Beiträge von Grumpy

    Soderle,

    nächstes Update. Gestern am 12.11.2023 fand in der WSG Wiesbaden erneut ein Longrange Rimfire Cup statt.

    Erneut konnte ich mich verbessern. Hatte ich im Mai in der Klassifizierung Mehrlader 245 Punkte Gesamtergebnis, konnte ich mich diesmal in der Open Klasse mit 331 Punkte Gesamt auf einen guten 9. Platz herankämpfen. Leider lief die 100m Serie nicht so wie ich es erhofft hatte, aber ich bin zufrieden.

    Hier ein kleines Video vom gestrigen Wettkampf.

    https://youtu.be/B2kOM0pDbb4

    Auch damals galt: Augen auf bei der Berufswahl.

    Wer soll sich die Berufssportler In den weniger lukrativen Bereichen leisten?

    Die öffentliche Hand, die wegen fehlender Mittel Schwimmbäder zusperrt, öffentliche Sportanlagen verfallen lässt Förderung für Breitensport zurück fährt ......

    Es ist am Ende eine Frage der Beliebtheit des jeweiligen Sports.

    Fußball wird letztlich brutal medial gepusht, vergleichbar mit American Football in den USA. Genug große Sponsoren, deren Gelder diese perversen Gehälter oder Gagen erst ermöglichen. Diese fehlen dann bei anderen Sportarten.

    Eine Anschütz, Carl Walther oder vergleichbare Hersteller, nur als Beispiel, können letztlich keine solche Sponsorengelder bereitstellen, wie eine Telekom, Vodafone, VW oder Mercedes es in der Fußballbundesliga können.

    Sponsoren wollen etwas für das Sponsoring als Gegenleistung haben. Im Fußball sind es die 40.000 Zuschauer in den Stadien Plus die Millionen Zuschauer vor dem Fernseher, die sich die Spiele anschauen, Merchendise kaufen, etc. Und so für die Verbreitung der Marke sorgen.

    Bei uns im Schießsport haben wir das kaum bis gar nicht in Deutschland.

    Wie viele Zuschauer hat man denn im Schnitt bei einem Bundesligawettkamf der LP/LG Schützen, 50, 100, 150? Ich weiß es nicht, würde aber tendenziell auf weniger 100 tippen, ohne es böse zu meinen. Welches Interesse hat also z.B. Anschütz, Carl Walther, Ruag oder Lapua daran, tausende Euro an Sponsorengelder bereitzustellen, für die Schützen, Mannschaften oder Vereine?

    Der Rücklauf, also Gegenwert ist eher gering und damit sind auch die Gelder die ein Trainer oder auch ein Schütze bekommen kann, eher gering, wenn es überhaupt etwas gibt.

    Einzig ggf. Im Biathlon aufgrund der medialen Berichterstattung und der Beliebtheit des Biathlon könnte man ein wenig verdienen. Biathlon ist aber saisonal so eingeschränkt, dass auch da die Gehälter eher gerng ausfallen dürften. Selobst Werbeverträge sind zeitlich auf den Winter beschränkt, da eine Magdalena Neuner und Co. Außerhalb des Biathlon kaum bekannt sein dürften.

    BDMP kostet € 75 im Jahr

    + 75 für den Verband und das für einmal Training im Monat, da erscheint Golf, Schifahren, Reiten oder Segeln ja richtig billig.

    Oder ist das der Grund daß viele doch lieber einmal die Woche preiswerter LG/LP schießen.

    Lesen ist nicht Deins oder?


    Halt Dich doch einfach mal fern, wenn Du ohne zu stänkern nicht kannst.


    Würden wir zweimal im Monat trainieren, wären die Beträge doppelt so hoch. Das ist nun mal so, wenn man eine Raumschießanlage mit Mehrdistanzfähigkeit, Fallplattenanlagen, Flintenzulassung, etc. anmietet.

    In einem Traditionsverein geht das billiger, aber eben ohne die Möglichkeit 7nsere Disziplinen zu trainieren.

    Buche ich mich in Pˋburg, Alsfeld, Wetzlar, etc. ein, zahle ich das ebenfalls,

    Wenn alles neu ist, kommt man ja mit 40-50€ klar.

    Aber auf lange Sicht sollte man mal den Taschenrechner ansetzen.

    Die Karre fährt spätesten nach 20 Jahren voll in den Dreck.

    Dann kommt noch 10 Jahren Ignoranz und dann das Problem mit der Behörde.

    Das ist immer das gleiche.

