Beiträge von dingo

    Hallo Nils,

    einen Stand jedesmal aufzubauen und wieder abzubauen - da kann ich nur sagen: Respekt, das wär mir viel zu aufwendig.

    Ich wundere mich jedoch über eure Schusszahlen von nur 15 Schuss. Bei Meisterschaften (jedenfalls im DSB), Rundenwettkämpfen und z.B. auch bei Olympia werden immer 40 bzw. 60 Schuss geschossen. Ich würde hier mal die Schusszahl deutlich erhöhen, denn dann hast du auch mehr Training und bist auch für etwaige Meisterschaften gerüstet.

    Wie sieht denn deine Ausrüstung aus, also hast du Schießjacke, -hose, -handschuh oder -schuhe? Und was für ein Gewehr schießt du?
    Mir kommen deine ganzen Erzählungen doch sehr abenteuerlich vor, so wie bei uns gleich in den 50er und 60er Jahren, direkt nach dem Krieg. Aber deshalb noch mehr Respekt, dass du unter diesen Umständen so gut schießt und auch mit Fleiß dabei bist!

    Wer wirklich was ausrichten will, der muss richtig wählen - und das auch möglichst vielen Freunden und Bekannten klarmachen: Mit Rot (egal welche der beiden roten Parteien) oder Grün gehts mit dem sportlichen Schießen und dem privaten Waffenbesitz den Bach runter. Wer diese Parteien wählt, der stellt sich ganz klar gegen den Schießsport.

    Dieses Bewusstsein muss sich stärker verbreiten, denn Katja: Die Grünen sind (leider) keine Minipartei mehr. Sie haben zu den Roten schon aufgeschlossen und wenns so weitergeht, sind die bald an der Macht und dann heißts:
    Mit Grün an der Macht - na dann gute Nacht!!

    sobigrufti: Deine Methode hört sich interessant an, aber wie lässt sich das Umsetzen? Also worauf lässt du deine Schützen dann zielen? Auf einen kleinen Punkt oder wie läuft das "spielerisch die 10 finden" ab?

    Quigon: Eine Faustformel lautet: Je weniger ich wackele, desto kleiner soll das Korn sein. Da du ja von Schwankungen erzählt hast, denke ich, dass ein größeres Korn da sicherlich die bessere Alternative ist.
    Wichtig ist, dass du nicht zu viel Kontrollweiß hast, also dass du noch siehst, wann das Schwarze mittig ist. Trotzdem soll das Korn so groß sein, dass du nicht viel zu lange zielen willst, weil du jeden kleinsten Wackler noch ausgleichen willst, weil dann führt das auch zum Gegenteil.

    Da du ein verstellbares Ringkorn hast, kannst du ja ausprobieren, welche Größe dir am besten passt und wenn dein Anschlag ruhiger wird, kannst du es ja wieder etwas kleiner drehen.

    Ich kann MichaelB (oh jetzt mit neuem Namen) nur zustimmen. Wir haben auch viele Mitglieder, die noch ihren Beitrag zahlen, aber gar nicht mehr zum Schießen kommen - höchstens noch zur Gesellschaft. Würden wir hier den Beitrag signifikant erhöhen, wären wir diese Mitglieder auch los.

    Und wie man hier sieht, ist der kleine Obulus, ob er nun Scheibengeld, Standgeld, Gebühr oder nur "der Euro" heißt, doch relativ weit verbreitet.
    Ihn als bodenlose Frechheit zu bezeichnen, spottet jeder Beschreibung und ist dem Berufsstand des Autors eigentlich unwürdig.
    Für meinen Jahresbeitrag bekomme ich: Mitgliedschaft im Verein, Verband incl. der Versicherung, Essen bei Veranstaltungen (wie Weihnachtsfeier, Messe, Volksfestauszug). Das, finde ich, ist nicht schlecht. Hätten wir den Obulus nicht, würde sich unsere Schießabteilung genauso tragen, jedoch wären dann Neuanschaffungen wie elektronische Stände, neue Luftgewehre und Bekleidung nicht in diesem Umfang möglich.
    Für uns lautet die Entscheidung also: Wollen wir es möglichst billig oder will ich etwas Komfort und modernere Anlagen? Bisher hat sich bei uns noch keiner beschwert und ist für die modernen Anlagen. Wer es anders will, dann bitte.

