Beiträge von Wilhelm

    :thumbup: Hallo zusammen,

    Nachwuchsarbeit fängt in der Schülerklasse an. Deshalb habe ich einen Medaillenspiegel von der letzten DM 2013 für alle Schülerwettbewerbe LG und LP in München-Hochbrück zusammengestellt, ebenso den Mitgliedervergleich Schüler/innen 31.12.2012 : 31.12.2011. Das Ergebnis der Mitgliederentwicklung im Schülerbereich des NWDSB kommt nicht überraschend und freut mich. Es zeigt, dass in vielen Vereinen aktive Mitgliederwerbung und Nachwuchsarbeit stattfindet.

    Hallo NSV,
    wenn alles nur Quatsch ist, was Nordwest und ich - ich denke, Du meinst mich mit den " in der Regel längeren Beiträgen" - schreiben, darfst du mich gerne inhaltlich korrigieren?

    Es gibt hier keinen "Maulkorb" - schon gar nicht wenn es um Wahrheiten geht, die gerade in Bassum nicht kommentiert werden - sieht man von der Aussage Von Peter Wichmann einmal ab, der erstmalig öffentlich von Fehlern sprach, die im Zusammenhang mit dem LLZ gemacht wurden. Auch die Mitteilung, dass jetzt schon Sanierungskosten für den Fußboden anfallen, wie der Hinweis, dass die Bezirke besser informiert werden sollen, betrachte ich als ersten Schritt in die richtige Richtung - ein Hoffnungsschimmer!

    Kannst du uns denn die korrekte Mitarbeiteranzahl mit Arbeitsverträgen nennen?

    Der DSB sucht doch bereits das Gespräch. Die Termine mit den Bezirken stehen.
    Ob es nun eigene Landesverbände werden, oder ob man sich irgendwie in einem neuen Konstrukt unter dem NSSV wiederfinden wird, bleibt abzuwarten.
    Es wären im letzteren Fall aber zwei Probleme auf einen Schlag gelöst. Der NSSV braucht keinen Sonderbeitrag zur Abwendung des Konkurses, der Streithammel NWDSB wäre abgeschafft und nebenbei hätte der Landessportbund nur noch einen Ansprechpartner im Schießsport. DIese Lösung ist auch politisch gewollt. Einzig die Stadt Bassum bliebe auf einer Industriebrache sitzen, aber mehr war dieses Gebäude eh nie. Und 300.000 hat die Stadt schon einkassiert.
    Ergo: kaum Verlierer, geeinigter Schießsport in Nds., Sanierung des NSSV, befriedete Bezirke. Warum sollte der DSB den NWDSB also nicht opfern?

    Hallo Nordwest,
    der Landessportbund Niedersachsen hätte nur dann "nur einen Ansprechpartner im niedersächsischen Schützenwesen, wenn das unsägliche Gebilde des SBN (Schützenbund Niedersachsen = Ansprechpartner des Landessportbundes gegenüber allen Schützen aus Niedersachsen, die aufgeteilt sind in Nordwest, Schützenverband Nordheide & Elbmarsch (schützenmäßig dem LV Hamburg zugehörig) und NSSV. Sollte es zur Fortsetzung derartiger Gedankenspiele kommen, müssten die Hamburger Niedersachsen auch aus dem SBN austreten, der Bezirk Bremen einen eigenen Schützenbund gründen. Die für den LSB geschaffene "künstliche Kommunikationsklammer" SBN ist aus meiner Sicht so überflüssig wie ein Kropf, verschwendet Beitragsmittel aller niedersächsischer Schützen, ist ebenfalls kaum transparent, bindet Ressourcen und findet, wenn man sich mal die Themen im LSB Niedersachsen ansieht dort gar nicht statt.

    Um derartige Fusionsgespräche zu beginnen, müssen aber ausnahmslos alle Themen objektiv geklärt und diskussionsfähig auf den Tisch.

