zu wenig die Öffentlichkeit ausserhalb der Vereine und Verbände.
    Hier denke ich wollen wir doch Interesse wecken. Mit dem Laser haben wir die Möglichkeit - ohne grosse Genehmigungen und Sicherheitsauflagen tolle Sachen zu machen.
    Versteht es nicht falsch oder als Werbung - aber :
    ich habe extra Klappscheibenvisualisierungen hergestellt (für Laser und LG-Scheiben), wo jeder Zuschauer in noch so grosser Entfernung alles verfolgen kann - zudem habe ich zwei grosse Digitaluhren (1m x 0,25 m), mit denen ich eine Duellvariante starten kann und nach dem jeweils letzten Treffer stoppt die Uhr.
    Ihr müsstet mal erleben was auf Betriebsfesten und selbst bei den Kindern los ist - und die meistegestellte Frage : "wo kann ich das denn machen?"

    So bleibt alles bei den kleinen Vereinen und ihrer Agilität es zu versuchen.


    Wenn der Schub von oben käme wäre es wahrlich leichter. Kontakte zu anderen Verbänden (zum Beispiel Leichtathletikverband) und es von oben an die Landesverbände und deren Landessportleiter oder Refrenten zu delegieren und nach einer Frist abzufragen.

    Nur durch das Verbandsorgan werden sie uns nicht an die die Türen klopfen - wir müssen sie auffordern zu klopfen - sie ermutigen.

    Gruss

    Conni

    Hallo,

    ich bleibe bei meiner Stellungnahme.
    Die beiden gennanten haben sicher einen guten Einsatz - keine Frage. Burkhard Schindler und ich gerieten auch schon mal aneinander als es um das Thema Biathlon ging - er kommt aus Westfalen - ich lud ihn daraufhin sogar zu einer Sitzung der teilnehmenden Vereine im Sommerbiathlon in Westfalen ein - seither und auch davor habe ich ihn nicht einmal auf einer unserer Veranstaltungen gesehen.
    Er arbeitet viel mit Thorsten Schierle und sie kümmern sich redlich um den Nachwuchs - das ist richtig.
    Trotzdem passiert aus der oberen Etage zuwenig - der Verband lebt und finanziert sich von Mitgliedern -
    Die jetzige WM im Sommerbiathlon in Oberhof ist der beste Beweis - die Disziplinen des DSB liefen unter der Woche - also ausserhalb des Medieninteresses - die der Winterstars am Wochenende - dies obwohl der DSB Ausrichter ist -
    Ich habe vier Jahre die Position des SoBi Referenten bekleidet in Westfalen und durfte deutlich merken wie unbekannt und tatsächlich unbedeutend unsere Sportart angesehen wird.
    Trotzdem bin ich der Überzeugung - weil ja nun mal im DSB beheimatet - das dieser Sport eine Zukunft hat.
    Ein Präzisionsschütze lebt doch von einem guten Ruhepuls - diesen erreicht er z.B. durch regelmässiges Ausdauertraining - auch dadurch wird er Wetkkampfsituationen viel besser meistern.
    Es gibt noch ganz andere interessante Trainingsformen - Life Kinetik z. B. - hier schult man gezielt durch Überkreuzbewegungen die verknüfpung der Hirnareale - schnellere und genauere Reaktion und Aufnahm von Situationen sind die Folge - hervorragen gerade für Kinder!!!!!.
    Dort ein gezieltes Konzept für Sportschützen und Biathleten zu erstellen sollte nicht das Problem sein.
    Wer sich fragt was das ist - nun - Hoffenheim und Borussia Dortmund bedienen sich dieses Trainings seit über einem Jahr - oder ein Christian Neureuther.
    Ok - abgewichen vom Thema.
    Ich bin neu und meine Beiträge sind sicher provokativ - aber ich meine es wirklich nicht böse, denn ich will auch eines bewirken, dass der Schießsport ein besseres Ansehen bekommt und man gemeinsam in die richtige Richtung arbeitet.
    Vielleicht gibt mir ja mal einer Nachhilfe in Sachen Diplomatie - könnte ich sicher gebrauchen, denn manchmal bin ich arg direkt.

