Beiträge von dingo

    Jetzt hat sich im Halbfinale aber doch wieder alles relativiert, im Finale stehen die beiden Südvereine Bund München und Coburg (also mein Tipp "der Bund" ist noch möglich!!), im kleinen Finale steht Hamm und Nordstemmen. Da drücke ich natürlich Nordstemmen die Daumen, immerhin haben wir dahin eine "Forumsverbindung".

    Mal sehen, was morgen dann passiert.

    Bei uns sind es auf der Großkaliberanlage (4 25 Meter, 8 50/100 Meter Stände) um die 4 Euro für einen Tag. Dann kann man aber schießen soviel man will und was man will. Scheiben ist aber nur eine Serie (z.B. 3 Großkaliberscheiben) dabei. Rest muss gekauft werden.

    Ich würde aber eine Benutzungsgebühr individuell mit dem Verein aushandeln, wenn sie regelmäßig auf den Stand wollen, z.B. 48 Euro pro Woche (bei zweimaliger Nutzung), das wären dann bei 6 Ständen 4 Euro pro Stand, der dann von dem Verein aber auch mit mehr Schützen belegt werden kann.
    Ist halt Verhandlungssache, aber ihr habt ja Energiekosten, Strom, Heizung, etc. und natürlich die Putzarbeit.

    Zum Thema Reparatur: Sollte ein Gewehr von euch mal kaputt sein, dann würde ich es nur einschicken, wenn ich gar keine andere Option mehr habe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Einschicken von Gewehren (sowohl bei Anschütz als auch bei Steyr über einen Händler) deutlich länger gedauert hat und deutlich teurer war, als das Reparieren durch einen Büchsenmacher vor Ort. Sollte man noch in der Garantiephase sein, ist das natürlich keine Option.

    Eine Häufung an Anschütz-Schäden kann ich aber nicht feststellen und wir haben viele Anschütz und Feinwerkbaugewehre, aber auch einige Walther und Steyr im Verein. Bei jeder Marke ist schon mal ein Defekt aufgetreten, denn wo gehobelt wird, da fallen nun mal Späne.

    Übrigens: Ich war am Verkaufsstand von Tec-Hro auf der Bayerischen Meisterschaft und habe mich dort mit dem Verkäufer (und Bundesligaschützen) Armin (ich glaube Rothmund oder so ähnlich) unterhalten und ihm gesagt, dass ich schon einen Tec-Hro Abzug habe und nun einen zweiten für mein KK brauche. Da habe ich den zweiten Abzug für 55 Euro bekommen. Dafür hab ich mir gleich noch ein Paar X-Socks gekauft.

    Ich denke auch, dass ein Lasersystem zum Anvisieren verboten ist, denn es soll ja verhindert werden, dass aus der Hüfte oder dergleichen geschossen wird. Das Durchblicken durch den Diopter soll immer nötig sein.

    Aber nur als Trainingssystem um zu sehen, wie der Schützling wackelt, denke ich, dass du es schon verwenden kannst.

    Vielen Dank für eure super Infos. Es ist dann kein schwerer Lauf, aber das Gewehr auf dem Foto, sprich der Schaft, das ist der Schaft, den auch mein beschriebenes Gewehr hat. Auch mit dieser Kunststoffbacke und dem gleichen Abzug und Kammerstengel.

    Die Schussleistung dieses Gewehrs ist auch gut, da ich mit dem Schützen und dem Gewehr die letzten 3 Jahre auf der Bayerischen Meisterschaft war. Und das mit einer günstigen Schönebeck-Munition für knapp 4 Euro pro Päckchen. Außerdem kenne ich den Schützen, der das Gewehr die letzten 15 Jahre geschossen und gepflegt hat.

    Ich hätte jetzt als Preis mal so 450-500 Euro gedacht, zusammengesetzt aus geschätzten Preisen für Schaft (100-150 Euro), System (200-250 Euro) und Diopter (120-150 Euro).
    Und nach euren Einschätzungen habe ich das Gefühl, dass das so realistisch ist.