    Hallo zusammen,

    bevor es die neuen Zahlen zur Mitgliederentwicklung per 31.12.2013 im DSB gibt, möchte ich noch schnell eine Auswertung per 31.12.2012 vorstellen.

    @Erzwo
    Vielen dank für die Löschung meines vorherigen Postings, der leider falsche Werte unter der Spalte 2007 auswies. Ein sicheres Zeichen für einen erholsamen Spaziergang!

    Kann mit der Auswertung der Mitgliederentwicklung der letzten drei Jahre im Vergleich zum 15jährigen Jahresschnitt eine Trendaussage vorgenommen werden, dass die die im grünen Bereich liegen Maßnahmen ergriffen haben, gegen den Mitgliederschwund mit besonderen Aktionen zu Arbeiten? Oder ist das mehr zufallsbedingt?

    20011

    Hat sich die Aktion in Hessen "Geld für die größten Mitgliederzuwächse" sh. oben "bezahlt" gemacht?

    Hallo Urtica,

    deine höfliche Bitte nach „Mäßigung“ kann ich ansatzweise verstehen – nur an wen ist diese Bitte gerichtet?
    Meinst Du mich, der nichts anderes als Offenheit, Ehrlichkeit und Problembewusstsein gegenüber den Schützen/innen, die diesem Verband mit Ihren ideellen und materiellen Einsätzen überhaupt erst ermöglichen -was durch erfolgreiche Arbeit der gewählten Ehrenamtlichen und der bezahlten Angestellten im Grunde nichts ungewöhnliches darstellt - einfordert?
    Oder meinst Du die, die eine Fehlleistung nach der anderen abliefern, diese durch Selbstgefälligkeit und Ignoranz aussitzen, in dem Bewusstsein (oder ist es der Mut der Verzweifelten?), am Ende müssen die Beitragszahler ja sowieso zahlen, wie es die kritiklosen Delegierten schon richten werden?
    @ Nullpunkt, Schnecke und Urtica
    Angenommen, ab heute würden wir das Thema LLZ/NWDSB hier einstellen, den Thread löschen, alle Beteiligten einigen sich bis zur NWDSB-Delegiertentagung auf Einstellung der Kritik auf der einen Seite und auf der anderen Seite das Versprechen konzentriert und fehlerfrei zu arbeiten und für die hier aufgezeigten Probleme Lösungen anzubieten.
    Worüber glaubt ihr, würde dann auf der nächsten Delegiertenversammlung gesprochen und entschieden werden?
    Was würde die Mitgliederbasis in den Vereinen von der wahren Finanzsituation, Umbau-/Sanierungssituation LLZ sowie der langfristigen Entwicklung des NWDSB erfahren?

    Hallo zusammen!

    M. E. sind die Finanzsituationen zwischen dem NSSV und dem NWDSB nicht zu vergleichen. Während der NSSV in Hannover ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes LLZ, welches nach meiner Kenntnis allen Anforderungen genügt und in der Praxis ständig belegt und genutzt wird, hat sich der NWDSB schon mit dem Beschluss ohne Konzept und nachhaltig sichere Finanzierungslösung eine Industriebrache zugelegt.

    Beide Landesverbände haben gemeinsam das Problem der Unterfinanzierung. Während der NSSV bereits vor zwei oder drei (?) Jahren seinen Mitgliedern vergeblich eine Beitragserhöhung vorgeschlagen hat, fährt der NWDSB schon seit Jahren mit seinem Sparhaushalt und Sparbeitrag – beides elementare Gründe für den geringen Eigenanteil bei der Gesamtfinanzierung der LLZ-Investition – den Verband finanziell systematisch in eine Sackgasse. Während der NSSV auf die Situation offen und aktiv eingeht, scheint der NWDSB die Taktik zu verfolgen, erstmal abzuwarten, so tun, als hätte man alles im Griff um dann mit dem Hinweis „die Anderen haben Schuld und es ist ja sowieso alles teurer geworden“ die „Alles oder Nichts-Entscheidung“ einzufordern.