    Und bevor man sich noch weiter lächerlich macht mit absurden Vergleichen ala Toilettengebühr hier mal ein anderes Beispiel: Im Golfverein zahle ich auch einen Jahresbeitrag, der überdies deutlich höher ausfällt als in einem normalen Schützenverein. Und trotzdem zahle ich das "Green Fee" (hoffe es richtig geschrieben zu haben), also die Platzbenutzungsgebühr. Tja in einem Golfverein ist auch der Hauptzweck Golf zu spielen.

    Im übrigen ist bei uns der Hauptzweck im Verein nicht allein der Schießsport, sondern laut Satzung auch die Erhaltung der Schützentradition und des Brauchtums.
    Aber wie gesagt: Es soll jeder so machen wie er will.

    Und auch wenn man seine Meinung zehnmal postet, wird sie deshalb nicht richtiger oder falscher, Carcano! Redundanzen halten eher vom Lesen ab!

    Da FritzHer die Corami schon angesprochen hat: Ich bin Gewehrschütze und habe ebenfalls die Coramischuhe, kann also die Erläuterungen von FritzHer auch im Gewehrbereich bestätigen.

    Nur die ersten paar Mal haben mich die Schuhe gedrückt, aber das ist wohl bei neuen Schuhen so üblich. Nach ca. 3 mal schießen hatte ich keine Probleme mehr und jetzt kann ich locker 100 Schuss und mehr schießen, ohne dass ich schmerzende Füße bekomme (Kombination der Corami-Schuhe mit X-Socks).
    Vor allem mit dem Anpassungsset (Einlagen und Keil) kann wohl jeder Schütze seine Füße auf dem Corami-Schuh anpassen.

    Das wäre nun mein Tipp, aber Geschmäcker sind ja verschieden.

    Wenn ich deinen Bericht richtig deute, dann passt eigentlich sein Stand, also technisch macht er nichts falsch.

    Ich würde mal sein Gewehr ansehen, ob da noch alle Einstellungen passen, also Länge, Vorderschaft, Backenhöhe, etc. Denn die "Kleinen" wachsen auf einmal so dermaßen, dass hinten und vorne nichts mehr stimmt. Habe auch so ein Beispiel von einem Schützen, der als Schüler schon konstant die 360 hielt, dann ist er gewachsen und gewachsen und das viel zu schnell (mussten sein Gewehr alle 3 Monate verlängern) und jetzt kämpt er bei 350-360. Es dauert einfach wieder seine Zeit bis sich das wieder einpendelt und die Jugendlichen mit den neuen "Größen- und Hebelverhältnissen" zurechtkommen. Die müssen ja quasi alle paar Monate ihren Anschlag etwas verändern. Vor allem bei einer halbjährigen Pause ist da durchaus ein größerer Unterschied zu spüren.

    Zudem denke ich, dass es bei ihm noch ein psychologisches Problem sein könnte ("ich habs ja früher auch gekonnt"). Daher lasse ihn wirklich konsequent mal 2-3 Monate keine Serien schießen, auch wenn das keinem Jungschützen schmeckt, aber er muss vom Ergebnisdenken wegkommen. Lasse ihn Technikübungen machen wie Schussbild, Lochscheibe, Zielbild (also Schussbild auf eine weiße Scheibe oder besser noch einfach auf den Kugelfang), aber auch Schießspiele wie Radltour, Stufenschießen, etc. Aber achte darauf, dass keine 10er Serien dabei geschossen werden. Schießspiele findest du übrigens auch hier im Forum (einfach mal mit der Suchfunktion suchen).

    Was hat denn dein Jugendlicher vorher so an Ergebnissen gebracht und was jetzt und wie alt ist er denn?

    Danke Michael, für diese guten Argumente. Genau auf so etwas habe ich gehofft.

