Beiträge von Wilhelm

    Kurz aus meiner Sicht:
    Der GK-Bereich hat in seinen "Nischenverbänden" und Kuschelecken für individuelle schießsportliche Disziplinen kein Problem mit Mitgliederzuwächsen - Im Gegenteil. Grund genug, auch auf die Nachwuchsarbeit zu verzichten. Nachwuchsarbeit kommt als Alibifunktion natürlich in den Satzungen der Vereine und Verbände vor. Die aktive Nachwuchsarbeit überlassen die kleinen Verbände somit dem DSB, der sich dafür noch die Kritik an vielen Missständen gefallen lassen muss.

    Um den Schießsport, den Legalaffenbesitz, aber auch die gesellschaftliche Verantwortung Brauchtum und Tradition fortzusetzen kommen alle Beteiligten nicht daran vorbei zusammen zu arbeiten, Verständnis für die unterschiedlichen Situationen zu entwickeln - IM BESTEBN FALL sogar WERTSCHÄTZUNG! Der Grundwert des Lichtschießens? Es macht den Kindern, Eltern und uschauern Spaß. Dieser Spaß und der Mehrwert aus dem vielseitigen Angebot führen zu neuen Mitgliedern aus dem Nachwuchsbereich und sogar aus dem Elternbereich.


    Bevor das Thema "Punktet mit Licht" hier vollkommen abgleitet, habe ich eingescante Seiten aus der Broschüre beigefügt.

    Punktet mit Licht!

    „Punktet mit Licht“, so lautet die Überschrift einer Publikation, die die Deutsche Schützenjugend (DSJ) jetzt auf Ihrer Internetseite für den Bezug der Vereine und Verbände anbietet.

    Ich bin selber überrascht, was unter der Gesamtverantwortung von Bundesjugendleiter DSJ, Josef Locher, und der inhaltlichen Verantwortung von Patrick Tetzlaff (Jugendvorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit, DSJ) sowie der Mitarbeit der Arbeitskreismitgliedern und Bundesjugendsprechern Philipp Schulz, Carina Sauerwald und Andre´Stahl zum Thema „Faszination Lichtschießen“ vorgestellt wird.

    Dass dieses Bekenntnis zum Lichtschießen in dieser Form möglich geworden ist, liegt mit Sicherheit an der gewachsenen Erkenntnis der Industrie, dass aufgrund der restriktiven waffenrechtlichen Vorgaben zum Mindestalter von 12 Jahren das Lichtschießen wohl die einzige Möglichkeit bietet, Kinder in einem Alter, in dem sie sich für eine Sportart interessieren, für den Schießsport zu gewinnen.

    Kurz nach der Vorstellung der Initiative des DSB zum Lichtschießen für Kinder 2003 durch Dieter Ohmayer gab es seitens einiger Waffenhersteller und Interessenvertreter der Verbände heftige Kritik, die dazu führte, dass das Lichtschießen nicht mehr offen durch den DSB „beworben“ wurde. Die Fa. Röhm – zwischenzeitlich von der Fa. Walther aufgekauft – und die Fa. Anschütz waren mit ihren Lichtpunktsystemen auf dem Markt.

    Viel früher gab es bereits das Infrarotsystem IROSA von der Fa. Weigt, Celle, welches in Niedersachsen schon erfolgreich im Nachwuchs- und Wettkampfbereich eingesetzt wurde. Schade, dass die IROSA-Technik und Produkte in der Broschüre zur Komplettierung fehlt. Zumal der NSSV und der Hessische Landesverband die Infrarottechnik - durch Meyton-Technik auswertbar und visualisiert - bereits sehr erfolgreich auf den Landesmeisterschaften zum Einsatz gebracht hat.

    Ein weiterer Meilenstein beim Lichtschießen war sicherlich die Entwicklung eines speziellen Laserzieles „RedDot“ von der Fa. DISAG mit dem der Laserstrahl bzw. Schussbild-Koordinaten ausgewertet werden können. Die Technik ist seit Beginn diesen Jahres serienreif geworden und erfüllt die gestellte Anforderung, die Laserstrahlen (fast) aller auf dem Markt befindlichen Laserwaffen zu erkennen und mit höchster Präzision auszuwerten. „Dadurch ist es erstmals möglich, organisierte Wettkämpfe mit unterschiedlichen Waffen auszutragen“.

    Wie das zukünftig aussehen kann, wird auf Seite 40 unter der Überschrift „Deutscher Schüler-Cup Lichtgewehr und Lichtpistole“, einer Ausschreibung der nur noch die Termine fehlen, beschrieben.

    Die 43-seitige Broschüre beschreibt die Chancen, die durch das Lichtschießen bestehen.

