Beiträge von RainerE

    Ich will zuhause mit dem KK (50m) an meinem Anschlag arbeiten.

    Der Spiegel der Originalscheibe hat einen Durchmesser von 112,4mm. Da meine Distanz zuhause nur 10 m beträgt, muss ich doch den Durchmesser durch 5 teilen, um einen Spiegel in der richtigen Größe zu erhalten. Wenn ich aber einen Spiegel mit den errechneten 22,4mm verwende, muss ich mein Ringkorn auf ca. 9,2 schließen - während ich auf dem Stand mit 10,5 schieße….

    Der Spiegel ist also viel zu klein.

    Meine 10 m stimmen exakt. Die 50 auf dem Stand werden sicher auch stimmen.

    Wo ist der Fehler????

    Eigentlich wollte ich an mein Anschütz 1913 die kurze Starik-Tube anbringen. Hauptsächlich um auszuprobieren, ob sich der Streukreis wirklich verringern lässt durch feine Gewichtsverschiebungen an der Laufmündung. Das hat sich aber zerschlagen, weil ich mit dem MEC EagleEye 0,75 Dioptrien schieße. Das vergrößert noch etwas mehr als die von Kornoptik, und dadurch bin ich zusammen mit meiner langen Visierlinie schon bei 10,5 mm bei meinem verstellbaren Ringkorn. Eine Tube könnte ich gar nicht mehr ausnutzen als VL-Verlängerung.

    Aber die Änderungen des Schwingungsverhaltens müssten sich doch auch durch ein verschiebbares Laufgewicht realisieren lassen, denke ich. Allerdings hat meine Suche nichts ergeben, was ich verwenden könnte für meinen Lauf mit 23,8 mm Durchmesser hinter der Schwalbenschwanzführung. Hat da jemand eine Idee?

    Das mit den 10 Schuss war nur zum Ausprobieren.

    Da ich relativ klein bin. Ist der Weg zum Auflageständer lang. Außerdem komme ich mit diesen Schachteln nicht gut zurecht, auch nicht mit diesen Erhöhungen für jede zweite Reihe. Ich finde meine Lösung sehr bequem. Letztendlich hätte ich es so konstruieren wollen, dass ich so einen 10er-Halter einklipsen kann. Nach der ersten Serie nehme ich ihn ab und der nächste kommt dran.

    Falls es wirklich nicht zulässig ist, muss ich eben einen Munitionsständer neben mir aufstellen. Darauf kann ich ja dann die Munitionspackung für die Probeschüsse stellen und einen bequemen Extra-Halter für 30 Patronen, die sich dann gut entnehmen lassen.

    Für mich hat das ganze auch einen mentalen Effekt. Ihr könnt ja lachen, aber ich finde der einzelne Schuss bekommt eine andere Wertigkeit, wird von mir eher wertgeschätzt, wenn die Patrone für die Wertung aus einem extra Halter kommt. Beim Luftgewehr schieße ich die Probe aus der Dose und die Wertung aus der Entnahmebox, wo ich vorher 30 handverlesene Diabolos einsortiert habe. Nicht dass ich denke, dass dieses Auswählen und Separieren den Kohl fett machen würde, im Sinne von Streukreis – aber ich habe jeden Schuss vorher einmal in der Hand gehabt , angeschaut ob er Macken hat und als "würdig" erachtet, in der Wertung mitmachen zu dürfen. Das Laden bekommt da bei mir einen anderen Stellenwert, als wenn ich einfach aus der Schachtel schieße.

    dem Bild nach ist es ein KK, oder?

    Ja, ist KK.

    Aber es stimmt, wie immer ist die Angabe nicht konkret.
    Einmal "Auflagegewehre" und einmal "Luftgewehre umd Auflagewettbewerb"

    Ja, das ist schon ein Kreuz mit der Zettelwirtschaft und zusätzlich unklaren Formulierungen :rolleyes:

    Auf alle Fälle scheint es ja so zu sein, dass Nichtauflageschützen so was verwenden dürfen. Falls das so sein sollte, drängt sich mir schon wieder mal die Frage auf, die sich wahrscheinlich hunderte Sportschützen täglich beim Studieren der Sportordnung an allen möglichen Punkten stellen - WARUM?

    Ich habe an Mein KK eine Halterung angebaut, aus der ich die Patronen entnehmen, und die leeren wieder zurückstecken kann. So habe ich einen Überblick über die Anzahl der Schüsse, die ich gemacht habe. Ich hatte es jetzt zwei mal, dass ich auf Pappe so exakte Doppeltreffer hatte, dass ich verunsichert war und noch mal geschossen hatte. Logischerweise war das dann natürlich eine 9 :grumpy: Außerdem finde ich es sehr bequem, die Munition dort zu haben.

    Meiner Meinung nach, spricht in der SpO nichts gegen meinen Munitionshalter. Fällt hier jemandem was ein, was mir Schwierigkeiten bereiten könnte?

    Ich repariere hobbymäßig alte mechanische Uhren.

    Beim LG und LuPi trage ich meine mechanischen Schätzchen.
    Bei KK und Großkaliber ziehe ich eine Quartzuhr an, wenn ich unbedingt eine tragen muss.

    Automatikuhren beziehen ihre Energie zum Aufzug der Feder aus den pendelnden und schwingenden Bewegungen des Armes. Kurze harte Stöße, die duch einen Rückschlag verursacht werden tragen nichts zum Aufzug des Werkes bei.

    Frag mal bei Centra an, die können Dir evtl. als Sonderanfertigung ein größeres herstellen.

    Ist halt ein bisschen teurer als ein Standard Teil.

    Für einen Dreher/Werzeugmacher ist es kein großes Problem ein größeres herzustellen.

    Hmmm, stimmt. Ich kann ja einfach ein kleineres nehmen und ausdrehen lassen. Ich benutze eh die billigen Kunststoff-Ringkorne, mit der geschliffenen schrägen Lochkante. Sehr gute Idee! Danke!