Beiträge von Wilhelm

    Hallo Karl,

    Du bist aufmerksam und genau. DBS ist natürlich richtig: Deutscher Behinderten-Sportverband, Abteilung Sportschießen.

    Unsere Teilnehmer/innen:


    Sportschießen

    Norbert Gau FSG Der Bund München
    Frank Heitmeyer SSG Wittlage
    Natascha Hiltrop SV Lengers 1964
    Josef Neumaier SV Wacker Burghausen
    Leopold Rupp Albersdorfer Sgi
    Andreas Schäfers SV Brachthausen-Wirme
    Jan Michael Schaub SV "Horrido" Stadtallendorf
    Manuela Schmermund SG Mengshausen

    Hallo zusammen,

    gleich fünf junge Luftgewehr-Sommerbiathleten des KKSV Wendisch Evern geben nach sehr guten LM-Ergebnissen jetzt ihr DM-Debüt in Oberhof. Alle Teilnehmer/innen sind zum Sommerbiathlon-Sport über das Lichtschießen gekommen. Die Begeisterung für den Biathlonsport holten sich die jungen Schützen/innen über ein großes Freizeitangebot sowohl bei diversen Hallen- als auch Outdoor-Biathlon-Veranstaltungen.

    Kann uns jemand aus dem Forum Tipps für die DM geben (Unterkunft, Trainingsmöglichkeiten, Freizeitmöglichkeiten etc.)?

    Ich würde mich freuen, wenn sich dort weitere Meisterschützen einfinden, wir einen kleinen SoBi-Stammtisch einrichten könnten. Ich werde ab 13.09. dort sein.

    Hallo Dan,

    damit bestätigst Du eigentlich, dass der DSB bei geringeren Zuschüssen für den Spitzensport und zusätzlichen Aufgaben zur Erweiterung der Öffentlichkeitsarbeit nicht um eine Beitragserhöhung herum kommt. Das erweiterte Thema Werbung kostet dem DSB bereits Geld für die Aktion Ziel im Visier.

    Warum nimmst Du an, dass eine Beitragserhöhung abgelehnt werden könnte? Ist "Ziel im Visier" deiner Meinung nach keine von Dir geforderte PR-Unterstützung?

    Flaute mit Folgen

    Die Medaillenflaute unserer Schützen bei den olympischen Spielen in London wird neben einem weiteren Imageverlust in der Öffentlichkeit m. E. verbandsintern ein weiteres Problem, die Finanzierung des Sport- und Geschäftsbetriebes in allen Verbandsebenen, aufkommen lassen.

    Mein Befürchtung besteht aus der Annahme, dass die zwischen dem Fachverband und DOSB vereinbarten Fördergelder – abhängig von bestimmten Erfolgen (DSB: 5 Medaillen in London) - zukünftig wohl gekürzt werden. Sollte dieser Fall eintreten, werden wir wohl mit Beitragserhöhungen rechnen müssen.

    Die möglichen Folgen wären weitere Vereinsaustritte.

    Sehe ich das zu pessimistisch?

    Hallo Katja,

    mit

    Zitat

    'Wilhelm',
    Wer dumm fragt, erhält i.d.R. auch entsprechende Antworten. Aber: Vielleicht gefällt dem einen oder anderen auch die Antwort.

    habe ich nicht Deine Aktivitäten, Fragen und Ideen -schon rechtzeitig auf gemeinsames Vorgehen aller Schießsportverbände aufmerksam zu machen - gemeint. Das ist meinerseits unglücklich geschrieben und bitte deshalb um Entschuldigung.

    Gemeint ist (wie auch schon o.g.), dass ich als GK-Verein die DSB-Ebenen nicht um Genehmigung fragen würde, ebenfalls am 6./7. Oktober eine oder mehrere Veranstaltungen für die Öffentlichkeit anzubieten - nicht aus Konkurrenz-, sondern aus solidarischen Gründen.

    Das Angebot, die Aktionen unternehmerisch zu unterstützen ist natürlich auch beispielhaft und lobenswert. Diese Weitsicht sollte auch bei den übrigen Unternehmen im Segment Schützenwesen/Schießsport vorhanden sein.

    Insgesamt finde ich die Aktion SUPER, auch wenn es keine Kooperationsbereitschaft seitens der DSB-Spitze gibt. Aber man kann das ja umgehen, indem man an dem Tag - auch ohne DSB-Mitgliedschaft - ebenfalls ein Jedermann-Schießen anbietet.

    Hallo Katja,
    als Mitglied in einem GK-Verein würde ich mir diese Chance für einen gemeinsamen Auftritt mit alternativem Programm - und das auch nicht mit Fahrkarte für die 2. Klasse - entgehen lassen.

    Wer dumm fragt, erhält i.d.R. auch entsprechende Antworten. Aber: Vielleicht gefällt dem einen oder anderen auch die Antwort.