    Chancen, die wir im Schützenkreis Bleckede seit 2003 im Arbeitskreis für Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit mit vielen Aktionen und Aktivitäten (Indoor- und Outdoor-Biathlonveranstaltungen, Schulkooperationen, Kreismeisterschaften, Kinderkönigsschießen, überregionalen Wettbewerben, Vergleichsschießen, Rundenwettkämpfen, Öffentlichkeitsveranstaltungen auf Marktplätzen in Betrieben, Ferienprogrammen u.a.) gesehen und erfolgreich durchgeführt haben. Nebenbei wurden in den Vereinen, die sich der Nachwuchsarbeit widmen, Kinderabteiliungen gegründet, was für die Zukunftsfähigkeit der Vereine nicht negativ sein sollte.

    Warum sollte Arbeit im Schützenwesen – hier Nachwuchsarbeit - nicht Spaß und Erfolg bringen?

    Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Lichtschießen mit Unterstützung der Industrie weiter entwickeln wird.

    Es gibt schon absurde Situationen. Im vergangenen Jahr hatte mir eine Mutter untersagt, in einem Bericht über Sommerbiathlon vom Erfolg ihrer Tochter in der lokalen Presse zu berichten. Im Ergebnis wollte sie nicht, dass der Name der Tochter mit dem Schießsport in Verbindung gebracht wird. Das muss man wirklich nicht verstehen!

    Ehrlich gesagt verstehe ich auch diese Diskussion nicht. Was ich dabei erkenne ist große Verunsicherung und Einschüchterung durch die öffentliche Meinung zu unserem Sport. Viel schlimmer noch sind die Reflexe aus unseren Kreisen, die in Vorschriften münden, was ich wann und wie sagen oder schreiben darf, was gut und schlecht für die Nachwuchsarbeit ist. Unsere schlechte Öffentlichkeitsarbeit nach außen und innen scheint damit einen weiteren negativen Höhepunkt anzusteuern.

    Statt das Besondere und Schöne unseres Sports, das nachweislich vorhandene Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit unseren Waffen, die für sportliche Wettkämpfe zum Einsatz kommen – und dann natürlich auch als Sportgeräte bezeichnet werden können – offensiv, transparent authentisch in der Öffentlichkeit darzustellen, wird darüber nachgedacht, was denn der Gutmensch auf der anderen Seite darüber denken könnte. Die einsetzende Verwirrung erreicht krampfartige Zuckungen mit ansteigender Fieberkurve bei der Vorstellung, dass unser Sport nach Verbot und Enteignung nicht mehr legal betrieben werden kann und das Lichtschießen diese Entwicklung noch befördert.

    Nee, liebe Sportfreunde, lasst euch nicht die Angst vor dem Untergang einreden. Mit Offenheit, guten Argumenten müssen wir auf unsere Gegner im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit zugehen und mit ihnen sprechen. Dazu brauchen wir noch nicht einmal Geld sondern Selbstcourage, die nur ein wenig über einen evt. vorhandenen Spaß- und Passivitäts-Pegel hinausgehen muss. Das Breittreten des Themas in diesem oder auch anderen Foren bringt nicht wirklich viel.

    Zur Courage gehört übrigens auch, dass für die Zukunft des Schießsports Nachwuchsarbeit im gesetzlichen Rahmen geleistet werden muss.

    Hallo zusammen,
    ich würde u.a. auch wegen der Kosten und Aufsichten die Anzahl der Trainingsabende bzw. Trainingszeiten komprimieren und gemeinsame Trainingsmöglichkeiten anbieten - sofern es die Beteiligung bzw. die Standkapazitäten zulassen.

    Für eine gewollte Gemeinschaft ist es m. E. vorteilhaft beim Training alters- und abteilungsbezogene Abgrenzungen aufzuheben, über Kommunikation die Vereinsgemeinschaft zu fördern - wenn es denn alle wollen.

    Hallo Erzwo,

    locker bleiben und wissen, dass Stupidedia nur der Unterhaltung dient:

    Die Stupidedia ist ein dem Wikipedia nachempfundenes System. Besser gesagt ist es das gleiche System, doch der Inhalt unterscheidet sich von der Wikipedia.
    Stupidedia ist ein Nonsens-Lexikon. Es soll unterhalten. Und wir sind aufgefordert zu lesen und/oder zu schreiben.
    Hier funktioniert fast alles so wie bei Wikipedia. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: der Inhalt soll witzig sein!

    Interessant könnten auch die Lizenzbestimmungen sein. Bei weiteren Fragen können wir auch kontaktieren:

    Pressekontakt: mailto:office(ät)stupidedia.org

    Wichtig also auch hier:
    Wenn alle ihren Spaß haben, ist die Welt in Ordnung. Der Rest regelt sich von alleine!

