Beiträge von Wilhelm

    ReStart-Kampagne: Update zum Vereinsförder-Programm

    Der DSB teilt am 21.07.2023 mit:

    „Seit dem 14. November 2022 läuft das Programm „ReStart – Sport bewegt Deutschland“ des Bundesministeriums für Inneres und Heimat (BMI) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Auch Vereine des Deutschen Schützenbundes (DSB) haben verschiedene Möglichkeiten, sich am Projekt zu beteiligen und Förderungen zu erhalten: Durch Präsenz in der Bewegungslandkarte, Sportvereinsschecks oder finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung von Aktionstagen.“

    Wenn ich mir die Bewegungslandkarte ansehe, komme ich zum Ergebnis, dass die Beteiligung der Schützenvereine sehr überschaubar ist, der Reminder des DSB mehr einer Alibi-Aktion gleicht.

    Wahrscheinlich gibt es in diesem Forum niemand, der an der „Restart-Aktion“ mitgemacht hat – oder doch?


    https://www.dsb.de/aktuelles/arti…oerder-programm

    https://www.dosb.de/sportentwicklung/restart

    Die Förderung von in Deutschland stattfindenden Sportveranstaltungen durch den Bund wurde von der Fraktion Die Linke im Bundestag nachgefragt.

    Die von der Bundesregierung vorgelegte Liste überrascht mich. Dass der Deutsche Schützenbund als viertgrößter Sportverband der Republik in der Zeit von 2021 bis 2023 nur zwei Förderungen beantragt hat, ist sehr rücksichtsvoll gegenüber anderen Verbänden:

    DSüB Deutscher Schützenbund e.V. EM Bogen München 06.-13.06.2022 Projektförderung (Organisationskostenzuschuss) 228.000,00 BMI/BVA

    Deutscher Schützenbund e. V. DSüB WM Bogensport Berlin 31.07.-06.08.2023 Projektförderung (Organisationskostenzuschuss) In Abstimmung BMI/BVA.

    Für den Deutschen Skiverband werden dagegen 13 Förderungen für Sportgroßveranstaltungen über rund 12 Mio. Euro ausgewiesen.

    Drucksache 20/5853 (bundestag.de)

    Guten Morgen zusammen,

    wir sind zur Zeit am diskutieren, da es nach über 30 Jahren Zeit wird unsere Heizung im Schützenhaus zu erneuern. Aktuell heizen wir mit Öl. Wie sieht es denn da bei euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr denn gemacht? Ein Teil unserer Vorstandschaft beharrt wieder auf eine Ölheizung.

    Vielleicht noch zur Info zu unserem Schützenhaus: im Keller befindet sich ein Schießraum mit 10 LG Ständen, ein Umkleideraum, in dem auch unsere Schießkleidund aufbewahrt wird, ein Tresor, eine Abstellkammer und ein Heizungsraum. Im EG haben wir einen Saal mit offenen Dachstuhl. Veranstaltungen haben wir darin wenig (Platz für ca. 80 Personen). Allerdings wird dieser für LG verwendet werden (9 Stände). Außerdem haben wir natürlich unseren Aufenthaltsraum für ca. 60 Personen mit Küche und die Sanitärraumlichkeiten. Wir hätten auch noch 4 KK Stände mit 50 m. Diese werden allerdings nicht beheizt.

    Bevor die "Beharrer und Bewahrer" wieder zum Zuge kommen, würde ich proaktiv mir einen Überblick zu den technischen Möglichkeiten individuelle Fördermittel zu erhalten, verschaffen.

    z. B.

    Photovoltaik Förderungen – Wie sie die PV Förderung nutzen ✅ (photovoltaik-angebotsvergleich.de)

    Mit Steuererleichterungen für das Ehrenamt

    befasst sich ein neues aktuelles Impulspapier des DOSB, welches der DSB unterstützt und jetzt auf dessen HP veröffentlicht hat:

    DSB/DOSB: Steuererleichterungen für das Ehrenamt

    Die darin enthaltenen Klarstellungen und Forderungen zielen darauf ab, freiwillige Aktivitäten im Verein noch attraktiver zu machen und bürokratische Hürden abzubauen. Wichtige Anliegen sind die weitere Anhebung des Übungsleiterfreibetrags (aktuell 3.000 Euro pro Jahr) und die Erhöhung der Ehrenamtspauschale (aktuell 840 Euro pro Jahr).

