Bei der Ausübung des Schießsports- oder genauer gesagt bei dem Wusch, diesen ausüben zu düfen, muss man Praxis und Theorie auseinaderhalten.
Ich befasse mich hier ausschließlich mit der Praxis: Und die sieht leider so aus, dass in jeder Schießsportdisziplin, die über dass Kleinkaliber hinausgeht, es der Kommunalverwaltung, sprich der Behörde für waffenrechtliche Erlaubnisse, ein Dorn im Auge ist, wenn es Schießsportvereine gibt, die den Umgang mit großkalibrigen Waffen bereits anbieten.
Bereits der Zugang zu diesen Waffen innerhalb des Vereins wird immer stärker reglementiert, wobei dieses natürlich nicht nach außen getragen wird.
Die ganze Diskussion hier im Hinblick auf das Bedürfnis usw. ist sicherlich gut gemeint.
Mein Tip: Wendet Euch vertrauensvoll an den zuständigen Menschen in Eurem Verband. Der Verband ist schließlich die Schlüsslstelle und bildet die Schnittstelle zwischen Verein und Erlabnisbehörde. Ein Gespräch mit dem Verband ist immer zielführender als mutmaßende Gespräche zu einzelnen Vereinsorganen- geschweigedenn zu unqualifizierten Mitarbeiter/Innen der Erlabnisbehörden.
Eines ist klar: Die Kommunalveraltung hat kein Interesse daran, dass sich erlaubnispflichtige Waffen in Privatbesitz befinden; auch dann nicht, wenn die entsprechende Sachkunde, Vereinsmitgliedschaft und die erkennbare sportliche Ausübung vorliegen.
Dementsprechend wird alles unternommen werden, um den Eigenerwerb einer erlaubnispflichtigen Waffe zumindest zu erschweren.