Beiträge von Wilhelm

    Fortsetzung NWDSB-Prüfbericht 2014

    6.) Planwerte Geschäftshaushalt
    Die für 2015 mit 1500 € geplanten Mieteinnahmen #8402 kommen in der Zwischensumme "Einnahmen Vermögensverwaltung" und entsprechend im ermittelten Gesamtergebnis "Überschuss/Mehraufwand" nicht an. Danach schließt der Geschäftshaushalt nicht mit einem Überschuss von 18.000 sondern 19.500 Euro ab. Wie das geplante Jahresergebnis inkl. LLZ am 31.12.2015 aussieht, verschweigt der NWDSB. Keine Vorstellungen, zu schwierig zu ermitteln oder einfach nicht notwendig, die Mitglieder schlucken jedes Ergebnis und nehmen jede Beitragserhöhung hin!????

    a) Wie können bei zukünftigen Finanzberichten Summationsfehler verhindert werden?

    b) Wann wird es wieder einen Haushaltvoranschlag für den Gesamtbereich aller Finanzen im NWDSB geben?

    7.) Kontierungsfehler bei Abgang von Anlagevermögen
    Wenn Anlagevermögen verkauft wird (hier Inventar Geschäftsstelle 214 Euro), findet in Höhe des abgehenden Buchwertes idR ein Aktivtausch (Bank/Kasse) statt. Wertunterschiede zum Buchwert werden in der GuV als Ertrag /Verlust aus dem Abgang ausgewiesen.

    Was ist der Grund für den Ausweis der 214 Euro unter #4569 "Ausgaben Verwaltung"?

    Fortsetzung folgt ....
    139.315

    Hallo zusammen,

    ungewollt habe ich etwas Zeit und mich mit den Finanzberichten des NWDSB zum Jahresabschluss 31.12.2014 beschäftigt.

    Der Bericht der Rechnungsprüfer zum Finanzbericht 2014 ist kurios. Dort wird eingangs beschrieben, dass „die Prüfung hinsichtlich der Umsetzung von Delegiertenbeschlüssen nicht Gegenstand des Auftrages ist“. Ich habe deswegen mal nachgefragt, wer denn die Einschränkung des Prüfungsauftrages so ausgelegt und den Prüfern das so angewiesen hat. Keiner der Angesprochenen konnte mir darauf eine befriedigende Antwort nennen. Hat der NWDSB nicht gerade ein Riesenproblem mit der Finanzierung des LLZ und des laufenden Haushaltes?

    Im Bericht gibt es auch keine Ausführungen zu den Forderungen aus Mitgliedsbeiträgen iHv 97 T€?

    1.)Wie setzt sich der Betrag zusammen? Gibt es Aussagen zur Realisierung des Forderungsbetrages?

    2.) Mit der Umsetzung des LLZ-Projektes wurde der besseren Übersicht wegen beschlossen/festgelegt, drei Finanzberichte zu erstellen:
    a) Geschäftshaushalt
    b) LLZ neu
    c) Konsolidierter Bericht.
    Mal davon abgesehen, dass es viel aufwendiger ist, drei Berichte abzustimmen statt einen Bericht, in dem über ein Baukonto mit einem Anlagespiegel und ggf. weiteren Konten berichtet wird, muss festgestellt werden, dass der Jahresabschluss dadurch unvollständig und damit streng genommen nichtig ist, da die vergleichende Angabe von Vorjahreswerten fehlt und für b) und c) auch noch die Haushaltsvoranschläge fehlen. Vielleicht ist dies auch der Grund dafür, dass die immer noch nicht abgeschlossene Finanzierungsfrage so große Probleme bereitet, die mitfinanzierende Commerzbank auf die Auszahlungsbremse getreten ist.
    Die Verpflichtung, dem Leser von Jahresabschlüssen Vergleichswerte zum besseren Verständnis und für mehr Transparenz an die Hand zu geben, insbesondere dann, wenn wie im Prüfbericht angegeben, ein neuer Kontenplan DATEV SKR 49 verwendet wird, wird mit der Aussage konterkariert, dass wegen des neuen Kontenrahmens (mit dem die Konten im Ergebnis nur anders sortiert und erweitert werden, grundsätzlich identisch zum Vorjahr bebucht wurden) die Vergleichszahlen des Kalenderjahres 2013 fehlen.
    Warum macht es sich der NWDSB selber so schwer, offen mit den Mitgliedern umzugehen, sie zu informieren und komplexe Themen transparent zu halten?

    a) Warum veröffentlicht der NWDSB neben kompletten, detaillierten Finanzberichten auch eine verkürzte Fassung?
    b) Wer ist Empfänger der verkürzten Fassung?


