Beiträge von Grumpy

    Auch wenn das Thema schon alt ist, würde ich anders vorgehen.

    Die erforderliche Ausrüstung ist natürlich immer von den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort abhängig. Indoor/Outddor, Platzgröße, etc.

    Da kann man in meinen Augen keine pauschale Aussage zu tätigen.

    Hat der eigene Verein keine eigene Bogengruppe, bzw. bietet das Bogen schießen nicht an, muss natürlich zu allererst die Erlaubnis des Vorstandes vorliegen, bevor etwas eingeführt werden kann.

    Mein Ansatz wäre klein anzufangen.

    Pfeilfangnetz/-matte und Scheibenträger beschaffen. Beides schlagen kostentechnisch nicht so stark zu, wie Bögen, Pfeile und die Schutzausrüstung.

    Ein paar gleichgesinnte suchen und loslegen. Bedeutet, geht in ein Fachgeschäft, lasst Euch beraten und kauft Euch einen Bogen, Pfeile und die Schutzausrüstung. Bogen leihen ist auch eine Option (für 6 Monate) und fangt einfach an zu Schießen.

    Andere Mitglieder werden das sehen und Fragen stellen. Je nach Interesse, kann dann über den Verein darüber entschieden werden, ob das Thema interessant genug ist, um eine eigene Bogengruppe im Verein zu etablieren.

    Das Bogenschießen ist besonders durch die Coronazeit sehr gefragt. Alleine was den Ansturm auf die 3D Parcours betrifft, ist es ein enormer Zulauf.

    Hier muss man sich aber im klaren sein, viele haben an einer Vereinsmitgliedschaft kein Interesse. Der Bogen ist als Sportgerät eingestuft und somit vorerst waffenrechtlich unbedenklich. Bedeutet ich kann in meinem eigenen Garten problemlos (unter Wahrung der Sicherheit) mit dem Bogen schießen. Ich kann auch einfach auf einen Acker gehen, auf einen Fußballplatz, etc.und Bogenschießen.

    Gegen eine kleine Gebühr kann ich einfach auf einen 3D Parcours gehen und ein paar schöne Stunden im Parcours verbringen.

    Nur wer tatsächlich (nicht negativ gemeint) „olympisches“ Scheibenschießen betreiben will, mit der Technik immer höher und weiter gehen will, der wird einem Verein beitreten.

    Ich habe mir selber eine Pfeilfangmatte und ein paar 3D Ziele schenken lassen, habe einen 60cm x 60xm Schaumstoffscheibenträger auf einem selbstgebauten Holzsständer für den Scheibenständer und schieße gerne im Garten. Geht wunderbar. Mehrmals im Monat treffe ich mich mit Kollegen und/oder Freunden und wir gehen in einen 3D Parcours und haben einfach Spaß dabei, denn der steht im Vordergrund des ganzen.

    Mittlerweile besitze ich drei Bögen.

    1 x Antur Nesta mit 30# bei 28“ Auszug (einteiliger Jagdrecurve)

    1 x ATLANTIS Pluto mit 30# bei 28“ Auszug (Hybridbogen aus dem Hause Antur)

    1 x SF Archery Optimo+ Takedown Recurve Bogen mit 27# und 32# Wurfarmen

    Hauptsächlich verwende ich aber den Nesta. Ist ein geiler, leichter und schneller Bogen.

    Will sagen, geht das Thema klein an. Schaut wie das Interesse überhaupt ist und baut darauf aufm bevor dem Verein zu hohe Kosten entstehen, und am Ende keiner ein wirkliches Interesse daran hat.

    Und für die SLG ist es nur eine Kooperation. Kann mir schon denken was da so läuft bzw. gelaufen ist. Lieber dann doch der "Herr im eigenen Haus" bleiben und sich nicht die Probleme ins Haus holen die man sonst nicht hätte.

    Spielt doch immer eine Rolle...

    Die Kooperation sieht im Regelfall so aus, dass die SLG im SV eingemietet ist, z.B. für die Nutzung der Langwaffenbahnen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Kurzwaffenbahnen Mehrdistanzfähig sind, was das Training der meisten Disziplinen, bei denen die SLG Stade Hagen unterwegs ist, nicht trainierbar machen. Dafür sind sie auf anderen Ständen ebenfalls eingemietet.

    Was die Beschwerden der Lärmbelästigung betrifft, was durchaus im Rahmen des möglichen liegt ist, wenn Schützen mit Ordonanzwaffen (nur ein Beispiel) wie einem 98er, Schwede, etc, schießen, ist der „Lärm“ in einer bestimmten Frequenz und trägt ggf. nicht so arg weit und laut.