    Den Punkt mit "gut für eine Bewerbung" habe ich mir auch schon gedacht, aber du hast noch mehrere Aspekte dazugefügt, sodass das Bild davon noch runder wird.
    Dazu könnte man ja auch noch zeigen, dass man gewisse Führungsaufgaben im Ehrenamt mit übernehmen kann, selbstständiges Arbeiten und Organisation von kleineren Veranstaltungen übernehmen kann.
    Ich sehe das Ehrenamt hier als "Übungs- und Spielewiese" wo man seine Soft Skills ausbilden und ausprobieren kann, denn wenn hier mal etwas nicht so gut läuft, ist es nicht so schlimm, als wenn man es im Job verhaut.

    Super Einstieg ins Thema, wer kann noch etwas dazu beitragen?

    Hallo,

    wir suchen zur Zeit wieder einige Jugendliche, die ehrenamtlich im Verein oder Kreis oder Bezirk mitarbeiten wollen (z.B. Jugendsprecher).
    Mit welchen Argumenten, mit welchen Aussagen würdet ihr die Jugendlichen überzeugen wollen?

    Als Gegenargument kommt oft: hohe Beanspruchung durch Schule oder Studium oder Ausbildung, zeitintensives Training im Schießsport, Führerscheinprüfung, und meistens "andere Hobbies". Sprich viele haben ein Zeitproblem und haben keine Zeit mehr fürs Ehrenamt, bzw. wollen oder können sich diese Zeit auch nicht nehmen.

    Ich würde hier gerne Argumente zum Überzeugen der Jugendlichen sammeln. Was ich hier nicht möchte, sind Diskussionen darüber wie schlecht unsere Ehrenämter sind oder wie schlecht die Strukturen sind oder wie unengagiert die Jugend ist. Ich hoffe hier auf produktive Argumente in der Ansprache, die einem weiterhelfen, neue Ehrenamtliche zu gewinnen.

    Ich kann dir auch nur zustimmen, Geronimo. Gerade beim Sportschießen hat man eine sehr gleichberechtigte Ausgangslage, egal ob jetzt männlich oder weiblich. Und wie man sieht: Die absoluten Spitzenschützen in Deutschland sind weiblich.
    Auch beim Geschlechterkampf im österreichischen Münster setzte sich in Sonja Pfeilschifter eine Frau durch.

    Daher sollten Aktionen für die bayerische Schützenjugend allgemein angelegt sein, denn es sollen damit ja nicht nur junge Mädls angesprochen werden, sondern sowohl Jungs als auch Mädls. Bei einer Differenzierung nach Geschlecht könnte man ja gleich Burschenschützenvereine und eine schießende Frauenbundabteilung gründen.

    Großes Lob an die BSSJ, ein wirklich guter Ansatz, von dem ich als Gaujugendsprecher aber auch schon außerhalb des Forums gehört habe!! Also die Verbreitung läuft schon an.

    Danke für die Übersicht. Ist wirklich schön gemacht!!

    Aber bei LG Mannschaft hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, denn die führende Mannschaft DADS hat fast 1500 Ringe im letzten Durchgang. Das kann (leider) nicht stimmen.
    Auch wenns mir gefallen würde, wenn meine Mannschaft gewinnt, aber leider ist dem nicht so!!

    Disag läuft unter Windows. Hat halt den "Vorteil", dass viele andere Programme auch über Windows laufen. Ein "Server-PC" ist in der Regel ein einfacher Laptop, der halt mit den Ständen vernetzt ist.
    "Experte" zum Thema Disag ist das Forenmitglied "Mattl". Es gibt auch einen eigenen Beitragsstrang "Disag - Tipps und Tricks", den es genauso auch für Meyton gibt. Einfach über die Suchfunktion filtern.

    Wir haben uns dennoch für Meyton entschieden und haben es noch keine Minute bereut. (Erklärungen dazu findest du im Meyton-Thread)

    Ja gratuliere, du scheinst mir wirklich ein Talent zu sein!