    3.) Was seit Jahren in den AKTIVA-Positionen fehlen soll, sind die Forderungen gegenüber der Fa. Meyton, die noch zu Zeiten des Ehrenschatzmeisters H. Kruse eine Überweisung von 150 TDM für den späteren Einbau der elektronischen Treffersysteme erhalten haben soll. Angeblich wurde so getan als würden die Anlagen schon eingebaut und genutzt worden um sie dann abzuschreiben. Das ist falsch und zu korrigieren! Da ist wohl einiges schief gelaufen, über Jahre falsch bilanziert worden.

    Angeblich liegt für die hingegebene Summe eine Bankbürgschaft vor.
    Die Delegierten des kommenden NWDSB-Delegiertentages sollten vielleicht einmal nachfragen,
    a) ob die Forderung gegenüber Meyton noch besteht,
    b) ggf in welcher Höhe (Nachweisführung) und
    c) ob die Fa.Meyton für diese Finanzspritze Zinsen zahlt.

    4.) Interessant und erläuterungsbedürftig ist sicher auch der Ausweis einer Verbindlichkeit iHv 129 T€ des Geschäftshaushaltes gegenüber dem Kontenkreis LLZ, der in identischer Höhe eine Forderung gegenüber dem Geschäftshaushalt ausweist.
    a) Fehlten dem Geschäftshaushalt zum Jahresende ggf. liquide Mittel um allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen?
    b) Hat der „LLZ-Haushalt“ dem Geschäftshaushalt am Jahresende 2014 „unter die Arme gegriffen?

    c) Wann erfolgte der Ausgleich der Konten?

    d) Warum führt man die Haushalte nicht „wieder“ zusammen?

    5.) Zu einem umfassenden Prüfbericht gehört nach dem Beschluss einer Beitragserhöhung auch eine Aussage zur Wirkung der Beitragsanpassung. Diese betrifft mit einem Euro pro Mitglied zwar erstmalig das Geschäftsjahr 2015, sollte jedoch auch aufgrund der stattgefundenen, Diskussion ob ein Euro ausreichen, mit den Zahlen und Ergebnissen 2014 verifiziert werden.
    Wann rechnet der NWDSB mit der nächsten Beitragsanhebung und in welcher Höhe?

    Hallo Erzwo,

    persönlich spricht mich die Vorstellung von Thomas Themsfeldt an.

    Mit der Wahl von Thomas Themsfeldt zum neuen Präsidenten des NWDSB verspreche ich mir eine Ablösung des derzeitigen Regimes und die Rückkehr zu Sachlichkeit und kompetenter Arbeit. Als Betriebswirt mit Schwerpunkt Personalwesen und Steuerlehre) wird er es bestimmt nicht zulassen, dass die Mitglieder für die nächste Delegiertentagung wieder inakzeptable Finanzberichte vorgelegt bekommen.

    Herz fürs Schützenwesen, Heimatverbundenheit und Sachverstand als Trainer finde ich auch überzeugend. Ich würde ihn wählen. Wir leben in einer Demokratie. Jeder hat eine Chance verdient!

    Welche Fähigkeiten sollte nach Deiner Meinung jemand haben, um den NWDSB wieder aus der Finanz- und Führungskrise heraus zu holen?

    Hallo Sammler,

    bevor das Thema hier wieder in eine bekannte Richtung abdriftet, kann ich dir und anderen Skeptikern/Bewahrern des etablierten Schießsports versichern, dass das Lichtpunktschießen mit zunehmender Dauer seinen Reiz auch für Kinder verliert und diese sich auch gerne den Herausforderungen des LG- und später auch des KK- und GK-Schießens stellen.

    Das Lichtpunktschießen ist m. E. ein guter Einstieg für Kinder in den Schießsport. Es soll auch Erwachsene geben, die ihr Interesse am Schießsport nach einer Öffentlichkeitsveranstaltung mit einem Vereinseintritt vertieft haben.

    Hallo AxelA,

    wenn DSB-Vereine unter "Zwangsmitgliedschaften" leiden, wie können dann in einem Jahr über 100 Vereine den NWDSB verlassen um in freier Selbstbestimmung den LV zu wechseln, einen eigenen LV zu gründen oder sich passiv einem anderen Verein, aber unabhängig, anzuschließen?

    Hallo Karl,

    es geht hier nicht um Kassenberichte sondern um die Rechnungslegung 2014 eines in finanziellen Nöten befindlichen Landesverbandes, der von den Mitgliedsbeiträgen der Vereinsmitglieder und nicht von Intransparenz und Selbstherrlichkeit der Verbandsspitze getragen wird.

