Beiträge von dingo

    Hallo,

    das Problem ist wohl nicht, dass man die 100 KK-Stände immer braucht. Wenn aber Meisterschaften sind und man nur 10 Stände hätte und so die Meisterschaft 3 Wochen dauern würde, hätte wohl auch keiner Verständnis dafür.

    Man kann die Anlage sehr wohl auch als "Nichtspitzenschütze" nutzen. Wie bereits erwähnt, gibt es einige Wettbewerbe, bei denen man sich nur rechtzeitig anmelden muss (z.B. Guschu-Open). Auch haben wir mal an einem Art "Schnupperschießen" auf Hochbrück teilgenommen. Ob es dies noch gibt (war zwischen Bayerischer und Deutscher), weiß ich leider nicht.

    Und auch als Besucher oder Zuschauer kann man viel Spaß dort haben. Man kann bei den Meisterschaften zuschauen, sowie beim Weltcup oder nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft. Das freut auch noch die Schützen, wenn etwas Publikum vor Ort ist.

    Oder man schaut sich die ganzen Stände während den Meisterschaften an. Dies ist ähnlich wie auf einer Messe und auch dort kann man sich eine ganze Zeit lang beschäftigen.

    Neben den Meisterschaften wird die Anlage aber auch noch für Lehrgänge, der BSSB-Verwaltung, Kadertrainings, u.v.m. genutzt.

    Wenn jemand zu uns in den Schützenverein kommt, dann wird im als erstes der verantwortungsvolle Umgang mit einem Gewehr, unserem Sportgerät erklärt. Er weiß dann, dass dies gefährlich sein kann und auch sein Verantwortungsbewusstsein wird geschult.

    Zudem kommt er unter die Leute, er lernt Freunde im Verein kennen und hat viel Spaß auch neben dem Schießen. So kommt es auch zu keiner Vereinsamung, wie es bei den meisten Amokläufern der Fall war.

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein geschulter Schütze, der um die Gefahr weiß und zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann, einen Amoklauf begeht.

    Die neuen Gesetze kann man als verantwortungsbewusster Schütze sogar begrüßen, damit solche Fehler wie vor Winnenden (geladene[!!] Waffe in Nachttisch frei zugänglich aufbewahrt) nicht mehr vorkommen und selbst hat man bei sachgemäßer Aufbewahrung ja nichts zu befürchten.

    Hallo,

    wenn man bedenkt, wie viele Kartuschen im Umlauf sind und wie viele davon kaputt gegangen sind, kann man sich ausrechnen, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Defekts im Promillebereich befindet. Wenn man dann noch die Unfälle mit unsachgemäßer Handhabung abzieht, bleiben wohl nur noch eine Hand voll Fälle übrig.

    Das Hauptproblem liegt aber in der Haftung. Sollte wirklich etwas passieren (auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist), haftet der Schützenmeister und die Standaufsicht sogar mit ihrem Privatvermögen und bei einem Personenschaden sind das schnell mal mehrere Zehntausend Euro.

    Daher haben wir schweren Herzens unsere ganzen Vereinskartuschen ausgetauscht. Kostet zwar eine schöne Stange Geld, dafür ist man für die nächsten 10 Jahre wieder auf der sicheren Seite.

    Hallo,

    wir waren von 2002-2005 jährlich bei den Guschu Open vertreten. In den letzten Jahren klappte es leider aus terminlichen Gründen nicht mehr (Urlaub, Seminare, Prüfungen).

    Daher möchte ich fragen, ob sich denn dort etwas grundlegend verändert hat seit 2005? Es wäre doch schön, wenn z.B. auch hier ein paar Stände von Herstellern und Ausrüstern da wären.

    Berichtet doch von den Ergebnissen, damit wir wenigstens auf dem aktuellen Stand bleiben.

    Gut Schuss an alle Teilnehmer!! :thumbup:

    Hallo Kogge,

    nichts ist daran so teuer. Bevor der "Hype" um abgelaufene Kartuschen aufkam, kosteten die Kartuschen alle im Schnitt ca. 50 Euro weniger. Jetzt, wo alle auf neue Kartuschen angewiesen sind, machen die Hersteller ein großes Geschäft damit.