    Hallo Karl,

    deine Frage nach dem Beweis der absoluten Spitze von Sonja Pfeilschifter bei den drei vorangegangenen Olympia-Teilnahmen kann ich dir nicht beantworten.

    Aus nationaler Sicht, war es richtig, sie für die olympischen Spiele zu nominieren. Sie hat m. E. diese Nominierungen mit guten Leistungen gerechtfertigt.

    Warum sich diese Leistungen am Ende nicht in Medaillen-Erfolge ausgewirkt haben? Diese Frage kann wohl nur abschließend Sonja Pfeilschifter beantworten.

    In London durfte Sonja Pfeilschifter aufgrund Funktionärsentscheidung keine Antwort auf ihr Leistungsvermögen mit dem LG geben.

    Hier hat die beste LG-Schützin nicht nur in unserem Land sportlich geantwortet.

    Im Nachhinein, eine Ohrfeige für die verantwortlichen Funktionäre.

    Eine sehr gute Leistung verdient Anerkennung. Herzlichen Glückwunsch!

    Ich glaube das findest du heute nicht mehr!

    Mir ist niemand bekannt der noch damit schiesst!


    Gruß

    HWM


    Es gibt bei uns in der Nähe noch einen Verein, der damit sein Preisschiessen veranstaltet. In Schießbuden werden diese "Einrichtungen" wohl auch noch gerne verwendet. Naja, bei meiner militärischen Ausbildung war das immer der Grund dafür, dass ich mich ein zweites oder drittes Mal zur Zielerreichung anstellen durfte.

    Keine schlechte Erfahrung

    haben wir mit einer Aktion gemacht, bei der wir u.a. den Munitionsbedarf von Vereinen und aktiven Sportschützen/innen abgefragt und fünf Händlern mit der Bitte um Abgabe eines Preisangebotes übergeben haben. Bei 14 T€ Bestellvolumen und Preisnachlässen im Durchschnitt von 12 % hat den Zuschlag ein Händler erhalten, der für uns einen Termin in Schönebeck SK Munition Germany zum Testen der KK-Munition ermöglicht hat.

    Dort hatten wir sehr viel Zeit um unsere und die von Freunden mitgegebenen Waffen einzuschießen. Gekostet hat es den Munitionsbedarf für 10er Serien und eine kleine Aufwandsentschädigung für den Mitarbeiter. Die Preise kann ich leider nicht genau wiedergeben – werden sich im Zweifel auch seit 2004 verändert haben.

    Am Ende der Testaktion haben wir dann unsere PKW mit einer nicht kleinen Menge rabattierter und laufbezogener KK-Munition beladen. Die Kosten wurden entsprechend der Abnahmemenge umgelegt – alle waren – denke ich - zufrieden.

    Hallo Katja,

    in der aktuellen Situation werden sich wohl kaum Politiker für Bekenneraktionen, Teilnahme an großen Schützenaktionen, Einsatz pro Liberalisierung Waffenrecht, Förderung des Schützenwesens durch Finanzierungszusagen größerer Vorhaben finden.

    Niedersachsen wählt am 20.01.2013 einen neuen Landtag. Obwohl hier im Schützenbezirk Lüneburg eine zentrale Organisation der Aktionen am 6./7. 10. mit einer zusammenfassenden Publikation in der Lokalpresse versucht wurde, gab es m. E. hier keine Veranstaltung mit Politprominenz.

    Ja, die teure Nachwuchsarbeit überlässt man gerne dem DSB mit seinen Untergliederungen, damit dann später die erwachsenen Sportschützen/innen, evt. Besserverdienenden, in die Verbände ohne effektive, praktische Nachwuchsarbeit wechseln können, damit sie ihrem Spaß, fernab von ehrenamtlicher Mitarbeit, nachgehen können. Vielen Dank Katja - PR wofür?

    Neben den Politikern haben übrigens auch die Vertreter der Wirtschaft gefehlt! Das sagt sich jetzt einfach, ohne Forderungscharakter und praktizierter Solidarität derer, die es angeht. Damit meine ich nicht Katja Triebel.

    Man mag den DSB ja für vieles verantwortlich machen, sollte dabei jedoch gerecht bleiben und sich fragen, warum haben sich denn nicht auch die übrigen Verbände und möglichen Verlierer weiterer Waffenrechtsverschärfungen und Negativ-Kampagnen der überregionalen Medien mit in die Initiative eingebracht? Lag es auch nur am Geld oder auch an der von Dir beschriebenen Unprofessionalität?

    Bevor es eine professionelle Außen-Werbung gibt, muss m. E. erst das Volk der LWBs und Vereinsmitglieder für die aktive Mitmachaktion gewonnen werden.

