Beiträge von Wilhelm

    Hallo Frank,

    verlässliche Informationen auch gerade zu geänderten Gesetzen in deren aktuellen Fassung gibt es unter
    ausgewählte Gesetze in Deutschland - Buzer.de


    Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffV)
    V. v. 27.10.2003 BGBl. I S. 2123; zuletzt geändert durch Artikel 2 G. v. 22.12.2011 BGBl. I S. 3044; Geltung ab 01.12.2003
    FNA: 7133-4-1; 7 Wirtschaftsrecht 71 Gewerberecht 713 Sonstige gewerberechtliche Vorschriften 7133 Waffen
    Änderungen / Synopse | 5 Gesetze verweisen aus 9 Artikeln auf AWaffV

    Danach ist die AWaffV am 22.12.2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden


    Lieber Wechselwähler Frank,

    ich glaube, Du täuscht Dich, wenn du annimmst, dass hier im Norden die Post abgeht.

    Es sind hier nur wenige, dafür hochmotivierte - wissend, welche reale Bedeutung die aktuellen Aktivitäten der Waffen- und Schießsportgegner für die Zukunft des Schießsport- und Schützenwesens haben - die sich unermüdlich um Informationen und Aufbau eines in der Öffentlichkeit wirksamen Netzwerkes bemühen.

    Dazu gehört m. E. auch nicht der NWDSB in seiner Funktion als direkt betroffener Landesverband. Erst am 13.02. hat er sich -erstmalig damit auf seiner HP befasst - eher passiv, da er sich inhaltlich auf die Informationen des DSB bezieht.

    Auf der jüngst in meinem Schützenkreis stattgefundenen Delegiertentagung hat es in meinem Vortrag auch nicht interessiert. Einwand: Der Vortrag sei zu lang, die Themen (u.a. Waffensteuer, Waffenrecht) gehören nicht hierher. Ein kleiner Erfolg waren allein "nur 22 Unterschriften für die "Aktion gegen den Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion B90/Die Grünen: "Schutz vor Gefahren für Leib und Leben durch kriegswaffenähnliche halbautomatische Schusswaffen" (Drucksache 17/7732)"

    Es waren ca. 60 Teilnehmer ausschließlich aus den traditionellen Schützenvereinen anwesend. D. h. weniger als 40 Prozent sind bereit

    Hallo zusammen,

    ja, es ist mal wieder das Schützenvolk selbst, welches sich durch einige "Dummköpfe" der Möglichkeit beraubt, seine Positionen in der Öffentlichkeit vorzustellen - ohne den manipulativen Eingriff der Medien.

    Nachdem mittlerweile wohl jeder Schützenverein via EMails von der Petition erfahren hat, finde ich die "Anteilnahme" erschreckend schwach. Gehen wir mal von den 1,5 Mio. Betroffenen (Sportschützen, Jägern, Sammlern Traditionsschützen, Airsoftlern) aus, dann machen die rund 18.000 Mitzeichner der Petition gerade 1,2 % aus.

    In einer Vorstandssitzung von mir angesprochen, wurde das Thema nicht weiter behandelt, ja einfach ignoriert.

    Im NWDSB tut sich etwas.

    Mit den besten Rahmenbedingungen für eine sportlich gute Ausbildung und Aufbauarbeit mit mehreren Trainern gehört im Talentnest Apensen das Lichtpunktschießen zum festen Bestandteil der Ausbildung der Nachwuchsschützen ab dem Einschulungsalter. Auch eine Bezirksmeisterschaft wurde im vergangenen Jahr durchgeführt. Inspiriert für die Anwendung des Lichtschießens wurde der Initiator Torsten Meinking anlässlich des Vergleichsschießens zwischen den Lichtpunktschützen aus den Kreisen Lüneburg, Uelzen und Stade im vergangenen Jahr.


    Jahresbericht%202011%20TN%20Apensen.pdf

    Gero, pass mal auf:


    Je weiter diese Geräte verbreitet werden, umso mehr Angriffsfläche bieten wir für eine Ablösung.
    Je mehr Vereine diese Technologie einsetzen und sich auch noch Wettbewerbe dafür überlegen und austragen, desto mehr Angriffsfläche bieten wir.

    Noch mal, es gibt keinen Trend zu diesen Waffen. Der von Dir erwähnte Trend basiert einzig auf Gesetzlichen Vorgaben im Inland, weil die Mindestaltergrenzen erhöht wurden und im ausland weil ein Land seine Sportler mit Füßen getreten hat und deswegen diese unsäglichen Geräte bei Olympia verwendet werden müssen. ...

    Das Thema hatten wir hier schon mehrfach.

    Einigkeit bestand darin, dass Lichtpunktschießen der Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit dient. In der Praxis wird dies auch immer wieder bestätigt.

