"Der" Trainer ist die berühmte Eier legende Wollmilchsau, wir Schützen sind alle verschieden und haben damit auch unterschiedliche Ansichten was das Training betrifft. Aus meiner Sicht sollte ein Trainer Fehler und ihre Ursachen erkennen und beim beheben dieser auch begründen warum etwas gemacht wird. Einfach nur sagen "das ist besser so und basta" bringt keinen Erfolg auf lange Sicht, der Schütze fällt immer in seine alte Kondition zurück. Dann haben wir noch das Problem das nicht alle Schützen auf dem selben Level sind und unsere "Anfänger" mit nur 280 ganz andere Baustellen haben als die Spitze die bei schlechten Tagen noch über 315 schießen.
Beiträge von KayDee
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Wie sprach schon mein Vater: "Nirgends wird mehr gelogen als auf Beerdigungen und Verabschiedungen. Über einen Toten soll man
nur gutes sagen, selbst wenn das einzig Gute sein nicht mehr vorhanden sein ist."
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Eigentlich sollte es eine grundlegende Frage sein.
Die Änderung von 42,5 cm auf 40 cm fällt in erster Linie in den Bereich der Halbautomaten (SLG) womit zum Beispiel in Sachsen-Anhalt
auch Landesmeisterschaften ausgetragen werden. Mit welcher Begründung verweigern einige LV ihren Mitgliedern die Aufnahme von
in anderen Verbänden zugelassene Disziplinen (ich rede hier nur von Disziplinen der LIste B DSB), deshalb meine Meinung das es eine
grundlegende Frage sein sollte ob und wo es Anträge zur Änderung/Erweiterung der Liste B gibt.
Ich rede hier auch nicht von "bösen Mordwaffen" sondern von Waffen die in der Hand eines Sportschützen zu Sportwaffen werden.
Nicht der Gegenstand sondern die Nutzung des Gegenstandes zeigt ob sie "böse" genutzt wird.
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Was spricht gegen Gehirn bei den Behörden?
Jeder Tresor kann bei genügend Zeit geöffnet werden und jede Kombination oder Versteck
wird bei genügend "Überzeugungsarbeit" preis gegeben.
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Mal eine Frage an die Allgemeinheit: Wenn ich den Schlüssel bei einer Bank im Schließfach, mit anderen Unterlagen aus denen hervorgeht wer und was ich bin deponiere und bei der Bank wird eingebrochen bin ich dann auch unzuverlässig weil die Diebe an meinen Schlüssel und meine Daten gekommen sind?
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus das die Herren Diebe danach bei mir ihre Aufwartung machen und mit den Schlüsseln ohne Probleme meine Tresore
aufbekommen.
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Die AfD hat einige interessante Ansätze..... Aber was da teilweise für "Vorschläge" geäußert werden, läßt mich stark an der Zurechnungsfähigkeit einzelner Mitglieder dieser Partei zweifeln.
Wenn ich dagegen sehe was andere Parteien teilweise für Vorschläge in Bezug auf Gesetze äußern und diese auch noch gegen jede Vernunft bei Nacht und Nebel durchboxen. Da kann man stark an der Zurechnungsfähigkeit der Mitglieder der Parteien zweifeln (die anderen Möglichkeiten wären Dummheit oder Bestechlichkeit)
Manchmal muss man eine extreme Position einnehmen und Vorschläge machen damit offen und wertfrei darüber diskutiert werden kann.
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Aufgrund der Fragestellung von Onkel Peter gehe ich davon aus das er wissen möchte ob einer hier die gleiche Munition
auf 50 und 100 Meter benutzt. Beziehungsweise welche für 100 Meter bevorzugt wird, Munitionstest wird ja nur auf 50
Meter gemacht.
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Ich behaupte ja nicht das eine einheitliche Trainerausbildung keinen Sinn hat aber man sollte doch unterscheiden
zwischen Vereinstrainern die so gaaanz nebenbei auch noch arbeiten und "Berufstrainern" die entlohnt werden.
