Beiträge von dingo

    Ich würde den "Spaltungsversuch" auch nicht nach außen äußern, nur eben in Schützenkreisen, denn für außenstehende sind wir Schützen doch eh alle die gleichen. Es hätte halt nur der Hinweis hingehört, dass es deutlich mehr gibt als nur das BDS-Schießen.

    Kann man deinen Kommentar von damals zu Winnenden noch irgendwo nachsehen und erläutere doch mal die Situation wie du in das Interview kamst und wie es dort so lief und was schlussendlich von dir gesendet wurde.

    Deine Beiträge passen in mehrere Themen, je nachdem was du ansprechen willst. Entweder in Training, wenn du Fragen zu Anschlagstechniken, Trainingsablauf, etc. hast, oder in Ausrüstung, wenn es um Bekleidung oder Gewehre geht, oder wenn du gar nicht weißt wohin, dann am besten in den Small-Talk. Da geht alles.

    Und wegen einer vermeintlich "dummen Frage" brauchst du hier keine Angst haben. Hier wird keiner gefressen und es gibt ja bekanntlich keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Also nur frei drauf los. Wir helfen, wo wir können.

    Ich selbst bin zwar kein Auflageschütze (zwecks Alters), aber ich habe mich schon viel mit dem Auflageschießen beschäftigt und kann dir evtl. etwas weiterhelfen.

    Ich habe die Sendung auch gesehen und muss sagen, dass ich es mir schlimmer vorgestellt habe. Es gab zwar einige Unschärfen (z.B. sagte der Moderator, dass der Amokläufter von Winnenden die Waffe aus dem Waffenschrank des Vaters genommen hatte, was ja de facto falsch ist. Sie wurde nicht vorschriftsgemäß im Nachkästchen gelagert.)

    Die alte Frau kam eher als bedauernswertes Opfer herüber und war eigentlich froh, dass sie die Waffe abgeben konnte und straffrei blieb. Damit wurde mir als Zuseher suggeriert, dass diese Kontrollen ja doch etwas bringen.

    Der Jäger hatte seine Waffen top verwahrt, kannte alle seine Rechte und bemängelte auch die unangemeldeten Kontrollen insofern, dass er auch für die Waffenbesitzer geltende Rechte (Grundrechte!!) einforderte. Ein weiteres positives Beispiel für einen Waffenbesitzer, denn er begründete auch, dass er die Waffen zu Hause lagern müsse, denn was wäre ein Jäger ohne Gewehr?
    Anscheinend reichte das dem ZDF noch nicht, denn bisher kamen wir Waffenbesitzer relativ gut weg.

    Dann der Auftritt der BDS Schützen aus Köln. Abgesehen davon, dass dieses schießen (aus der Bewegung raus, kniend mit Kurzwaffen, usw.) nichts mit unseren DSB-Disziplinen zu tun hat, war der Bericht doch ganz ok. Mir fehlte jedoch die Abgrenzung zu den olympischen Sportarten und kleinkalibrigen Schusswaffen, denn der überwiegende Teil der Sportschützen betreibt ein ganz anderes Schießen, als dort dargestellt.
    Jedoch waren die gezeigten Sportschützen ganz in Ordnung und auch die Verwahrung in einem zugelassenen Waffenschrank wurde gezeigt. Der gezeigte Schütze (war auch noch Vorstand des Vereins) wurde aber leider als "Waffennarr" hingestellt, da er Waffen im Wert von "ca. 20.000 Euro" hatte. Dass er diese für diverse sportliche Schießen benötigt, wurde in dem Bericht nicht erwähnt.

    Im großen und ganzen, meiner Meinung nach, in Ordnung mit einigen Unschärfen und leider nur dem Zeigen einer Randgruppe des Schützensports. Mir wäre es lieber gewesen, sie hätten auch von der WM berichtet, etwas über Lechner oder Pfeilschifter gezeigt und nicht nur diese Kurzwaffen-Großkalibros. Aber das wäre wohl zu positiv gewesen.

    Major Tom

    Bitte achte doch darauf, wen du zitierst. Ich gebe genug Beiträge ab, die man bestimmt auch kritisieren kann, aber die 4 Fragen sind von wegi, NICHT von mir. Ich habe zu diesem Thema nichts mehr hinzuzufügen (solange nichts mehr bewegend Neues dazukommt).

    Hab auch mal ne Frage zu den Meyton Anlagen, bei mir im Verein stehn 5KK und 6Luftdruck.