    Beide Rechnungen gehen nicht mehr auf, weil die bisher gutmütigen Traditionsschützen mit ihren Finanzierungsbeiträgen nicht (mehr) einsehen wollen/können, dass sie einen Vorteil vom Betrieb eines Landesleistungszentrums haben. Diese Einstellung ist der gesellschaftlichen Entwicklung geschuldet, wo mehr und mehr Eigensinn vor Gemeinsinn geht.

    Ich glaube, wir haben bei allem Spaß und sportlichem Ehrgeiz, der uns antreibt, vergessen, was Gemeinschaft ist und wie wir mit der Verantwortung umgehen, Tradition für die Zukunft fortzuschreiben. Vielleicht ist jetzt aber auch der Zeitpunkt gekommen tatsächlich über getrennte Wege zu sprechen und grundsätzliche Entscheidungen für eine Neupositionierung zu treffen ?

    Hallo zusammen,
    wer die aktuelle Ausgabe der Nordsee-Zeitung bezieht, liest einen Bericht von der Delegiertenversammlung des Schützenkreises Wesermünde-Süd am 05. Februar 2014 in Hagen-Albsted, an der auch der Vizepräsident des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) Peter Wichmann sowie Schatzmeister Warnken teilgenommen haben und die Schützen zum aktuellen Stand des LLZ informierten.

    (Auszug aus Nordsee Zeitung vom 07. Februar 2014) > Der Vizepräsident räumte ein, dass in der Vergangenheit Fehler beim NWDSB gemacht wurden und dass eine Strafanzeige gegen das Präsidium gestellt worden sei. „Da ein kurzfristiges Darlehen nicht zur Verfügung steht, wurden keine neue Arbeiten begonnen, das Arbeitsverhältnis mit dem Bauleiter beendet“, erläuterte Wichmann.
    Obwohl der Bau des LLZs noch nicht fertig ist, sind bereits Sanierungsarbeiten erforderlich. „Der Fußboden in Halle 1 weist Mängel auf, die Farbe blättert ab“, so Wichmann. Er berichtete ferner, dass die finanzierende Bank das Restdarlehen von rund 200 000 Euro (Gesamtsumme 1,5 Millionen) auf Eis gelegt hat, bis Unklarheiten beseitigt sind.
    Der Vizepräsident gelobte Besserung bei der Informationspolitik: „Unsere Bezirksverbände müssen künftig besser unterrichtet werden und Einblick in die Finanzen erhalten.“ Sorgen bereite dem NWDSB vor allem der Mitgliederschwund. 5520 Schützen sind im Vorjahr ausgetreten. „Sind dadurch höhere Beiträge zu erwarten?“, wollte Schmonsees wissen. „Der Abschluss für 2013 ist noch nicht erfolgt. Für 2015 kann ich höhere Beiträge nicht ausschließen“, so Wichmann.

    Hallo Urtica


    @all:
    Lasst uns lieber versuchen, ohne neg. "Stimmungsmache", den Verband wieder zum Laufen zu bringen.
    Gezielt gestreute Interna bringen uns auch nicht weiter.
    (Ich bin überzeugt, dass dies hier durchaus stattfindet.)

    lg

    Was ist von den hier genannten Punkten aus Deiner Sicht "negative Stimmungsmache" gegenüber den Verantwortlichen?

    Wie sollen nach Deiner Vorstellung die offenen Themen abgearbeitet und das Vertrauen in das NWDSB-Präsidium an der Basis wieder hergestellt werden?

    Wenn nur die Medaillen als Gradmesser für den Erfolg dienen, können dann Gelegenheitsschützen nie Erfolg haben?
    Für mich sagen solche Medaillen gar nichts aus denn es ist in einer Breitensportart meines Erachtens viel wichtiger Spaß zu haben und individuelle Ziele abzustecken und Erfolg zu haben wenn diese erreicht werden.