    Carcano,

    besten Dank auch für den obigen Link in dem klare und deutliche Aussagen zum Istzustand des Fördersystems Sport in D. gefallen sind.

    Keine Aussagen gab es zu der Anzahl und Güte von Trainern. Wenn ich mir auf der NWDSB-Seite die Stellenausschreibung für eine/n Landestrainer/in ansehe, gestartet am 30.06.2011, kommt schon die Frage auf, ob es denn überhaupt genügend Trainer gibt, die die Anforderungen des LSB/Fachverband Schießsport Niedersachsen erfüllen.

    Nordwestdeutscher Schützenbund :: : Aktuelle Details[pointer]=3&tx_ttnews[tt_news]=871&tx_ttnews[backPid]=12&cHash=5d45a2bc7c6ae19f7af2bd6f0ee7b24e

    Hallo Sigges,

    mit den Aktione am 6./7.10. wird die Initiative nicht enden. Diese Tage stellen nach meiner Auffassung, nur den "Startschuss für mehrjährige konzentrierte und vor allem nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit dar.

    Wie wäre es, wenn Ihr mögliche Interessenten am GK-Sport ganz individuell und vor allem mit der beschriebenen Verantwortlichkeit zu einem späteren Termin einladet?

    Hallo Carcano,

    das bisherige Spitzensportförderungssystem ist nach meinem Gefühl immer noch vom "Klassenkampf" vergangener Zeiten mitgeprägt. Das Auswahl-, und Fördersystem in der ehemaligen DDR und deren Erfolge waren ja auch beeindruckend. Die damaligen Spitzentrainer stehen heute auch in vielen Sportarten in verantwortlicher Position.

    Die Zeiten - und damit auch die Interessen und Handlungen der Menschen - haben sich geändert. Junge Menschen wollen ihr Leben in einer Wohlstandsgesellschaft genießen, dh. Vorteile daraus ziehen und keine nachhaltigen Verpflichtungen eingehen. Die Masse sieht im Leistungssport keinen Mehrwert. Fun- und Breitensport ohne größere Verpflichtungen liegen im Trend. Leider kommen die Trends nicht mehr aus der Gesellschaft, sondern von den Werbeabteilungen der Konsum- und Freizeitbranche. Ein Grund dafür, dass Beachvolleyball boomt.

    Was für die Sportler gilt, gilt dann natürlich auch für die Trainer.

    Carcano,
    vielen Dank für den Link. Da bin ich aber gespannt, was von den Erkenntnissen in drei Jahren umgesetzt worden ist. Mit Neuerungen haben es wir ja immer recht schwer:


    26. Darmstdter Sport-Forum: „Alles gemeinsam versuchen“ | Echo Online - Nachrichten aus Sdhessen

    Hallo Carcano,

    deine wissenschaftlich untermauerte Botschaft ist angekommen. Hier soll es thematisch jedoch um Öffentlichkeitsarbeit und die Mitgliederentwicklung im DSB gehen. Die Beantwortung der Frage: Welche Form der Spitzensportförderung gut oder schlecht ist, ist unter dieser Überschrift nicht zielführend.

    Hier muss es darum gehen, überhaupt Interesse an unserem Sport zu gewinnen, der sich in Mitgliedschaften ausdrückt. Stell Dir vor, es gibt Schießsport - und keiner geht hin!

    Positiv auf die Bereitschaft Schießsport im Verein zu betreiben und eben diesem beizutreten, wirkt sich mit Sicherheit das Vorhandensein von Ausbildungs- und Betreuungskompetenz durch Trainer und Übungsleiter aus.

    Mitgliedergewinnung ist jedoch auch nicht Aufgabe einer Spitzensportförderung.


    Zitat

    Zukunft Sportschiessen -Wir sind auf dem Weg-Zitat von »Axel« Warum gibt es denn in den Schützenvereinen keinen richtigen Trainingsbetrieb ? Warum gibt es keine guten Trainer, bzw die, die es gibt sind so selten, dass sie nur bei den Besten trainieren ? Das liegt an einer von Grund auf verfehlten Aus- und Fortbildungskonzeption im DSB und daher auch bei fast allen Landesverbänden. Das habe ich im übrigen schon vor einigen Monaten hier analysiert und näher dargelegt; und auch die denkbare Abhilfe. *schulterzuck* Carcano

    Die Vereine haben von der Ankündigung und Vorbereitung durch den DSB her zwei Tage Zeit für die Präsentation am Schützenwochenende. Die Auswertung der o.g. 200 Vereine aus dem NWDSB zeigt, dass immerhin 28% mit einem abgestimmten Programm tatsächlich auch beide Tage nutzen. 25% führen ihre Öffentlichkeitsaktion ausschließlich am Samstag und 39% am Sonntag durch. 8% hatten sich zu dem Zeitpunkt noch nicht festgelegt.