    In der aktuellen Diskussion ist auch die Umsatzsteuerbarkeit von Nebenleistungen zu schießsportlichen Veranstaltungen: Die Rechtslage soll im Sinne des Sports derart präzisiert werden, dass wettkampf- und trainingsnahe Leistungen der Verbände und Vereine wie z.B. Fahrdienste, Überlassungen von Schieß- und Bogensportanlagen allgemein und organisatorische Maßnahmen zum Schieß- bzw. Spielbetrieb umsatzsteuerfrei bleiben.

    Am 22.05.23 findet eine Webinar vom DSB/DOSB zum Thema statt.

    DSB-Webinar: „Bundestag beschließt Änderung des Vereinsrechts zur digitalen Mitgliederversammlung“ mit Stefan Wagner

    Beginn:
    Montag, 22. Mai 2023 18:00 Uhr

    Ende:
    Montag, 22. Mai 2023 20:00 Uhr
    Ort:
    Online (Zoom)
    Der Bundestag hat am 9. Februar 2023 eine Änderung des § 32 BGB zur Durchführung einer digitalen Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung beschlossen. Die Änderung ist am 21. März in Kraft getreten und kann seitdem – auch ohne eigene Satzungsgrundlage – von Vereinen und Verbänden angewendet werden. Welche praktischen Auswirkungen hat die Gesetzesänderung? Was muss beachtet werden?

    Im Webinar erläutert Jurist und Vereinsrecht-Experte Stefan Wagner die Neuregelung, da die neue gesetzliche Regelung mit „Haken und Ösen“ versehen ist und einige Hürden für die Praxis zu beachten sind. Der Gesetzgeber ist bei der neuen Regelung von der bekannten Regelung in § 5 Abs. 2 COVID-19-Gesetz abgewichen, die bekanntlich zum 31.08.2022 ausgelaufen war.

    Der Einladungslink wird wohl noch in Kürze vom DSB erstellt


    Weitere Webinare/Fortbildungen?

    FA_Jahresprogramm_2023_web.pdf (dosb.de)

    Ich bin auf das heutige Webinar gespannt.

    Möglich, dass der Webinar-Inhalt sich stark an ihre Publikation aus 2020 orientiert - sh. Beitrag von @mivo 1965:

    10 für die 10 ist ein Trainingsheft mit zehn mentalen Strategien speziell für den Schießsport.

    Auszug:

    WAS BEDEUTET MENTALTRAINING IM SCHIESSSPORT?

    Für Sportschützen ist das Mentaltraining wichtig, da das Schießen immer von Gedanken begleitet wird und die Konzentration einen großen Anteil an der Schießleistung hat. Im Mentaltraining trainiert der Schütze seine Gedanken zu steuern, seine Aufmerksamkeit aktiv zu lenken, seinen Fokus zu schärfen und gegebenenfalls zu verlagern und damit die Konzentrationsfähigkeit sowohl in der Intensität, wie auch bezüglich der Konzentrationsausdauer zu verbessern. Ebenso lernt er die Technik durch bewusstes Trainieren und mit Hilfe des Visualisierens zu optimieren oder das Training bewusster zu gestalten und zu intensivieren.

    Im Mentaltraining lernt der Sportler sich Aufgaben zu stellen, Ziele zu setzten und damit das Selbstbewusstsein zu stärken. Für Sportschützen ist es wichtig sich besser wahrzunehmen, seine Empfindungen zu kennen und zu steuern um Herausforderungen besser zu begegnen. Aber Mentaltraining bedeutet auch eine hohe Eigenverantwortung, denn Gedanken können von Außenstehenden nur gering beeinflusst werden. Dies setzt den Willen voraus an sich selbst zu arbeiten, die eigenen Gedanken und Gefühle in die Hand zu nehmen und sich manchmal auch mental ehrlich herauszufordern.

    Inhaltsverzeichnis

    Stopp’ den Gedanken 6

    Erfolgssuche 7

    Konzentrationstraining 8

    Fang’ den Gedanken 9

    Aufgaben – Ziele – Träume 10

    Visualisieren 11

    Refugium 12

    Zentrieren 13

    Entspannungsatmung 14

    Atemzählen 14

    Locker lockern 15

    Wut loswerden 16

    Trainingsheft: 10 für die 10 (Dr. Rita Regös) | Die Sportpsychologen (die-sportpsychologen.de)

    siehe auch

    DSB-Themenwoche: „Gedanken lenken die Handlung“

    Ich habe mal nachgefragt und eine Antwort vom DSB zur Anzahl von Trainern/innen erhalten:

    "Der DSB hat insgesamt über 12000 DOSB-Trainerlizenzen im Sport- und Bogenschießen ausgestellt, wovon zurzeit 5873 gültig sind. Da Lizenzen nach Ablauf aber immer noch reaktiviert werden können und das immer wieder getan wird, werden es erfahrungsgemäß am Jahresende über 7000 Lizenzen sein. Schliesslich wollen sich die Vereine die entsprechenden Zuschüssse sichern.

