Beiträge von Versenkungsrat

    Mir persönlich gefällt der Abzug bei der Steyr. Also die Konstruktion. Da ist ein Federwerk für die Vorzugskraft. Dann schlägt die Mechanik am Stecher an. Da wird der Rest gezogen und dann der Stecherabzug ausgelöst. Die Konstruktion erleichtert mir das akustische und kräftemässige erreichen des Druckpunktes. Nun schiesse ich aber mit 460 g Vorzug und 60 g auslösedruck obendrauf. Die Konstruktion macht keinen Unterschied ob Druckluft ansteht oder nicht. Die Abzugswerte sind immer gleich. Bei der FWB kenne ich die Konstruktion nicht. Das eine mal wo ich mal eine testen konnte war es Ok für mich. Reine Einstellung halt.

    In den letzten Tagen gab es eine Diskussion bezüglich der Einstellung oder Verstellung des Absorbers bei der p8x. Das ist bei dem Gerät das einzige was ich von der Konstruktion nicht so gut finde. Dafür muss ich bei der Steyr allerdings die halbe Knarre zerlegen um den Absorber einzustellen. Und mit Pech fliegen einem 3 Federn um die Ohren. Allerdings das nur einmal... Danach weiss man wie es geht. Zum überprüfen des Absorbers wird der Griff bei der Steyr demontiert um zu sehen wie weit der Absorber beim Auslösen zurück springt.

    Das letzte mal habe ich vor 3 Jahren das Teil eingestellt. Danach ein 2 mal überprüft... Ohne Befund.

    Bin leider was die Technik angeht nicht so der Crack; eher so der Anwender... wenn irgendwas merkwürdig wird, wende ich mich an jemanden, der sich auskennt ;) ... aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, macht der Absorber, was er soll, ohne dass man ihn immer wieder nachjustieren müsste. Das ist doch schon mal sehr vorteilhaft.

    Die technischen Details des Abzuges sind mir jetzt auch nicht so geläufig, aber ich habe festgestellt, dass er zumindest für mich ein sehr angenehmes Auslöseverhalten hat. Direkt und trocken. Im direkten Vergleich sagt er mir mehr zu als bei der FWB. Wie gesagt, der L-Griff kommt nächste Woche, dann weiß ich mehr. Aber eine Tendenz pro Steyr ist zumindest feststellbar.

    Danke für die Infos :thumbup:

    Gruß Dirk

    Wie ich bereits Matze geantwortet habe, es war nicht die Auslösekraft, sondern der Griffwinkel in Schussrichtung. Durch Feinjustage (wirklich gut beschrieben im Bedienungshandbuch) habe ich ihn etwas "steiler" gestellt. was die Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten noch geringer ausfallen lässt... Keiner hat gesagt, es würde eine einfache Entscheidung 8o

    Ich mache derzeit vermehrt Abzugstraining, zuhause leider nur "trocken", aber ich finde, es wird schon besser... Die Versuche, den "idealen" Moment (Zielbild) ums Verrecken mitzunehmen und dann logischerweise gerne mal zu verreißen, kommen immer seltener vor. Und immer öfter überrascht mich das "Klick" beim Brechen des Schusses :excited:

    Gruß Dirk

    Moin... Also technisch gesehen sind P8X und die steyr beide sehr gute Sportgeräte. Ich persönlich bin inzwischen auf die steyr eingeschworen, würde aber niemanden einen Vorwurf machen wenn er die Fwb nimmt. Steyr ist gern etwas Kopflastig. Mit dem schweren Auslösen bei der FWB.... Das könnte am Griffwinkel mit liegen. Die Auslösekraft wird es nicht sein. Vergleiche doch mal wie die Winkel sind.

    Hallo Matze, es ist bereits besser geworden. Als ich die Waffe leihweise übernommen hatte, war der Griff eher "flach", also im Verhältnis zur Laufachse deutlich mehr als 90°. Habe ein wenig nachjustiert, jetzt steht er "steiler" (zumindest der Griff ) und die "Tonnage" wurde deutlich geringer. Jetzt ist es noch schwieriger geworden, einen Favoriten auszumachen 8o . Die Kopflastigkeit im Vergleich zur FWB ist mir gar nicht so aufgefallen, da die P8x bei Übernahme in Separatornähe Laufgewichte montiert hatte. Ich finde, auch jetzt wo keine Waffe Laufgewichte montiert hat, beide recht ausgewogen. Zumindest habe ich bei der Steyr keine für mich problematische Kopflastigkeit feststellen können. Im direkten Vergleich minimal ja, aber für mich nicht störend. Wäre kein Argument gegen die Österreicherin.

