Beiträge von Roesti123

    Ich habe noch nie eine GSP Expert gebraucht gesehen und das einzige Angebot, das ich gefunden habe, war 2079 CHF Neupreis bei Indoorswiss - was meiner Meinung nach in keinem Verhältnis zur gebotenen Leistung steht.

    Zum Vergleich steht gerade eine Linksgriff-Pardini SP RF bei Gebrauchtwaffen für 1750.- drin (mit Griff also knapp unter 2000), sowie mehrere normale SPs im 1700er Bereich, eine AW93 für 1400 und eine Walther SSP-E for 1950 bei Waffenbörse und bei Indoorswiss selbst gibt es die MG2E für 2100 neu. In Schützenzeitschriften finden sich jetzt Ende Saison auch immer wieder Verkaufsgebote von Leuten, die aufhören. So war letzte Ausgabe eine Morini CM22M für 900 und eine Pardini SP für 800 drin (leider war bei beiden jemand schneller).

    Abgesehen davon schiesst in der Schweiz kaum wer die GSP (re. Probeschiessen), unsere "0815-Sportpistolen" sind die Hämmerlis.

    Also wenn ich du wäre, würde ich einfach mal auf die Steyer Evo E auf egun mitbieten, welche ich oben verlinkt habe.

    Wenn sie dir passt, hast du eine Weltklasse-Lupi für günstiges Geld gefunden (Steyr und Morini sind in etwa das, was Pardini für Randfeuer-Pistolen ist - gefühlt die ganze Weltelite schiesst sie). Wenn sie dir nicht passt, wirst du praktisch garantiert jemand finden, der sie dir mindestens zum Einkaufspreis wieder abnimmt oder gleich 1:1 tauscht.

    Hier ansonsten noch ein paar Alternativen:

    https://www.egun.de/market/item.php?id=14539356 (die hat einen Linksgriff, also noch einmal ~200€ einplanen z.B. für einen Besuch bei Rink)

    https://www.egun.de/market/item.php?id=14518073 (ist halt der Vorgänger und nur mit mechanischem Abzug)

    Guten Morgen allesamt

    Meine bisherige SP20 hat sich diesen Sommer verabschiedet (sie war aus alter Fertigung, jetzt ist der Verschluss an der üblichen Stelle gebrochen). Entsprechend suche ich nun eine neue Sportpistole auf den Start der nächsten Saison (~Februar).

    Das Einsatzgebiet wird 25/50m gemäss SSV sein, was wohl am ehesten noch dem ISSF-Programm der Damen entspricht. Die meisten Programme sind eine Mischung aus 25m Präzision, 5-Schuss-Serien in 30 Sekunden oder Duell auf die ISSF-Scheiben Präzision oder Schnellfeuer - ausserdem ist es in der Schweiz üblich, dass auch auf 50m mit Sportpistolen (und Ordonnanzwaffen) geschossen wird. Zumindest zum jetztigen Zeitpunkt kann ich ausschliessen, dass ich jemals 25m OSP damit schiessen werde.

    Ich habe bereits einige Waffen, welche ich im Verlauf des Winters ausprobieren kann und möchte einfach kurz fragen, ob jemand Positives oder Negatives zu den einzelnen Modellen zu sagen hat (oder andere Modelle vorschlägt).

    • Noch einmal eine Hämmerli SP20:

    Möchte ich eher nicht. Der Plastikgriff passt mir nicht so richtig und ist fest mit dem Griffstück verbunden, d.h. in keiner Dimension anpassbar.

    • Eine ältere Hämmerli:

    Hier stellt sich halt die Frage nach der Ersatzteilsituation. Hämmerli ist tot und Walther liefert meines Wissens nach nur noch für die SP20 überhaupt Ersatzteile.

    • MatchGuns MG2

    Konnte ich letzte Woche bei einem Vereinskollegen Probe schiessen. Schoss sich wesentlich besser als die Hämmerli, für mein Empfinden war der Griffwinkel angenehm, sie hat spürbar weniger Hochschlag. 2 Zuführstörungen in 50 Schuss, der Thread hier im Forum und die Aussage des Besitzers, dass sowas "schon mal vorkomme", wirken allerdings nicht besonders vertrauenserweckend... Im Vergleich zur Konkurrenz auch sehr günstig bei Neuwaffen, wobei gebrauchte Morinis und Pardinis oft günstiger verkauft werden als neue MG2 und ich bisher genau eine einzige MG2 gebraucht gesehen habe.

