Beiträge von Grumpy

    Wir sprechen über Vereinsinvestition, nicht Kosten für Mitglieder.

    Warum sollte ich fake Preise angeben?

    Bei und in der Firma habe ich diese Soundbar bis hoch zum Vorstand verbaut und sie funktioniert sehr gut

    https://www.andy-mediatainment.de/produkte/crest…KAaAtY4EALw_wcB

    Sie ist nur ein Beispiel mit ordentlicher Qualität.

    Auch diese Webcam habe ich in verschiedenen Bereichen verbaut. Kostengünstig und gute Bildqualität

    https://www.conrad.de/de/p/logitech-…QgaAkMzEALw_wcB


    Auch dieses Kit ist super und für den Umfang kostengünstig. Lautsprecher und Mikrofone dabei 7nd es können mehrere Mikrofone in Reihe geschaltet werden

    https://www.conrad.de/de/p/logitech-…-810500835.html

    Beamer oder Fernseher dazu und der Verein ist Startklar

    Ich sehe auch bei Traditionsvereinen durchaus auch hybride Versammlungen. Die Coronazeit hat uns ja gezeigt, was möglich ist und wenn es nicht unbedingt 100 Teilnehmer sind und ein Veranstaltungssaal mit 300qm erforderlich ist, eröffnet diese Möglichkeit viele Türen

    Gründe für eine weitere Anfahrt kann es immer geben. Findet aber eine Versammlung z.B. unter der Woche statt oder das Mitglied muss auch an Wochenenden Arbeiten und würde eine Hin- und Rückfahrt zeitlich nicht schaffen um z.B. rechtzeitig bei der Arbeit zu sein, kann das schon ausreichender Grund sein.

    Wie ich oben ja geschrieben hatte, will man das richtig machen, braucht es auch Technik, nicht nur die reine Softwarelösung. Das fängt bei brauchbaren PTZ Kameras an, die es für unter € 1000,- zu kaufen gibt bis hin zu entsprechender Audiotechnik für vernünftige Tonübertragung.

    Es gibt aber einfache Systeme für kleiner € 1000,- wie eine Crestron UB 2 Soundbar mit integrierter Kamera. Für kleinere bis mittlere Räume ausreichend und verfügt über ein Imagetracking. Das ist aber für größere Räume nicht mehr geeignet.

    Mir ist es als reine Online oder reine Präsenzssitzung auch lieber. Hier muss der Verein halt entscheiden wie weit er das spinnen will und was er invenstieren kann und will.

    Braucht er nicht, sonst wäre es schon vorgeschrieben.

    Du bist schon eine Nervensäge, der alles und jeden, der nicht nach Deiner Ansdchauung agiert in die Kritik stellt, oder?

    Möchte ein Verein eine hybride Versammlung abhalten, muss er in dem Moment seinen Mitgliedern dies auch anbieten können, auch die technischen Voraussetzungen dazu.

    Ob das durch ein Mitglied erfolgt oder der Verein sich die erforderlichen Möglichkeiten anschafft, ist egal.

    Außerdem bezieht sich mein Post darauf, dass ein Verein in die moderne Zeit kommen will und diese Möglichkeit seinen Mitgliedern anbieten möchte.

    Möchte der Verein das nicht, sondern auf immer und ewig in der Vergangenheit bleiben, braucht er die Voraussetzungen nicht.

    Naja,, wenn man ausnahmsweise nicht versucht das Thema ins Lächerliche zu ziehen, ist eigentlich recht einfach.

    1. Der Verein benötigt eine Möglichkeit seinen Mitgliedern den Onlinezugang zurVersammlung anzubieten.

    - Tools die in den letzten 3 Jahren immer mehr Einzug gefunden haben, bieten meist auch kostenfreie Versionen an, die aber oftmals in der Nutzung eingeschränkt sind.Tools wie MS Teams (Nachfolge für Skype), Zoom US, WebEx, Google Meets, etc.)

    2. Wenn es eine tatsächliche hybride Veranstaltung ist, benötigt der Verein eine Möglichkeit in den Versammlungsräumen, um a) Online zu gehen, b) zu Präsentieren und c) auch ein Kamerabild bereitzustellen.

    3. Den Mitgliedern sollte eine entsprechende Anleitung zur Nutzung bereitgestellt werden.

    Abstimmung sind hierüber auch super einfach möglich, durch ein virtuelles Handheben, das normalerweise dazu verwendet wird, eine Wortmeldung anzukündigen. Alternativ, wenn nicht so viele zugeschaltet werden und alle per Videobild zu sehen sind, regulaäres Handheben.