    Gruß Dirk

    Ich habe mir gleich die P8X gekauft, günstiges Vorführgerät gleich mit Linksgriff.

    Dadurch habe ich die evo10 nicht getestet.

    Ich habe dann aber die Europa Meisterschaft und die DM verfolgt und mir die Streams angeschaut.

    Die Leistungsschützen nutzen fast alle die Steyr. Meistens die evo10 E

    Danke für die schnelle Antwort, Andreasj. Ja, das ist mir auch aufgefallen, dass Steyr im Leistungsbereich stark vertreten ist. Vorteil bei Feinwerkbau wäre in meinem Fall, dass ich einen kompetenten Händler ca. 40 km von mir entfernt hätte, der über 30 Jahre in der Entwicklung bei FWB gearbeitet hat und sportlich auch verdammt viel erreicht hat. Er würde mir allerdings auch die Steyr besorgen, von der er ähnlich überzeugt ist wie von der FWB.

    E-Abzug muss für mich nicht sein, beim Trockentraining komme ich mit dem mechanischen auch top zurecht und im Bereich ~ 320 Ringe werde ich die Vorteile der Elektronik vermutlich noch nicht nutzen können.

    Gruß Dirk

    Servus zusammen.

    Verfolge jetzt schon ein paar Tage dieses Forum und denke, dass mein Anliegen in diesem Thread wohl am besten aufgehoben ist.

    Ich bin nach gut 20 Jahren Wiedereinsteiger geworden und stehe vor genau dieser Frage: evo 10 oder P8x. Glücklicherweise habe ich beide Waffen zur Erprobung da und bin auch kräftig am Testen. Das Schlimme dabei ist, sie sind für mich beide absolut top. Es gibt nicht wirklich dieses Erlebnis, die isses oder die liegt mir nicht. Einzig der M-Griff an der Steyr scheint für meine Hand etwas zu klein geraten. Der L-Griff ist auf dem Weg und ich werde wohl im Laufe der nächsten Woche mehr wissen.

    Subjektiv habe ich den Eindruck, dass die Evo ruhiger liegt im Haltebereich und der Gedanke, den Druck auf das Züngel kontinuierlich zu erhöhen, bis der Schuss bricht, wird direkter umgesetzt als bei der P8x, daher zurzeit eine leichte Tendenz pro Steyr. Abwarten, was der L-Griff bringt.

    Der M-Griff bei der FWB passt mir sehr gut, allerdings habe ich in der Abzugsphase den Eindruck, es sind gefühlte Tonnen und Kilometer zu überwinden, bis der Schuss bricht. Aber auch das ist bei mir tagesformabhängig und sicher auch eine Frage der Kondition (Haltekraft, Standruhe, Handruhe...).

    Wenn ich die Beiträge bisher richtig gedeutet habe, mache ich mit keiner der beiden etwas grundlegend falsch. Also werde ich weiter testen und berichten (Griffupdate). Eine wahrscheinlich banale Frage hätte ich doch noch: Ist es reine Geschmackssache, ob man bei Steyr das System in silber oder in schwarz nimmt? Ich habe bei Stefan Dunkmann auf youtube den dezenten Hinweis rausgehört, dass ein silberner Lauf (-mantel) die Gefahr von Lichtreflexionen mit sich bringen kann, was den Zielvorgang beeinträchtigen könnte... Ist dem so? Weil im großen und ganzen sehe ich beim Visieren nur Kimme und Korn, die ja dankenswerterweise schwarz sind und den Laufmantel höchstens beim Laden und Absenken in den Haltebereich... salamander Du hast sie doch in silber... mache ich mir da unnötig nen Kopf? Weil ich find sie in silber schon edel...

    Grüße aus der Pfalz

    Dirk