    • Pardini SP RF, Walther SSP

    Kann ich morgen Probe schiessen gehen. Die SSP scheint hier keinen besonders guten Ruf zu haben, während die SP und SP-RF mehr oder weniger als der Goldstandard gehandelt werden - oft mit Verweis auf die internationale Spitze. Inwiefern diese Rückstosssysteme für unsere langsamen Programme relevant sind, erschliesst sich mir ehrlich gesagt nicht so richtig. Bei der Pardini scheinen die Zündstifte ein Schwachpunkt zu sein.

    • Feinwerkbau AW93

    Wurde mir mal so als "Hämmerli 208 aber neu und besser" empfohlen. Einer im Verein hat eine und ich konnte ein Training lang damit schiessen, wobei der Griff überhaupt nicht gepasst hat (mit Knetmasse (?) modellierter Massgriff + unterschiedliche Handgrössen) und ich deshalb mit den Schlussfolgerungen etwas vorsichtig bin. Springt gefühlt mehr als die SP20. Der Griffwinkel stört mich weniger, da ich nebenher auch Ordonnanz schiesse und die Pistolen alle näher an 208/AW93 liegen als z.B. an der MatchGuns.

    • Morini CM22M

    Die kann ich in 2 Wochen Probe schiessen gehen. Anscheinend gibt es immer mal wieder die Debatte Morini CM22M oder Pardini SP, wobei eine den etwas längeren Lauf hat und die Andere ein System zur Rückstossreduktion. Ich habe immer mal wieder Beiträge zur Unzuverlässigkeit gefunden, welche allerdings meist 10+ Jahre alt sind - ist das Problem noch aktuell bzw. weiss man mittlerweile, was den Fehler auslöst?


    Gerade im Hinblick auf die Eigenpräzision der Waffe: Wie viel Unterschied macht der längere Lauf (z.B. 208, AW93, MG2, SSP) aus im Vergleich zu den ~120mm-Läufen der Konkurrenz? Rein theoretisch müsste dies doch einen Vorteil bieten, jedoch schiesst die Weltspitze fast durchgehend die 120mm-Pardini, also kann der Unterscied ja so gross nicht sein. :/

    Guten Abend allesamt

    Kurz zu mir; Ich war bisher ca. 6 Jahre lang im Schweizer Ordonnanzbereich (Gewehr: 57/03, Pistole: P210-6) unterwegs, wo sich diese Frage schlicht nie gestellt hat, da vom Reglement her verboten. Nun bin ich anfang Jahr zu meiner ersten .22 lfb Sportpistole gekommen (Hämmerli SP20 eines ausscheidenden Vereinskollegen).


    Ich habe hier nun schon ein paar Threads gelesen und Infos zu dieser Thematik gefunden; unter Anderem ein PDF von Norbert Paschke (Arten und Einstellungen des Abzugs & Griffkorrekturen), welche meinen Verdacht bestätigen, dass es am Griff einiger Nacharbeit bedarf: Grössere Bereiche haben keinen Kontakt, das Korn hängt tief und die Fingerrillen passen überhaupt nicht.

    In diesem Thread haben viele augescheinlich sachkundige Leute darauf hingewiesen, dass man bei der Bearbeitung ganz hinten anfangen soll - dem entsprechend habe ich mich (zunächst einmal nur mit Kinderknete) gemäss den Hinweisen ans Werk gemacht und den Bereich zwischen Herzstück und Daumenballen soweit aufgefüllt, dass das Herzstück auf der Höhe der Lebenslinie anliegt und dem Daumenballen folgt. Ausserdem habe ich die gesamte Einbuchtung zwischen Lebenslinie und Daumenballen, der Verlauf der Lebenslinie selbst sowie die Rundung des unteren Handballens nachmodelliert.

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    Ich habe die Form auch mal auf den Griff selbst übertragen, damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, wenn die Hand drin liegt (bis ich die Knete-Reste wieder aus der Griffoberfläche raus hatte...):

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    Im Vergleich zu den als gut bewerteten Griffbildern aus dem oben verlinkten Thread sieht dieses "Teilergebnis" besonders an der rechten Kante entlang komplett anders aus, weshalb ich an dieser Stelle gerne nachfragen möchte, ob ich hier etwas grundsätzlich falsch verstanden und entsprechend auch falsch umgesetzt habe. Falls dem so ist, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.


    Freundliche Grüsse

    Rösti