    Ich kann jeden gemeinnützigen Verein empfehlen sich das Non Profit Portal von Microsoft anzuschauen. Da werden für Gemeinnützige Institutionen verschiedene Angebote bereitgestellt, die teils kostenneutral sind, aber sehr gute Möglichkeiten für den Verein bieten, wie ein Office 365 Business Basic für bis zu 1000 „Mitarbeiter“.

    Wir haben das gemacht, kostet uns als gemeinnütziger Verein nichts und wir können jedem Mitglied eine MS Office 365 Lizenz mit 1TB (glaube ich) Sharepoint/One-Drive Business Cloud Speicher, MS Teams für collaboratives Arbeiten an Dokumenten, MS Forms für schnelle Vereinsumfragen, etc. bereitstellen. Funktioniert super und bietet viele Möglichkeiten für einen Verein an.

    Damit bietet Ihr allen Mitgliedern auch die Möglichkeit für Webkonferenzen an, an denen jedes Mitglied auch via einem Mobilen Gerät wie einem Smartphone, Tablet oder Notebook (natürlich auch PC) teilnehmen können.

    Wir haben die Option einer Hybriden Versammlung für Vorstands- und Mitgliederversammlungen in unserer Satzung stehen.

    Auch haben wir über das Non Profit Programm von Microsoft ein Business Basic von Office 365, wo MS Teams inkludiert ist. Damit können wir allen Mitgliedern, wir werden definitiv keine 1000 Mitglieder werden, mit einer Vereinsadresse versorgen und damit haben alle die Möglichkeit der MS Teams Nutzung mit Sharepoint und allem was dazugehört

    Hier kommt es auch auf die Art des Trainings an. Nicht immer muss ein Trainer auch in dem Sport unterwegs sein.

    Wenn es um gezieltes Training von Geist, Muskulatur und/oder Kondition geht, braucht der Trainer nur am Rande einen Bezug zum Schießen an sich.

    Gute Physiotherapeuten z.B. wissen meist wie sie die für den Sport benötigten Muskeln und Gelenke trainieren müssen, ohne dabei ein Waffe auch nur anzuschauen.

    Geht es an das Schießen an sich, klar dann braucht es einen Trainer, der das Schießen beherrscht und das erforderliche Wissen auch vermitteln kann.

    Bedeutet, je nachdem wie hoch und weit der Schütze will, kann es erforderlich sein einen ganzen Trainerstab vorzuhalten. Dann bewegen wir uns aber im Kaderbereich und den Leistungszentren.

    Klar wird es auch den ein oder anderen Verein geben, der das bieten kann, aber das wird vermutlich eher selten sein. Somit müssen sich viele Vereine eher mit einzelkämpfenden Allroundern zufrieden geben, die zwar alles irgendwie kennen, aber nicht alles wirklich gut können. Diese fühlen sich schnell ausgenutzt und schmeißen irgendwann hin, weil es einfach zu viel wird (je nach Größe der Trainingsgruppen).

    Geld gibt es keins oder nur wenig. Kaum kostendeckend und hier spreche ich von den einfachen Vereinen, wo alle ehrenamtlich unterwegs sind.

    Will man das Training professionell gestalten, dann kostet das richtig Geld, dass viele Verein nicht haben.

    Leider kann man nur drei Antworten anklicken. Ich können alle bis auf eine auswählen.

    Der zeitliche aufwand als Trainer oder so etwas in der Richtung zu sein, ist unterschiedlich und stark abhängig vom Verein und der Konstellation.

    Wir sind z.B. nur Erwachsene. Neue Schützlinge sind in der Regel ebenfalls Erwachsene, die aber keine waffenrechtliche Erlaubnis besitzen. Dies ist eine andere Form des Trainer Daseins, in meinen Augen. Hier geht es darum dem "Neuen" das Grundhandwerkzeug zu vermitteln, dass er schnellstmöglich am Training der verbandseigenen Disziplinen sicher teilnehmen kann. Dies gekoppelt mit immer wiederkehrenden Anleitungen um Fehler auszumerzen und Techniken zu verfeinern.

    Hinzu kommt, dass dieser "Neue" mindestens 12 Monate bei irgendeinem am Tropf hängt, was man zwar durchaus gerne macht, aber auch wieder nicht, da es ein logistischer Aufwand ist.

    Der "Neue" benötigt eine Waffe. Wir haben keine Vereinswaffen, planen dies auch nicht, da wir auf einem Schießstand eingemietet sind und keine Möglichkeit haben Waffen dort zu Lagern. Somit wäre der logistische Aufwand identisch.

