Beiträge von Wilhelm

    Nach dem meines Erachtens gelungenenn Auftakt einer bundesweiten Initiative zur Öffentlichkeitsarbeit mit über 4500 teilnehmenden Vereinen findet diese Aktion am 5. und 6. Oktober seine Fortsetzung. Mit den Erfahrungen aus den vielfältigen Aktionen des vergangenen Jahres haben die Vereine und auch Vereine, die 2012 noch nicht dabei waren, es in diesem Jahr noch besser zu machen.

    Die Tatsache, dass es so viele Vereine waren, ist flächendeckend auch in der Bevölkerung angekommen, auch wenn die Berichterstattung in der großen Presse eher verhalten bis mißachtend war.

    Die Vereine, die mangels Besucher und Interesse auch aus den eigenen Reihen im vergangenen Jahr die Veranstaltung als "Pleite" bewertet haben, sollten die Zeit genutzt haben, sich zu informieren, wie es in und mit Vereinen gelaufen ist, die die Aktion 2012 erfolgreich mit großem Interesse und neuen Mitgliedern abgeschlossen haben. Der größte Vorteil liegt bei derartigen Veranstaltungen darin, voneinander zu lernen und die Solidarität untereinander zu stärken. Schließlich geht es um nicht weniger als das Überleben der Schützenvereine, oder positiv ausgedrückt um die Zukunft des Schützenwesens.

    Gefühlt, da keine Zahlen vorliegen, glaube ich allerdings, dass die Anzahl von über 4500 teilnehmenden Vereinen in diesem Jahr nicht erreicht wird.

    Niedersachsen-Trophy 2013 der Sommerbiathleten macht Halt in Wendisch Evern

    In schon atemberaubender Geschwindigkeit entwickelt der Schützenverein KKSV Wendisch Evern mit dem Sommerbiathlon ein neues, in dieser Region einmaliges Sportangebot, welches mit der erstmaligen Ausrichtung der Niedersachsen-Trophy am 5. Mai auf dem Bogensportgelände des BSC Wendisch Evern einen weiteren Höhepunkt erfährt. Zum zweiten von insgesamt elf Läufen werden über 100 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen erwartet, die je nach Alter und Klasse mit dem Lichtpunkt- oder Luftgewehr möglichst fehlerfrei schießen und auf den unterschiedlichen, anspruchsvollen Crossstrecken auf und um den Bogensportplatz am Niendorfer Weg gute Laufzeiten zu erzielen. Erster Start ist bereits um 10 Uhr (Lichtpunktgewehr ab 6 Jahre). Die Luftgewehrwettbewerbe beginnen um 11 Uhr mit dem Anschießen. Die Siegerehrung ist für 12:15 (Lichtpunktgewehr) bzw. 15.30 Uhr (Luftgewehr) vorgesehen.
    Weitere Informationen unter : Home - Sommerbiathlon.net


    Seit 2001 hat sich der aktive Verein das Biathlon-Thema auf die Fahne geschrieben, damals wie heute gehören die Lichtpunktgewehre im Nachwuchsbereich zur Basisausbildung. Seit 2005 als Ausrichter von Outdoor- und seit 2011 als Ausrichter von Hallenbiathlon-Veranstaltungen sammeln die Wendisch Everner Schützen wertvolle Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerfelder, die jetzt aus ganz Niedersachsen kommen. Sommerbiathlon boomt. Allein am kommenden Wochenende finden bundesweit elf große Events statt.

    Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des schneelosen Bruders des Winterbiathlons war 2011 ein zukunftsweisender Beschluss des Vereins zur Finanzierung und Anschaffung von acht hochwertigen Biathlongewehren, was schon im selben Jahr dazu führte, dass vier Jugendliche an den Landesmeisterschaften in Clausthal-Zellerfeld teilnahmen. Für bundesweites Aufsehen sorgten die mittlerweile auf über vierzig Mitglieder angewachsene Jugendabteilung auf den Landesmeisterschaften, die zehn Jugendlichen die Teilnahme an den Deutschen Sommerbiathlon-Meisterschaften in Oberhof einbrachte und mit sensationell guten Leistungen und zwei Deutschen Vizemeistern in der Schülerklasse endete.

