Beiträge von RainerE

    Der grüne Streifen ist sicher kein Teil der Schaftkappe. Die silberfarbene Schaftkappe liegt im Bereich Schlüsselbein an

    Natürlich gehört der grüne Streifen nicht zur Schaftkappe:rolleyes: Den habe ich eingezeichnet, um zu zeigen wo meiner Meinung nach dieselbe zu Ende ist!

    So sieht die Schaftkappe aus. Jeder kann sich jetzt selbst ein Bild machen, wo sie evtl. aufhören könnte.

    Es ist mir auch wurscht, wo sie genau aufhört. Wenn ich mir alleine schon die Schrägstellung des Kappenelements anschaue, dann ist einfach klar, dass man da beide Hände bequem wegnehmen kann, um eine kleine Mahlzeit mit Messer und Gabel einzunehmen. Das Gewehr rutscht da nicht weg, es bleibt da liegen - weil es eben LIEGT.

    Mir geht es nur darum zu sagen, SO wurde geschossen, DAS wurde gelehrt, nachgemacht, verschlimmbessert, ausgedehnt und noch gesteigert. Das haben wir alle hundertfach so gesehen oder sogar praktiziert. Und offensichtlich hatte niemand Bedenken...

    Aber egal, die Sache ist ja jetzt geklärt.

    Falls ich jemandem zu nahe getreten bin, entschuldige ich mich. Ich wollte und will niemanden persönlich angreifen und ich wollte auch kein Fake verbreiten durch das Bild.

    Also erst mal geht es mir NICHT darum Iris anzugreifen. Sie hat das so vermittelt, wie sie es sich erarbeitet hat. Mir stößt da eher der Verband auf, der hätte das frühzeitig einhegen können. Ist mir ein Rätsel, warum die das so lange laufen gelassen haben – nur um dann plötzlich drakonisch einzuschreiten.

    Irgendwie lag das wohl in den letzten Jahren allgemein in der Luft, den optimalen Anschlag zu finden und die dabei die SpO großzügig zu interpretieren und zu denken - wird schon gut gehen.

    scubir Das Bild ist in Wiesbaden aufgenommen, leider nur ein Ausschnitt und sehr schlecht. Der grüne Strich ist wohl das Ende der Schaftkappe. Da ist aber definitiv NICHT das Schlüsselbein!


    Aber zieht man nicht mit, wirst du bei großen Wettkämpfen nicht unter die ersten 10 kommen.

    Ja, na und? Brechen Dir dann Fördergelder oder Sponsoren weg?

    Vor drei Jahren habe ich auch einen Kurs bei Iris Zimmer belegt. Ich war sehr irritiert über die Schaftkappe, die sie am Gewehr hatte – diese aus einem Stück Alu gebogene Kappe mit Moosgummi bezogen. Das Teil war meiner Meinung nach nicht regelkonfom, weil es im oberen Bereich auf der Schulter auflag. Sie sagte aber, das wäre ok und es wäre noch nie beanstandet worden. Diese Kappe, oder zumindest die Form mit dem fragwürdigen oberen Bereich, der aufliegt und diese Art des Anschlags wurden in den Folgejahren ein regelrechter Trend.

    Es brauchte wirklich nicht viel Grips, um festzustellen, dass das nicht ok sein kann. Da ist eben zum einen jeder einzelne gefordert sein Gehirn zu benutzen. Zum anderen ist die Praxis der letzten Jahre nun wirklich kein Aushängeschild für die Fachkompetenz und das Rückgrat der KaRis und der Jury vor Ort. Wenn die gleich "Ar..... in der Hose" gehabt hätten, wäre die ganze Sache schnell und ohne so viel Tränen auf den Kopfkissen erledigt gewesen.

    "Das muss man machen, um mithalten zu können" halte ich für ein schwaches Argument im Amateurbereich, wo es um nichts geht, außer der eigenen Reputation.

    In einer Nachricht, die ich von meinem Freund / Schützenkollegen / Kampfrichter heute bekommen habe. Der hat genau deshalb heute mit einem befreundeten Landesschießsportleiter telefoniert, der bei der Sitzung am 15.3. mit dabei war. Die Zeichnung hier habe ich auch bekommen – und ein Foto, wie diese Zeichnung in einer Sitzung per Beamer an die Wand geworfen wird.


    Ich fand die Unterschiede marginal und habe mich für die Square entschieden.

    Bei der Topline sind mehr flexible Bereiche eingearbeitet, was die Bauchatmung vereinfachen, und für den Dreistellungskampf wohl "besser" sein soll. Außerdem ist der Kragen der Jacke anders.

    Die Materialien sind gleich.

    Diese ganze Angelegenheit zieht sich nun ja schon über Monate hin und es liegt mir fern, inhaltlich auch noch meinen Klecks Senf dazu zu geben. Auf einer anderen Ebene komme ich aber nicht umhin einige klare Worte für das Verhalten des DSB zu äußern.

    Es wurde eine Regeländerung bekannt gegeben – das ist das gute Recht und sogar ureigenste Aufgabe des Verbandes und der Technischen Kommision. Leider ist die Regeländerung nicht eindeutig in Bezug auf die betroffenen Disziplinen. Die sporttreibenden Mitglieder sind verunsichert und möchten gerne einige erklärende Worte, wie das ganze gemeint ist. Insbesondere vor dem Hintergrund anstehender Wettkämpfe mit Qualifikationsberechtigung für weitere Wettbewerbe ist dieses Ansinnen mehr als verständlich.

    Die Nachfragen laufen jedoch ins Leere. Sprich – sie werden einfach nicht beantwortet. Das ist bemerkenswert, denn es ist ja nicht so, dass hier Mitglieder eine Änderung der SpO verlangen oder es um komplizierte Vorgänge geht, die noch nie diskutiert wurden. Es wird auch nicht verlangt, dass sich jemand von den Herren öffentlich auf einem Marktplatz entkleidet oder ähnliches. Nein, es ist nur eine Nachfrage: "Wie habt Ihr das gemeint, als Ihr die Regeländerung beschlossen habt? Bitte ein erklärender Satz, für welche Disziplinen Ihr Euch das gedacht habt."

    Ist das zuviel verlangt? Scheinbar schon.

    Gibt es für so ein (Nicht)Verhalten eine plausible Erklärung? Meiner Meinung nach keine schmeichelhafte:
    Flegelhaftes und selbstgefälliges Verhalten gepaar mit fehlendem Anstand und fehlender Loyalität gegenüber der sporttreibenden Basis, also den Menschen für die der Verband da ist – und nicht umgekehrt!

    Blacktec ist raus!

    Entweder es wird ein KK 500 Auflage oder ich bleibe bei meiner Anschütz.

    Auf alle Fälle blicke ich jetzt besser durch bei den Walther Modellen und komme nicht mehr in Versuchung mir die Billiglinie zu kaufen.

    Danke an alle für den Input.