    Meine Meinung: Die Presslufttechnik ist schon so ausgereift, dass man nicht mehr viel verbessern kann und viele Leute haben jetzt ja schon so ein "modernes Gewehr". Darum geht der Profit der Hersteller zurück und diesen holen sie sich jetzt wieder über die Kartuschenerneuerungsaktion. Ein schöner Nebenverdienst!!

    Hallo,

    das kann eventuell schon sein, jedoch wurde ich nur bei Steyr darauf hingewiesen, dass es diese Mögichkeit gibt (und ich damit Geld sparen kann). Außerdem ging es auch sehr schnell, was auch nicht üblich ist.

    Bei Anschütz hatten wir auch Stahlkartuschen und unser Händler sagte mir, dass man diese nicht prüfen kann, bzw. wenn man sie prüfen lässt, dass es unverhältnismäßig teuer ist.

    Wäre aber interessant, ob da einer etwas genaueres weiß!!

    Hallo,

    auch wir haben im Verein einige Kartuschen ersetzen müssen und nun möchte ich meine Erfahrungen kund tun:

    Bei Anschütz waren die Kartuschen wohl am teuersten (LP 189 Euro). Hier jedoch ein Tipp: Am besten mit dem Händler verhandeln, die lassen fast immer etwas nach, oder ein bis zwei Jahre alte Kartuschen kaufen, denn diese gibt es für 20-30% billiger und auf die 10 Jahre Nutzungsdauer gerechnet, macht man wieder ein gutes Geschäft.

    Bei Feinwerkbau hatte man ungefähr das gleiche Preissegment wie bei Anschütz und auch hier gilt der Tipp.

    Jedoch hat mich Steyr am meisten überrascht. Letzte Woche fragte ich beim Servicestand von Steyr auf der Bayerischen Meisterschaft nach, ob sie denn neue Kartuschen dabei hätten, da ich drei benötigen würde. Wir haben noch die goldenen Stahlkartuschen von Steyr (Kosten: ca. 180 Euro). Mir wurde jedoch gesagt, dass man diese prüfen lassen kann und sie dann einen Stempel und ein Zertifikat bekommen und man sie nochmals 10 Jahre verwenden kann. Gesagt getan, am Sonntag haben wir die Kartuschen in Hochbrück abgegeben und bereits am Mittwoch kamen sie mit der Post zurück. Neuer Kostenpunkt für 3 Kartuschen und Versand: 191 Euro!! :thumbup: :thumbup:

    Somit konnten wir über 350 Euro sparen, die man wiederum gut in andere Projekte investieren kann.

    Hallo,

    bevor ich so etwas beantragen würde, würde ich lieber die Jugendleitercard ("JuLeiCa") beantragen. Diese ist über den jeweiligen Kreisjugendring zu bekommen.

    Man muss dafür einen Ersten Hilfe Kurs am Kind, sowie eine rechtliche Belehrung über Pflichten und Rechte eines Jugendleiters und eine Info über Trainings- und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten mitmachen. War bei mir nur ein Aufwand von drei Abenden, dafür hat man dann auch wirklich einen reichen Informationsschatz und einen ausgebildeten Jugendleiter (was sich bei der Öffentlichkeitsarbeit auf positiv macht). Dies ist aber kein auf Sportschießen beschränkter Jugendleiter, sondern eine allgemeine Ausbildung.
    Auch hier bekommt man Vergünstigungen in Freizeitparks u.ä.

    Für Sportschützen/Jugendleiter wäre meiner Meinung nach die Kombination aus JuLeiCa und VÜL am sinnvollsten!!

    Das Feuerstutzenschießen hat sicherlich seinen eigenen Reiz und ich habe es auch schon ausprobiert, denn bei uns im Verein gibt es neben dem Jugend- und dem Schützenkönig (werden mit LG bzw. LP ermittelt) auch noch einen Feuerstutzenkönig.