    Die bisher beispiellose Entwicklung des Sommerbiathlons in Wendisch Evern hat viele Väter um zur Zukunftssicherung des Traditionsvereins beizutragen: die positive Grundhaltung aller Vereinsmitglieder, aktive Eltern, die kleine und größere Aufgaben übernehmen, die Handwerker, die jetzt in kurzer Zeit acht Wettkampfanlagen hergestellt haben, sowie viele Sponsoren wie die Fa. Holz-Herbst (Materiallieferung) und Dello (Überlassung eines Mannschaftsbusses für die weiten Fahrten zu den Wettkämpfen). Für das verlässliche Trainings- und Aktivitäten-Angebot sorgt sich das Betreuer-Team um Heinz Hauschildt mit Andreas Freymuth, John Mathews und Heinz Mönkemann.

    Das Ergebnis dieser vielfältigen Unterstützung drückt sich dabei nicht nur in sportlichen Erfolgen aus. Das Wichtigste dabei ist, so Spartenleiter Heinz Hauschildt, dass die Kinder und Jugendlichen mit Spaß und Freude in einer Gemeinschaft dabei sind. Deshalb ist es wichtig auch im sozialen und Freizeit-Bereich ein wertvolles Angebot zu haben, wie das Feriencamp im Harz und ein Ausflug zum Niendorfer Tierpark.


    Das große sportliche Ziel ist jedoch wieder die Teilnahme an den Deutschen Titelkämpfen, die in diesem Jahr (20. – 22.09.) entfernungsmäßig in St. Andreasberg nicht so weit entfernt liegt. Da ist die Teilnahme an der eigenen Veranstaltung eine willkommene Standortbestimmung. Für die Teilnehmer/innen aus dem Bereich des Bezirksschützenverbandes Lüneburg fließen die Ergebnisse erstmalig in die Wertung einer Bezirksmeisterschaft ein.

    Da müssen wohl einige Nerven blank gelegen haben, wenn das was jetzt auf der Seite des Schützenkreises Wesermünde Nord mitgeteilt wird, zutrifft.

    http://www.facebook.com/luneburg.party…195993063839109

    Die Entlastung des Präsidiums des NWDSB für das vergangene Geschäftsjahr 2012 wurde von den Delegierten auf einen Sonder-Delegiertentag August d.J. verlegt:

    Punkt 8 : Entlastung des Präsidiums und des Gesamtpräsidiums

    Punkt 11: Landesleistungszentrum NWDSB

    Punkt 12: Festlegung von Beiträgen und sonstige Leistungen für 2014

    Hallo Carcano,

    da Du dich auch immer wieder für die Entwicklung des NWDSB interessierst, möchte ich Dir eine positive Skizze der Ambitionen der NWDSB-Spitze zukommen lassen Der Traum vom olympischen Gold | WESER-KURIER

    Der Traum vom olympischen Gold , das neue Landesleistungszentrum macht es möglich. "Rund 2,5 Millionen Euro habe der NWDSB laut Otten investiert." Da muss sich der Schreiber des Weserkuriers wohl verhört haben; kann es sich doch nur um die Absicht zur Investition handeln. Nach den letzten Informationen geht es jetzt - nach Immobilienerwerb und dem Abschluss der Arbeiten in Halle 1 (78 x LD/12 x Bogen) - mit aufgebrauchten Eigenmitteln von ca. 1 Mio. Euro um den Abschluss eines Kreditvertrages, der für die Geldmittelbeschaffung und Fortsetzung der Um- und Ausbauarbeiten der Halle II erforderlich ist. In Halle II werden 20 KK-Bahnen geplant. Zur Kostenreduktion (Heizung und Belüftung) wird eine Zwischendecke eingezogen.