Und so eine Ausbildung mit dem "richtigen" Wissen ist nicht immer das einzig Wahre. Ich durfte vor einiger Zeit
mal bei einer Weiterbildung im Bereich Auflage teilnehmen - war interessant. Im praktischen Teil habe ich dem
Dozenten und der Lehrmeinung "Futter" zum erklären gegeben, mein Stand, die Haltung und einfach alles entsprach
nicht dem Lehrbuch und ich habe trotzdem getroffen. Bei der anschließenden Diskussion wurde mir bestätigt das
auch meine Version nicht schlecht ist und ihre Vorteile hat aber nicht der Norm entspricht. Das einzige was bei mir
Verbesserungswürdig war bestand in der neigungsverstellbaren Auflage.
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Gerade im Jugendbereich muss ein guter Trainer wahnsinnig viel Engagement, unendlich viel Zeit, Geld, Motivationsfähigkeit, Empathie und eine eigene einnehmende Persönlichkeit besitzen. Dazu für seinen Sport brennen und fachliche Kompetenz mitbringen. Und diese Menschen sind eben sehr selten.
Diese Menschen sind selten wie du sagst und sie sind schon "Trainer" bevor sie überhaupt irgendwelche Lehrgänge besuchen weil sie von sich
aus die Berufung haben ihr Wissen und Können weiter zu geben. So ganz nebenbei sind sie auch noch Berufstätig und haben vielleicht eine Familie
die auch ihre Aufmerksamkeit brauchen. Diese Menschen sollen dann um ihr Wissen offiziell weiter geben zu dürfen Lehrgänge besuchen bei denen
ihnen erzählt wird wie das was sie schon lange machen mit Fachbegriffen bezeichnet wird anstatt ihr Wissen anzuerkennen und die Lizenzen auf
kurzem Wege zu erteilen.
Nichts gegen Trainer mit Lizenz aber ein Schütze der Jugendliche/Neulinge für unseren Sport begeistern und langfristig motivieren kann ist für mich
mehr wert als ein Trainer der Kaderschützen betreut. Ohne die Basis kann kein Spitzenergebnis kommen und welcher Verein kann nur von seinen
eigenen "Gewächsen" leben, ich kenne keinen. Ich kenne wohl Vereine/Trainer die ihre "Schützlinge" fallen lassen wenn keine Ergebnisse mehr kommen.
Und bevor hier einer auf die Barrikaden steigt und sagt das es bei ihm nicht so ist - ich respektiere die Leistung eines jeden solange er sich anstrengt.
Bei mir ist der Schütze der die Scheibe ab und zu trifft genau so viel wert wie der der die Leistungsnadel in Gold holt und bei so manch einem dauert
es nur etwas länger bis er trifft.
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Sinn und Zweck eines Farbfilters (so wurde mir gesagt) ist die wechselnden Lichtverhältnisse auszugleichen,
in einem geschlossenen Stand mit vorgegebenen Lichtwerten sollte es eigentlich während eines Durchgangs
zu keinen Veränderungen kommen.
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Als ich angefangen habe wurde noch auf offenen Ständen die Bezirksmeisterschaft LG geschossen.
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Filter nutze ich nur bei offenen Ständen und die sind im LG Bereich kaum noch vorhanden.
KK ist was anderes und man muss es auch trainieren, bin ich zumindest der Meinung.
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Sieh dir noch mal die Beschreibung von Gehmann bei you-tube an wurde schon mal verlinkt.
Ich habe sie mir auch bestellt und hoffe das sie bald kommt.
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Da stimme ich dir zu aber es gibt genügend Schützen und auch "Trainer" die mit vorgegebenen Werten (Auflagehöhe des Ständers bei Standauflage) arbeiten und nicht in der Lage sind mit einer veränderten Lage fertig zu werden. Du weist selber wie die Scheibenhöhe, Beleuchtung des Standes und sogar der Schützenstand (Höhe der Brüstung oder Entfernung zur Scheibe bei Zuganlagen) Einfluss auf den Schützen haben können.