    Sind aber Schützen. Mit moderneren Langwaffen, bei gleichen Kaliber, unterwegs, verwenden aber Mündungsbremsen, ist der erzeugte Lärm stellenweise deutlich lauter und die Frequenz eine andere.

    Ich hatte diese Woche bereits Kontakt mit einem aus dem Vorstand des Hagener Vereins und mit einem Juristen, der den SPD Menschen direkt angeschrieben hatte.

    Der SPD Mensch hatte den Juristen sogar direkt kontaktiert und sie haben gesprochen, wo dem SPD Menschen auch mit deutlichen Worten mitgeteilt wurde, dass der Antrag vollkommen neben der Spur war.

    Dieser SPD Mann, wohnt wohl im relativer Nähe zum Schießstand (unterschiedliche Aussagen reichen von 100m bis 350m) und von „ich unterstütze das Ehrenamt“ bis er ist sehr penetrant und meckert ständig über den SV.

    Es wurde sogar schon angemerkt, dass ggf. mit Kalibern geschossen wird, die nicht auf dem Stand zugelassen sind. Mieter werden aber dahingehend vom SV Vorstand regelmäßig kontrolliert, was wiederum das Thema Mündungsbremse ggf. plausibel macht.

    Es spielt aber auch keine nennenswerte Rolle, ob es die SLG Stada Hagen ist, oder der SV selber, die SLG hat sich aus einer Gruppe des SV gegründet und da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Schützen in beiden Vereinen Mitglied sind. Auch ist es der Fall, dass mindestens eine der VS Mitglieder des SV auch Vorstandsmitglied in der SLG Stade Hagen ist.

    Kostenneutral........

    für die, die es nicht wissen, Microsoft bietet für Gemeinnützige Organisationen, dazu zählen auch Vereine die Gemeinnützig sind ein extra Programm an.

    https://www.microsoft.com/de-de/nonprofits/

    In diesem Programm von MS, kann z.B. ein Office 365 Business Basic für bis zu 300 Mitglieder/Mitarbeiter kostenfrei bestellt werden.

    Für ein paar Euro dazu noch eine nutzbare Domäne.

    Damit hat ein Verein die Möglichkeit, (bis zu 300 Mitglieder) jedem Mitglied eine MS365 Business Basic Lizenz zu geben und damit z.B. Outlook Online mit eigener Emailadresse bereitzustellen.

    Da es eine volle MS Exchange Umgebung ist, genießt man auch alle Vorteile von MS Exchange, wie Gruppen anlegen, in denen es auch Kalender gibt. Damit kann z.B. ein Buchungskalender im Outlook eingerichtet werden, auf den alle Mitglieder Zugang haben und auch Termine einstellen könnten.

    Auch kann z.B. eine im MS Sharepoint eingerichtete "Intranet" Seite mit einem Kalender versehen werden, und vieles mehr.

    Umfragen via MS Forms sind auch schnell und einfach erstellt.

    Nur so als zusätzliche Option

    PS, was ich vergessen habe, natürlich ist für jeden Nutzer auch eine MS Teams vorhanden, mit ein Verein einfach miteinander kommunizieren, Dokumente bearbeiten, Sitzungen abhalten und Onlineversammlungen abhalten kann.

    Genauso sinnvoll wie der Hinweis des Ex Funktionärs auf den Angriff auf die Schützentradition eines nicht mal 20 Jahre alten Vereins.

    Lieber Hubertoni,

    wie man den Ausführungen der Kommentare aus Ihrer Tastatur entnehmen kann, geht es nicht um das Video und dem Inhalt des Videos, sondern um die persönliche Abneigung gegen den Ersteller des Videos, also mich...;-)

    Ich habe das Schützenwesen nicht angegriffen und auch nicht das Unesco Welt Kulturerbe, sondern was ich sagte war, dass sich die Politik nicht dafür interessiert. Hinzu kommt, soweit mir bekannt, dass es das Schützenwesen ist, welches zum Weltkulturerbe wurde, nicht ein Verein. Es war sogar der DSB, wenn ich mich richtig erinnere.

    Das ist doch aber ein bezahlter YouTube Beitrag und kein Antrag der SPD-Hagen? Informationsverbreitung wird immer bekloppter. Sprachlos wenn man es noch normal gewohnt ist.