    Diese Anregung habe ich in meinem Kreis gegeben. Alle Vereine im Kreis wurden angeschrieben. Der Bezirksverband hat sogar eine kleine finanzielle Unterstützung zugesagt. Die sog. Traditionsvereine sind fast alle dabei!

    Was mich wirklich enttäuscht ist die Abstinenz der GK-Vereine. Es scheint, als hätten diese Vereine die Situation nicht begriffen. Wer die aktuelle Situation bundesweit nicht richtig erfasst, braucht dann offenbar auch nichts zu unternehmen.

    Morgen findet das 3. Treffen zur Vorbereitung des Schützenwochenendes statt. Bisher wurden zwar viele Absichten und Ideen der teilnehmenden Vereine vorgestellt, ohne dass sich die Vereine - bisher - auf eine Abstimmung untereinander und mit dem Schützenkreis wirklich eingelassen haben.

    Wie das Wochenende der Schützenvereine am 6./7.10.2012 von den Schützenvereinen bundesweit öffentlichkeitswirksam gestaltet wird, dazu sagt die nachfolgende Übersicht etwas, ermittelt aus der Anmeldeübersicht, wie sie der NWDSB mit Stand Juni 2012 (200 Vereine) mitgeteilt hat:

    Von den 239 Nennungen entfallen (auf Stichworte):

    19% Lichtpunktschießen (45 Nennungen)
    17% Luftdruckschießen (41)
    15% Schießen für jedermann/öffentliches Schießen (35)
    10% Kleinkaliberschießen (25)
    8% Bogen (19)
    7% Spiele (17)
    4% Kombination der ÖA mit anderer Veranstaltung (10)
    3% Informationsstände (8 )
    3% Vorstellung der Sportgeräte und Schießstandtechnik/Auswertung (8 )
    3% Kaffee und Kuchen (7)
    3% Sommerbiathlon (6)
    2% Trainingsarbeit der Schützen
    Jeweils 1% Allgemeine Jugendarbeit, Großkaliberschießen, Armbrustschießen, Vereinsgeschichte, Vorstellung der Vereins-Persönlichkeiten, Wurfscheibenschießen

    Das Lichtpunktschießen ist hervorragend geeignet auch außerhalb der Schützenhäuser der Öffentlichkeit den Schießsport näher zu bringen.

    Dass „Kaffee und Kuchen“ nicht im Zentrum der Bemühungen für Öffentlichkeitswirkung stehen, ist m. E. sehr erfreulich und taucht hier auf um nebenbei auch als Verein ein guter Gastgeber zu sein.

    Verwundert und enttäuscht bin ich über die Vorstellung der Jugendarbeit und das Großkaliberschießen. Hier hätte ich wesentlich mehr Engagement erwartet. Sind diese Themen zu sensibel und/aufwendig für eine Präsentation? Oder ist es nur eine regionale Besonderheit?

    Bei der Frage, wer und was die Vereine am 6./7. Oktober im NWDSB (Stand Juni 2012 (200 Vereine) vorstellen wollen, ist folgendes – mit Mehrfachnennungen nach Stichworten - herausgekommen:

    36% Verein als Ganzes (83 Nennungen)
    33% wissen es noch nicht, bzw. haben nichts mitgeteilt (76)
    16% Sport (38 )
    9% Einzelne Abteilungen (21)
    3% Verband (7)
    2% Tradition (5)
    1% Vereinsintern (2)

    Die Auswertung ist natürlich nicht repräsentativ, kann nur eine Indikation sein: Es überwiegt die Tendenz, den Verein als Ganzes darzustellen und eine (noch) vorhandene Unentschlossenheit.

    Etwas umfangreicher ist die Auswertung der Frage, wie und worüber die Öffentlichkeit im Detail informiert werden soll.

    Hallo Wilhelm,

    Der Jugendtag ist sehr gut verlaufen, es waren viele Leute da die sich alles angeschaut haben.

    Wir mussten letztendlich doch auf eine Laser Biathlon Anlage zurückgreifen, aber allen hat es sehr viel Spaß gemacht. Zusammen mit dem SV Lindlar, der ebenfalls mitglied im Oberbergischen Schützenbund ist und die auch eine Biathlon-Abteilung haben, haben wir das gemeinsam vorgestellt.
    Wer also wirklich Interesse am Biathlon hat konnte sich an diesen Verein wenden, die die nur Schießen wollen haben sich an uns gewendet, so war das für beide Vereine super.

    Wir haben seitdem 3 neue Jugendliche die sich momentan am Schießen probieren und schauen ob das wirklich was für Sie ist und soweit ich weiß gab es auch bei Lindlar positive Rückmeldungen vom Jugendtag.


    Sarah,
    da können wir euch nur gratulieren. Eure Arbeit hat sich gelohnt.

    Was genauf habt Ihr angeboten (Vorführungen, Mitmachgelegenheiten, statisches, dynamisches Schießen)?