    Michael, Danke für den Hinweis.

    Scheinbar wirkt das Süd-Nord-Gefälle auch hier. M. E. werden hier keine Unterschiede gemacht, alle Mitglieder eines Vereins zahlen den selben Beitrag inkl. der Verbandsanteile DSB und die Mitgliedermeldungen unterscheiden nicht nach Erst-, Zweit- usw. Verein.

    Sollte ich mich täuschen, wäre es ja hinsichtlich der Mitgliederentwicklung im DSB doch etwas positiver als von mir angenommen

    Hallo Quigon,

    ich bin kein Trainer, kann aber im Umgang mit vielen Kindern und eltern sagen, dass das Gespräch mit der Schwester deines "Schützlings" nicht ausreicht um die Trainings- und Jugendarbeit mit ihm nach den vorliegenden Informationen verantwortungsvoll gestaltet werden kann.


    Welches Ziel verfolgt die Mutter, ihren Sohn zum Schießsport zu führen? Sind die gesundheitlichen Einschränkungen des Kindes nicht zu groß um mit ihm zu einem normalen Trainingsbetrieb zu kommen?

    Immer wieder taucht die Frage auf, Wieviele Mitglieder hat der DSB eigentlich. Die DSB-Statisik zählt alle Beitrag zahlenden Mitglieder - also auch die, die evt. über Mehrfachmitgliedschaften in DSB-Vereinen auch mehrfach in die Mitgliederstatistik einfließen

    Gehe ich von meinen drei Vereinsmitgliedschaften aus (2 x DSB-Verein, 1 x keinem Verband zugehörig), müsste die aktuelle Zahl vom 31.12.2011 (1.394.060) um -1korrigiert werden, wenn die tatsächliche Anzahl der natürlichen Personen ermittelt werden sollte.

    In meinem DSB-Stammverein (120 Mitglieder) sind 5% in einem DSB-Zweitverein Mitglied, 1% in weiteren DSB-Vereinen und ca 10% in Vereinen organisiert, die keinem anerkannten Schießsportverband angehören. Die Anzahl der Doppel- und Mehrfachmitgliedschaften in anderen DSB-Vereinen von Mitgliedern meines Vereins beträgt 6%.

    Wieviel Doppel- und Mehrfachmitgliedschaften gibt es in Euren DSB-Vereinen?

    Anmerkung von MichaelB: BSSB-Vereine melden ihre Mitglieder über den Erstverein tatsächlich nur einmal. D. h., sie zahlen auch nur einmal den Verbandsbeitrag.

    Sofern "Ziel im Visier" und der Wiederauferstandene "Trimmy" ein "Markenzeichen" dafür sein, dass sich damit Vereine identifizieren, die sich mit deren eigene Zukunftsentwicklung identifizieren, könnten die "Öffentlichkeitsveranstaltungen" m. E. auch einen anderen, vereinsbezogeneren Termin erhalten.

    Bei "Trimmy " als "Label" bin ich mir nicht sicher, ob der Bursche nicht zu sehr in die Tage gekommen ist, bzw. das verkörpernkann, was heute angesagt ist, und um dem Schießsport ein eigenes, zeitgemäßes "Gesicht" zu geben.

    Was bleibt aus Sicht der Meisterschützen "gefühlt" übrig von den durchgeführten Aktionen am Wochenende der Schützenvereine am 6./7.10.?

    Geht man nach den vorliegenden Presseberichten, besteht ein sehr unterschiedliches Ergebnis von "Großem Interesse, spontanen Neuaufnahmen bis hin zur Nichtbeachtung in der Bevölkerung.

    Wie sehen das die Mitglieder und Aktiven der Vereine, die sich an den Aktionstagen beteiligt haben (auch als Besucher)?

    Pro Frage A - D ist jeweils eine Antwortmöglichkeit vorgesehen.

    Hallo Gerhard,
    Vielleicht mache ich es mir jetzt zu einfach - und es gibt diese Funktion bereits?

    Auf der Suche nach von Usern angehängten Dateien, Bildern sowie Links, die ich nicht sofort runter geladen habe, wird es dann irgendwann später aus der Erinnerung die Quelle wieder zu finden, sehr mühsam. Bisher muss ich alle Beiträge des/der User/s zeitaufwendig durchsuchen.

    Könnte die Suchfunktion nach den bisherigen Regeln evt erweitert werden: Suche nach möglichen Downloads oder Links eines Users
    User + dessen Anhänge/ eingestellte Links.

    Die Suchfunktion könnte dann auch auf eingestellte Umfragen erfolgen.


    Sollte diese Suchfunktion bereits vorhanden sein, wäre ich für kurze Hinweise dankbar.