    Aber es bedeutet auch dass ich z.B. dem "Neuen" eine meiner Kurzwaffen mindestens 12 Monate bereitstellen muss, plus Munition. Das will auch geschleppt werden.

    Durch die Individualbetreuung verliert man selber eigene Zeit zum Trainieren. Das schont zwar aktuell den Geldbeutel, bedeutet aber auch durchaus Stillstand in der eigenen Leistung. wobei das ein Thema ist, dass ich im Verein angehen muss.

    Abseits des Trainings kommen dann auch immer wieder Fragen, Anmerkungen, usw, usf.

    Bei vielen in der reinen Konsumfalle stößt dieser Aufwand auf wenig Gegenliebe, dabei vergessen sie meist, dass sie selber auch einmal am Tropf gehangen haben.

    In anderen Vereinen sieht das dann anders aus mit anderen Themen die einen davon abbringen.

    Newsletter des Forum Waffenrecht, in dem die vorhandenen Möglichkeiten und Werkzeuge ebenfalls bestätigt werden

    Hier der Newsletter vom Forum Waffenrecht:


    Das Forum Waffenrecht ist entsetzt über die Tat in Hamburg

    Am letzten Donnerstag ermordete ein 35jähriger während eines Gottesdienstes in einem Gebetshaus der „Zeugen Jehovas“ in Hamburg sieben Menschen und verletzte weitere acht. Der Täter war selbst ehemaliges Mitglied der Religionsgemeinschaft und hatte diese vor anderthalb Jahren verlassen.

    Der Täter war Mitglied in einem Hamburger Schießsportverein und besaß seit Dezember 2022 die Tatwaffe legal.

    „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer sowie den weiteren Teilnehmern des Gottesdienstes, welche die schreckliche Tat miterleben mussten“, sagt Friedrich Gepperth, Vorsitzender des Forum Waffenrecht.

    Im Januar 2023 war der Waffenbehörde angezeigt worden, dass der Täter psychisch krank, wütend auf ehemalige Arbeitgeber und seine ehemaligen Glaubensbrüder sei, jedoch eine Behandlung ausschließe. Eine anschließende unangemeldete Kontrolle durch die Polizei blieb jedoch, bis auf eine mündliche Verwarnung wegen nicht ordnungsgemäß verschlossener Munition, folgenlos.

    „Dies ist ein schwarzer Tag für Deutschland, Hamburg und die deutschen Sportschützen“, meint Friedrich Gepperth weiter. Eine Absage erteilte Gepperth aber den reflexartigen Forderungen nach einer Verschärfung des Waffengesetzes, wie sie aktuell bereits vereinzelt aus der Politik und Medienkommentatoren zu hören sind. Das deutsche Waffengesetz ist das strengste seiner Art und enthält umfassende Kontroll- und Entzugsmöglichkeiten, die nur angewandt und vollzogen werden müssen.

    Laut Informationen des Tagesspiegels soll der Täter im letzten Dezember ein Buch veröffentlicht haben, in welchem er Adolf Hitler als „Werkzeug Christi“ verherrlicht und den Holocaust gerechtfertigt haben soll. Allein eine solche Gesinnung führt bei Bekanntwerden regelmäßig zum Erlaubnisentzug. Vor Erteilung seiner Waffenbesitzkarte muss der Täter unter bestehendem Waffenrecht vom Verfassungsschutz überprüft worden sein. Warum hierbei seine kruden politischen Einstellungen nicht aufgefallen sind, ist kaum verständlich.

    „Diese Tat ist verabscheuungswürdig und durch nichts zu rechtfertigen. Jedoch waren hier die erforderlichen Informationen über den Täter im Vorfeld bekannt, wurden der Behörde sogar angezeigt und es besteht die Möglichkeit, einem Besitzer legaler Waffen eine psychologische Begutachtung aufzugeben. Die Hürden hierfür sind denkbar niedrig und im Zusammenhang mit der nicht ordnungsgemäß verwahrten Munition wäre eine Begutachtung sicher zu begründen gewesen. Hier wurden offensichtlich Fehlentscheidungen getroffen, die es dringend aufzuklären gilt“.

    Dem Forum Waffenrecht gehören 200 Verbände und Vereine an, die ca. 750.000 Mitglieder vertreten. Die im Forum Waffenrecht zusammengeschlossen Verbände sind unter anderem:

    Deutscher Jagdverband e. V.

    Bund Deutscher Sportschützen e. V.

    Bund der Militär- und Polizeischützen e. V.