    Danke noch mal. Ich sage euch dann Bescheid, was heute Abend herausgekommen ist.

    Hallo Garry,

    dein "Problem" kann ich natürlich nachvollziehen. Ich schieße immer schon mit einem Anschützgewehr und mit einem Feinwerkbau habe ich ein Gefühl, dass sich bei der Schussabgabe irgendwie leer anfühlt. Es schlägt irgendwie so komisch nach. Ist halt ein persönliches Empfinden, denn bei uns im Verein schießen fast alle das FWB P700, aber für mich wäre es nichts.

    Hallo,

    habe das Gewehr gerade nochmal angeschaut. Ja es hat ein X nach der Seriennummer. Der Lauf sieht von der Dicke her in etwa so aus wie mein 1907er Lauf.

    Von 1411 konnte ich nichts auf dem Gewehr lesen. Es ist ein Holzschaft mit Aussparungen im Schaft, sprich länglichen Löchern im Vorderschaft.

    Foto kann ich leider keines machen, da ich keine Kamera zur Hand habe. Also was würdet ihr nun zum Wert sagen?
    Übrigens: Das Gewehr soll gekauft, nicht verkauft werden!! (und bitte keine Tipps ala "in eGun gibts bessere", denn es steckt eine "besondere Beziehung" zu diesem Gewehr dahinter).

    Hallo Garry,

    ja das System entspricht meines Wissens dem des 9003 S2 Modells. Der Mehrpreis liegt wohl im komplett neuen Schaft, der viel mehr Verstellmöglichkeiten bietet und aus einem Stück gefräst wurde. Dann muss man halt abwägen, ob es das einem wert ist. Aber am besten wäre du kannst dieses Gewehr mal selbst in die Hand nehmen und testen. Denn dann hast du mal selbst das Gefühl dafür, am besten im Vergleich zum 9003er "normal". Frag doch mal beim Händler deines Vertrauens nach, ob so ein Test möglich ist.

    Hallo Garry,

    ich habe das Anschütz 9003 Precise auf der Bayerischen Meisterschaft ausgiebig begutachtet und habe dazu eine gemischte Meinung. Das 9003er System von Anschütz ist top (bin ein Anschütz-Fan und -Schütze), hat praktisch keinen Rückschlag, top Schussleistung und wurde im Fachmagazin Visier als einziges Gewehr mit 100 Punkten bewertet.

    Zum Schaft: Hier hat Anschütz sich was neues einfallen lassen. Ganz viel glänzendes Metall und die neuartigen Precise-Schaftkappen mit den kleinen verstellbaren Punktauflagen - ist Geschmackssache. Außerdem wurde die Backenauflage neu gestaltet (ist wieder breiter als bei den 8002er und 9003er Modellen davor, aber schmäler als z.B. die Backen des 2002er). Ist auch wieder individuelles Gefühl, aber ich habe die durchgehenden Schaftkappen und eine breitere Backe lieber.

    Daher war mein Fazit: Ein tolles Gewehr mit einem gar nicht tollen, weil doch sehr hohen Preis. Mein persönlicher Favorit ist aber immer noch das "normale" 9003 S 2 Modell, ohne Preciseschaft. Das kostet ca. 700-800 Euro weniger und entspricht mehr meinen Erwartungen. Aber das kannst du nur durch einen persönlichen Test der Waffe herausfinden.

    Hallo,

    hätte hier eine kleine, aber doch zeitlich dringende Frage, da ich bis Freitag abends eine Antwort brauche (spätere Antworten interessieren mich aber auch noch). Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

    Es geht um ein Anschütz KK Match 54 im Holzschaft mit verstellbarer Backe (Matchschaft, kein so null-acht-fünfzehn Holzkeil). Schaftkappe ist aus Gummi. Das System ist top in Schuss, keine Rostspuren etc. und frisst fast jede Munition (mit guten bis sehr guten Schussleistungen).
    Darauf ist ein Hämmerli Präzisionsmatchdiopter (das Topmodell von Hämmerli).