    Kompetente und objektive Prüfer sind scheinbar nicht gewollt. Rechnungsprüfer, Andreas Grewe, ist bereits zurückgetreten. Vielleicht kommt jetzt der Ehrenschatzmeister H. Kruse noch zum Rettungseinsatz und springt für den zurückgetretenen Rechnungsprüfer ein? ?( Möglich ist hier mittlerweile alles.

    Hallo ERZWO,

    ich nehme an, dass Du auf den letzten ordentlichen Delegiertentagungen des NWDSB im Frühjahr anwesend warst und mir eine Frage hinsichtlich der Bestellung und Prüfungsauftrag der Rechnungsprüfer beantworten kannst.

    Im vorliegenden, nicht unterschriebenen Prüfbericht der Rechnungsprüfer Arno Seidler (Steuerberater) und Andreas Grewe (Kaufmann) lese ich:

    "Die Prüfung hinsichtlich der Umsetzung von Delegiertenbeschlüssen war nicht Gegenstand des Auftrages".


    Ist das wirklich so und wann von den Delegierten beschlossen worden?

    Normalerweise ist es die Aufgabe der gewählten Rechnungsprüfer den gesamten Jahresabschluss zu prüfen. Und wenn es schon aus der Vergangenheit Probleme - wie hier die Transparenz und nicht abgeschlossene Finanzierung zum LLZ aufgrund verschiedener Delegiertenbeschlüsse - gibt, dann ist es doch die verdammte Pflicht im Sinne und im Auftrag und Vertrauen der Delegierten Sachverhaltsklärung zu betreiben - oder nicht?

    PS
    Vielleicht können auch andere hier im Forum Aktive und Teilnehmer/innen der letzten NWDSB-Delegiertentage meine Frage beantworten.

    In welchem Stadium des Wahrnehmungsverlustes befinden sich diese Vereine bzw. deren Verantwortlichen?

    Ignoranz - ich sehe den Zerfall, will ihn nur nicht zugeben? Oder ist der Realitätsverlust soweit fortgeschritten, dass man den Zerfall des Vereins nicht mehr zugeben kann, weil man ihn nicht wahrnimmt?

    Hallo Califax,

    ja, Lichtpunktschießen ist ein probates Mittel, Kinder im vorwaffenrechtlichen Alter für den Schießsport zu interessieren.

    Heuchlerisch ist in diesem Zusammenhang wohl eher die Verhüllung der wahren und Vorspiegelung einer falschen, in dem Betreffenden nicht wirklich vorhandenen lobenswerten Gesinnung ("Unsere Jugend ist unsere Zukunft") sich für den Erhalt des Schießsports einzusetzen.

    Es hat meinerseits auch nichts mit Rechthaberei zu tun, wenn ich mich darüber freuen kann, dass sich meine Arbeit und der Einsatz - gegen viele Widerstände - lohnt. Egal, ob es statische Wettbewerbe oder Biathlon-Wettbewerbe sind, die Freude und Natürlichkeit der Kinder sich in wechselnden Entwicklungsphasen mit dem Lichtpunktschießen auszuprobieren ist ansteckend und motivierend. Die Begleitung der Kinder durch Eltern und die positive Wirkung auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder nicht nur in der Schule sind weitere Pluspunkte über die sich alle freuen können.

    Präsidentschaftskandidat Thomas Themsfeldt stellt einen Vorschlag zur Strukturänderung des NWDSB vor:


    "Mit dieser Ausgabe möchte ich ein weiteres Thema ansprechen. Wie bekannt ist, bemüht sich der NWDSB um eine modifizierte Satzung. Hierzu wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die mit den Schützenbezirken die Inhalte abwägen sollen.

    Mein Ziel wird es sein, dass mit dieser Satzungsänderung, der NWDSB in die Zukunft gehen kann. Dazu wird es gehörenmüssen, dass wir uns bewusst werden, dass die hierarchische Verbandsspitze, aufgrund des Zustimmungsvorbehalts der Mitgliederversammlung, nicht zwingend über die souveräne Entscheidungsfreiheit verfügt. Das Problem ist, dass die Delegierten nur einmal im Jahr zusammentreten und schon deshalb schnelle Reaktionen nur bedingt möglich sind. Daneben entscheidet die Delegiertenversammlung
    als Kontrollinstanz lediglich punktuell über Entscheidungen des Präsidiums.