    Es kommt immer drauf an, was genau du untersuchen willst.
    Sportförderung (also Geld) hängt u.a. an Medaillen und hier hauptsächlich an olympischen Disziplinen.

    Daß das grundfalsch ist, weiß ich auch. Ebenfalls viele Verantwortlichen in den Verbänden, da bin ich mir ziemlich sicher.

    Daß durch strikte Vernachlässigung des Breitensports die Basis für den (Hoch)Leistungssport wegbricht, ist zwingend und logisch.
    Ich habe letztes einen Preis für unsere Nachwuchssportler ausgelobt - aber nicht für den Besten, sondern für den, der sich prozentual am stärksten zu einem früheren Referenzwettbewerb gesteigert hatte.

    Hallo Dingo,
    Äpfel mit Birnen zu vergleichen, bringt in der Tat nicht mal am Stammtisch ein rationales Ergebnis.

    Wer Spaß und Lebensqualität bewerten und vergleichen will, hat es sehr schwer ein objektives Ergebnis zu erhalten.

    Hallo Nullpunkt,

    letzteres habe ich auch nie bezweifelt. Im Gegenteil, ich bin ein Fan der Art und Weise, wie das Schützenwesen traditionell und sportlich in Bayern gelebt wird.

    ich finde es aber ebenso korrekt, die Leistungen der kleineren, jungen Landesverbände hervorzuheben, die m. E. unter viel schwierigeren Bedingungen für den Schießsport/das Schützenwesen arbeiten.

    Hallo Nordwest,
    keine Sorge, das habe ich auch so verstanden.

    Sorgen mache ich mir allerdings darum, mich im Süden dieser Republik als Schütze aus Norddeutschland zu outen. Was müssen die "Südländer" von uns denken. Drei Landesverbände = drei x Finanzprobleme wegen ???

    Die kleine Auswertung der Medaillengewinne pro Landesverband anlässlich der Deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück 2013 zeigt erneut einen deutlichen Vorsprung der Sportler aus Bayern mit 186 x Edelmetall vor Hessen (110) und Württemberg (61), die sich diesen Platz schon mit dem stark aufgekommenen NSSV mit ebenfalls 61 Medaillen teilen mussten. Nur eine Medaille aus 224 Wettbewerben konnten die Teilnehmer/inne aus Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erreichen.

    Was die Intensität und Effektivität des Schießsports in den einzelnen Landesverbänden betrifft, ist die Medaillenausbeute pro Mitglied m. E. aussagefähiger. Nach dieser Auswertung liegt erneut Brandenburg vorn. Es folgen die mitgliederschwächeren "neuen" Landesverbände Berlin und Thüringen, wo rund 500 Mitglieder ausreichen, um eine Medaille bei der DM 2013 zu gewinnen. Wahrscheinlich profitieren diese LV davon, dass es in ihren Reihen weniger Traditionsschützen gibt. Der einst sportlich vorne zu findende NWDSB braucht für eine DM-Medaille auf Platz 15 des Rankings rund 7500 Mitglieder


    Die negative Mitgliederentwicklung im LV Rheinland (-10,9%) hat sich auf die Medaillenausbeute in 2013 nicht negativ ausgewirkt.

    Bei der erfolglosen Suche nach einer Erklärung für die lizenzierten Schützen bin ich auch auf einige Zahlen gestoßen.

    So sind die Schweizer was die aktiven Sportler betrifft nur an der 5. Stelle knapp vor dem Alpenclub.

    Die Anzahl der Sportvereine ist in der Schweiz seit 1995 bis 2010 von 27090 auf 20720 Vereine gesunken bei den Mitgliedern sieht es ähnlich aus, dieser Mitgliederrückgang ist übrigens den Schützen geschuldet.

    Karl, das ist interessant,

    kannst Du mir/uns dazu auch noch die Quellen nennen?