    Kurz vor dem am Wochenende 12./13.04. stattgefundenen NWDSB Landesdelegiertentag in Bassum ist auf Facebook durchgesickert, dass der Schatzmeister des NWDSB Hartwig Kruse eine Finanzierungslücke von 600.000 Euro für den Bau bzw. Umbau von Industriehallen zum NWDSB-Landesleistungszentrum in Bassum festgestellt hat. Zur nachträglichen Finanzierung schlägt er vor, neben dem bereits für 20 Jahre erhobenen Finanzierungsbeitrag von 1,50 Euro pro Mitglied weitere 1,50 Euro pro Mitglied/Jahr für eine Zeit von drei Jahre zusätzlich zu verlangen. Dieser Vorschlag beinhaltet allerdings die Voraussetzung, dass „in allen ehrenamtlichen Bereichen, Fahrkosten, Spesen, Meisterschaften usw. 10-15 % Kosten eingespart werden, die Startgelder zur Landesmeisterschaft um 10-15 % erhöht oder mehr Teilnehmer zugelassen würden und die Mieteinnahmen (Veranstaltungen usw.) gesteigert werden.“

    In einem Alternativvorschlag zur Deckung der Finanzierungslücke LLZ sollen 12 Jahre lang 70 Cent zusätzlich erhoben werden, wobei zu diesem Sonderbeitrag noch eine Beitragserhöhung für den laufenden Geschäftsbetriebes angekündigt wird.

    http://www.facebook.com/pages/Sch%C3%B…195993063839109

    Da bin ich mal gespannt, welche Ergebnisse die Landesdelegiertentagung in der Sache dazu gebracht hat.

    Die Frage muss auch erlaubt sein, warum die Finanzierungslücke nicht bereits bei Erstellung der Tagesordnung zum ordentlichen Landesdelegiertentag bekannt war und eine Entscheidung zum weiteren Sonderbeitrag bzw. zur laufenden Beitragserhöhung am Wochenende Klarheit geschaffen hätte.

    So ist die Entscheidung über einen Sonderbeitrag bereits jetzt auf eine außerordentlichen Delegiertentagung am 17.08.2013 vertagt worden.

    Wie schwierig die aktuelle Situation ist, vermag wohl nur der Schatzmeister zu beurteilen. Seine Aussage „Ohne Sonderbeitrag kann das Landesleistungszentrum nicht fertig gestellt und der Bau muss kurzfristig still gelegt werden.“ ist jedoch deutlich genug.

    Hallo Lars,

    spreche die Interessenten so an, wie du einen Freund ansprechen möchtest, um ihn im Nachhinein nicht zu enttäuschen.
    Sei Dir sicher, dass die überwiegende Anzahl der Vereinsmitglieder hinter dem neuen Konzept steht.
    Davor musst du dir/der Gesamtverein sich im Klaren sein, was neu und interessant sein soll, damit die Angesprochenen auch für sich einen Vorteil zum Mitmachen erkennen.

    Die Vorarbeit. die kritische Selbstanalyse und das Herausarbeiten von Chancen und Risiken, halte ich für die wichtigste Vorarbeit.

    Hallo Karl,

    wenn Du Schießsporttreibende Mitglieder in den nationalen Sportarten-Statistiken von DE und AT miteinander vergleichen willst, zählst du dann für Österreich
    Schießen,
    Bogensport und
    Wurfscheibenschießen zusammen?


    ... und wenn die verloren geht, haben wir dann ja schon kurz danach das Wochenende der Schützenvereine den 5./6. Oktober

    "Spannende Wettkämpfe. Interessante Präsentationen. Besondere Aktionen. Ganz viel Geselligkeit. Das alles und vieles mehr kann auch in Ihrem Verein stattfinden, wenn Sie Anfang Oktober beim bundesweiten Wochenende der Schützenvereine im Deutschen Schützenbund mitmachen. Sympathisch begleitet vom „Trimmy“ können Sie das besondere Medieninteresse nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und neue Mitglieder für Ihren Verein zu werben. Mit dieser gemeinsamen Aktion verbessern wir das Image des Schieß- und Bogensports und zeigen, wie wichtig unser Engagement für die Gesellschaft ist."


    Ich meine, dass die bundesweite Aktion vor bzw. auf den 22.09. verlegt werden sollte, damit die Öffentlichkeit von der Willküraktion gegenüber dem Schießsport - nicht nur gegenüber dem GK-Sport - im Rahmen der Öffentlichkeitsaktion erfährt.

