Beiträge von scherge

    Das man im Würtembergischen erfindungsreich ist muss es ja nicht automatisch korrekter machen.
    Wenn man hier die Suchfunktion bemüht finden sich auch andere kostenneutrale Lösung für den Veranstalter. Ob die jetzt juristisch einwandfrei sind, k. A.
    Und ne Kampfrichterlizenz macht einen auch nicht unfehlbar höchstens überheblich.

    Zitat von scherge: „Schau dir mal die Gliederung an, das bezieht sich auf die Klasseneinteilung.“
    Lies dann bitte die Überschrift von 0.7 bis zum Ende durch: &quot;Klassen, ..., <span style="text-decoration: underline">Wettkampfvorbereitung</span>, ... Wettkampfpässe&quot;
    Die Erstellung einer Ausschreibung…

    (

    Hab ich gemacht, komme trotzdem nicht auf den Freibrief, mag vlt. für´s Mettwurstschießen gelten aber das Sportliche wird schon von oben runtergebrochen

    0.7.6 Der Inhalt der Ausschreibung zur Deutschen Meisterschaft wird vom Sportausschuss als Rahmenplan
    festgelegt. Die Ausschreibung zur Deutschen Meisterschaft wird den Landesverbänden schriftlich mitgeteilt
    und in der Deutschen Schützenzeitung veröffentlicht.

    0.7.6.1 Die Rahmenausschreibungen der vorgeschalteten Sportstelle sind zu beachten.

    Außerdem gibt es auch den Punkt 0.18 SpO Abweichende Regelungen. Da finden sich u.a. folgende Formulierungen:
    Punkt 0.18.1: Werden Schießwettkämpfe aufgrund einer ... Ausschreibung .. durchgeführt, so gelten die in dieser Ausschreibung enthaltenen besonderen Regelungen.

    Und auch mit dieser Regelung, wenn man sie komplett zitiert, "0.18.1 Werden Schießwettkämpfe aufgrund einer förmlichen und öffentlich bekannt gegebenen Ausschreibung des Deutschen Schützenbundes durchgeführt, so gelten die in dieser Ausschreibung enthaltenen besonderen Regelungen" müsste der DSB für seine Meisterschaften in den Ausschreibungen die Mattenthematik erwähnen, er tut es aber nicht. Zumal der Punkt 18 auch der Punkt ist, der alles andere als das Meisterschafts- und Wettkampfprogamm abhandelt, damit dieses nach einer Sportordnung eines anerkannten Verbandes geschossen wird.

    Punkt 0.18.3 Satz 1: Abweichungen von Regelungen dieser Sportordnung sind ... zulässig. Satz 2: Abweichungen sind .. zulässig, soweit sie Regelungen betreffen, die für die Ausführung des Waffengesetzes ... nicht erheblich sind ..

    Man kann sich viele Stellen der SpO so hindrehen wie sie einem Gefallen wenn man entsprechende Stellen mit .. versieht

    0.18.3
    Abweichungen von Regelungen dieser Sportordnung sind auf örtlicher Ebene zulässig, wenn dies durch
    Besonderheiten der Schießstätte oder des Schießens bedingt ist. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der
    erforderlichen Schießentfernungen, der Scheibenarten und -größen, der Anschlagart, der Schießposition
    sowie der Anzahl der Probeschüsse im Wettkampf. Darüber hinausgehende Abweichungen sind nur
    zulässig, soweit sie Regelungen betreffen, die für die Ausführung des Waffengesetzes oder der auf seiner
    Grundlage erlassenen Rechtsverordnungen nicht erheblich sind (§ 15a Abs. 2 Waffengesetz).

    Auch hier dreht es sich um komplette z.B. traditionelle Wettbewerbe, die Abweichend der Disziplinen der SpO geschossen werden, aber durch diesen Passus immer noch konform zur SpO sind. Ansonsten würde ich demnächst bei uns im Kreis mal vorschlagen, wir schießen nächstes Jahr aus Kostengründen die 100m Wettbewerbe auf nem 50m-Stand und auf 50m KK-Spiegel 8o

    Punkt 0.18.4: Die Ausschreibung ... darf nur Regelungen enthalten, die dem Sinn und Zweck der genehmigten SpO nicht widersprechen. ...


    Auch hier sind wesentliche Teile dieses Punktes nicht mit zitiert worden, gerade der letzte Satz sagt alles, es ist kein Einzelfall und eine Meisterschaft darf schon zu den regelmäßigen Wettbewerben gezählt werden.
    0.18.4 Die Ausschreibung für Schießwettbewerbe darf nur Regelungen enthalten, die dem Sinn und Zweck der genehmigten Sportordnung nicht widersprechen . Nicht zulässig sind Abweichungen von den Nummern 0.18.5 bis 0.18. 7. Die Ausschreibung ist die Grundlage für schießsportliche Wettkämpfe im Einzelfall, die nicht einen laufenden, regelmäßigen Schießbetrieb betreffen.

    Bei einer Meisterschaft sind immer SpO und Ausschreibung zu beachten - dabei hat die Ausschreibung immer Vorrang. Wie in der Juristerei (lex specialis derogat legi generali). Das besondere Gesetzt verdrängt das allgemeine Gesetz.


    Das siehst du richtig, deswegen darf aber trotzdem nicht jeder Schmarrn in einer Ausschreibung auftauchen.