    Wir wollen das neuste Update drauf laden, von einem Meyton Service Mann!
    Bei den KK Anlagen ist noch einer der Ersten Version auf den Rechner, im Luftdruck eine neuere aber nicht die neuste, zeigt noch nicht im Aktuellsten Schuss die Zahl an!

    Frage: Lohnt sich die neuste Version zu kaufen? Was ist besser, schlechter zu den älteren Versionen?

    Habe gerade gesehen, dass diese Frage von Sacky noch nicht beantwortet wurde.
    Also wer hat Meyton und kann uns darüber Auskunft geben?

    Vielleicht liest ja auch ein Meyton-Mitarbeiter mit und kann uns Auskünfte aus erster Hand geben.

    Bin deiner Meinung, kehren wir wieder zurück zur Sachebene. Schließen müssen wir den Thread ja nicht, denn es gibt ja mehr als nur Meyton und Disag und hier kann sich jeder ausdrücken und informieren, der etwas über elektronische Scheibenanlagen weiß oder wissen möchte.

    Gut, dass wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen, bevor wir das Kriegsbeil ausgraben müssen. Hast dazu auch eine PN.

    Ich werde mich nicht mehr weiter zu dem Thema, ob nun Meyton oder Disag äußern, solange wir nicht unsere Anlage haben. Denn die Sachlichkeit geht zusehends verloren, es wird immer persönlicher und auf dieser Ebene will ich nicht diskutieren. Von meiner Seite ist alles gesagt.

    Ich halte fest: Mattl ist ein totaler Disag-Fan.
    Wir hatten beides getestet und mir haben beide Stände gefallen. Ich hätte mich auch über Disag-Stände bei uns gefreut, aber Nuancen ließen uns für Meyton votieren. Wichtig für mich/uns ist nur, dass wir ein paar elektronische Stände bekommen und dass diese mit einem optischen System arbeiten.

    Dass der Brief noch einige Unschärfen enthält, haben ja nun schon mehrere angesprochen. Trotzdem finde ich den Grundaufbau nicht so schlecht, wie er von Carcano und wegi gemach wird. Der 1. Teil (Negatives) könnte noch ein wenig gekürzt werden und das Positive noch etwas ausgebaut werden.

    Aber jetzt denkt mal an die "optimale Darstellung" von Carcano und wegi: Ihr wollt nur Positives schreiben und alles verherrlichen.
    Dazu ein kleines Beispiel: Wenn nun einer nur immer Negatives über Autos gehört hat (Umweltverschmutzung, Unfälle, Ozonloch, etc. halt das, was wegi geschrieben hat) und auf einmal schreibt einer nur noch wie schön sein Auto ist, wie toll es glänzt, wie schnell es fahren kann, einfach wie toll alles ist, da fühlt man sich doch verarscht. Es treffen zwei total konträre Sichtweisen aufeinander und das NUR-Positive wirkt total abgehoben und gelogen.
    Man sollte die Leute bei ihrem Wissen und ihren Meinungen (VORURTEILEN) abholen und sie in die richtige Richtung führen. Man muss sie zum Nachdenken anregen. Und das geht mit einem (kurzen) negativen Vorspann auf alle Fälle. (z.B. den Teil mit Krieg und Frieden könnte man weglassen und die Nachteile des Schießsports etwas kürzen)

    Ihr sagt, dass sich nur das Negative im Kopf festhält. Das glaube ich nicht, denn es gibt Untersuchungen, dass sich das zuletzt gehörte am besten im Kopf einprägt.
    Oder denkt mal an die Schockwerbekampagnen von z.B. Benetton. Sie zeigten viel Negatives und wurden damit noch weiter bekannt.

    Ich habe ihn nicht wegen der Wärme an, sondern wegen dem besseren Halt.
    Ich habe ein Anschütz 2002 im Aluschaft mit lackiertem Holzgriff. Wenn ich nun feuchte Hände bekomme, bin ich früher immer etwas abgerutscht und hatte keinen optimalen Halt.

    Seit ich den Handschuh habe, "klebt" meine Hand super am Griff.