    Falsch, der Beitrag ist nicht bezahlt! Allerdings wenn irgendwo eine Firma, ein Produkt, oder was auch immer in einem YT Video benannt wird, dann muss der Hinweis auf Werbung erfolgen.

    Das ist ein Haken, der beim Hochladen eines Inhaltes auf YT gesetzt wird, da mit der Hinweis eingeblendet wird.

    In der Box unter dem Video war im übrigen der Link zur Facebookseite des VDB, der den Antrag der SPD dort veröffentlicht hatte.

    Man muss nur nachgucken.


    den Antrag der SPD Hagen gibt es tatsächlich und das Video ist lediglich eine Reaktion darauf....der Schützenverein verfügt übrigens über vier 100m-Stände und sechs 50m-Stände. Geschossen wird neben KK auch regelmäßig Großkaliber. Die Anlage liegt am Ortsrand und das nächste Wohnhaus ist etwa 100m Luftlinie entfernt....und darin wohnt der SPD-Vorsitzende....den Rest kann sich jeder selber denken

    Danke für die Information. Damit kann man tatsächlich den eigentlichen Grund für den Antrag erkennen.

    Was Du mit Deinem Beitrag # 3 auch gemacht hast.


    Genau darauf ist der YT-Beitrag des EX Funktionärs ausgerichtet auch wenn hier die Werbeeinnahmen nicht das primäre Ziel gewesen sein dürften.

    Ex Funktionär, das ist ja eine ganz tolle Bezeichnung.

    Wie oben gesagt, geht es Dir nicht um das Video, den Antrag der SPD oder der Information, sondern einzig und alleine um Deine persönliche Abneigung gegen meine Person. Das geht aber in Ordnung.

    der Ton mach die Musik, wer mit "was erdreistet mit dem Antrag..." anfängt vermittelt nicht den Eindruck dass er nach einer sachlichen Diskussion fragt.

    Nachdem in dem YT Beitrag von einem Angriff auf die UNESCO geschützte Tradition gesprochen wurde habe ich mal den Verein gegoogelt und erfahren können dass die Träger der geschützten Tradition einem nicht mal 20 Jahre alten Verein angehören, dessen angebotene Disziplinen nur wenig mit der geschützten Tradition gemeinsam haben.

    Auch schon aus dem YT Beitrag konnte ich entnehmen dass es hier schon länger um den Schießlärm gestritten wird und der Hinweis auf den aktuellen Krieg ein im Grunde belangloses Argument war, genauso wie Sportschütze gelegentlich auf andere sportferne Aspekte eingeht wenn es um den Waffenbesitz geht.

    Ich habe nicht von einem Angriff auf die von der Unesco geschützte Tradition gesprochen, sondern davon, dass es Politiker nicht interessiert. Das ist durchaus ein großer Unterschied. Ich sagte auch nicht, dass der besagte Verein ebenfalls ein Unesco Weltkulturerbe sei. also nichts hinzudichten, bitte.

    Wenn der Verein Mitglied im DSB ist, dann kann dieser Verein sich auch das Unesco Schild vor den Eingang an die Wand dübeln.

    Korrekt, es wurde scheinbar auch ein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben. Nur gibt der Antragsteller in seinem Antrag vor, dass aus gegebenen Anlaß nicht auf das Gutachten gewartet werden könne und dass es moralisch und ethisch nicht zu vertreten sei, wenn dort mit großkalibrigen Waffen geschossen wird, während in der Ukraine mit solchen Kalibern Menschen getötet werden.

    Grundsätzlich wird das Unesco Weltkulturerbe den Schießsport nicht vor weiteren Verboten schützen. Der Schießsport kann mit Blasrohren, Lichtpunkt"waffen" sowie Pfeil und Bogen weiterexistieren und mit Holzgewehren die Tradition der Schützenfeste aufrecht erhalten werden.

    Es braucht dafür weder Luftdruckwaffen, KK Waffen oder GK Waffen.

    Einmal im Jahr darf dann evtl. mal eine Einzellader KK Büchse bei der Polizei abgeholt werden, um eingespannt in einem 45° Winkel auf einen Holzvogel schießen zu können, der einem einem aus Hadoxstahl gefertigten Stahlkasten auf einem Holzpfahl steht, beschossen zu werden, um die Tradition des Schützenkönigs, der Schützenkönigin und des Schützenprinzen aufrecht zu erhalten. Aufgrund des bevorstehenden Bleiverbotes dar der Holzvogel aber nur mit biologisch abbaubaren Resingeschossen beschossen werden.