    Eine permanente Kontrolle ist somit nicht gewährleistet und beruht oftmals nur auf der Beobachtung ungewöhnlicher Ereignisse, wie z. B. dem LLZ. Dies führt grundsätzlich zu einem Informationsgefälle zugunsten des Präsidiums, und damit zu einer internen Machtverschiebung. Um dieser Situation wirksam zu begegnen, ist eine veränderte Aufbauorganisation zwingend notwendig.


    Diese könnte wie folgt aussehen: siehe Grafik
    Mit diesem Vorschlag könnten die Themen der heutigen Zeit, effektiver und genauer bearbeitet oder erreicht werden. Gleichzeitig wird dokumentiert, dass die Integration der Jugend in die Vorstandsarbeit nicht eine Worthülse ist, sondern vom NWDSB gelebt wird. Daneben haben die Bezirke einen ständigen Berichterstatter im Präsidium. Durch die Aufgabenfestlegung, einhergehend mit einer Budgetierung, ist jeder Vizepräsident in seinem Aufgabenbereich, als Hauptthema, der Delegiertenversammlung verantwortlich. Daneben werden die Bezirke im NWDSB gestärkt und zur Teilnahme an den Entscheidungsprozessen ermutigt. Das Ganze wird abgerundet durch eine angepasste Geschäftsordnung und den Einsatz von Arbeitsgruppen, zu Schwerpunktthemen, in der die fachliche Expertise zwingend notwendig ist.

    Das Ganze kann nur gelingen, wenn die Delegiertenversammlung das Präsidium zu einer Veränderung beauftragt. Ich hoffe, dass diese Ausführungen Sie überzeugen können."


    Der Vorschlag von Thomas Themsfeldt hat es verdient, sachlich diskutiert zu werden

    Die außerordentlich gute Beteiligung bei den bisher offenen Landesmeisterschaften im Lichtpunktschießen des Nordwestdeutschen Schützenbundes, die schon dazu geführt haben, diese Veranstaltung auf zwei Wettkampftage auszuweiten, wird in diesem Jahr erstmalig über eine Qualifikation führen.

    Alle 11 Bezirke im NWDSB werden auf Beschluss der Jugendsportleitung eine Bezirksmeisterschaft nach festen, einheitlichen Regeln durchführen.

    Hallo Kruemelgirl,

    wie ist es denn bei Euch, wenn Du als Alleinstarterin auch Meisterin in der Disziplin geworden bist. gibt es dann Urkunde und die Goldnadel? oder gilt als Nachweis die Ergebnisliste, in der Du als Siegerin Platz eins einnimmst und Dein Ergebnis damit für die nächst höhere Meisterschaft als Qualifikation gilt?

    Der Mut und die Arbeit der Mitglieder des Schützenvereins Neuhaus-Carrenzien im Rahmen der Nachwuchsarbeit, einen ersten Hallenbiathlon durchzuführen, wurde mit einer erfolgreichen Veranstaltung mit viel Lob und Anerkennung belohnt.

    Gleichzeitig wächst jetzt aber auch schon der Entscheidungsdruck. Soll und kann es eine Sommerbiathlon-Abteilung geben?

    Für die nächste Eintragungswelle, meine spärlichen Resultate:

    Nachgeschossen für 02/2015
    LGA
    98/103,2 - 97/102,0 - 95/101,1 = 290/306,3

    für 03/2015
    LGA
    98/103,3 - 99/104,4 - 97/103,0 = 294/310,7

    KKA
    92/97,3 - 95/99,5 - 92/94,6 = 279/291,4 :(

    Hallo Kogge,

    der DSB kann die bundesweite Öffentlichkeitsaktion "Ziel im Visier" (ZiV) nach guter Vorarbeit mit der Führungsakademie des Sports nur begleiten, da dafür weder ausreichend Personal und Finanzmittel zur Verfügung stehen. Der NWDSB mit Landespräsident J. Otten, der auch als DSB-Vizepräsident "Projektleiter" ist, hat dafür m. E. nicht einmal eine Haushaltsposition vorgesehen, stellt Ansprechpartner vor und leitet Interessenten per Link auf die DSB-Seite.

    Das ist schon mal mehr als nichts. Die Arbeit und Verantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung liegt also schon allein bei den Vereinen. Das ist auch gut so, wenn ich mir vorstelle, dass jeder Verein aufgrund seines individuellen Profils, eigener Ansprüche und Ziele sich die Planungshoheit der Zukunft vor Ort nicht nehmen lasse sollte. Am Ende kommt es auch immer auf die Arbeit vor Ort an - da sind dann eher helfende Hände als gutgemeinte Ratschläge gefragt.