    Der größte Fehler, den Vereine machen können, ist es die Mitgleidsbeiträge nicht kostendeckend zu berechnen.

    Ich möchte mal ein Beispiel nehmen, der auf traditionelle Vereine genauso Anwendung finden sollte.

    Unsere kleine SLG hat 11 Mitglieder. Wir sind eingemietet in einer Raumschießanlage, die € 1.142,4 im Jahr brutto (ist ein normaler Mietzins für solche Anlagen) bei einmal Training im Monat (die Anzahl Trainings ist ist Gegenstand er Diskussion).

    Als wir den Verein gegründet hatten, waren wir 7 Gründungsmitglieder und haben recht schnell auf 10 Mitglieder aufgestockt.

    Der Mitgliedsbeitrag muss nun so berechnet werden, dass wir Kostendeckend arbeiten.

    Also 1142,4 durch damals 7 Mitglieder. Das ergibt einen Jahresbeitrag von € 163,2 nur um die Standmiete sicher reinzubekommen.

    Ein paar Reserven müssen auch mit rein, für Scheiben, eventuelle Schäden die beglichen werden müssten )z.B. Lüftung nicht ausgeschaltet, o.ä.).

    Ergo haben wir einen Mitgliedsbeitrag von € 20,- im Monat, somit € 240,- im Jahr.

    Damit sind wir sicher mit der Miete, die Jährlich entrichtet wird, etc.

    Ist das viel Geld, ja, aber der Verein hat das gemeinsam so beschlossen und alle sind einverstanden.

    Jeder andere Verein muss das genauso machen.

    Welche Ausgaben hat mal (Pacht, Heizung, Wasser, Müllabfuhr, Scheiben, Rücklagen für Reparaturen, usw., usf.

    Plus Reserve. Wer das nicht macht, handelt grob fahrlässig. Eine Immobilie mit allem drum und dran und weniger € 100,- Jahresbeitrag geht nicht auf Dauer gut.

    Naja, dafür haben schießsportliche Verbände, wie der BDMP, ehemalige Anlage der Behörden oder Militärs erworben, diese entsprechend saniert und nach den aktuellen Schießstandrichtlinien hergerichtet, damit dort sportlich geschossen werden kann, einschießlich der Entsorgung der verseuchten Böden, etc.

    In Alsfeld, auf dem Kranberg in Gotha sind zwei solcher Stände.

    Wetzlar hat eine RAG das druchgeführt und die Anlage in eine kommerzielle Anlage verwandelt.

    Es gibt unzählige Anlagen, moderne Schießanlagen, wie Butzbach, Bad Soden/Ts-Neuenhain, WSG Wiesbaden, usw. Wo die Vorstandsschaft es hinbekommt, die Anlagen regelmäßig, meist 1 x im Jahr durch Arbeisteinsätze in Schuss zu halten, wo z.B. die Sandkugelfänge ausgesiebt werden, fehlender Sand nachgefüllt wird, das ausgesiebte Blei fachgerecht der Entsorgung zugeführt wird, die Lüftung gepflegt wird, etc.

    Habe da selber oft genug mitgeholfen.

    Es gibt aber leider auch ausreichend Schießstände, wo das nicht passiert. Oftmals durch Überalterung und damit fehlender Helfer, oftmals durch fehlende Gelder für Umrüstungen oder Neuinvestitionen. Oftmals haben Vereine es mit reinen Konsumenten zu tun, die der Auffassung sind die Anlagen nur zu nutzen, ohne dabei auch die meist in der Satzung und dem Aufnahmeantrag festgelgten Arbeitsstunden zu leisten. Hierbei sind viele Vereine nichth gewillt, die Gelder, die für Fehlstunden festgelegt wurden, von den Mitgliedern einzufordern, aus Angst diese Mitglieder könnten den Verein verlassen.

    Bei einem behördlich betriebenen Schießstand aber, sollte das nicht passieren.

    Das Land Hessen hat z.B. die Schießanlage Niederweimar zurückerworben und betreibt diese nun. Die ursprünglichen Betreiber, dürfen die Anlage einmal in der Woche Samstags nutzen. Aber hier werden die Regeln auch wieder schärfer, dass die Nutzung uninteressanter zu werden scheint. Was schade ist, da es einer der wenigen 300m Stände ist, die wir in der Region haben, neben Wetzlar und Alsfeld.