    Um mal auf deine Sticheleien einzugehen: Mal sehen, wer weiter kommt!! ;) Nichts für ungut ;)

    Bei Disag wird aber das Licht in einer Kamera gebündelt, sprich zusammengeführt, bei Meyton hat man eine Reflektorfläche, wo die Strahlen aufgesammelt werden (keine Zusammenführung).
    Die Verarbeitung von Meyton ist massiver als bei Disag, es sieht bei Disag aber dafür besser verräumt vorne aus (ob das bei Meyton nur bei den Testständen so ist oder bei allen, weiß ich nicht), sprich den Rahmen zum Aufklappen, das Licht schön verbaut. Aber wer bevorzugt denn nur das Optische, wenn er doch sonst so fürs Grobe ist und ein Top-Handwerker ist? Müsste da nicht eher der Kugelschreiber-Akrobat auf das Ästhetische achten?? ;)

    Aber mir ist das Aussehen wurscht, Hauptsache es funktioniert gescheit.

    Bei Disag müsste man halt zusätzlich einen Dimmer einbauen, das ist uns auch bewusst. Wir stellen aber alle Stände auf die optimale Beleuchtung dann ein und dann hat ein Schütze da nichts mehr rumzumschrauben (dafür hat er ja Irisblende und Farbfilter).

    Wenn wir unsere Stände haben, darfst gerne mal zum Testen (und auf eine gemütliche Halbe) vorbeikommen.

    Aber nun an die Meytonanlagenbetreiber: Ist die Beleuchtung bei den Ständen immer nur so eine Platine oder verbaut?

    Ich habe bisher auch nur die von Mattl beschriebene Konstruktion auf einem Teststand gesehen. Die eigentlichen Stände bekommen wir erst noch.
    Die Messeinheit und die Beleuchtung sieht man im Betrieb nicht mehr (vom Schützenstand aus).

    Die Löcher müssen im Blech sein, da dadurch der Lichtvorhang erstellt wird. Bei Disag läufts ja mit einer Kamera.

    Mal eine Frage an die DISAG-Kenner: Bei Meyton (mit "e"!!) kann man das Licht stufenlos dimmen. Geht das bei DISAG auch? (auf unserer Testanlage ging es nicht und das Licht war uns zu grell!!)

    @wegi

    dein Beispiel mit dem Auto mag ja ganz schön sein, aber kauft deswegen niemand mehr ein Auto? Gewiss nicht und genau deine Argumentation gibt es zur Genüge von Umweltaktivisten, Medien, etc. Und trotzdem kauft man Autos.
    Im Vergleich zu Benes Brief fehlt in deinem Beispiel dann der ganze zweite Teil wo er alles relativiert und den wahren Charakter des Schießsports darstellt. Würde Bene nach diesem ersten Teil aufhören, dann gäbe ich dir recht, dass es nicht das gelbe vom Ei ist.

    Übrigens ein kleines Beispiel zum verantwortungsvollen Umgang mit Waffen: Ich komme aus einer Schützenfamilie, im Gegensatz zu wegi. Ich habe aber als Junge nie eine Spielzeugpistole oder Softair bekommen (ausgenommen der Knallpistole für den Cowboy im Fasching), denn das hat nichts mit Schießen zu tun und wenn ich schießen will, dann nur verantwortungsvoll im Schützenverein. Das ist für mich eine verantwortungsvolle Erziehung im Schützensport, denn das Schießen mit der SoftAir, die noch dazu täuschen echt aussieht, auf eine andere Person lässt die Hemmschwelle deutlich sinken, später mal eine Waffe dafür zu nehmen, die nicht nur Plastikkügelchen verschießt. Da ist die Parallele viel deutlicher, als zum sportlichen Schießen mit LG oder KK-Matchwaffen.
    Und mit der Cowboypistole wurde mir auch beigebracht, niemals auf irgendeinen Menschen oder ein Tier zu zielen. Ich durfte nur abdrücken, damit es knallt, wenn ich auf den Boden, in die Luft oder in eine freie Gegend hielt. Auch wenn es dabei nur knallte und nichts den Lauf verließ, wurde auch hier schon im Kindesalter der richtige Umgang gelehrt.
    Ich moderiere seit Jahren einen Kinderfasching (bei uns im Schützenheim) und da sehe ich, dass genau dieser korrekte Umgang von den meisten Eltern nicht gelehrt wird. Somit möchte ich sagen, dass Eltern, die den Schießsport ausüben, viel verantwortungsvoller an dieses Thema herangehen, als andere und dass hier bestimmt keine neuen Amokläufer ausgebildet werden.

    So nun wars aber etwas OT und wieder zurück zum Rundbrief von Bene.

    Wer nur einen Radfahrerhandschuh kennt, der fühlt sich damit sicherlich wohl.