    Deutsche Schießsport Union e. V.

    Bundesverband Schießstätten e.V.

    Verband deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V.

    Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition

    Das sage ich auch nicht.

    Mittlerweile mehren sich aber die Informationen in den nationalen und internationalen Medien, dass der Täter tatsächlich psychische Probleme hatte, die auch bei den Gesundheitsämtern bekannt gewesen sein sollen.

    Es geht mir nicht darum jeden auf links zu drehen. Wir sehen aber immer wieder, dass die Behörden teilweise nicht sauber vorgehen, wie in Hanau und ich sehe durchaus anhand der bisherigen Berichterstattung diverse Gemeinsamkeiten bei den Behörden, dass ein Mitverschulden auf der Behördenebene nicht ausgeschlossen werden kann

    Laut dem o.g. Artikel im Guardian sollen den Gesundheitsbehörden Anhaltspunkte aufgrund seines Buches vorgelegen haben, die aber nicht bis zur Waffenbehörden durchgesickert sind. Damit sehe ich ebenfalls Parallelen zu Hanau.

    Auf der anderen Seite, wir sind Waffenbesitzer und damit die am besten überwachten Menschen dieses Landes.

    Genau das meine ich, was aber oben, z.B. durch BBF3, ins lächerliche gezogen wird für Vergleiche zu rektalen Untersuchungen.

    Es liegen den Behörden Anhaltspunkte vor, doch diese werden nicht wirklich beachtet oder landen wieder nicht dort wo sie landen sollten und dann passieren solche Taten.

    Am Ende sind die Werkzeuge vorhanden, werden aber wieder nicht genutzt und wir sind die Dummen

    Das mit den anonymen Hinweisen ist immer so eine Sache…klar werden die auch ernst genommen, aber es ist immer besser, wenn man auch einen Zeugen hat für die in Frage gestellte persönliche Eignung. Polizei ist raus, von der Seite aus kann man höchstens eine Meldung an die zuständige Behörde schreiben.

    Wenn Zweifel daran bestehen, dann gibt es kein Ermessen mehr bei der Behörde, dann muss die MPU sogar angeordnet werden. Offenbar haben sich aber im Laufe des Verfahrens keine hinreichenden Zweifel an der persönlichen Eignung gegeben.

    Ohne passende Rechtsgrundlage haben Behörden leider keine Handlungsmöglichkeit. Das hat sogar Verfassungscharakter.

    Und genau hier häufen sich mittlerweile die Meinungen von "Sachverständigen" in den Medien, dass die Behörden hier eben nicht alle Optionen des rechtlichen Rahmens ausgeschöpft haben sollen.

    Auch die internationalen Medien berichten in diese Richtung und melden ebenfalls von psychischen Auffälligkeiten.

    Wir können uns nicht wirklich hinstellen und sagen, das WaffG hat alle Werkzeuge um fragwürdige Menschen zu entwaffnen und wenn dann etwas passiert wie in Hamburg eine 180° Drehung hinlegen und sagen die Behörden können dies nicht oder jedes nicht.

    Das WaffG bietet die Werkzeuge an. Ja, bevor ein LWB zur MPU von der Behörde geschickt wird muss viel vorliegen, das ist auch in meinen Augen 100% korrekt. Wenn aber Informationen, auch anonyme, die für eine psychische Störung oder Auffälligkeit vorliegen, reicht in meinen Augen eine Nachschau gekoppelt mit einer "In Augenscheinnahme" durch die kontrollierenden Behörden eben nicht aus.


    Was jetzt kommen wird, wird für unseren Sport durchaus zu einem weiteren Nachwuchsproblem führen. Verpflichtende MPU für alle Antragsteller einer waffenrechtlichen Erlaubnis und diese wird wiederholt werden müssen in vorgegebenen zeitlichen Abständen. Das hat Faeser bereits in den Medien angekündigt.

    Je nach Kosten für eine solche MPU, werden sich vermutlich viele angehende Schützen zwei oder dreimal überlegen, ob sie sich das antun, zu den eh schon bereits hohen Kosten in unserem Sport.

    Was mich aber stört, ist der reflexartige Ruf nach Gesetzesänderungen, noch bevor die Hintergründe vollumfänglich ermittelt wurden, gekoppelt mit einer grundsätzlichen Schuldzuweisung in unsere Richtung.

    Ich sehe es so, wenn eine Behörde wie die Waffenbehörde, die Polizei, etc anonyme Hinweise erhält, müssen sie dem nachgehen und die Hinweise ernst nehmen.