    Auch die Waffenhersteller sind auf den fahrenden Zug aufgestiegen. Jüngst ist es die Fa. Feinwerkbau, die in Zusammenarbeit mit der Fa. Disag, dem Hersteller des RedDot-Systems, mit dem Schusswertangaben zehntelgenau erfolgen - von jedem bisher auf dem Markt befindlichen Lichtpunktgerät (nicht von IROSA/= Infrarottechnik) - mit einem qualitativ sehr hochwertigem Simulatorgewehr den Einstieg des Schützennachwuchses in unseren Sport unterstützt.

    Dan, verschließe die Augen nicht vor der Realität. Lichtschießen ist im Trend! Klaus Kremer ist Trendsetter, Geschäftsmann und kein Idiot. Vor vielleicht zwanzig Jahren gab es das Thema "Sportschießen ohne scharfen Schuss" schon durch Peter Klingner, Bremervörde, mit ähnlichen Argumenten. Auch er wurde aufs Schärfste kritisiert.

    Schießsport kann im Erwachsenenbereich nicht durch Licht-/Laser-/Infrarotschießen ersetzt werden. Diese Annahme ist keine Beruhigungspille von jemadem, der in der Öfentlichkeits- und Nachwuchsarbeit damit Erfolg hat, sondern die Erfahrung als Sportschütze, der Körper, Geist und Waffe im Zustand vollkommener Ruhe und Konzentration in Einklang bringen möchte. Diese Herausforderung können die neuen Systeme m. E. nicht bieten, auch wenn sie im olympischen Programm auftauchen um aus bestimmten Gründen, einer Sportart das Überleben auf dem Olympia-Parkett zu ermöglichen. Das ist meine Meinung, die unmaßgeblich ist, wenn sich die Gesellschaft -medial manipuliert - anders ausrichtet.

    Du schreibst, wie auch andere "Aktivisten", dass Wettbewerbe mit Lichtgeräten überlegt werden. Bitte teile mir mit, wer das macht. Sind es Wettbewerbe im Erwachsenenbereich?

    Dan noch eine Bitte:
    Antworte bitte schnell, da sonst die Gefahr besteht, dass dieser Thread auch geschlossen wird - zumal jetzt auch noch der Teufel im Spiel ist...

    Lichtschießen dient der Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit und sollte nicht als Blitzableiter für verfehlte Lobbyarbeit der vergangenen Jahre benutzt werden.

    [quote='Katja Triebel',

    in der Politik herrscht keine Vernunft mehr, sondern regiert nur noch der administrative Wahnsinn.

    Wir sind nicht die einzigen Gegner. Es wird tatsächlich über eine Pferde- und Katzensteuer nachgedacht. Geldautomaten- und Bettensteuer wurden ja schon an vielen Orten eingeführt. Weiteres wird folgen.

    Noch schlimmer zeigt sich dieser Wahnsinn in den Vorschriften zum Umweltschutz. Während Bauten ins Landschaftbild passen müssen, werden zukünftig Bergspitzen gerodet für Windräder. Während die Weltbilanz für Biogasanlagen negativ ausfällt (weil Wälder für den Biogasfutteranbau gerodet werden), wird der Anbau hier in DE subventioniert. Während wir funktionierende Atomkraftwerke ausschalten, kaufen wir Atomstrom aus FR und CZ ein, sowie Ölstrom aus AT. Während Stromtrassen nicht gebaut werden, bleiben regenerative Stromquellen der Betreiberfirmen stehen. Während der privat erzeugte Strom abgenommen werden muss, wird er in Hochzeiten negativ in Nachbarländer verkauft, d.h. wir bezahlen Geld dafür, dass jemand unseren Strom abnimmt.

    Das einzig Positive an der ganzen Sache ist: viele merken, dass da Wahnsinn/Ideologie am werkeln ist und lehnen sich dagegen auf.

    Ich bin dieser Gruppe [url='http://www.facebook.com/groups/Grueneabschalten/']Anmelden | Facebook[/url] und nehme verwundert zu Kenntnis, wieviel Blödsinn sich eine einzelne Partei ausdenken kann. Aber die anderen vier sind sicherlich ähnlich....

    Für alle, die gerne mal über den Tellerrand schauen wollen: Die Achse des Guten: Auslese[/quote]

    :thumbup: Volle Zustimmung

    Um diesem "Wahnsinn" zu entgehen, wieder einen klaren Kopf zu bekommen, sind die Beiträge hinter den Links wie frische Luft zum Atmen.

    Wie Schützen haben eine lange Tradition.

    Vom Mittelalter bis heute haben wir uns für ein friedliches Leben miteinander eingesetzt, Leben, Gesundheit und Eigentum geschützt. Wir haben uns gegen Unrecht, marodierende Gesetzesbrecher, Mörder und Plünderer gewehrt und dazu beigetragen, dass wir heute eine freiheitliche demokratische Grundausrichtung in unserer Gesellschaft haben, die dem Einzelnen Rechte gibt und Pflichten abverlangt, ihm aber auch die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit lässt.