    Und gute Schießklamotten alleine schießen nicht von selbst gut. Da hast du sicherlich einiges "richtiger" gemacht.

    Auf deine Testberichte bin ich ebenfalls schon gespannt.

    Zuerst einmal Gratulation zu dem bisher Erreichten. Das ist schon richtig gut nach einem halben Jahr!!
    Wie bist du zum Schießsport gekommen und wie oft trainierst du in der Woche?
    Außerdem hast du schon wirklich gute Ausrüstung, respekt.

    zu 1. Das kann natürlich schon ein Punkt sein. Hast du denn die Möglichkeit im Verein Wettkämpfe zu schießen, denn nur durch regelmäßige Wettkämpfe erhältst du auch eine weitere Sicherheit (Wettkampf und Training sind nämlich zwei paar Stiefel)
    zu 2. Den Griff möglichst immer gleich nehmen, damit der Abstand zum Abzug auch gleich bleibt. Und dabei nicht zu fest und nicht zu locker. So als ob du jemandem die Hand gibst und dann leicht Richtung Schulter ziehen, aber eben nicht übertreiben.
    zu 3. Nicht hart abdrücken oder ganz durchreißen! Den Druckpunkt nehmen, und wenn du im Schwarzen bist den Druck verstärken und nur soweit abziehen, dass der Schuss bricht. Dann den Abzug halten, dabei noch etwas nachzielen und erst dann absetzen. Auf keinen Fall komplett durchziehen, schon gar nicht hart.
    zu 4. Das hört sich so an, als ob du nicht konzentriert wärst und deshalb auch nicht sauber zielst und daher verschwimmt das Ziel. Im Grunde sollte mit dem Gewehr die Scheibe gut zu sehen sein, das wichtigste ist aber, dass das Ringkorn sauber um das Schwarze liegt und das Ringkorn nicht zu klein und nicht zu groß ist. Außerdem sollte das Ringkorn mittig im Diopter stehen, da du sonst auch mal einen Schuss nach draußen schießt, obwohl du eigentlich sauber im Schwarzen stehst.

    Ich hoffe dir etwas weitergeholfen zu haben. Aber stelle einfach weiter deine Fragen, wenn dir etwas unklar ist!


    Oh, Erzwo war etwas schneller, aber Gott sei Dank haben wir das Gleiche gesagt. Noch ein Tipp: Schieße doch hier beim Stammschießen im Forum mit, dann hast du schonmal einmal im Monat einen Wettkampf.

    Hallo,

    ja das Problem kenne ich von FWB. Hab nur deine Überschrift gelesen und mir da schon gedacht: Du hast FWB.

    Es ist fast, als ob die Kartusche sich "festsaugt". Bei uns hilft da nur, nicht ganz so fest reinschrauben. Also nur so, dass es für den Druck reicht, aber eben nicht so fest wie bei Anschütz oder Steyr (so die korrekte Schreibweise)

    Nach dem Lesen dieses Stranges verstehe ich auch, wie die z.T. astronomisch niedrigen Mitgliedsbeiträge mancher Vereine, über die wir hier schon gesprochen haben, zustande kommen. Ich finde das bei uns fast überall praktizierte System, daß die Schießstandbenutzung mit dem Beitrag abgegolten ist, erheblich besser. Wer in einen Schützenverein eintritt, will schießen. Wer vor allem zu den Honoratioren zählen will, mag zu den Rotariern gehen.

    Da magst du schon recht haben, Zebo. Jedoch ist bei einem Beitrag von weit über 100 Euro die Wahrscheinlichkeit, dass einer austritt, wenn er nicht mehr aktiv schießen kann viel größer, als bei einem niedrigeren Beitrag.
    Wir haben so viele Mitglieder, die nicht mehr aktiv schießen (meist aus Zeitmangel), aber noch beim Verein sind, ihren Beitrag zahlen und so dem Verein weiterhelfen. UND: Wenn jemand noch Mitglied im Verein ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser wieder aktiv anfängt, auch größer.
    Daher bin ich eher für die geringeren Beiträge, wobei ich aber auch deine Meinung verstehe.