    Als die neue Schießstandrichtlinie herauskam, wurden kurz darauf, wie inmeinem ursprünglichen Beitrag, einige behördliche Schießanlagen zugemacht, da auch die nach den Schießstandrichtlinien gebaut und betrieben werden müssen, die sie nicht mehr einhalten konnten. Das ging damals recht dick durch die Medien, was dazu geführt hat, dass die Polizei, der Zoll oder die Bundespolizei sich in zivile Schießanlagen, wie P`burg, Alsfeld, Butzbach, uvm. Eingemietet hatten.

    Es gab in den vergangenen Jahren mehr als genug Beispiel aus Deutschland, wo „behördliche“ Schießanlagen geschlossen wurden, weil sie den Standards nicht mehr entsprachen. Kaputtgespart……..

    Lüftung nicht in Ordnung, Kugelfänge nicht in Ordnung, etc.

    Und hier sprechen wir ja über das Ausland, wo ggf. Andere Vorgaben sind, als bei uns in Deutschland.

    Bei uns ist es meist der fall, dass dem Schießstandbetreiber eine Frist eingeräumt wird, um die Mängel zu beseitigen, wenn es keine gravierenden Mängel sind, die die Sicherheit oder Gesundheit der Nutzer gefährdet. Wenn die Mängel nicht fristgerecht beseitigt werden, kann es zur Schließung führen.

    Von Drangsalieren kann man da nicht wirklich sprechen, meist eher von Ignoranz und Dummheit der Standbetreiber.

    Habe auch gespendet und werde es gleich auf FB teilen.

    Ich verstehe zwar nicht, warum für ein Auto ein Spendenziel von € 30.000,- gesetzt wird, aber sei es drum, auch verstehe ich nicht, warum nicht auf Krankentaxis zurückgegriffen wird, was im Regelfall über die Krankenkassen abgerechnet werden kann. Es gibt Härtefallregelungen für solche Fälle.

    Dem Jungen wünsche ich aber alles erdenklich gute und hoffe dass er wieder gesund wird

    Hi, sorry für die verspätete Antwort, war im Urlaub und hatte keinen Zugriff.

    Die WSG ist lediglich Austragungsort, da die WSG eine der wenigen 300m Stände hat, auf denen mit KK geschossen werden kann, ohne die Hochblenden zu treffen.

    Ja, das ist etwas vollkommen anderes, als 50m oder 100m mit der KK Büchse.

    Unter http://longrange-rimfire.club/ findest Du weitere Infos.

    Die Initiatoren sind aktuell dabei, durchzusetzen, dass diese Disziplin ins Sporthandbuch des BDS aufgenommen wird. Derzeit ist es in der Erprobungsphase.

    OK; Jeder wie er meint.
    War ja nur ein Tip.

    wenn ich auf Fingernagel kleine Gruppen aus wäre, wie es beim BR oder Präzischießen gewollt ist, würde ich zustimmen.

    Nur ist das bei mir schlicht und ergreifend nicht der Fall, egal wie oft du darauf herumreitest.

    Auf 200m und 300m kommt es nicht auf superenge Gruppen an. sondern das Stahlziel zu treffen, fertig.

    Das eingespannt testen hilft in meinen Augen nur bedingt wenn es auf 200m, 300m oder mehr geht.

    Die engsten Gruppen auf 50m oder 100m sagen nichts darüber aus, ob die Kombination auch auf 200m oder 300m läuft.

    Insbesondere wenn die Pille es nicht auf 300m bis zum Ziel schafft, weil sie zu langsam ist und in die Hochblende geht………

    Aus diesem Grund, und Du wirst mir eh nicht zustimmen, sagen die eingespannten Ergebnisse für mich nicht viel aus

    Soderle, es geht weiter mit dem Longrange Rimfire.

    Mittlerweile habe ich eine neue KK Büchse und diese wurde auch etwas modifiziert.

    Waffe: Savage Mark II BTVS (normal in einem schönen Holzschaft)

    Schaft: MDT ORYX

    Optik: Vector Optics Continental SCFF-41 5-30x56 FFP in MRAD

    Verwendete Munition: SK Longrange Match

    Letzten Sonntag hatten wir ein Training in der WSG Wiesbaden. 100m, 200m und 300m

    Ablauf war: Auf 100m einschießen und sicherstellen dass alles soweit passt

    Dann 200m auf die mobilen Kugelfangkästen mit zwei unterschiedlich großen Stahlzielen

    Danach auf die 300m ebenfalls unterschiedlich große Stahlziele

    Zum Schluss gibt es ein Video dazu mit Aufnahmen (leider Stummfilmsequenzen) von den Treffern.

    ich habe zwischendurch, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist, auch verschiedene Munitionssorten für den LR Bereich probiert, komme aber immer wieder zurück zur SK Long Range Match als "Best Bang for the Buck".