    Vielleicht gelingt es dabei ja auch, zu zeigen, "wie wichtig unser Engagement für unsere Gemeinschaft ist[/color][/b]."

    Die von der GEMA im vergangenen Jahr angekündigte lineare Tarifreform 2013 musste aufgrund heftigster Proteste und einer Petition mit über 305.000 Unterschriften an Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger auf das Jahr 2014 verschoben werden.

    Dies gilt jedoch nicht für die am 11.09.2012 zwischen GEMA und u.a. mit dem Deutschen Schützenbund (DSB) in einem Sondervertrag mit Gültigkeit bis 31.03.2019 ausgehandelten Vergütungssätze für Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Tonträgerwiedergabe mit Veranstaltungscharakter (M-V) und Aufführungen mit Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Musikern (U-V). Die Regelungen des Sondervertrages beginnen bereits am 1.4. - also rechtzeitig vor der Schützenfestsaison.
    Eine Tanzveranstaltung mit 150 Personen, Eintrittsgeld plus sonstigen Entgelten (Sponsorengelder, Spenden, Werbeeinnahmen und sonstige Zuschüsse) in Höhe von 10,00 Euro und einer entsprechenden Veranstaltungsfläche von 300 qm würde danach GEMA-Gebühren von brutto 272,85 EURO ausmachen. Dabei wurde ein Sondernachlass von 15% für Veranstaltungen der Brauchtumspflege von Schützenvereinen bereits berücksichtigt.

    Musikaufführungen bei Umzügen belasten die Vereine je mitwirkender Kapelle und Spielmanszug mit netto 22,00 EURO.

    Eine Sonderregelung für Musikaufführungen, die anlässlich der traditionellen Schützenfeste stattfinden, sieht vor, dass für die Dauer des Gesamtvertrages keine Gebühren erhoben werden:
    a) Weckruf-Musik,
    b) Marschmusik anlässlich des Abholens und Einbringens des Schützenkönigs,
    c) Marschmusik anlässlich des Abholens und Einbringens der Fahnen,
    d) Musik anlässlich des Einmarsches und Ausmarsches der Schützenkompanien oder -vereine,
    e) Musik zum Zapfenstreich.

    Ich denke, hier sind auch die Schatzmeister und Festorganisatoren der Vereine gefragt, wirtschaftliche und für Besucher attraktive Lösungen zu finden. So beträgt der Vergütungssatz bei z. B. freiem Eintritt bei einer Veranstaltungsfläche von bis zu 300 qm "nur 66,00 EURO", 300,00 EURO bei Eintrittsgeldern/sonstigen Entgelten von 10,00 EURO.

    Hallo Scherge,

    so einfach würde ich das nicht sehen. Angesichts der ideologischen Vorgehensweise von B90/GRÜNE ist das Abstimmungsergebnis vom 22.03. für die Antragsteller nicht tragisch. Der große Wurf zum Waffengesetz (Verbote, Verbote, Verbote und Auflagen, direkte und indirekte Kosten für den Schießsport ... wird nach der BT-Wahl am 22.09.13 mit einer aktuell wahrscheinlichen Regierunsbeteiligung der GRÜNEN kommen - höre auch die Andeutung von Frau Pau!

    Natürlich hast Du Recht, wenn Du andeutest, dass selbst bei Gesetzgebungsverfahren partielle Interessenlosigkeit und Oberflächlichkeit offensichtlich sind. Diese beginnt jedoch schon in unseren Kreisen.

    Eine besonders gute Rede, mit Anspruch auf Weiterleitung an alle Legalwaffenbesitzer, Vereinsvorstände, Jäger und Waffensammler, hat der FDP-Abgeordnete Serkan Tören gehalten. Kurz, und prägnant mit Sachkenntnis und ohne Polemik beschreibt er die aktuelle Situation der von einer ideologisch veranlassten Verschärfung des Waffengesetzes betroffenen Bürger:
    Eingriff in die Freiheit der Bürger,
    Kampf gegen die illegalen Waffen.
    keine Verschärfungen im Waffenrecht.


    Rede zum Waffenrecht - YouTube