    Ich hab schon häufiger Gewehrkoffer fürs KK-Gewehr gesehen, die passende Aussparungen für Gewehr und Zubehör hatten. Ich denke, das sind oft Eigenkonstruktionen. Mir fällt bis jetzt nur dieser weiche Klötzchenschaumstoff ein, wo man sich Mulden rausbrechen kann, der ist mir aber zu weich. Habt Ihr vlt. Vorschläge, wie man die Plätze für System, Kappen, evtl. Diopter, Handstop usw. im Koffer einteilen kann.

    Ich hatte mir vor drei Jahren die Hitex-Evotop-Klamotten gegönnt. Keine Ahnung ob deren Modelle immer noch so aufgebaut sind, nur ist es bei meiner Klamotte so, dass der Klettverschluss der Hose schön den Saum an der Jacke aufribbelt sobald er sich nen Fäden gegriffen hat. Das passiert im Kniendanschlag ratzfatz und die Jacke war nach einem Jahr schon zur Reparatur beim Hersteller.Ich habe das auch schon häufiger gesehen, z.T. fehlt der komplette Saum an der Jacke. Das Material ist top, nur der Klettverschluss der Hose war/ist(?) eine Fehlkonstruktion. Und sowas in der Preisklasse 500€+ , an der Funktion ändert das überhaupt nichts aber für das Geld ist so eine "gut" durchdachte Konstruktion ein Unding.

    ...so steht nämich in der SpO:

    Schaftkappe und Haken
    ...
    h) Alle Teile oder Gewichte die vorne am unteren Teil der Schaftkappe vorstehen sind verboten.

    Wo steht´s denn in welcher Sportordnung, in der vom DSB hab ich das jetzt auf die Schnelle mit der Suchfunktion nicht gefunden, "nur" in den Gewehrregeln vom ISSF. Schreib doch mal bitte Kapitel+Seite auf, dann findet man es leichter.

    Du hast das doch schon alles richtig beschrieben.

    Die Disziplin KK3x20 heißt offiziell Sportgewehr 3x20, hat die Regelnummer 1.40 und ist die olympische Dreistellungsdisziplin der Damen. Für diese Disziplinen darf man das KK-Gewehr mit 6,5kg max. Gewicht verwenden, wird auch oft als Sportgewehr umschrieben.
    Die parallele olympische Herrendisziplin ist KK Freigewehr 3x40 und hat die Regelnummer 1.60. und hat ein max. Gewicht von 8kg vorgeschrieben. Die Herren dürfen dieses Gewehr, auf oft als Freie Waffe bezeichnet, für alle KK-50m Disziplinen verwenden, auch wenn bei 1.40 max. 6.5kg steht. Da gilt dann der Zusatz von der Seite 17.
    Für KK-100m sind es dann 7,5kg, die das Gewehr wiegen darf, dann aber für Männlein und Weiblein gleich.

    Ich kenne es auch nicht so, kenne ich noch nicht einmal als Voraussetzung für den Standaufsichtslehrgang. Wobei ich das durchaus für sinnvoll halte, aber diese Pflicht für die Teilnahme alle 2 Jahre sollte man lieber über den Führerschein einführen, weil vornehmen, dass man seine Kenntnisse auffrischt, das tun viele, ich mir auch seit 10 Jahren...

    Auch Stand 09/13

    Wenn Sie fragen haben können Sie mich gerne nochmals kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen Stefan SchmidtSCHiesssportequipment SCHmidtDossenbergersrtraße 17D-89358 KammeltalErreichbarkeit/ reachability:Di-Mi/ Tue-Thu: 19:00-20:00 UhrSa/ Sat: 10:00-16:00 (local time)Termine nach telefonischer Vereinbarung/dates according to the telephone arrangementTel.: +49(0)82928639121Mobil: +49(0)173 8315929Mail: schmidt@schiesssportequipment.de

    Das hier gab es im Herbst u.a. als Information

    Bestellen können Sie derzeit ausschließlich bei mir, da ich den Exklusivvertrieb für Europa habe. Eine Belieferung von Händlern wird schrittweise ausgebaut. Die Bestellung läuft wie folgt. Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben direkt eine Anmessung bei mir durchführen zu lassen, kann ich Ihnen die Maßanleitung zusenden. Diese ist einfach erklärt und ich kontrolliere auch nochmals alle Maß an Hand einer Tabelle um Messfehler aufzudecken. Generell benötige ich bei “Fremdmessung” Fotos um die Plausibilität der Maße nachzuvollziehen. Sie bekommen von mir die notwendige Unterstützung. Idealerweise lässt man sich von einem Schneider abmessen, ist aber nicht zwingend erforderlich.

    Also einfach mal anschreiben, auch wenn Fragen zum Maßnehmen auftauchen.

    Ich würde mir nen langen Metallkeil besorgen, der das Gewicht auf knapp unter das Maximum bringt. Die gibt es momentan aber fast nur für die Schäfte mit parallel zum Lauf verlaufender Schiene, vlt. kennst Du ja jemanden, der dir sowas fräst. Ist beim LG sicher nicht so vorteilhaft wie beim KK, das Gewehr kopflastig zu tunen aber als Nicht-Auflageschütze würde ich den Schwerpunkt auf bzw vor die Auflage bringen.