    Ich habe auch schon einen Radfahrerhandschuh probiert, nachdem ich bereits meinen ersten Abzugshandschuh verschlissen hatte und ich kam damit gar nicht zurecht, da bei den Radfahrern die Handinnenseite leicht gepolstert ist (soll ja beim Radfahren die Hände entlasten). Diese Polsterung ließ mich mein ganzes Gefühl zum Gewehr verlieren.

    Zum Probieren ist ein Radlhandschuh bestimmt nicht schlecht und eine sehr günstige Alternative, wenn man damit zurechtkommt. Für mich war er aber keine!!

    Ich habe zuerst einen Anschütz-Abzugshandschuh gehabt, der nach 3-4 Jahren den Geist aufgegeben hat (regelmäßig ca. dreimal in der Woche benutzt). War aber sehr zufrieden und diese Lebensdauer finde ich auch ok, danach wird er eh eher zur Bazillenschleuder. Jetzt habe ich einen von Stelljes (Modell weiß ich leider nicht).

    Ich will aber immer einen Abzugshandschuh mit geschlossenen Fingern, wo nur Daumen und Zeigefinger rausgucken und da gibts bei Stelljes so einen grau-schwarzen. Den habe ich nun ca. eineinhalb Jahre und bin auch sehr zufrieden damit. Würde nicht mehr ohne schießen, denn der Kontakt zum Gewehr wäre einfach nicht so gut.

    Ich verstehe deine Bedenken, aber da ich für meine Vater auf der Suche bin und der sowieso in der Altersklasse unterwegs ist, hat sich mein Problem in Form von max. 0,5 eh schon geklärt.
    Habe von oben mal genannten Vereinskameraden gehört, dass er jetzt auch wieder bei 0,5 angelangt ist, da ihm 0,75 zu groß war, er sich selbst zu stark wackeln sah und er daher nicht mehr sauber und sicher abziehen konnte.

    Daher mein Tipp: maximal 0,5 - steht auch so in der Sportordnung belegt (für Frank ;)) und ist anscheinend auch im praktischen Gebrauch am Vorteilhaftesten

    Ich habe auch kein Problem, dass ich zu meinem Gewehr Waffe sage, nur wird darunter von den meisten Außenstehenden keine Sportwaffe in unserem Sinne, sondern eher ne Pumpgun, MG oder Panzerfaust gesehen. Daher meine Anmerkung.
    Dass wir nur Diabolos verschießen habe ich auf die Jugend bezogen, die Bene damit ansprechen will. Ich selbst schieße auch größere Kaliber, somit ist es mir durchaus bewusst, dass Luftdruck nicht alles sein kann.

    Ich würde diesen Satz einfach ganz weglassen und den Anfang vielleicht ein bisschen kürzen und ein bisschen Negatives rausnehmen. Die Einleitung mit etwas Negativem, was bestimmt fast jeder damit assoziiert, finde ich an sich gar nicht so schlecht. Das Gute kommt hinten raus ja geballt.

    An die beiden Kritiker Carcano und wegi: Ihr beide schreibt nur, dass es Shit sein soll. Ein Gegenvorschlag fehlt aber. Was würdet ihr anders machen bzw. wie würdet ihr es anders machen? (Denkt doch mal an Feedbackregeln: Nur zu sagen es ist scheiße, ohne richtiger Begründung und Verbesserungsvorschlag bringt uns doch hier nicht weiter)

    Kannst du die Hose nicht noch etwas enger machen?

    Ich habe bei einer Vereinskollegin gesehen, dass sie sich die Laschen weiter nach hinten nähen ließ und einen zusätzlichen Klettverschluss anbringen ließ. Das Drannähen kann normalerweise jeder Sattler oder Schuster in deiner Nähe.

    Also das Thema 0,75er Adleraugen in der Senioren B und C Klasse kann ich zwar mit keiner Regel belegen, ich weiß aber, dass dies so bei größeren Meisterschaften gehandhabt wird und dass diese Regelung relativ neu sein muss.

    Auf alle Fälle konnte meine Frage geklärt werden: Adlerauge im Korntunnel in der Altersklasse bis 0,5 zugelassen, bei den Senioren 0,75, siehe oben.

    Ein ganz gelungener Brief.

    Ich würde aber die Passage mit "vorsichtiger Umgang mit Schusswaffen" herausnehmen, denn dabei denkt Otto-Normalverbraucher gleich an schwere Schusswaffen und damit sollte ein Kind möglichst gar nicht in Berührung kommen.
    Wir schießen ja mit Luftgewehren und diese verschießen zwar auch Bleidiabolos, haben aber nichts mit dem landläufig assoziierten Waffen bei dem Wort "Schusswaffen" gemein.