    Gruss

    Conni

    Hallo Wilhelm,

    nein, leider habe ich den seinerzeit nicht aufbewahrt - ein Fehler wie ich heute weiß.

    Trotz alledem erkennen wir diese Möglichkeiten ja auch und brauchen uns deshalb auch nichts vormachen zu lassen.
    Der DSB muss erkennen, dass er auch in nichtolympische Disziplinen zu investieren hat , um auch zu ernten.
    Diese völlig verstaubte und schutzschildbietende Politik können sie nicht aufrecht erhalten.
    Es bestimmen zu viele über Dinge wovon sie nichts verstehen - und ich habe keine Lust mir das weiterhin anzuhören oder anzutun - auf der anderen Seite sind Positionen besetzt von Leuten um ihrer selbst Willen und nicht um einen Sport zu vertreten - aber das genau schürt dieses System - klingt rebellisch, aber eine Reformation der DSB Strukturen wäre von Nöten - aber bis dahin scheint ein langer Weg.
    So muss man es schaffen die Basis auf seine Seite zu bekommen - sprich - ins Handeln. Das ist schon schwer genug, aber machbar.
    Auch schaffen Zahlen Fakten und dagegen kommen sie nicht an.

    Gruss

    Conni

    Hallo,

    letztlich ist der Einsatz von Lichtgewehren immer abhängig von der Überzeugung der Schulleitung und des Elternrates - oder vom Einsatz des Sportlehrers.
    Nach Winnenden ist hier in Dortmund an den Schulen eine Histerie (vorn. seitens der Eltern) gewachsen, die jeglicher Logik entbehrt.
    Angesprochen auf Biathlon im TV fanden viele Eltern es eine tolle Sportart - dieses mit Lichtgehwehren an der Schule anzubieten - nun - das ging dann ja gar nicht.
    Ich bin bewusst provokativ - aber leider reicht der Horizont vieler Lehrer und Eltern nicht über das panikmache Niveau div. abendlicher Privatsender hinaus.
    In diesem Zusammenhang warte ich auf Wii - zuhause Biathlon - geht doch ........

