Ich kann MichaelB (oh jetzt mit neuem Namen) nur zustimmen. Wir haben auch viele Mitglieder, die noch ihren Beitrag zahlen, aber gar nicht mehr zum Schießen kommen - höchstens noch zur Gesellschaft. Würden wir hier den Beitrag signifikant erhöhen, wären wir diese Mitglieder auch los.
Und wie man hier sieht, ist der kleine Obulus, ob er nun Scheibengeld, Standgeld, Gebühr oder nur "der Euro" heißt, doch relativ weit verbreitet.
Ihn als bodenlose Frechheit zu bezeichnen, spottet jeder Beschreibung und ist dem Berufsstand des Autors eigentlich unwürdig.
Für meinen Jahresbeitrag bekomme ich: Mitgliedschaft im Verein, Verband incl. der Versicherung, Essen bei Veranstaltungen (wie Weihnachtsfeier, Messe, Volksfestauszug). Das, finde ich, ist nicht schlecht. Hätten wir den Obulus nicht, würde sich unsere Schießabteilung genauso tragen, jedoch wären dann Neuanschaffungen wie elektronische Stände, neue Luftgewehre und Bekleidung nicht in diesem Umfang möglich.
Für uns lautet die Entscheidung also: Wollen wir es möglichst billig oder will ich etwas Komfort und modernere Anlagen? Bisher hat sich bei uns noch keiner beschwert und ist für die modernen Anlagen. Wer es anders will, dann bitte.
Und bevor man sich noch weiter lächerlich macht mit absurden Vergleichen ala Toilettengebühr hier mal ein anderes Beispiel: Im Golfverein zahle ich auch einen Jahresbeitrag, der überdies deutlich höher ausfällt als in einem normalen Schützenverein. Und trotzdem zahle ich das "Green Fee" (hoffe es richtig geschrieben zu haben), also die Platzbenutzungsgebühr. Tja in einem Golfverein ist auch der Hauptzweck Golf zu spielen.
Im übrigen ist bei uns der Hauptzweck im Verein nicht allein der Schießsport, sondern laut Satzung auch die Erhaltung der Schützentradition und des Brauchtums.
Aber wie gesagt: Es soll jeder so machen wie er will.
Und auch wenn man seine Meinung zehnmal postet, wird sie deshalb nicht richtiger oder falscher, Carcano! Redundanzen halten eher vom Lesen ab!