    Wenn die Waffenbehörde also Hinweise zu psychischen Auffälligkeiten erhält müssen sie diesen nachgehen, und zwar vernünftig.

    Hat die Behörde berechtigte Zweifel kann eine entsprechende Untersuchung angeordnet werden.

    Das muss uns nicht gefallen, liegt aber im Ermessen der Behörde.

    Hier aber nur eine Nachschau der sicheren Aufbewahrung durchzuführen war in meinen Augen nicht ausreichend.

    Aber das hier viele LWB blind auf dem Auge zu sein scheinen ist auch nicht wirklich neu.

    Und korrekt, die Tat wäre kaum zu verhindern gewesen, oder evtl. doch?

    Und eine rektale Untersuchung hier mit reinzuspielen mein lieber, ist selbst für Dich ein unterirdischer Kommentar.

    Allerdings kann man alles drehen und wenden wie man möchte, wir sind unser größter Feind, schon immer gewesen.

    Egal ob anonym oder namentlich, wenn es Hinweise gibt, müssen diese ernst genommen werden, ganz einfach.

    Hat die Waffenbehörde berechtigte Zweifel an der persönlichen Eignung, können sie eine MPU anordnen. Passiert zwar selten, ist aber möglich.

    Mir geht es auf den Zeiger, dass sich bei solchen Taten immer wieder Defizite bei den Behörden zeigen, wir dafür aber die Strafe erhalten.

    Frau Faeser kramt den durch die FDP ausgesetzten Referentenentwurf wieder aus der Schublade, wo die Opfer nicht einmal richtig kalt sind.

    Alleine dieses Verhalten und Vorgehen ist pietätlos und zeigt in meinen Augen die Geisteshaltung der Politik.

    Die Frage wird am Ende sein, welche Punkte aus dem Entwurf werden nun neu diskutiert und am Ende auch mit der FDP durchgesetzt.

    Selbst eine MPU hätte hier in meinen Augen nichts an der Situation geändert.

    Die Tat war von langer Hand geplant und die WBK nur für die Tat beantragt worden.

    Mich wundert eine Sache, nein wundern ist falsch, mich macht es wütend, dass es schriftliche Beschwerden oder Anschuldigungen bei der zuständigen Waffenbehörde zu dem späteren Täter gab.

    Diese zielten zum einen darauf ab, dass der Täter die Waffen illegal in Besitz gehabt haben soll und zum Anderen dass er psychologisch auffällig gewesen sein soll.

    So jedenfalls die Medien.

    Also die zuständige Waffenbehörde hat eine Nachschau durchgeführt. Damit war die erste Beschwerde erledigt.

    Was ist aber mit der zweiten Anschuldigung, psychologisch auffällig?

    Was haben die Behörden da unternommen?

    Der Täter war den Medien nach ehemaliges Mitglied der Zeugen Jehovas. OK, Religionsfreiheit, damit habe ich kein Problem.

    Aber wenn Informationen an die Behörde gegeben werden, die eine Wut gegen diese Religionsgemeinschaft aufzeigen oder darauf hinweisen soll, warum macht die Behörde hier nichts?

    Ist das nicht genau das, was z.B. bei einer verpflichtenden MPU aufgezeigt werden soll?

    Warum hat die Behörde nicht eine solche MPU angewiesen, was sie meiner Kenntnis nach machen können, wenn Verdachtsmomente vorliegen, was ja hier der Fall war, zumindest anhand der Beschwerden die laut Medien an die Behörde herangetragen wurde.

    Hätte die Behörde hier nicht die Option gehabt die waffenrechtliche Erlaubnis bis zur finalen Klärung der Gesamtsituation einzuziehen und damit auch die vom Täter legal erworbene Waffe?

    Aus meiner Sicht liegt auch hier wieder eine Form des Gesetzes- und Behördenversagens vor.

    Aber die Politik will das wieder nicht erkennen und genau diese Missstände abstellen, sondern für die Politik kommt die Situation genau richtig um ihre perfiden und sinnlosen Verbotsforderungen neuen Aufschwung zugeben und vermutlich auch in großen Teilen durchzusetzen.

    Dabei werden Dinge wie Ehrenamt, Jugendarbeit oder UNESCO Weltkulturerbe keinerlei Hilfe darstellen, denn es interessiert die Politik nicht. Es geht hier nur noch um das Durchsetzen einer politischen Agenda, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Wird der Schießsport daran zugrunde gehen? Vermutlich nicht, aber er wird sich verändern, nicht zum Guten, er wird kleiner werden und damit werden viele Vereine über kurz oder lang zugrunde gehen.