    Beim Einschießen auf 100m, ich Depp hab den Lauf vor dem Training mit einem Bore-Blitz schnell von groben Schmutz befreit, kam ich auf einen Streukreis von 0,472 MOA (1,371cm).

    Absolut gut genug für den nächsten Schritt auf die 200m und die 300m.

    Clickwerte laut Strelok haben spoton gepasst, fast jedenfalls.

    Strelok gibt von 50m zu 200m 78 Clicks hoch an, real waren es dann 76 hoch und 3 links.

    Damit waren nahezu alle abgegebenen Schüsse auf das Stahlziel ein Treffer.

    Weiter ging es auf die 300m.

    Strelok gab vor 136 Clicks. Real waren es dann 139 Clicks. Seitliche Verstellung konnte ich lassen.

    Mein Spotter hinter mir schätzte meine Gruppe auf den 300m auf ca. 12cm (+/-)

    Alles in Allem hat es einen riesen Spaß gemacht. Im November ist dann wieder Training und ein Wettkampf in der WSG. Ich bin wieder gespannt.

    Größtes Problem ist und bleibt aber die Auswahl an geeigneten Anlagen in Deutschland, um auf 300m mit der KK Büchse schießen zu können. Die SAPB hat das Schießen mit KK auf de r300m Bahn aktuell verboten, da es nicht mit jeder Waffen- und Munitionskobi funktioniert.

    Verlässlich mit nahezu allen Kombis, genug Geschossgeschwindigkeit vorausgesetzt natürlich, funktioniert es in der WSG Wiesbaden.


    https://youtu.be/64WAP22vR08

    1. Wer solche Mitglieder mit Deiner Geisteshaltung hat braucht keinen Gesetzgeber um einem das Hobby zu vermiesen.

    2. Wenn ein Verein glaubt zu solchen Maßnahmen greifen zu müssen, zu Zwang, dann würde ich mit ernsthaft Gedanken um das Vereinsleben machen

    3. Ist Dir jemals auch nur im Ansatz in den Sinn gekommen, dass es auch Mitglieder gibt, die sich weiterentwickelt haben und ggf. in einem zweit oder dritt Verein schießen gehen, weil da das Vereinsleben eher deren Vorstellungen entspricht, wo kein Zwang in einem Aufnahmeantrag verankert wird?

    Wie es oben geschrieben wurde, so kann man die Mitglieder und Interessenten von einem wegtreiben, als sie anzulocken

    DAs mag ggf. Für Deinen Verband gelten, nicht aber für alle..

    BDMP, BDS, DSU und VdRBW neigen eher dazu, über dem Grundbedarf zu sein, als innerhalb.

    Wäre schön, wenn Du einfach aufhören würdest der Meinung zu sein für ein ganzes Bundesland sprechen zu können. Du kannst maximal für Deinen Landesverband sprechen, aber selbst das nicht, wenn Du nicht im Landesvorstand des Verbandes bis. Somit kannst Du maximal für Deinen Verein sprechen.

    Du wärst auch gut damit beraten ist aber natürlich Dir überlassen, zu akzeptieren, dass es eine große Welt abseits des Thüringer Landesverbandes des DSB gibt, die stark am wachsen ist, egal ob BDS, BDMP, DSU oder VdRBW.

    Ich glaube Du bist nicht wirklich informiert.

    Dank dem Urteil des VG Baden Württemberg haben wir auch nach 10 Jahren eben keine Narrenfreiheit, zumindest nicht diejenigen die über Grundbedarf liegen (ab der 3. Kurzen oder 4. HA Lange), da hier dem Urteil nach auch weiterhin das Bedürfnis nachweisen müssen.

    Ich finde es auch etwas seltsam und auch befremdlich, dass Du augenscheinlich verlangst, dass jemand sein „Eigentum“ veräußern soll, nur weil er vielleicht nicht mehr so intensiv am Schießsport teilnehmen, wie früher.

    Wie wäre es, wenn Du einen neuen Job anfängst, wo Du nicht mehr mit dem Auto hinfahren musst, sondern auf den ÖPNV zurückgreifen kannst, Dir nahegelegt wird oder Du dazu gezwungen wirst Dein Auto zu verkaufen. Auch wenn Du seit 30 Jahren den Führerschein hast und Auto fährst……;-)