    Wie viel würdet ihr dafür noch bezahlen? Ich habe zwar schon eine preisliche Vorstellung, möchte euch aber nicht beeinflussen.

    Danke schon mal für eure Antworten!!

    Es unterscheiden sich auch die Klemmmechanismen der beschriebenen Abzüge. Bei dem Feinwerkbauabzug, den Frank beschreibt, ist meines Wissen die Klemmung ein Teil, die durch die Schraube zusammengedrückt wird (so ist es jedenfalls bei den unseren FWBs). Daher muss das auf eine bestimmte Dicke der Führung ausgelegt sein.

    Bei Tec-Hro sind die beiden Klemmelemente aber einzeln und werden durch die Schraube dann zusammengezogen, sodass sie auf so gut wie jede Schiene passen. Was sollen die da noch verbessern/verändern??

    Was hast du dir denn für ein Modell zugelegt? den Touch oder den Touch-point?
    Ich habe den point, da ich den Abzug nicht sauber in den Finger lege und eher mit der Kuppe des Fingers abziehe. Seit ich den touch-point habe, bei dem ich ihn ja immer nur an der gleichen Stelle nehmen kann (ist ja so klein), ziehe ich sauberer ab.

    Hallo,

    also ich habe 2 Tec-Hro touch point (LG und KK Anschütz) und dort hält der Abzug ganz gut. Man kann ihn nicht mehr bewegen. Hast du die Schrauben schon richtig fest angezogen? Aber nicht überdrehen, ist ja alles Alu!!

    Danke Dibow für die tolle Auswertung. Das ist ja jetzt schon richtig Arbeit für dich!!

    Schön, dass es so spannend und eng zugeht. Bin schon gespannt, wie sich das über das Jahr fortsetzen wird.
    Nur 5 Ringe Unterschied zwischen dem ersten Platz und dem 5. Platz in der LG-Mannschaftswertung.

    Also ich kann sarah nur zustimmen. Solange du selbst zufrieden bist und nicht überlastet bist, ist es ok. Ich schieße auch LG, KK liegend, KK 100 Meter, Unterhebelgewehr C und bisschen LP. Einfach weil es mir Spaß macht. Richtig ausdauernd schieße ich vor allem LG und in der warmen Jahreszeit KK.

    Ich kenne aber einen Schützen, der unter anderem in unserem Verein ist, der schießt so ziemlich alles, was möglich ist. Sogar noch Disziplinen im BDMP. Und er schoss schon in der Nationalmannschaft mit den schweren Waffen.
    Schießt aber auch LG und LP und wenns gut läuft alles über 370 Ringe.
    Also wie gesagt: Was zu viel ist, weiß jeder nur selbst. Wenn andere dreinreden wollen, sind sie wohl neidisch oder selbst einfach zu faul, mehrere Disziplinen zu trainieren.

    Den Guschu habe ich auch schon ein paar Mal verschenkt. Bei uns an die Teilnehmer an der Bayerischen Meisterschaft als kleines Andenken. Ist schön groß und kostet gar nicht viel!!

    Auch ganz gut kommt ein Glasblock mit eingelasertem Schützen an oder ein Porzellanlöwe als Preis. Beides habe ich bei Holme gekauft, gibts aber bestimmt auch anderswo.

    Ich finde alle drei Sachen nicht kitschig, man darf es nur nicht überstrapazieren.

    Bei Walther hast du im Moment sogar die Chance, dass du ein 300er Modell im "Ausverkauf" bekommen kannst und das dann nochmals billiger ist.
    Z.B. gabs bei Holme das Anatomic (Holz/Blau, aber Verstellung wie Aluschaft) für unter 1800 Euro. Das normale LG 300 XT Alu habe ich schon für um die 1250 Euro dort gesehen.

    Also wenn es kein Anschütz werden muss/soll, dann kannst bei Walther im Moment am meisten sparen.

    Oder dritter Tipp: Schau doch mal bei eGun. Da sind zur Zeit auch ein paar Linksgewehre dabei. Und die bekommst du noch günstiger zur Zeit.