    Das Besondere am Traditionsschießen ist einfach die Gemütlichkeit beim Schießen, mit einem Gläschen Wein und viel Fachsimpelei rund um das Schießen.

    Als Problem sehe ich jedoch die hohen Munitions- und Waffenpreise. Denn im Vergleich zu LG oder KK ist Feuerstutzenschießen doch sehr kostspielig und daher für Jüngere meist ungeeignet, da man ja auch trainieren will ohne gleich "arm" zu werden. ;) ;)

    Hallo,

    ich hätte mal eine Frage an Jugendleiter und Vereine, die bereits einen Jugendsprecher im Verein haben: Was macht dieser Jugendsprecher bei euch im Verein, d.h. welche Aufgaben und Tätigkeitsbereiche hat er?

    Ich bin selbst Jugendleiter und im Schützengau Jugendsprecher und überlege, ob man nicht auch einen Jugendsprecher im Verein einführen sollte.

    Bin Euch sehr dankbar für Eure Erfahrungen!!

    Hallo,

    habe diesen Beitrag auch gesehen und mich echt gewundert, dass so etwas zulässig ist. Obwohl es ja die USA ist, hätte ich nicht gedacht, dass man so frei rumballern darf.

    Diese Berichterstattung ist leider kontraproduktiv für uns Schützen, denn genau so ein Bild vom Sportschießen haben leider viele Leute.

    Daher allen Respekt an den Frankenfelser Beitrag: Der ist wahre Werbung für unseren Sport.

    Hallo,

    das ist ja ein schöner Beitrag!! Endlich mal eine positive Berichterstattung über das sportliche Schießen, denn bei uns in Deutschland wurde nach dem neuerlichen Amoklauf fast nur negativ berichtet!!

    Da ihr ja so eine große Jugend habt, könntet ihr doch nächstes Jahr am Pokalschießen des Forums teilnehmen, dann wäre es bereits ein internationaler Wettkampf!

    Weiter so!!

    Hallo Heino,

    ihr habt ja eine Wahnsinnsschützin in der Jessica. Was schießt denn die so auf 20 bzw. 40 Schuss und in welcher Mannschaft setzt ihr die ein?
    Respekt!!

    Danke für die Glückwünsche, ich werde sie an unsere Jungschützen weitergeben.

    Hallo Geronimo,

    sollte wirklich ein Bericht in der Schützenzeitung erscheinen, wäre es super, wenn du ihn auch hier einstellen könntest, damit wir ihn gleich sehen.
    Wäre schön, wenn nächstes Jahr noch mehr Mannschaften dabei sein würden, denn es ist wirklich interessant und spannend sich mit so vielen Vereinen aus ganz Deutschland (vielleicht ja sogar Österreich oder andere Nationen?) zu messen.

    Hallo Peter,

    das Finanzamt führt alle drei Jahre die Überprüfung durch, ob die Gemeinnützigkeit bei den Vereinen noch gegeben ist. Ich übersende dem Finanzamt immer die Kassenberichte der drei Jahre, die auch vom Kassier in der jeweiligen Jahreshauptversammlung vorgetragen wurden. Anhand dieser Kassenberichte sucht sich das Finanzamt dann selbst raus, was zum wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (bei uns eine Vereinsgaststätte) oder zum ideellen Bereich gehört.
    Zum ideelen Bereich gehören die Mitgliedsbeiträge, Spenden oder auch Zinsen auf Sparguthaben.
    Das Finanzamt interessiert bei der Prüfung der Gemeinnützigkeit vor allem, ob der in der Vereinssatzung festgeschriebene Zweck erfüllt wird. So darf z.B. an Mitglieder für Aufwendungen nur ein Aufwandsersatz bezahlt werden aber keine Entlohnung für bestimmte Arbeiten. Ausnahmen gibt es hier nur für Zahlungen an Übungsleiter.
    Es gibt von den Finanzministerien der einzelnen Bundesländer übrigens Broschüren, in denen das alles im Detail erklärt wird. Diese kann man beim Finanzamt anfordern.