Es ist regelwiedrig während der Schussabgabe in Deutschland sich zu bewegen. Und auch wenn es danach aussieht, dass sie sich im Moment der Schussabgabe bewegen, so tun sie es nicht. Auch wenn sie nur einen Bruchteil einer Sekunde stehen bleiben, denn mehr braucht es zur Schussabgabe nicht.
Anders wäre es, wenn sie während der Schussabgabe weiter Schritte machen würden.
Aber da Du dich eh auf das Thema eingeschossen hast, wirst Du nicht vom Gegenteil zu überzeugen sein.
naja Selbstkritisch warst du ja noch nie... Wie willst du denn den Bruchteil einer Sekunde feststellen können? Das kann niemand! Daher sollte mehr für die Außenwirkung getan werden damit es nicht wie Bewegungsschießen aussieht! Die Definition von IPSC ist aber "sportliches Bewegungsschießen" da kannst du nichts dran ändern.
Kann aber hier Tom_123 zustimmen:
In unserem 'Verbotenland' ist eben auch Bewegungsschießen verboten.
Deshalb sollte man in einem öffentlichen Forum, wo jeder mitlesen kann, mit der
Begriffswahl hier etwas vorsichtiger sein und nicht den Eindruck erwecken,
als ob hier irgendjemand verbotene Schießdiziplinen betreibt.
man sollte aber manches "stehen bleiben" selbstkritisch betrachten und im Zweifelsfall den Schützen sofort disqualifizieren. Dem IPSC kanns nur gut tun.
Um mit der Weltklasse der IPSC Schützen mithalten zu können, muss man sich die Geschwindigkeit antrainieren und genau deshalb sind gerade die IPSC Schützen sehr verstärkt auf Ausländischen Matches unterwegs und trainieren oftmals auch auf Ständen im näheren Grenzgebiet der Länder, die nicht die Einschränkungen haben, wie wir in Deutschland.
in Deutschland hab ich auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn. In Österreich muss ich mich aber an die 130 km/h halten. Da führt kein Weg dran vorbei.
Olympia:
Frage, ist es der richtige Weg in so einer Mamutveranstaltung, die
Staaten in den Ruin treiben kann und nur noch am Rande mit Sport zu tun hat,
den einzigen Weg zur Erhaltung des Schießsports mit Feuerwaffen zu sehen?
Hier werden ja nur einzelne Disziplinen geschossen also kann es gar nicht der einzige Weg sein. Aber helfen kann es ungemein...
Beispiel Darts.
Ist keine olympische Disziplin und wurde von mir lange nur als Beschäftigung
in der Kneipe nach dem fünften Bier wahrgenommen.
Frag heute mal auf der Straße nach Phil Taylor und Uwe Potteck, wer ist den Leuten wohl eher bekannt?
ist ein sehr gutes Beispiel. Hier haben ja die Fans großen Anteil daran den Bekanntheitsgrad zu steigern. Das fehlt im Schießsport. Das Thema Alkohol und Dart jetzt mal außen vor gelassen...
Was spricht dagegen, quasi als Türöffner für das allgemeine Interesse am Schießsport,
publikumswirksame Disziplinen einzuführen?
Ich liebe Lupischießen, aber ich würde wohl niemanden zumuten wollen,
dabei über 75 Minuten zuzuschauen und dafür noch Eintritt zu bezahlen.
Das Regelwerk wird ja auch dahingehend geändert, dass es für die Zuseher interessanter wird. Viele Schützen sehen aber darin eine Bedrohung. Diese Diskussion hatten wir auch hier im Forum. Es braucht da nicht mal neue Disziplinen. Sie müssen nur publikumswirksamer umgesetzt werden. Das fängt aber schon beim Schießstandbau an. Man kann bei einem Umbau den Schießstand so gestalten, dass es für die Zuseher dort schon interessanter zum Zusehen ist. In einem Kellerloch wird das halt schlecht möglich sein. ebenso helfen elektronische Anlagen ungemein. Früher oder später wird international noch eine Zielweganalyse sowie die Pulsmessung kommen. Davon bin ich überzeugt. Es wurde ja von Spitzenschützen als Vorschlag eingebracht.
Aber wir brauchen noch viel mehr, und zwar STOLZE Schützen, die zu ihrem Sport stehen und ihre Waffen nicht Sportgeräte nennen oder ihnen Sport nicht (wie einige Österreicher) in Zielsport umtaufen.
Noch was zu dem hier: Ja das Wort Zielsport gibts. Das Wort wird aber im Sprachgebrauch nicht verwendet. Meine Waffe ist halt mal mein Sportgerät dagegen kann ich nichts ändern. Eine Waffe bleibt es aber trotzdem.