    Vielleicht wollen unsere Volksvertreter in Zusammenarbeit mit den Medien - das soll ja mitunter hilfreich sein - uns Schützen nur einer Prüfung unterziehen, wenn sie eine Sportgerätesteuer einführen und die finanzielle und emotionale Belastbarkeit jedes Einzelnen und damit die Abbau der über die Jahrzehnte angesammelten Schulden testen wollen?

    Habt Ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht?

    Wir sind vielleicht sogar nur eine Pilotgruppe von deren Verhalten und Leistungsfähigkeit dann die weiteren Initiativen feingesteuert werden: Ich kann mir gut vorstellen, dass in kleinen Zirkeln bereits über die Golfschläger-Steuer nachgedacht wird und deren Anteil an der Zerstörung von Grünflächen mit einer Opferabgabe vor dem ersten Schlag bei Trainings- und Wettkampfrunden das Eintritts- und Startgeld für ungehinderten Sport erlangen.

    Der Schützenverein Metjendorf ist angesichts der aktuellen Situation schon sehr kreativ geworden. Die nicht mehr von Sportschützen genutzten Flächen der Wettkampfanlagen haben sie bereits für den gefahrlosen Automobilsport entdeckt. Ein guter Beitrag um für die Zukunft nach und mit Waffensteuer, Beitragserhöhungen, Mitgliederverlusten, Kontrollbesuchen, Sportgeräteabgaben, Verschrottungen, Fusions- oder Auflösungsversammlungen des Vereins, der Löschung im Vereinsregister doch noch zu entgehen.

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    "Gleich zum Jahresbeginn wurde die Schießhalle zur Rennpiste umgebaut und so wurden Männer zu kleinen Kindern und spielten mit der "Carerra-Bahn""

    Zur Info

    Schützen sind sehr verärgert - Bremerhaven - Nordsee-Zeitung


    Der Landessportbund Bremen spricht sich gegen die Waffensteuer aus. Der LSB wird auf Antrag des Fachverbandes eine entsprechende Ablehnung in die Bremer Sportdeputation einbringen.

    Ein Kreissportbundvorsitzende, hier Frank Schildt, der sich nicht für die Belange all seiner Sportler - auch der Sportschützen - einsetzt, sollte seinen Hut nehmen.

    Würde der "Sportkamerad Schildt" auch dann schweigen, wenn z. B. eine "Golfschläger-Abgabe" in Höhe von jährlich 100 Euro pro Schläger eingeführt werden würde?

    Frage an die Statistiker: Wieviel Menschen sind durch den bösen Einsatz von Golfschlägern getötet worden?

    Leben oder Bunt

    Ehrlich gesagt, verstehe ich es nicht, warum Paintball im Vergleich zum Schießsport in der Öffentlichkeit so positiv bewertet wird. Mittlerweile wird offen für Paintball als Funsport geworben. Action Hamburg Paintball, Barsbüttel: 50% mit Gutschein sparen
    Die Anfeindungen der Presse und Politiker nach Erfurt und Emsdetten haben sich offensichtlich nicht negativ auf die wachsende Paintball-Szene ausgewirkt. Obwohl sich die PB mit Farbkugeln beschießen, was der DSB als sportliche Betätigung ablehnt – hat die gesamte Armada der Gutmenschen diesem Sportspaß scheinbar nichts beigemessen was aktuell auf Einschränkungen, Steuern auf deren Sportgeräte oder Totalverbote hindeutet.

    Gerade das sog. Woodlandspiel mit Tarnkleidung wird in Deutschland auch von PB-Spielern skeptisch aufgenommen und oftmals mit Wehrsport und Kriegsverherrlichung in Verbindung gebracht. Anhänger der Spielart weisen diese Analogie jedoch vehement von sich und betonen den Teamaspekt des Spiels. Auch das Tragen von Tarnkleidung ist nicht erlaubt. Um die Spielidee- und Gewaltfreiheit von PB zu unterstreichen wurde im Jahr 2000 von der Erziehungswissenschaftlerin Linda Steinmetz eine „Gutachterliche Stellungnahme zur Gewaltaffinität der Mitglieder der (deutschen) Paintball-/Gotcha-Szene“ erstellt, woraus hervorgeht dass Paintballer vor, während und nach dem Spiel nicht als aggressiv gelten. Auch befördert das ständige Paintballspiel keine erhöhte Gewaltbereitschaft.


    Warum gibt es eigentlich für die Sportschützen keine Gutachten zu deren „Ungefährlichkeit?“

    paintball-gutachten-linda-steinmetz-2000.pdf

    Wahrscheinlich ist es eine Geldfrage – oder?