    Die meisten Lizenzen haben wir auf C-Ebene im Gewehr- und Pistolenbereich als Basis- und als Leistungssportlizenz (ca. 3500). In der Disziplin Bogen sind es etwa 1200 Lizenzen auf dieser Ebene; Flinte haben wir 43.

    Nach oben hin wird es dann dünner. Für Pistole und Gewehr sind es auf B-Ebene noch insgesamt 300 Lizenzen, für Bogen 73 und für Flinte noch 3.

    Auf Trainer A-Ebene gibt es 32 Bogen-, 23 Flinten-, 45 Gewehr- und 40 Pistolentrainerinnen und Trainer."

    @ Geri,

    Du fragst jetzt "Ich drehe mal die Fragestellung etwas um und frage: Warum haben viele eine Trainerlizenz und arbeiten aber nicht (mehr) als aktiv als Trainer?" nach rund 5000 "Trainern/innen ohne Lizenzen"?

    Darauf werden wohl nicht viele Antworten.

    Hallo Watti,

    meinst Du Argumente/Motive pro Trainer/in?

    Ich bin Trainer/in, …

    weil ich damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leiste

    um Leute kennenzulernen, die sich für die gleichen Dinge interessieren wie ich

    um mich herauszufordern und meine Fähigkeiten zu testen

    weil ich eine Verpflichtung spüre, anderen zu helfen

    weil ich Dinge lerne, die ich in anderen Bereichen anwenden kann

    weil ich viel von der Förderung des Trainer-Engagements zum Wohle der Gesellschaft halte

    weil Menschen, die mir nahestehen, dies unterstützen

    weil meine Arbeit wichtig für die Menschen ist, die ich am besten kenne

    um Anerkennung zu finden

    weil meine Familie mich ermutigt, als Schieds-/KampfrichterIn tätig zu sein um soziales Ansehen zu erwerben

    weil die Tätigkeit für meine heutigen oder zukünftigen beruflichen Möglichkeiten etwas nutzt

    weil ich Geld hierfür erhalte

    weil ich im Verein weniger Beitrag zahlen muss


    Mögliche Motive um als Trainer:in tätig zu sein:

    weil ich mich in meiner Freizeit für etwas engagieren möchte, was mir ganz persönlich sinnvoll erscheint

    weil ich mich dabei gut fühle

    weil es mir Spaß macht, anderen zu helfen

    weil ich mich allgmein gerne engagiere aufgrund meiner persönlichen Werte und Überzeugungen

    um mich persönlich weiterzuentwickeln

    um mein Wissen und meine Fähigkeiten mit anderen zu teilen

    weil mein Engagement gut für die Gesellschaft ist

    aus Verbundenheit zum Verein

    weil ich für unsere Vereinsgemeinschaft etwas tun will

    weil ich es genieße, ein Teil des Vereins zu sein

    um mich in das Vereinsleben einzubringen

    weil meine Arbeit ein Dienst am Gemeinwesen ist

    Aus dem Sportentwicklungsbericht 2017:

    "Die Gewinnung von Engagierten ist laut Sportentwicklungsbericht 2017/18 die große Herausforderung für die Zukunft.

    Ehrenamtliche Funktionsträger*innen, Übungsleiter*innen und Trainer*innen sowie Kampf- bzw. Schiedsrichter*innen zu gewinnen und zu binden, ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft für die rund 90.000 Sportvereine in Sportdeutschland. So lautet eine zentrale Erkenntnis des Sportentwicklungsberichtes 2017/2018 (SEB), dessen erster Teil für die gesamtdeutsche Ebene, der Bundesbericht, nun vorliegt.

    Der Bericht von Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer und Svenja Feiler von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) enthält bereits Teile zweier Befragungen der Zielgruppen Trainer*innen und Übungsleiter*innen sowie Vorstandsmitglieder (gewählte Ehrenämter). Zum ersten Mal wurde im Rahmen des SEB nicht nur eine reine Organisations-, sondern auch zwei ergänzende Personenbefragungen durchgeführt.

    Der 90 Seiten umfassende Bundesbericht steht zum Download unter: https://newsletter.dosb.de/index.php?id=3…7a498&jumpurl=2 oder als E-Book beim Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) zur Verfügung. Gemeinsame Auftraggeber sind das BISp, der DOSB und die Landessportbünde."

    Der Deutsche Olympische Sportbund (dosb.de)

    Leider geht aus dem Bericht nicht hervor, inwieweit sich Schützenvereine daran beteiligt haben.