    Für die Vereine hingegen bietet Lichtgewehr in Verbindung mit Bewegung (also Sommerbiathlon) eine riesige Chance.
    Da ich es beruflich betreibe kann ich diesen Trend klar erkennen und dokumentieren.
    Viele Vereine liehen sich bei mir Anlagen und fragten - "wie mache ich was" - ein Schritt, zu dem viele Vereine erst gar nicht kommen. Sie machen, ohne etwas davon zu verstehen und - geht es daneben und das Fazit "taugt nichts, habe ich doch gewusst".
    Diejenigen aber , die mit etwas ANleitung und Beratung eine Präsentation oder einen Wettkampf (und dies eben nicht nur für Kinder) durchführten - nun - die habe ich als Kunden gewonnen bzw. kauften sich selbst Lichtgewehre.
    Es sind nicht nur die Kinder - es sind auch Erwachsene, die wir damit ansprechen - es sind auch Menschen, für die ein Gewehr immer tabu war.
    Viele betreiben regelmässig z. B. Modernen Biathlon auf Nordic-Cross-Skates (sichere Rollski mit Bremse) und haben reichlich Spass am Laserbiathlon (ALter 35 aufwärts).
    Ein Verein hier in Dortmund (BSV Aplerbeck) gewann durch den Einsatz von Lichtgewehren 15 neue Mitglieder (hauptsächlich jugendliche).
    Fragt einmal beim Landessportleiter in Hessen nach (Heidrich), bei welchen Vereinen Zuwachs in den Vereinen zu verzeichnen war - eindeutig bei Sommerbiathlon betreibenden .
    Dadurch lässt sich etwas transportieren, was vielen Bürgern an Verständnis für Sportschützenvereine verloren haben - SPORT.
    Wenn weiter neue Mitglieder in Schützenvereinen automatisch das Grünzeug nahegelegt wird - steht die Entwicklung auf verlorenem Posten.
    Auch hier ist ein sensibleres Vorgehen nötig - wer nicht will, darf nicht ausgegrenzt sein.
    Vor ca. sechs Jahren schrieb ein Sportprofessor von der Sportuni Köln einen riesigen Artikel über Sommerbiathlon und die damit verbundene Chance für den DSB Mitglieder zu geinnen (und das brauch man ja wohl dringend) und das eigene Image in ein gänzlich positives Licht zu rücken.
    Leider hat das niemand verstanden - ich will auch den Sommerbiathlon nicht als die ultimative Sportart hinstellen - aber es ist eine gute Chance - da uns der Winter mit seinen TV-Einschaltquoten einen Elfmeter nach dem nächsten auflegt - und was macht der DSB und wir daraus - nicht viel - leider.
    Wir müssen bei uns beginnen und dann müssen wir vom Verband fordern - erst wenn die ANzahl der Stimmen mehr wird - dann werden auch die "Alteingesessenen" uns hören (müssen).
    Die Anzahl derer, die mit Lichtgewehren und Sommerbiathlon gute Erfahrungen machen steigt stetig - man muss es nur mal probieren - aber bitte - fragt bei denen nach, die etwas davon verstehen oder es bereits länger betreiben - ihr kauft euch doch auch kein Auto ohne etwas davon zu verstehen oder euch beraten zu lassen.

    Gruss

    Conni

    Hallo Marion,

    wichtig bei diesen Kindern ist :

    sie nicht vor allen maßregeln - aber loben - immer ruhig bleiben und klare Anweisungen geben.
    Gibt man ihnen das Gefühl intergriert zu sein, so wird es Wunder bewirken.
    Das die Eltern da nicht mitspielen - nun gut - dazu sage ich nichts - deine Aussagen sagen leider genug.
    Ist aber auch keine Randerscheinung.
    Wir hatten mal ein Geschwisterpaar in einem anderen Verein - fünf Jahre lang - wir haben in dieser Zeit Fahrten unternommen zu den Veranstaltungen, die auch über mehrere Tage gingen.
    In diesen fünf Jahren habe ich die Eltern nicht einmal zu Gesicht bekommen - seien wir froh, dass wir ihnen etwas geben können.

    Gruss

    Conni

    Hallo,

    zum Thema ADHS :

    die treffen sehr wohl und gut - Fakt ist sogar, dass es für sie quasi eine Therapie ist, denn sie werden dadurch ruhiger und keonzentrieren sich.
    Fakt ist auch - je schneller das Feedback um so besser.
    Nur auf Pappe zu schießen ist vom Feedback her etwas "langsam" - LG Biathlon Klappscheiben funktionieren da hervorragend.
    Auch gut - Laserbiathlonanlagen.
    Ich hatte eine Veranstaltung in Hannover. Dort "wuselte2 so eine Kerlchen (12 Jahre) herum - permanent in Bewegung mit Körper und Mund.
    Dann bot ich ihm an zu schießen (Laser) und fortan war eine Matte belegt.
    Völlig ruhig und versunken in die Beschäftigung - ich forderte ihn auf auch einmal zu laufen - kein Problem - zwölf Runden um den Sportplatz und nach jeder Runde hat er einmal geschossen.
    Der Vater war völlig sprachlos und der Sohn glücklich und zufrieden.
    In Gespräch mit einem Psychologen wurde mir dies bestätigt und auch hier gab es einen Hinweis an den DSB - nur - scheint auch dieser "Elfmeter" nicht genutzt.
    Also - ADHS - Kinder sind eigentlich gar kein Problem.

    Gruss

    Conni