Ein guter Schütze wie du es wohl bist kann sich anpassen aber es gibt auch Schützen die auf eigenem Stand dein Leistungsniveau erreichen aber bei
veränderten Bedingungen kläglich versagen. Das sind keine schlechten Schützen sondern haben nur noch nicht so viel Erfahrung.
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Versteif dich nicht auf eine "festgelegte" Höhe, du musst mit jeder Scheibenmitte zwischen 1,35 und 1,45 klar kommen.
Ich kenne Vereine/Schützen die diese Abweichungen für sich "ausnutzen", wenn Schützen sich z.B. bei Auflage auf 1,40
eingeschossen haben (die Auflage und alles drum und dran genau ausgemessen) auf einen Stand kommen der seine
Scheibenmitte auf legale 1,35 hat bekommen sie Schwierigkeiten da sie nicht mehr flexibel sind. Der ausrichtende Verein
hat dann natürlich ein paar Ringe gewonnen.
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Ich bin seit über 30 Jahren "Trainer ohne Lizenz" da ich meine Erfahrungen aus dem sportlichen Schießen gerne
weiter gebe. Als mein derzeitiger Verein sich nach der Wende reorganisierte wurden auch einige Mitglieder zur
Weiterbildung ÜL/Trainer C geschickt, mir als Wessi wurde das nicht zugetraut. Von der Qualifikation dieser Trainer
war und bin ich nicht überzeugt aber sie hatten ihren Schein und der Verein damit auch die Fördermöglichkeiten.
Trotz meines Ju-Ba-LI, des KR und der absolvierten Übungsleiterlizenz soll ich einen Haufen von Lehrgängen absolvieren
um den C - Schein zu machen damit irgendwo eine Statistik stimmt und der Verein Gelder beantragen kann.
Streicht die Lehrgänge auf das Wesentliche zusammen damit auch die Personen die im Berufsleben stehen und aus
der Praxis kommen den Schein machen können.
Ich muss leider arbeiten und mich um meine Schützlinge kümmern als das ich Zeit hätte auf Lehrgängen herumzusitzen.
Trainer sein ist kein Ergebnis der Ausbildung sondern der inneren Einstellung - wenn die Einstellung stimmt hilft das Wissen
aber das Wissen ohne die Befähigung jemanden zu trainieren bringt nur Schaden.
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.. in der WBK eingetragen als Anschütz Modell 1910.
Das könnte daher kommen das so mancher nicht bis 3 zählen kann aber einen Posten hat.
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Nur weil ein Schütze nicht disqualifiziert wurde bedeutet es nicht das er gegen keine Regel verstoßen hat.
Ein möglicher Regelverstoß wurde, wollte oder durfte nicht gesehen werden, es wurden ja auch Schützen
disqualifiziert die gegen keine bekannte Regel verstoßen haben. Alles im Auge des KR und der Kommission
zu sehen.
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Ich dachte immer das unsere Top Schützen lernen sollen unter Stress (Lärm soll ja bei der Bundesliga absolut verboten sein)
ihren Wettkampf zu schießen.
Ich habe es so gelernt das ein guter Schütze sein Wissen durch Rat und Tat (er ist Vorbild beim Training wenn Nachwuchs dabei ist)
weiter gibt und sich durch nichts ablenken lässt. Als Schüler wurde mir dieses vor meinem ersten Start bei der LM in Oldenburg durch
den Landestrainer so gesagt: "schau auf die Großen und wenn du etwas nicht verstehst frag sie nach dem Wettkampf sie helfen gerne."
Das ist aber 45 Jahre her für mich aber immer noch aktuell.
Wer sich daran stört das er zur selben Zeit trainiert wie die Kinder soll mal daran denken das er selber jung war oder eine andere Zeit wählen.