Beiträge von NavierStokes

    Hallo miteinander,

    alles klar, ich danke euch für die vielen Ratschläge und die Unterstützung! Sehr nett!

    Mir bleibt eigentlich nur zwei letzte Fragen:

    Derzeit sind ja die meisten Vereine wegen Corona dicht, dann ist erstmal Weihnachtspause. Meint ihr, es ergibt Sinn, die Waffensachkundeprüfung derweil schonmal abzulegen bevor man einen Verein hat? Oder erst nachdem man erste Schießerfahrung hat?

    Hintergrund meines Gedankens: Wenn ich als Gastschütze irgendwo hingehe und das vorweisen kann, vllt. wird man dann eher "akzeptiert" als ein kompletter Neuling, der dann vllt. erst ein paar Mal nur zusehen muss. Mit WSK darf man dann vllt. auch sofort mal LuGewehr oder LuPistole schießen.

    Zweitens: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich in etwa einem Jahr beruflich bedingt den Wohnort wechseln muss. Würdet ihr dann an meiner Stelle einfach immer als Gastschütze irgendwo auftauchen? Ich will ungern den Verein belasten wenn ich weiß, dass ich ohnehin gehen werden muss. Oder sehen das die Vereine sehr ungern, längere Zeit Gastschütze zu sein?

    Danke schonmal vorab!

    Liebe Grüße,

    NavierStokes

    Hallo miteinander! Danke für das tolle Feedback!

    Bzgl. des Namens - ist eine Referenz auf das mathematische Modell zur Beschreibung von Strömungen (bei Interesse Wikipedia). Faszinierende Thematik wenn man sich damit befasst und die Grundlage für fast alle Strömungstechnik heute.

    Freut mich tatsächlich zu hören, dass ich nicht so selten bin wie befürchtet - zumindest so weit ich euch verstanden habe. Auch Danke für die Tipps - dann versuche ich, eher einen "Sportverein" als einen "Traditionsverein" zu finden. Das klingt super.

    Wenn es schon einige dieser Threads gab möchte ich mich entschuldige - ich hab intensiv gegoogelt aber nichts Vergleichbares gefunden. Provokation war keinesfalls das Ziel. Ich hatte wirklich nur Fragen zum EInstieg in den Sport.

    Da ich drüber bin nach der Pandemie mir dann einen Verein zu suchen würde ich gerne noch ein paar Fragen adressieren, vllt. mag noch jemand helfen:

    • Meintet ihr man sollte zunächst mit LuPo anfangen? Gibt sowas der Verein vor wie man startet? Die Male, die ich schon war, waren wie gesagt mit Bekannten und gingen eher in die Richtung "Hey probier mal das hier", aber es war kein "üblicher Einstieg eines Neuschützen"
    • Aus den Gesprächen von damals weiß ich, dass man eine Schulung braucht - ist das auch notwendig wenn ich als Gastschütze da bin?
    • Sonst irgend ein guter Einsteigertipp, den man beachten sollte?

    Danke vorab!

    Freundliche Grüße,

    NavierStokes

    Hallo liebe Forengemeinde!:)

    Kurz zu mir, ich bin Anfang 30 und ein Maschinenbauer aus Franken.

    Ich interessiere mich schon länger für den Schießsport (war auch schonmal mit ein paar Bekannten als Gastschütze zum Schießen). Da ich - beruflich bedingt - in der letzten Zeit viel um die Ohren hatte und es nun besser wird, spiele mit dem Gedanken mich nach Ende der Pandemie mal wieder intensiver mit dem Thema zu befassen.

    Mich reizt vor Allem die Kombination aus Feinmechanik, der Technik im Allgemeinen sowie des Fokussieren und Konzentrieren des Geistes auf den Schuss. Ich finde das extrem spannend.

    Da ich noch nicht weiß, welche "Disziplin" mir zusagt, interessiere ich mich eher für einen der größeren, älteren Vereine, da diese verschiedene Disziplinen anbieten.

    Ich würde mich sehr für eure Meinung zu meinem "Problem" interessieren: Politisch bin ich Grüner. Ich sehe den Schießsport jedoch - im Gegensatz zu vielen in der Partei, ich weiß - als pazifistisch an. Es stört mich daher nicht. In den Gesprächen während der Trainings, in denen ich war, kam es jedoch immer wieder aus zu Gesprächsinhalten, in welchen ich dem (als sehr konservativ empfunden) Personenkreis argumentativ diametral gegenüberstand. Ich hatte hierbei immer das Gefühl, als "Mitglied" nicht erwünscht zu sein, auch wurde einige Male erwähnt, der Schützenverein sei schon "voll" (gut, vllt. ist dem auch so gewesen, kann ich nicht beurteilen).

    Tendenziell reizt mich der Sport sehr, aber die "Tradition" nur sehr wenig bis gar nicht (Umzüge, Märsche, etc.).

    Wie seht ihr denn? Ist das dann einfach ein Ausschlusskriterium für mich oder meint ihr, dass es auch solche "wie mich" in den Schützenvereinen hierzulande gibt? Bekannte meinten, ich soll es ggf. mal beim Bogenschießen probieren - sicher auch spannend, aber eigentlich fand ich das Bedienen von Luftgewehr oder KK-Gewehr/-Pistole sehr spannend.

    Und eine zweite Frage, am Rande zum Thema passend: ich würde ungern eine Waffe besitzen (auch aus finanziellen Gründen), falls doch notwendig diese jedoch keinesfalls zuhause lagern wollen, sondern im Schützenverein. Ist sowas üblich? Also kann man sich Waffen auch längerfristig immer wieder mal leihen? Oder eigene dort "EInlagern"?

    Ich danke im Voraus! :)

    Ich vermute, "wir" sind im Schützenforum nicht übermäßig beliebt, aber ich dachte mal Fragen schadet ja nicht.

    Habt einen schönen Abend, bleibt gesund!:thumbup:

    Liebe Grüße,

    NavierStokes